Von Gamern für Gamer - Videospielrezensionen für PC und Konsole

  • Hallo liebe Zweitfamilie,


    manchmal kommen mir seltsame Ideen in den Kopf und grade heute habe ich mich dazu entschlossen eine davon mal auszuleben hier im Forum.
    Angedacht ist mit diesem Thread eine Base zu schaffen für alle Gamer und Konsoleros unter uns, die sich gerne etwas mehr mit den Spielen auseinandersetzen wollen oder einfach nur lesen möchten, wie ein bestimmtes Spiel bei anderen Usern abgeschnitten hat. Das Ganze hier ist also ähnlich dem System im Black Library Bereich mit den Rezensionen, aber eben komprimiert auf einen Thread. Das System hier hinter wird sein, dass eine Alphabetliste angelegt wird in der ich die Rezensionen verwalte (sowohl meine eigenen. als auch die von euch). Für die Suche in den Listen braucht ihr einfach nur den Titel dann mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben, ich verlinke die jeweilige Rezension dort hin und füge noch Autor und Art des Games an (ob nun Konsole oder PC). So soll hier dann quasi eine fundierte Sammlung an konstruktiven und informationsreichen Rezensionen entstehen.


    Das bedeutet, dass hierbei nicht nur reich "Ja tolles Game", sondern ihr auch begründen sollt warum das so ist, was euch gefällt, was euch nicht so gefällt, wie das Gameplay ist uvm. Das Selbe werde ich auch nochmal anleiern für den Bereich der 40k-Games, dort jedoch auch unter anderen Gesichtspunkten wahrscheinlich und nicht nur die pure Rezension an sich. Das muss ich mir jedoch noch etwas genauer durch den Kopf gehen lassen. Für Ideen und Anregungen habe ich per PN oder Skype dann aber ein offenes Ohr.


    Als Beispiel für eine Rezension habe ich mal eine eigene zu "The Binding of Isaac" eingestellt.


    Ich wünsche euch also viel Spaß mit diesem Bereich hier nun.


    Kelpie




    Aktualisiert: 23.02.2018

    Neueste Rezensionen:

    "Subnautica" von Toshiro(PC)



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    "Unsere zarte Schokolade, die, glaub ich, bei Reizung zur Zartbitter-Schokolade wird" (von Maxumus)



    23 Mal editiert, zuletzt von Toshiro ()

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  • Rezension "The Binding of Isaac" von Kelpie (PC)


    Nachdem ich mit diesem Spiel jetzt laut Steam 78 Stunden verbracht und auch eine sehr innige Hassliebe entwickelt habe, ist es denke ich an der Zeit auch mal was zu diesem Spiel zu sagen.



    Die Story:
    Isaac und seine Mutter leben friedlich zusammen. Isaac spielt immer mit seinen Spielzeugen und seine Mutter schaut sich christliches Fernsehen an. Eines Tages beginnt die Mutter eine Stimme zu hören, die sie für Gott hält, der ihr befiehlt, Isaac vor allen bösen Einflüssen zu bewahren. Er bekommt also Spielsachen, Kleidung etc. weggenommen und wird von ihr in sein Zimmer eingesperrt. Die Stimme befiehlt der Mutter schlussendlich Isaac zu töten, da sie ihn nur so vor dem Bösen retten könnte (und ja...hier gibt es eine Anlehnung an die Bibel, nicht zuletzt wegen dem Namen Isaac). Isaac bekommt das mit, dass seine Mutter ihn töten möchte und such panisch in seinem Zimmer nach einem Fluchtweg, den er unter dem Teppich, das einzige "Mobiliar" in seinem Zimmer, findet in Form einer Falltür. Was bleibt einem anderes zu sagen, als dass er sie aufklappt und runterspringt.


    Das Gameplay:
    An dieser Stelle beginnt für euch das Spiel nach dem erzählerischen Intro. Als nackter, kleiner Isaac (später auch durch Erfolge andere Charaktere mit unterschiedlichen Stats) kämpft ihr euch durch verschiedene Ebenen mit sehr vielen, doch recht nervigen Monstern. Seien es nun Spinnen, Fliegen, Gehirne oder ähnliches, die euch verfolgen und das Leben zur Hölle machen. Während des Spiels sammelt ihr verschiedene Karten, Pillen, Items und Trinkets auf, die euch helfen oder auch anfällig machen. Des Weiteren finden sich Bomben, mit denen ihr euren Weg freisprengen könnt und Schlüssel für abgeschlossene Räume (Shops oder Itemrooms). Im Laufe des Spiels sammelt sich also einiges an, was man aufsammeln kann und mitunter sieht euer Charakter dann auch sehr amüsant aus. Hier mal ein kleines Beispiel mit dem Charakter Cain:



    Ziel des Spiels ist, dass man sich durch die Ebenen kämpft, die jeweiligen Minibosse besiegt und am Ende des ersten Turns Isaacs Mom gegenübersteht und sie besiegt. Nun beginnt der zweite Turn. Selbes Spielchen von vorn, jedoch ist hier nicht Isaacs Mom der Endboss, sondern nur ein Zwischenboss. Der nächste Endboss ist hier Mom's Heart, also das Herz der Mutter. Man sollte schon darauf achten, dass man spätestens zu diesem Zeitpunkt relativ gute Items hat, evtl. auch den Damage, Geschwindigkeit und Leben erhöht hat, sonst könnte es sehr sehr knifflig werden. Solltet ihr jedoch diese Stufe auch überwunden haben, kommt der dritte Turn, an dessen Ende ich selber noch nicht angekommen bin, aber (soweit ich das gesehen und verstanden habe) Isaac selber wird hier nun der Endboss sein und nach diversen Live-Streams und Let's Plays, die ich zu diesem Spiel gesehen habe, ist er mit einer der ekligsten, härtesten und schnellsten Bosse, die man haben kann.


    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Man sieht ja schon anhand der Stunden, dass ich diesem Spiel schon ein paar Stunden meines Lebens geopfert habe und das ging nicht immer ruhig von statten. Eher ganz im Gegenteil: Fluchen ist hier (wie bei Super Meat Boy auch) an der Tagesordnung und man sollte das Spiel nicht ohne die Beschreibungen der Trinkets, Items und Karten spielen, weil man sonst böse reinfallen kann. Bei mir hat sich eine große Hassliebe entwickelt. Das Spiel an sich ist recht einfach gemacht von der Optik her und auch relativ simpel zu steuern durch WASD- und Pfeiltasten, sowie die Aktionstasten für Bomben, Items und Karten. Doch man sollte das Ganze nicht unterschätzen. Ich selber habe jetzt erst den Unterschied von meiner Laptop-Möhre zu meinem PC bemerkt, was die Ingame-Geschwindigkeit angeht. Mit den richtigen technischen Ressourcen kann das Spiel nämlich erst flüssig laufen und allein die genannte Geschwindigkeit des Spiels an sich kann einen da schon arg in Bedrängnis bringen, wenn man Langsameres gewohnt ist. Die wechselnden Bosse und Minibosse haben es auch in sich von ihren Fähigkeiten her und oftmals sind sie recht nervtötend und man ärgert sich nur umso mehr, wenn man dann stirbt.


    Man kann also sagen, dass es ein sehr abwechslungsreiches Spiel ist mit simpler Steuerung, jedoch gibt es einige Dinge die einem ingame das Leben schwer machen. Doch gerade darin liegt der Reiz des Spiels (für mich zumindest). Man möchte zu diesem letzten Endboss kommen, egal wie lange es dauert und wie oft man von vorne anfangen muss. Ich kann es also nur empfehlen, auch wenn man durchaus ziemlich gereizt werden kann beim Spielen. Das Spiel "The Binding of Isaac" selbst bekommt man bei Steam für 4,99€ und das Addon "Wrath of the Lamb" für 2,99€. Also beides sehr sehr günstig für den Spielspaß, den man dabei hat.

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  • Platzhalter Rezension für Assassins Creed 4 Black Flag ( Kommt Donnerstag und ist vorbestellt)


    Ich würd mir gerne die Rezension dafür sichern :D

  • Meinst du "RezeNsion"? Rezession wäre interessant...geht Ubisoft an dem Spiel pleite? xD

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    "God-Emperor? Calling him a god is what started this mess in the first place..."
    Bjorn the Fell-Handed

    Calculon zu GWs Releasepolitik: Je schneller das Karussel fährt, desto besser kann man Kotzen :D

  • Natürlich kannst du dir den Platzhalter sichern, aber ich erwähne an dieser Stelle, dass auch gut 2 oder 3 Rezensionen zu einem Spiel vorhanden sein können, da die subjektive Wahrnehmung verschieden ist und jemand anders es vllt auch anders sieht. Derjenige soll ja auch die Chance haben, seine Meinung sagen zu dürfen ;)

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  • Rezension zu "Super Meat Boy" von Kelpie (PC)



    Ich hatte gedacht, dass ich nach meiner Hassliebe zu "The Binding of Isaac" kein Spiel mehr finden würde, was mich so derart fasziniert und in Rage bringt. Falsch gedacht.


    Die Story:
    Von der Story her ein bisschen wie Super Mario: Meat Boy und seine Freundin Bandage Girl sind happy. Das Glück wird jedoch zerstört, als Dr. Fetus den armen Meat Boy verhaut und Bandage Girl entführt. So kämpft sich nun unser kleiner Fleischklops durch viele Level um seine Freundin aus den Klauen des bösen, bösen Dr. Fetus zu befreien. Ganz wie Super Mario eben auf der Suche nach Peach. Nur etwas blutiger... und brutaler. Aber hey, 2,79€ auf Steam als Angebot: da kann man nicht meckern.


    Das Gameplay:
    Es ist ein amüsantes Jump'n'Run-Game, was mich irgendwie direkt in seinen Bann gezogen hat. Man kann sich verschiedene Ziele setzen. Ich habe erstmal in der ersten Welt alle Level abgehakt und durchgespielt. So hatte ich erstmal ein Gefühl für das Gameplay (bis hierhin noch nicht so schwierig) und schonmal einen groben Überblick über die Level (so weit, so gut).


    Mein zweites Ziel war dann alle Level auf den Grad A+ zu bringen, sprich die vorgegebene Zeit, die man für das Level benötigen sollte, zu knacken. Das gestaltete sich dann schon etwas schwieriger, wenn man sich vorher Zeit gelassen hatte bei rotierenden Kreissägen und ähnlichen netten Dingen. Dementsprechend nahm auch der Fluchfaktor minimal zu.


    Das dritte Ziel war das Einsammeln der Bandagen, welche in verschiedenen Leveln an den wirklich UNMÖGLICHSTEN Stellen hängen. Sei es nun direkt über einer Kreissäge oder hinter einer Wand, deren Blöcke verschwinden, wenn man sie berührt aber hey: Was ein richtiger Gamer ist, lässt sich nicht von einer immer höher werdenden Zahl an Toden stören (ok, vielleicht so ein kleines bisschen, wenn die bessere Hälfte im Skype schon einen versucht zu beruhigen).


    Viertes Ziel stellten nun für mich die Warptore innerhalb bestimmter Level dar. Erreicht man diese rechtzeitig, so eröffnet sich ein neues (Retro)Level von Super Meat Boy. Was bleibt anderes zu sagen, als dass ich nur noch am fluchen war. Doch die Idee auch die älteren Versionen des Spiels mit einzubringen, finde ich nicht schlecht.


    Positiv zu vermerken ist, dass es quasi kein "Game Over" mehr gibt und man nicht schon halb depressiv vor der Konsole sitzt, weil man zum gefühlt x^10-ten Mal von vorne anfangen darf (wie in "The Binding of Isaac"...wie gesagt: eine Hassliebe zu diesem speziellen Spiel). Man kann die Level so oft probieren, wie man möchte und sich auch auf Erfolgsjagd begeben. 48 Steam-Achievements sind bei diesem Spiel zu erreichen.




    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Ich habe mich bisher nur mit der ersten Welt beschäftigt, dem Forest, kann aber sagen, dass das Spiel durchaus sehr viel Spaß macht (auch wenn man sich oft ärgert) und ich gerne die 2,79€ (im Angebot) ausgegeben habe. Ein nettes Gimmick ist, dass man sowohl über die Tastatur, als auch über Gamepad das Spiel spielen kann (wenn man denn den nötigen Verbindungsstecker hat für den PC). Es ist teilweise recht knifflig an die verschiedenen Stellen zu kommen, wo es Bandagen oder die Warptore gibt, doch gerade das macht auch einen großen Reiz bei dem SPiel aus, denn mit neuen Bandagen können auch neue Helden freigeschaltet werden, wie z.B. Jill the Bootlicker oder CommanderVideo. Jeder dieser Helden bewegt sich anders durch die Welt und man sollte sich bei manchen Leveln gut überlegen, welchen Charakter man nimmt. Der Endboss kann jedoch nur mit Super Meat Boy selber besiegt werden und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei Steam kostet das Spiel zur Zeit (außerhalb des Angebots) 13,99€, ist das Geld aber meiner Meinung nach mehr als nur wert, grade auch für die Konsoleros unter uns ;)

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  • Rezension zu "Limbo" von Kelpie (PC)


    Nein, ich spreche hier nicht von dem Limbo, wo man versucht ohne sich den Rücken zu brechen unter einer höllisch tiefen Stange durchzutanzen. Nein. Ich spreche von dem PC-Spiel Limbo, mit dem ich auch schon ein bisschen Zeit verbracht habe und teilweise an den Rätseln verzweifelt wäre.



    Die Story:
    Ein namenloser Junge erwacht in einem dunklen Wald und begibt sich (laut den Entwicklern) auf die Suche nach seiner Schwester. Menschen und Tieren begegnet der Junge nur sehr selten und entweder sind sie in dem Fall schon tot, laufen vor ihm weg oder wollen ihn umbringen, genauso wie die ganzen versteckten Fallen im Spiel.


    Das Gameplay:
    Limbo ist ein Abenteuer-Indie-Game und recht einfach gemacht. Man bewegt sich via Pfeiltasten durch die Welt, immer auf der Suche nach der Schwester des kleinen Jungen, den man steuert. Die Optik des Spiels ist komplett in schwarz-weiß-grau gehalten, die Musik und die Geräusche sind passend zur doch etwas düsteren Atmosphäre. Während man auf der Suche ist, muss man viele Rätsel lösen, Fallen überleben und Gegner besiegen, die einem so begegnen und eine Riesenspinne ist hierbei noch das Harmloseste, wenn auch ein großer Ekelfaktor für mich. Regeln der Physik, der Mechanik und ähnlichem sollten dem Spieler geläufig sein, um an manchen Stellen weiter zu kommen, denn einige Fallen und Durchgänge sind durchaus sehr tricky. Es ist hier also Köpfchen gefragt und vor allem sollte man um die Ecke denken können. Anders überlebt man nicht lange in Limbo.


    Sehr interessant finde ich an dieser Stelle einen Erfolg von den 13 zu erreichenden, den man in Verbindung mit diesem Spiel erlangen kann:


    Überlebenskampf - Spiel von Anfang bis Ende ohne mehr als 5 mal zu sterben.


    In meinem Sinne dann mal: Challenge accepted. Bisher habe ich das noch nicht hingekriegt, ganz im Gegenteil.



    Positiv an dieser Stelle ist zu vermerken, dass Sterben einen nicht wieder an den Anfang zurückwirft, sondern an den Punkt, wo man zuletzt eine Falle überlebt hat und auch wenn man das Spiel neu startet, kann man immer wieder an der Stelle der letzten Falle beginnen.



    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Man sollte sich von der einfach gehaltenen Fassade des Spiels nicht täuschen lassen. Limbo ist ein mehr als geniales Spiel, was einen als Spieler dazu zwingt nachzudenken. Die ersten Schreckmomente, wenn man in eine Falle läuft, lassen einen vor dem Bildschirm ziemlich zusammen zucken, aber man gewöhnt sich daran. Meiner Meinung nach sollte man erst versuchen, selber die ganzen Rätsel zu lösen, die das Spiel zu bieten hat, bevor man sich einer (mittlerweile zuhauf vorhandenen) Komplettlösung zuwendet. Es macht so viel mehr Spaß selber nachzudenken, wie man nun den nächsten Punkt erreicht, als sich alles von einem anderen Spieler vorkauen zu lassen. Sterben kann man ja eh so oft man will, auch wenn manche Sterbeanimationen einen doch ganz schön schlucken lassen, wenn ich an den ersten größeren Gegner denke.


    Limbo lohnt sich auf jeden Fall meiner Meinung nach, vor allem für Spieler, denen solche Jump'n'Run-Games, gepaart mit Rätseln gefallen. Bei Steam gibt es das Spiel für 9,99€, wenn es nicht im Angebot ist. Im Vergleich zu manch anderen, teureren Spielen ist hier eindeutig mehr Kopfarbeit gefragt und auch erheblicher Spielspaß (wenn auch teilweise mit hohem Fluchfaktor) vorhanden.

    :beat: Newbieschubse vom Dienst :beat:


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  • Rezension zu "Outcast" von SavageSkull (PC)


    Outcast ist hier keine Musikband sondern eins der besten Spiele, die ich je erlebt hatte


    Die Story:
    Ein Forscherteam in der Nähe der Arktis hat ein Experiment durchgeführt, was ein Tor zu einer anderen Welt geöffnet hat, jedoch entstand dabei ein schwarzes Loch, was die Erde zerstören wird. Die letzte Rettung liegt bei einem Außenteam, welches die Verbindung zur anderen Welt auf der anderen Seite wieder verschließt. Man spielt Cutter Slade einen Ex Marine, der das Team beschützen soll (gesprochen von der Synchronstimme von Bruce Willis)


    Das Gameplay:
    Outcast ist ein third Person Action/Adventure Spiel. Das ganze Spiel ist ein Open World Spiel, sprich man kann dahin gehen, wohin man möchte. Man ist auch nicht an einen roten Faden an Aufgaben gebunden, sondern muß (abgesehen von etwa 10 Aufgaben der Hauptstory) keine Aufgabe zwingend erledigen, man ist auch nicht künstlich an einem schnellem Durchspielen durch einen übertriebenen Schwierigkeitsgrad gehindert. Das Spiel ist tatsächlich sehr offen gehalten. Interessant ist, dass man mit einigen Aufgaben die Umwelt verändert und sich selbst nicht stärker levelt, wie bei Rollenspielen. Cutter Slade ist immer gleich stark. Man kann lediglich die Gegner schwächen, wenn man gewisse Ziele erreicht. Diese sind jedoch frei dem Spielkonzept komplett freiwillig. So erspielt man sich selbst seinen Schwierigkeitsgrad.


    Das Spiel ist jetzt gute 10 Jahre alt, damals hat es leider nur den Ruf gehabt selbst auf den teuersten Rechnern zu ruckeln. Die Technik nutzt nämlich nicht die Möglichkeiten einer 3D Grafikkarte, sondern ausschließlich den Prozessor, was diesen damals schnell überlastete. Heute sieht die Grafik sehr gewöhnungsbedürftig aus, wobei gerade Wasser immer noch sehr gut aussieht. Überzeugen tut jedoch alles was aus den Boxen kommt. So sind professionelle Synchronsprecher ein wichtiger Punkt, der viel Flair verbreitet. Genauso wie die musikalische Untermalung vom Moskauer Symphonieorchester.


    Die fremde Welt
    Adelpha heißt die Welt auf der man landet und diese ist nicht nur von Flora und Fauna bewohnt. Hier lebt ein Volk die für unser 21tes (damals war es ja noch das 20te) Jahrhundert sehr einfach leben und auch etwas einfältig sind. Das Volk wird vom einem Tyrannen unterdrückt und man hilft dem Volk um selbst von ihm Unterstützung zu bekommen. Damals war die KI technisch sehr weit. Schön ist auch, dass man nicht blind durch die Gegend einfach dem Kompass nach losläuft, sondern noch selbst suchen muß. Die Bewohner zeigen dann in die Richtung, wo man ein NPC findet. Allein diese Interaktion mag zwar Core Gamern etwas umständlich erscheinen aber dadurch läuft man nicht als Einzelkämpfer durch die Welt, sondern lebt eben in der Welt



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    Und Speichern passiert übrigens auch aktiv im Spielgeschehen und man gibt einen lauten Ton von sich, was Gegner anlockt.


    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Für mich das lebendigste Spiel, was ich bis dato gespielt habe. Die Atmosphäre ist einfach ungeschlagen und der Kampf um Adelpha wird regelrecht persönlich. Schade das das Spiel damals wegen den hohen Anforderungen kaum bekannt wurde, sogar einige Zeitschriften hatten die Wertung deshalb reduziert, weswegen es eine 90% Wertung knapp verfehlte. Heute ist das Spiel nur noch gebraucht über eBay zu bekommen, da das Studio und Publisher heute nicht mehr existieren (Infogrames).
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  • Rezension "Dark Souls" von Wazdakka (xBox 360)


    !Achtung, enthält Spoiler!


    Ich richte mich jetzt einfach mal nach Kelpie's Layout.
    Also, das Spiel ist zwar nicht mehr das neuste aber über 120 Stunden auf'm Tacho und der im März bevorstehende Release des Nachfolgers lassen mich jetzt diese Rezension schreiben.



    Die Story
    Die einzige Story, die einem das Spiel selbstständig gibt und die man mit Hilfe des Intros erfährt ist relativ spärlich: früher war die Dunkelheit. Dann kam das Feuer und formte die Welt. Einige Wesen aus der Dunkelheit fanden im Feuer die Seelen der alten Fürsten: Die Hexe von Izalith, Lord Gwyn, Nito und ein weiteres Wesen. Mit ihrer neuen Macht forderten die drei Wesen die Drachen heraus, die die Welt bis dahin beherrschten. Mit der Hilfe des Drachen Seath, dem Schuppenlosen, der damit seine eigene Rasse verriet, besiegten sie schließlich die alten Drachen. Als der Krieg zu Ende war, blieb nur Dunkelheit. In der Dunkelheit blieben Untote zurück. Unter ihnen auch der namenlose Held, der vom Spieler hier übernommen wird.


    Die Story im Spiel ist schnell erzählt:
    es müssen zwei Glocken geläutet werden, die den Weg zu einer mystischen Stadt frei geben. Dort muss das Herrschergefäß erlangt werden. Das wiederum muss mit vier Seelen gefüllt werden: den von den drei Wesen aus der anfänglichen Story under der von Seath. Anschließend öffnet sich das Tor zum finalen Gebiet mit dem letzten Boss Gwyn.


    Jegliche restliche Story im Spiel - die super umfangreich ist - erfährt man nur durch Itembeschreibungen und im Gespräch mit NPC's:
    Gwyn zog nach dem Krieg aus, um die erste Flamme neu zu entfachen, doch er selbst wurde gebunden und damit begann erst die ganze untoterei. Zu diesem Zeitpunkt setzt praktisch die Story ein, die der Spieler durchschreitet. Erst kämpft man sich durch das von Untoten heimgesuchte Lordran, um die zwei Glocken zu finden. Von der Tochter Gwyn's erhält man dann in der mystischen Stadt das Herrschergefäß, da sie darauf vertraut, dass der Spieler Gwyn sucht und die erste Flamme entfacht. Folglich sucht man Seath, der sich auf der Suche nach der Unsterblichkeit (keine Schuppen - keine Unsterblickeit) in Gwyn's Archive zurückgezogen hat. Nito, der sich tief unter der Erde in seine Katakomben zurückgezogen hat. Die Hexe von Izalith, die zusammen mit ihren Töchtern zu einem Chaoswesen geworden ist, als sie versuchten, die erste Flamme neu zu erschaffen. Und die vier Könige, Herrscher, die die vier Seelensplitter von Gwyn fanden. Am Ende besiegt man Gwyn und kann sich entscheide, entweder das Feuer neu zu entfachen oder es nicht zu tun und der Herrscher der Dunkelheit zu werden.


    Das Gameplay:
    Das klassische Kampfsystem bleibt auch hier erhalten: Blocken, Ausweichen, einhändig, zweihändig, leichter Angriff, schwerer Angriff.
    Jedoch macht das komplexe Attribut-System alles viel Schwieriger. ^_^
    Während man Gegner tötet, erhält man Seelen. Mit Seelen macht man alles im Spiel. Sie sind Währung und Erfahrungspunkte in einem. Nur zur Waffenverbesserung benötigt man noch spezielle Gegenstände. Soviel zu den Grundlagen.


    Charakter: man levelt ganz normal in verschiedene Fähigkeiten. Diese gehen von Stärke über Wille bis zu Intelligenz. Das heißt, man muss sich schon früh entscheiden, ob man z.B. einen Mage oder einen Haudrauf spielen möchte. Zwar liefern einem verschiedene Startcharaktere eine gewisse Auswahl, aber den Rest muss man selber machen. Jeder Skillpunkt auf ein bestimmtes Attribut ändert auch immer die Fähigkeiten bzw. die Eigenschaften des Charakters.


    Rüstung: haben eine physische Abwehr und zusätzliche Abwehr gegen Blitz, Magie, Feuer, Gift, Flüche und Blutungen. Und das wichtigste: sie haben Gewicht. Der Charakter kann nur eine bestimmte Laste tragen. Waffen und Rüstungen wirken sich somit auf die Bewegungseigenschaften des Charakters aus.


    Waffen: erfordern zunächst gewisse Voraussetzungen vom Charakter (z.B. einen Stärke-Wert). Manche Waffen verursachen zusätzlich zum physischen Schaden noch einen zusätzlichen, besonderen Schaden (z.B. Feuerschaden). Wie stark sich der jeweilige Schäden auswirkt, hängt immer vom Gegnertyp ab.


    Items: findet man in der Welt, in Schatzkisten, an den Leichen von Gegnern und nach dem Sieg gegen einen Boss. Können Seelen sein, Waffen oder diverse andere Sachen. Items haben kein Gewicht.


    Leuchtfeuer: sind die Speicherpunkte im Spiel. Stirbt der Spieler, kehrt er zum Leuchtfeuer zurück, an dem er zuletzt gerastet hat. Hier erhält der Spieler auch sogenannte 'Estus-Flakons', die primären Items zum Heilen. Standardmäßig fünf Stück, selten auch Zehn. Am Leuchtfeuer können auch Magie und Wunder equipped werden. Mit dem Erlangen des Herrschergefäß kann der Spieler auch zwischen bestimmten Leuchtfeuern teleportieren.


    Die Welt
    Das ist eine der großen Besonderheiten des Spiels. Die komplette Welt verläuft zwar meist linear (in den verschiedenen Gebieten zumindest). Und doch vermittelt die Tatsache, dass wirklich ALLES zusammen hängt, das Gefühl, eine offene Welt zu bereisen. Man kann zu Fuß und ohne Ladebildschirme von jedem Punkt zu jedem Punkt laufen. Shortcuts führen einen wieder zurück an Orte, an denen man schon längst war und vermitteln dem Spieler eine besonders gute Vorstellung der Welt und erleichtern die Orientierung.
    Zudem gibt es nahezu jede Art von Level. Wälder, Burgen, Städte, aber auch exotischeres wie Lavawelten, eine zerstörte, unter Wasser gesetzte Stadt oder Aschedünen umgeben von einem schwarzen See. Dadurch wird es nie langweilig und alles sieht zudem noch schick aus.


    Der DLC:
    Heißt 'Artorias of the Abyss' und bringt vier neue Bosse sowie einiges an Story. Ihn zu erreichen, kostet zwar einiges an Vorbereitung aber das ist es auch wert. Storytechnisch wird der Spieler in die Vergangenheit gezogen und läuft dann durch eine Welt, die man schon zuvor bereist hat. Nur eben früher. Sorgt für einige 'wtf-Momente'. Innerhalb des Spielverlaufes erfährt man, dass Ritter Artorias, der in der Gegenwart als Held und der Bezwinger des Abgrunds (einer magischen und bösen Anomalie) bekannt ist, eigentlich vom Schaffer des Abgrunds besiegt wurde. Artorias und der Schaffer des Abgrunds müssen vom Spieler besiegt werden. Das sind zwei der vier Bosse im DLC. Die anderen beiden sind der Wächter zu Beginn des DLCs (Manticore) und der letzte Drache in Lordran. Letzterer ist der schwierigste Boss im Spiel und optional.


    Multiplayer: man kann sich mit sogenannten 'Summon Signs' Hilfe in seine Welt holen oder sich in andere Welten beschwören lassen. Schwierige Bosse lassen sich so leichter besiegen. Man kann aber auch den Bösewicht spielen und andere Spieler in ihren Welten invaden und bekämpfen. Zudem gibt es einige Covenants im Spiel, denen man beitreten kann und die den Spielstil im MP beeinflussen können.


    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Das beste Spiel, das ich je gespielt habe. Es hat erstmal keine größeren Schwächen, die den Spielspaß mindern. Das Kampfsystem ist super und die Welten sehen super aus (wer einmal von Sen's Castle nach Arnor Londo geflogen wurde, weiß wovon ich rede :)). Der Multiplayer stört nicht, er kann hilfreich sein aber ist nicht zwingend nötig.
    Ich muss an dieser Stelle sagen, dass Dark Souls seinen Ruf als schwerstes Spiel der derzeitigen Generation durchaus verdient hat. Man stirbt. Man stirbt oft. Sehr oft. Aber das ist Teil des Spielprinzips. Man lernt die Gegner und gerade die Bosse erst kennen, bevor man sie besiegen kann. Mein persönlicher Sterbe-Rekord bei einem Gegner liegt bei ca. 30 mal (wen's interessiert: es war der Black Knight im Undead Asylum). Schnell ist in Dark Souls nicht. Ungeduldige Menschen werden hier wenig Spaß finden. ^^
    Was macht das Spiel nun zum meiner Meinung nach besten Spiel der zu Ende gehenden Generation? Dark Souls ist einfach super stimmig. Alles passt toll zusammen und die Story ist so detailreich und liebevoll gestaltet, dass man gar nicht anders kann, als zu staunen.


    Also: wenn ihr Dark Souls noch nie gesehen habt... try it. Und wenn ihr sagt, ihr könnt mit RPGs nichts anfangen... ich war vorher der totale MP-Online-Shooter-Fanboy aber Dark Souls hat mir so gut gefallen, dass ich den Nachfolger schon gar nicht abwarten kann. ^^


    Das Spiel ist auch nicht mehr so teuer, die 'Prepare to Die' -Edition (da ist der DLC schon enthalten) kostet so zwischen 30 - 40 Euro.




    MfG Wazdakka

    Area Moderator für Hobby, Paint & Co.

    Weniger reden und mehr rulen!


    [align=center]XX

  • Rezension "Ryse: Son of Rome" von Wazdakka (xBox One)




    Ui, die erste Next-Gen Rezension. :)


    Die Story
    Marius, ein römischer Zenturio und gelenkt vom Spieler eröffnet das Spiel mit der Verteidigung von Rom beim Angriff der Barbaren. Nachdem man den dicken Kaiser Nero in die vermeintliche Sicherheit der Gruft des Palastes gebracht hat, erzählt Marius Nero seine Lebensgeschichte, die man natürlich spielerisch durchläuft. Kurz gesagt: es folgen Kämpfe in Britannien, ein aufgedeckter Verrat, Rache an abtrünnigen und einiges mehr.


    Das Gameplay
    Ryse wird im 3rd Person Modus gespielt und erinnert vom Kampfverhalten sehr an Batman. Man kann Schläge blocken, Angriffe mit Schild und Schwert starten und man muss stets die Gegnertypen kennen und Angriffe erkennen bzw. voraussehen. Mit im Kampf gewonnener Ehre kann man die Fähigkeiten von Marius verbessern. Ein Highlight während der Kämpfe sind die Hinrichtungen. Wenn ein Gegner genug Schaden genommen hat, kann man eine Art Quicktime-Event starten. Der Gegner leuchtet dabei kurz in einer der Controller-Tastenfarben auf. Wenn man die richtige Taste schnell genug erwischt, kann man Marius dabei zuschauen, wie er den Gegner stilvoll tötet. Leider gibt es aber schon nach wenigen Kämpfen keine Abwechslung mehr, da man nahezu jeden Gegner hinrichtet und sich die Animationen irgendwann wiederholen.
    Anders als bei Batman z.B. kann man weder neue Waffen noch Items kaufen, noch kann man neue Moves für die Kämpfe frei schalten. D.h. Marius' Kampfstil bleibt immer gleich. Zwar ändern sich Rüstung/Waffe/Schild optisch im Laufe der Story, das hat aber keine Relevanz für das Kampfverhalten.
    Ganz cool sind da noch die Parts, wenn Marius als Zenturio seine Männer in eine Formation ruft, um eine gegnerische Stellung einzunehmen. Dazu kann er Bogenschützen den Beschuss von Feinden befehlen oder seine Männer zum Ausrücken anhalten (beides kann man auch durch Sprachbefehle machen). Leider gibt es aber auch hier wenig Abwechslung.
    Die Story verläuft dabei linear, es gibt keinerlei freie Entscheidungsmöglichkeiten, die irgendwas beeinflussen können.




    Die Next-Gen
    Also storytechnisch und vom Gameplay her war nicht viel neues dabei. Grafisch aber hat Ryse gerockt. Viele Texturen sahen einfach krass realistisch aus und die Stimmung war in fast jedem Gebiet durch die Aufmachung gut eingefangen. Ob es jetzt Roms Innenstadt war oder die Wälder Britanniens. Da ist es fast Schade, dass man beinahe nie die Zeit findet, mal stehen zu bleiben und die Landschaft zu bewundern.


    Mein Kommentar zu dem Spiel
    Riesiges Potenzial, da Ryse mal wirklich was neues war. Leider wurde die Story nach meinem Empfinden viel zu schnell abgehandelt und die Charaktere besaßen nur wenig Tiefe. Das Kampfsystem war leider auch eher mau, da haben andere Spiele (siehe Batman) besser vorgelegt. Ein großer Pluspunkt sind allerdings die wirklich gut aussehenden Welten. Auch wenn es vielleicht nicht immer historisch korrekt zuging, war es doch schön für das Auge.


    Für mich trotz allem ein schönes Spiel, um meine Konsole am Releasetag eingeweiht zu haben. :)




    MfG Wazdakka

    Area Moderator für Hobby, Paint & Co.

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    [align=center]XX

  • Rezension "Batman:Arkham Asylum" von Kelpie (PC)



    „I am Batman!“ … Nein, bin ich nicht, aber dank dem Spiel „Batman: Arkham Asylum“ fühl ich mich fast so. Nachdem ich jetzt gestern und heute ziemlich lange gespielt habe fühle ich mich langsam im Stande eine Rezension zu schreiben (auch wenn ich noch nicht am Ende angekommen bin).




    Die Story:
    Batman hat den ausgebüchsten Joker mal wieder eingefangen und bringt ihn in das Gefängnis „Arkham Asylum“. Hier werden nur geisteskranke Schwerverbrecher eingebuchtet. Soweit, so gut. Man begleitet also Batman, Joker und jede Menge Wachleute mit dicken Knarren in das Gebäude und in die Tiefen des Asylums hinein. An einer Sicherheitsschranke wird Batman dann der weitere Zutritt verwehrt und der Joker wird nur bewacht von zwei Personen weitergeführt, was er natürlich als vermeintliche Fluchtmöglichkeit nutzt. Jedoch, wie gesagt, nur vermeintlich. Er übernimmt innerhalb einer kurzen Sequenz die Kontrolle über das Asylum und an dieser Stelle beginnt nun euer Weg als Batman und ihr müsst Joker daran hindern, an eine Formel zu kommen, mit der er Bane-ähnliche Monster in Masse erschaffen kann.






    Das Gameplay:
    Optisch ist „Batman: Arkham Asylum“ ein Hit. Die Details sind teilweise sehr ausführlich und die Atmosphäre wird durch das dunkel gehaltene Gebiet sehr gut vermittelt. Etwas komplexer als bei den bisherigen rezensierten Spielen wie „The Binding of Isaac“ gestaltet sich hier das Gameplay. Standardmäßig kann man sich mithilfe der WASD- oder der Pfeiltasten vorwärts bewegen. Angriffe werden mit den Maustasten ausgeführt, ebenso die Angriffe mit den Spezialwerkzeugen, wie z.B. der Batclaw. Die einzelnen Tools an sich erhält man erst im Laufe des Spiels nacheinander und bei manchen musste ich die Funktionsweise erstmal googlen, um sie so wirklich zu verstehen (z.B. der kryptographische Sequenzer). Verschiedene andere Tasten lösen dann ebenso Effekte aus, F zum Beispiel das Schießen eines Seils, an dem man sich überall hochziehen kann oder Lstr + Mausklick das schnelle Ausschalten am Boden liegender Gegner. Im Spiel wäre es also nützlich zumindest halbwegs blind die Tastatur zu beherrschen.


    Die Bosse im Spiel erfordern jedes Mal ein anderes Geschick an Tastaturbeherrschung und Aufmerksamkeit. Hierbei trifft man aber auch auf sehr viele altbekannte Gesellen wie Bane, Scarecrow und Poison Ivy. Im Laufe des Spiels automatisieren sich manche Vorgänge und man weiß automatisch schon, welche Tastenkombinationen oder welche Tools man zu verwenden hat. Dennoch erfordern die neuen Situationen immer noch sehr viel Grips und in den meisten Fällen auch den Detektiv-Modus (Taste X). Ich habe ihn eigentlich kaum ausgeschaltet, da man dadurch sehr viele Kleinigkeiten nebenher noch entdeckt, z.B. die Geheimnisse des Riddlers, die überall versteckt sind (hinter Wänden, in Zellen etc.). Per Tab-Taste erhaltet ihr einen Überblick über eure Upgrades „Wanetech“, die Map und Ziele, Riddlers Herausforderungen und die verschiedenen Charakterbiografien, die sich im Laufe des Spiels ansammeln, wenn ihr den verschiedenen Personen begegnet. Im Startmenü des Spiels gibt es zusätzlich noch einen Überblick über den Fortschritt eures derzeitigen Spiels (Riddlers Rätsel, Herausforderungen, Upgrades etc.). Auf jeden Fall ist innerhalb des Spiels eine Menge Detektiv-Arbeit gefragt, ein geschultes Auge für Kleinigkeiten und gute motorische Fähigkeiten, um schnell an die nötigen Tastenkombinationen zu kommen.






    Mein Kommentar:
    Was lässt sich anderes sagen, als dass ich begeistert bin von dem Spiel. Es ist zwar etwas komplizierter in Steuerung und Funktionsweise, aber es macht einfach nur richtig richtig Spaß. Man begegnet, wie bereits erwähnt, vielen alten Bekannten und muss oft ziemlich schlucken, bei manchen Videosequenzen oder Gegenständen, die man so findet. Für mich zählen dazu die Tonbänder, auf denen die Therapiegespräche mit Personen wie Scarecrow oder Harley Quinn aufgezeichnet sind.



    Die Kämpfe sind sehr ansprechend, da sich immer wieder neue Finishing-Moves zeigen bei unserer guten alten Fledermaus. Die Videosequenzen sind ebenso sehr gut gestaltet, nur für manche Personen hätten sie vielleicht eine andere Stimme wählen können. Der Joker quietscht mir dabei sehr fürchterlich in den Ohren immer. Die Verstecke von Riddlers Geheimnissen sind teilweise auch sehr knifflig zu finden und zu erreichen, jedoch hab ich mich immer gefreut, wenn ich dann mal eins entdeckt habe und wieder ein schöner Spruch des Riddlers im Bild erschienen ist. Die Rätsel und Funktionsweisen mancher Gegenstände haben mich teilweise schon ein bisschen verzweifeln lassen, dennoch hat mir das den Spielspaß in keinster Weise geraubt, sondern immer wieder neu angefacht. Ich bin gespannt, wie dieses Spiel für mich zu Ende geht (wie erwähnt: ich bin ja noch nicht am Ende) und wie sich dann der Nachfolger „Batman: Arkham City“ bei mir bewährt.


    Edit mit Danke an Hjalfnar_Feuerwolf:
    Ansatzweise ist "Batman: Arkham Asylum" ein Open-World-Game. Die Stimme des Ingame-Batmans entspricht der Synchronstimme der aktuellen Batman-Filmreihe.

    :beat: Newbieschubse vom Dienst :beat:


    “Pain is an illusion of the senses, fear an illusion of the mind, beyond these only death waits as silent judge o'er all.“ :ctan:


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    "die gute, wenn auch teils schräge, Seele des Forums." (von Zerzano)

    "Unsere zarte Schokolade, die, glaub ich, bei Reizung zur Zartbitter-Schokolade wird" (von Maxumus)



    Einmal editiert, zuletzt von Kelpie ()

  • Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass es sich ansatzweise um ein Open-World-Spiel handelt und, für mich persönlich ein Plus, Batman mit der Synchronstimme der aktuellen Filmreihe spricht.

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  • Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass es sich ansatzweise um ein Open-World-Spiel handelt und, für mich persönlich ein Plus, Batman mit der Synchronstimme der aktuellen Filmreihe spricht.

    Ist als EDIT angefügt ;) war etwas, was mir beim Schreiben jetzt nicht ganz so bewusst war und beim Spielen auch noch nicht so bewusst geworden ist, weil ich da noch nicht wirklich drauf geachtet habe. Nur die Stimme vom Joker ist mir immer sehr unangenehm aufgefallen.

    :beat: Newbieschubse vom Dienst :beat:


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  • Rezension "Don't starve" von Kelpie (PC)


    Etwas zwiespältig, dass man sich während des Spielens von „Don't starve“ Asianudeln reinschaufelt, aber ein anderes Intro für diese Rezension ist mir spontan grade nicht wirklich eingefallen, also musste mein Essen herhalten. Unser kleiner Wilson im Spiel hat sicher nicht sowas leckeres.



    Die Story:
    Booya, was eine Überleitung zu Wilson, unserem Hauptakteur in „Don't starve“. Wilson ist ein Gentlemen und ein Wissenschaftler, der von einem bösen Dämon gefangen und in eine gefährliche, wildnisartige Welt verfrachtet wurde. Unser kleiner Held muss nun sein Köpfchen anstrengen, Erfindungen erfinden (haha, was ein Wortwitz) und sich in dieser fremdartigen Welt zurecht finden in der Hoffnung irgendwann einmal wieder nach Hause zurückkehren zu können.


    Das Gameplay:
    Die Steuerung des Spiels ist sehr einfach gehalten. Man kann sich via WASD fortbewegen oder einfach durch Mausklick. Durch Klicks könnt ihr auch Gräser, Sträucher und ähnliches abernten, sowie Möhren, Pilz und anderes Gewächs entwurzeln. Begonnen wird mit relativ einfachen Werkzeugen wie Axt oder Hacke, die man sich fertigen kann mit bestimmten Materialien, die ihr zuhauf findet in der Welt. Im Laufe der Zeit werden die Gegenstände immer kostspieliger, erfordern besondere Items wie Goldnuggets, Spinnennetze oder auch Bison/Büffeldung. Diese Gegenstände sind mitunter nicht leicht zu finden, da eure Welt groß ist und ihr über die Map nur Auskunft über Gräser, Steine und Bäume, sowie spezielle Orte wie Wurmlöcher oder Höhlen erhaltet voerst. Eure eigens gebauten Gegenstände wie Mauern, Gerätschaften und ähnliches finden sich dann aber auch auf der Karte wieder.


    Dementsprechend haben wir hier eine minecraftähnliche Spielweise. Ressourcen sammeln, Sachen bauen, Essen nicht vergessen und Gegner besiegen, die durchaus auftauchen können, nur vielfältiger als in Minecraft. Im Prinzip können einen in diesem Spiel sogar Bienen umbringen, wenn es zu viele werden. Grundsatz von „Don't starve“ ist jedoch ganz einfach: ÜBERLEBEN. Und das um jeden Preis. Tagsüber gestaltet sich dies recht einfach, doch sobald die Nacht kommt ist man froh um ein bisschen Licht und eventuell eine Mauer um sich herum. Es wird sehr sehr dunkel und man sollte dementsprechend also immer genügend Holz bei sich haben, damit einen im Dunkeln nicht unheimliche Augen beobachten.


    Wilson selber hat 3 Stats, die man oben halten sollte:


    1. das Sättigkeitsgefühl (das Spiel heißt ja nicht umsonst „Don't starve“)
    2. eure HP/Lebensbalken/Leben... auf jeden Fall ein Stat in Herzform, der bei manchen Gegnern rapide abnimmt nach einem Schlag
    3. Wilsons Intelligenz


    Das Sättigkeitsgefühl kann man ganz klar durch Nahrung hervorrufen. Möhren, Beeren, seltsame Pilze oder Fleisch. Wie es einem beliebt. Manches davon lässt sich sogar über dem Feuer braten/kochen. Die HP füllt ihr auch durch Essen wieder auf (ich hab bisher noch nicht wirklich darauf geachtet, ob sie sich auch von alleine wieder regeneriert, dafür war ich öfters zu schnell verstorben). Wilsons Intelligenz ist hierbei etwas knifflig. Ihr erhöht sie durch Erfindungen und Gegenstände, die ihr herstellt, könnt sie aber auch genauso gut schnell auf ein niedriges Level aka „Man sagt nicht dumm, sondern geistig unbewaffnete, bildungsresistente, verbal inkompetente, kognitiv suboptimierte, parasitäre Nebenexistenz“ bringen indem ihr was Falsches zu euch nehmt.


    Gegner reichen hier in „Don't starve“ von „sehr einfach“ bis Niveau „mit einer Kelle über die Wupper“ von der Stärke her. Es macht nämlich schon einen Unterschied ob man eine Biene oder einen riesigen, ekligen, stachelbewährten Tentakel verhaut (oder wahlweise sich verhauen lässt). Ebenso ist die Bandbreite an Gegnern sehr mannigfaltig, wie gesagt: Biene vs. Ekliger, stachelbewährter Tentakel.


    Ach und nochwas: Wenn ihr tot seid, seid ihr tot, verliert euren Tagesfortschritt (meine höchste Anzahl bisher 9) und erhaltet fürs Sterben XP. So hat es wenigstens etwas positives und ihr erhaltet neue Charaktere mit dem Levelaufstieg. Ich konnte bisher nur einmal durch einen Schrein/Altar meinen Tod verhindern, weil ich dort seltsamerweise wiederbelebt wurde. Gespeichert wird pro Tag ingame 1x.



    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Sensationell. Ein sehr einfach gestaltetes Spiel in Tim-Burton-Optik ohne viel Gelaber oder Zwischensequenzen. Man liest nur was Wilson spricht und hört nur ein recht lustiges Gequietsche. Das Suchen und Sammeln der richtigen Gegenstände, sowie das Entdecken einiger Überreste anderer Völker oder auch Personen macht richtig Spaß, vor allem da durch Wilson immer wieder recht lustige Sprüche eingestreut werden. Ein Beispiel: Man hat einen Baum oder eine Pflanze vernichtet und von unserem kleinen Gentlemen kommt nur „Take this, nature“ oder beim Auffinden eines Skelettes „Better him than me.“ Die einfache Steuerung ohne viel Schnick-Schnack erleichtert einem das Gameplay sehr und durch Hinweisgeräusche und grünes Aufleuchten der einzelnen Baumenüs kann man auch direkt feststellen, wo es was neues gibt. Dennoch lohnt es sich auch mit Ton zu spielen, da man einfach nur mit der Musik mitwippen möchte und immer wieder lachen muss über das Gepiepse von Wilson. Das Herausfinden, wie man zum Beispiel Tiere fängt oder was bestimmte gekochte Nahrungsmittel für Effekte haben hat durchaus etwas sehr belustigendes und bei den Arten zu sterben bleibt auch kein „WTF“ oder „Holy Crap“ aus. Ich kann dieses Spiel also durchaus empfehlen, muss aber warnen: Ihr kommt davon nicht so leicht los, wie ihr denkt. Man möchte immer weiter spielen und eine möglichst hohe Tagesanzahl erreichen mit möglichst vielen Prototypen, Gegenständen und ähnlichem. Zurzeit gibt es das Spiel bei Steam (nur noch für 1 Tag) für 8,39€ im Herbst-Sale, danach kostet es wieder den regulären Preis von 13,99€. Es ist aber sein Geld durchaus wert.

    :beat: Newbieschubse vom Dienst :beat:


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  • Da ich mir in den letzten Jahren alle Teile der Reihe angetan habe und mich alle Teile mehr als nur begeistert haben, war auch dieser Teil ein absolutes muss für mich. Ich hoffe ich kann das hier gut über die Bühne bringen, weil ich absolut nicht gewillt bin zuviel von der Story zu Spoilern!


    Die Story:
    Im Gegenteil zu allen anderen Teilen der Reihe spielt man nicht mehr Desmond Miles (hier SPOILER) sondern spielt einen namenlose Person die von ABSTERGO angestellt wird um ihr neues Spiel, welches auf der ANIMUS Technologie ( Erinnerungen von Vorfahren aus der DNA auslesen) basiert. Im ANIMUS selber übernimmt man dann die Rolle von EDWARD KENWAY, einem Mann aus der englischen Unterschicht der versucht in der Karibik als Freibeuter für seine Familie Reichtum zu erlangen. Von Templern und Assassinen hat er noch nie etwas gehört, auch wenn seine Mutter aus einer Assassinen Familie stammt. Auf einer Kaperfahrt wird das Schiff auf dem Edward angeheuert hat versenken und er wird zusammen mit einem britischen Offizier und Assassinen an Land einer Insel gespült. So geraten, wie so oft in der Reihe, Dinge ins Rollen die sich der Protagonist nicht hätte vorstellen können.


    Gameplay:
    Das Spiel wird wie all seine Vorgänger aus der "Third Person" Perspektive gespielt und bedient sich einer sehr einfachen und eingängigen "Puppenspieler"-Steuerung. Im Gegenteil dazu wird in der realen Welt in der Ego-Perspektive gespielt. Das Kampfsystem ist geprägt von Paraden und Konterangriffen und kann mit etwas Übung einfach gemeistert werden. Die Seekämpfe sind dagegen schon etwas anspruchsvoller: Man muss das Schiff alleine Steuer und auch jede der Vorhandenen Waffenbatterien selber steuern. Dies führt grade am Anfang zu einigen ungewollten Schäden an seinem Schiff.


    Neu im Spiel sind Enteraktionen auf feindliche Schiffe die teilweise sehr Spannend sein können, die Jagd auf Haie und Wale und Unterwasser Missionen. Durch die einbindung einer live synchronisation mit seinem Uplay Account ist und der frei verfügbaren "Companion-App" ist es möglich auch von Unterwegs auf Inhalte aus dem Spiel zuzugreifen.


    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Fans der Reihe werden von dem neuen Teil nicht enttäuscht werden. Nachdem der Charakter "Conner" aus Assassins Creed III sehr flach und Steril war wird mit Edward (Conners Großvater) ein Charakter geliefert der wieder genauso viel Tiefgang und Persönliche Motive hat wie Ezio in Assassins Creed II (Brotherhood und Revelation). Auch trifft man wieder auf viele Personen aus der Gesichte. Die bedeutendsten in diesem Teil sind meiner Meinung nach Edward Thatch ( besser bekannt als Blackbeard) und Benjamin Hornigold ( der das General Pardon für Piraten annahm und so zum "Verräter" wurde). Sehr viel Stimmung wird erzeugt durch die geziehlte auswahl der Syncronsprecher ( Thatch wird wie in Fluch der Karibik von Klaus-Dieter Klebsch gesprochen) und durch immer wieder auftauchender Shantys und Zeitgenössischer Musik. Durch die schier unendlichen Anzahl von Nebenmissionen und der möglichkeit in der wirklich gigantischen offenen Welt rum zu reisen und Schiffe zu kapern ist die Langzeitmotivation in dem Spiel echt gigantisch. Ebenfalls will ich hier erwähnen das man die gekaperten Schiffe in seine Flotte aufnehmen kann und auf Missionen um die halbe Welt schicken kann um so noch etwas Geld neben her zu verdienen. Ich habe mitlerweile weit mehr als 60 Stunden in des Spiel investiert und es ist mir erst gestern gelunden die Hauptstory zuende zu spielen, so viel Spielzeit hab ich seit langen in kein Spiel gesteckt. Einziger Nachteil den ich bis jetzt entdeckt habe ist leider die geringe Waffenauswahl im Spiel. Wo die Vorgänger noch die Möglichkeit boten aus einer recht großen Waffenauswahl zu wählen ist es jetzt nurnoch möglich aus einer Reihe Pistolen und Schwertsets zu wählen. Zwar hat man auch noch die Wahl seine "Versteckten Klingen" zu benutzen oder Feinde mit dem Blasrohr zu beteuben, allerdings fällt die wahl dann doch meistens wieder darauf zurück den Feind mit seinem Schwerten und 4 Pistolen zu begegnen.
    Ich kann das Spiel jedem Fan der Reihe nur empfehlen, nur Neuligen würde ich ganz klar raten zumindestens alle Spiele der Reihe seit Assassins Creed II zu spielen da einem sonst zuviele Informationen fehlen und dadurch einige "Aha" Momente vorenthalten werden. Dieser Trailer hier vermittelt meiner Meinung nach einen sehr guten Eindruck von dem Spiel und vom Hauptcharakter
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  • Rezension zu "Audiosurf" von Kelpie (PC)


    Die "Story":
    Wer schon immer mal auf den Wellen reiten wollte, für den ist Audiosurf das perfekte Spiel. Zwar reitet man hier nicht auf Wellen, aber dafür auf der eigenen Musik, doch Achtung was ihr dabei auswählt :D


    Das Gameplay:
    Einfach, einfach, Audiosurf. Mittels Mausbewegungen oder A und D bewegt ihr euer kleines Raumschiff hin und her, wahlweise auch beides zusammen mit zwei Raumschiffen. Grauen Blöcken ausweichen, große farbige Blockkombinationen herstellen, alles kein Problem - wenn man das richtige Lied laufen lässt. In diesem Spiel könnt ihr aus eurer eigenen Musik einen Titel auswählen, auf dem ihr surft. Je nach Rhythmus und Tempo gestaltet sich dies eventuell etwas schwieriger, aber dafür gibt es ja drei Schwierigkeitsstufen. Des Weiteren gibt es auch noch Spezialerfolge und auch Special Effects, wie zum Beispiel 30% des Punkteergebnisses noch aufgerechnet, wenn man im Mono-Mode keinen einzigen grauen Block mitnimmt. Wie gesagt: Es kommt immer auf das Lied an, was ihr dabei auswählt.


    Problematisch bei diesem Spiel könnten die Effekte im Hintergrund werden: bunt, bunter, noch bunter. Da steckt quasi ein Feuerwerk an Farben im Background, weswegen das Spiel auch anfangs eine ausdrückliche Warnung abgibt bezüglich Epilepsie und anderen Krankheiten. Man sollte das durchaus ernst nehmen und sonderlich lange kann man (ich zumindest) nicht davor sitzen, weil mir sonst die Augen wehtun und der Kopf ein bisschen brummt.


    Mein Kommentar zu dem Spiel:
    Es ist ein schickes kleines Spiel, simpel gemacht und weckte meine Aufmerksamkeit alleine dadurch, dass man seine eigene Musik verwenden kann um zu surfen. Anders hätte ich es wohl als relativ langweilig empfunden. Problematisch ist wie gesagt das Farbenfeuerwerk und die überschäumenden Effekte, die man aber halbwegs ein bisschen über die Optionen regulieren kann. Das Spielen selber macht sehr viel Spaß, auch wenn man manchmal ins gute Schreibtischholz beißen mag, weil man schon wieder gegen einen grauen Block kurz vor Schluss gebolzt ist. Viel mehr bleibt mir hier auch nicht zu sagen, probierts einfach selber aus (und denkt an die Warnung vor eventuellen Epilepsieanfällen oder ähnliches). Bei Steam erhält man Audiosurf für 9,99€, Audiosurf 2 für 13,99€.


    :beat: Newbieschubse vom Dienst :beat:


    “Pain is an illusion of the senses, fear an illusion of the mind, beyond these only death waits as silent judge o'er all.“ :ctan:


    About me:

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  • Zunächst einmal wundere ich mich, dass Kelpie noch nichts zu State of Decay geschrieben hat.
    Ich meine, Hallo? Zombies? ^^


    Die Story:


    Zwei Freunde machen einen Angelausflug im nördlichen Teil Amerikas und als sie mit ihrem Boot wieder in der Nähe eines Campingplatzes in den Bergen anlanden, werden sie von vermeintlichen Psychopathen angegriffen. Welche schwupps mit Knüppeln und einer Menge simpler Gewalt ausgeschaltet werden. Schon bald stellt sich heraus, dass die Zombieapocalypse im "Trumbull Valley" ausgebrochen ist und ihr müsst nun versuchen zu überleben und zu entkommen, bevor die Army drastischere Maßnahmen einleitet.


    Das Gameplay:


    Gesteuert wird über die typische WASD Steuerung. Mit einigen weiteren Tasten(die man auch selbst auswählen kann) werden dann bestimmte Aktionen durchgeführt, wie Springen, Sprinten, Interagieren und der schöne Finisher für splatterlastige Zombieenthauptungen. Zuschlagen und Zielen sind über die Maustasten geregelt. Einfaches Button-Smashen hilft meist schon im Nahkampf aus, sofern man sich immer rechtzeitig umdreht um die Zombies hinter einem auch mit Schlägen zu überhäufen. Die Steuerung in den Fahrzeugen ist am Anfang recht gewöhungsbedürftig, was jedoch schön ist, dass unterschiedliche Fahrzeuge auch unterschiedliches Fahrverhalten aufweisen. Ebenso wirkt sich der Schaden auch auf das Fahren selber aus. Insgesamt ist die Steuerung recht simpel, wenn man sich erst einmal eingefuchst hat.


    Das Spiel ist letzten Endes eine große Sandbox in dem ihr einen Charakter aus der Third-Person Sicht spielt.
    Ihr baut nach und nach dabei eine kleine Gemeinde mit Überlebenden auf, arrangiert euch mit anderen Gruppen, versucht eure Heimatbasis in ein Fort zu verwandeln und müsst euch dabei auch noch gegen eine Krankheit zur Wehr setzen die eure Gruppe nach und nach ebenfalls in Zombies verwandelt. Dabei bleibt euch zunächst nur eine riskante Möglichkeit dies zu bewerkstelligen: Ihr müsst leer stehende Gebäude plündern. Medizin, Lebensmittel, Benzin, Baumaterial und Munitionsvoräte sind begrenzt und ein Haus das einmal geplündert wurde bleibt auch leer. Auch Autos sind rare Ressourcen die gut verwaltet werden müssen. Zwar kann man später eine Werkstatt bauen und Autos reparieren lassen, jedoch muss das Fahrzeug auch noch bis dorthin kommen. Es ist keine gute Idee durch alles durchzufahren und irgendwann ist auch das Benzin alle. Auch dürft ihr keinen Lärm machen, da die Zombies zwar schlecht sehen, aber gut hören können und somit ein zu lautes Vorgehen einem schnell eine ganze Horde anzieht.


    Mein Kommentar:


    Ich hatte das Spiel geholt, da es im Angebot war und bin freudig überrascht worden. Die Story-Line mag im Angesicht der gefühlten Millionen Zombiespielen ausgelutscht sein, jedoch hat jeder Charakter seine Macken und Eigenheiten, was die Gruppe sehr lebendig macht, auch der Galgenhumor kommt nicht zu kurz. Die Schwierigkeit ist in meinen Augen schon recht knifflig, da das Spiel lediglich über eine Autospeicherfunktion verfügt, kann man Fehler nicht wieder ausbügeln und wer tot ist bleibt auch tot. Ebenso muss man sich auch um die Gruppenmoral kümmern, da der allgemeine Stress permanent versucht diese auseinander zu treiben. Weiterer sehr interessanter Aspekt ist, dass man sich vor dem Verlassen des Games versichern sollte, alle Leute wieder in der Basis zu haben und auch dabei einen guten Vorat anzulegen, denn die Uhr tickt weiter und die Gruppe agiert auch wenn ihr nicht spielt. Schön wäre eine Option, diesen Umstand auszuschalten, gerade im Endlos-Spielmodus aus dem Add-On "Outbreak" sehe ich meine Motivation gebremst, etwas funktionierendes aufzubauen, um dann nach ein paar Tagen ohne zu spielen, alles in Trümmern vorzufinden.