Kurze Fragen, kurze Antworten (KFKA) der 8. Edition

  • Das Problem ist, die Aussage im Englischen sagt übersetzt (von mir): "Um eine Einheit als Ziel auswählen zu können, muss ein Modell dieser Einheit in Reichweite der genutzten Waffe und vom schießenden Modell sichtbar sein."
    Ich verkürze: Um schießen zu können, muss ein Modell der Zieleinheit in Reichweite und sichtbar sein. Das heißt für mich:

    Gegeben:
    X= Modell 1
    Y= Modell 2
    A= in Reichweite
    B= sichtbar

    Wenn (X oder Y = A+B), dann schießen und nicht, wenn (X oder Y = A) und (X oder Y = B), dann schießen.

    Wenn ich jetzt (hypothetisch erweiternd) schreibe: Um schießen zu können, muss ein Modell der Zieleinheit in Reichweite, sichtbar, ein Fahrzeug, rot angemalt und vom Orden der Crimson Fists sein. Heißt das dann, dass man schießen kann, wenn sich ein Modell in Reichweite, ein anderes sichtbar, ein wieder anderes rot, noch eins ein Fahrzeug und noch eins ein Crimson Fist ist, oder muss das eine Modell alle Kriterien erfüllen? Ich denke letzteres.

  • Das selbe Modell der Zieleinheit muss für das schießende Modell in Reichweite und sichtbar sein. (Ausnahme ist hier indirektes Feuer wie zB bei der Thunderfire Canon)


    Hab eben erst verstanden, was MiSi genau gemeint. Seine Annahme ist aber falsch.


    Wenn ich mit einem Bolter (24") schießen will, dann muss ein sichtbares Modell in 24" sein, nicht ein Modell in 24" versteckt und ein anderes sichtbar in 30".

  • In der Schussphase werden als Schießende immer Modelle betrachtet und als Ziel immer Einheiten.

    Ich denke das ist der entscheidene Satz. Wir schießen pro Modell, dass bedeutet wir müssen für jedes Modell testen ob die Bedingungen erfüllt sind ob es schießen darf oder nicht. Die Bedingung ob ein Modell auf eine feindliche Einheit schießen darf ist das sich ein Modell der Zieleinheit in Sicht und Waffenreichweite befindet. Nur wenn das erfüllt ist darf mein Modell auf die feindliche Einheit schießen (Sonderregeln an dieser Stelle einmal ausgeklammert)

    Also im Grunde genommen so wie Nazdreg und Starbeagle dies auch schon geschrieben haben.


    Die "Hausregel" von MisterSinister ist also eigentlich sowie man es laut Regelbuch spielen sollte ;)

    "One unbreakable shield against the coming darkness,
    One last blade forged in defiance of fate,
    Let them be my legacy to the galaxy I conquered,
    And my final gift to the species I failed."

    — Inscription upon the Arcus Daemonica, attributed to the Emperor of Mankind


    In der Kampagne "Krieg um Smarhon" erhaltene Orden:


    photo-26513-b4243151.jpg

  • Das merkwürdige an der Sache ist doch, das solange ein Ziel in Sicht und Reichweite ist. Ein Modell dieser Ziel-Einheit sterben kann, obwohl es als Einzel Modell nicht zwingend sichtbar und/oder in Reichweite des Schützen ist. Für den Schützen gilt nur die Bedingung, dass er auf die Einheit schießen kann, sobald mindestens ein Modell der Ziel-Einheit in Sicht und Reichweite ist.

  • Wir schießen pro Modell, dass bedeutet wir müssen für jedes Modell testen ob die Bedingungen erfüllt sind ob es schießen darf oder nicht.

    kleiner aber feiner Unterschied. Wir prüfen jedes Modell einzeln, aber geschossen wird gemeinsam. Es gibt auch keine zeitliche Abfolge bei den Schüssen. Das heißt, wenn in dem Beschuss das vorderste Modell stirbt und theoretisch andere Modelle nicht mehr in Reichweite sind, können diese weiterhin schießen.

  • "Es gibt auch keine zeitliche Abfolge bei den Schüssen. Das heißt, wenn in dem Beschuss das vorderste Modell stirbt und theoretisch andere Modelle nicht mehr in Reichweite sind, können diese weiterhin schießen."

    Das ist richtig, weil schon bei der Zielauswahl, nicht erst beim Schießen abgecheckt wurde, ob und wie welches Modell schießt.

  • Richtig

    der Ablauf ist wie folgt:


    Ich wähle meine Einheit die schießen soll.

    Ich prüfe für jedes Modell (Waffe der Einzelmodelle) meiner Einheit eine gültige Zieleinheit entsprechend nach Sichtlinie und Reichweite.

    Ich handle die Schüsse zeitgleich ab (würfeln)

  • Hallo,

    bin neu im Forum und habe keine kfka für ältere Editionen gesehen, deswegen stell ich meine Frage hier. Kann man nach der 6. Edition nur einen Schutzwurf nutzen? Muss man sich also immer entscheiden, ob man den Rüstungs-, Widerstands- oder Deckungswurf verwendet. Hatte es bisher so verstanden, dass man Deckung immer hat wenn da und sich nur zwischen Rüstung und Widerstand entscheiden muss.

  • Ja, man darf immer nur eine Art von Schutzwurf nutzen (Rüstungs-, Rettungs- oder Deckungswurf), zusätzlich ist nur Feel no Pain (falls vorhanden). Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube in der 6. muss man sogar immer den jeweils besten Schutzwurf nehmen.


    Die Bereiche für ältere Editionen findest du übrigens oben in der Leiste unter Archiv, allerdings kann man dort nicht schreiben, also mach das ruhig hier.

  • Hallo,

    habe noch ne Frage zum Ork Codex der 7. Edition. Wo findet man wer wieviele Befehlspunkte hat. Es stehen die Möglichen Befehle drin und welche Begabung des Kriegsherren die Bp erhöhen, aber nicht wer Befehle wie geben kann. Gibts irgendeine Errata?

  • Der Beutepanza ist zu diesem Zeitpunkt aus dem Codex gefallen, dabei ist er noch einmal mit Regeln im White Dwarf erschienen, aber ich habe keine Ahnung, welcher WD das war. Die Grottanks sind von Forgeworld und in deren Regelwerken (Imperial Armour). Die Buggies müssten noch im 6. und 7. Editionscodex gewesen sein, die wurden dann in der 8. gestrichen (Orks haben echt einige Einheiten verloren :|).


    Die Frage zu Befehlspunkten verstehe ich nicht, unter dem Begriff kenne ich nur Command Points, doch die gibt es erst seit der 8. Bei Orks "Befehle zu geben" sagt mir auch gar nichts, ggf. nur ein Missverständnis?