Kurze Fragen, kurze Antworten (KFKA) der 9. Edition

  • Bei den Space Marines und den Sororitas haben sie es ja schon so durchgezogen und die von 25mm auf 32mm umgestellt.


    Ich selber habe es im Spiel noch nicht gemerkt, aber wenn Du mit kleineren Bases in den Nahkampf gehst, als Dein Gegner, bekommst Du tenenziell mehr Modelle ins Handgemenge involviert. Wobei sich das auch erst in größeren Trupps (Ork-Boyz oder Necronkriegern usw.) äußern sollte.

    Ich hatte es mal so verstanden, dass die Bases auch die Größe der Modelle in der "Realität" wiedergeben sollen. Also Menschen, Grotze und Eldar sind klein = 25mm Bases. Orks und Marines sind größer = 35mm Base, Terminatoren, Ogryns + dicke Orks = 40mm Bases usw. Aber so ganz stimmt es auch nicht, denn es scheint hier auch die Kampfkraft mit zu spielen, denn ich glaube verschiedene Charaktäre haben auch 40mm Bases und eine spektakuläre Pose bekommen, die sonst durchaus auf ein 25mm Base gepasst hätten.


    Die 28mm Bases habe die Incubi der Dark Eldar bekommen...habe ich gerade gesehen.

  • Die Basegröße hat schon einigen Einfluss auf das Spiel, meiner Meinung nach ist es jedoch sowohl vor- wie nachteilhaft, größere oder kleinere Bases zu verwenden. Nahkampf läuft nicht mehr rein über Basekontakt, sondern einen etwas größeren Umkreis, dadurch können bei kleineren Bases mehr Modell kämpfen. Umgekehrt blockieren sie auch weniger Fläche, doch das nur als zwei Beispiele für die Auswirkungen der Basegrößen.

    Ich denke mal, das das umbauen von 25 auf 32 mm auch nicht der sinn sein kann/sollte, damit würde gw sich unter Sammlern und Spielern wohl keine Freunde machen..

    Das ist richtig und vermutlich genau der Grund, warum es dazu kein offizielles Statement gab. Die Verantwortung wird den Spielern bzw. Veranstaltern überlassen und da gab es einige Turniere, die die aktuellen Basegrößen vorraussetzten.

  • MisterSinister Also um das alles zusammen zu fassen und Ironhide s Frage zu beantworten: Es gibt keinen übergreifenden Standard. Wenn man dieser Diskussion aus dem Weg gehen will, z.B. für Turniere oder andere Spiele mit Fremden, orientiert man sich tatsächlich am GW-Shop und schaut, welche Figuren, aktuell mit welchen Bases verkauft werden.

  • Ja, solange man die Bases nutzt, wie sie aktuell geliefert und im Shop angezeigt werden, kann man Diskussionen dazu vermeiden. Bei manchen Armeen ist das ein großer Aufwand (90+ Orks umbasen, yay) und vielleicht ein bisschen zu viel für eine rein vorbeugende Maßnahme. Solange man sich mit dem Gegner bzw. der Turnierorga einigen kann, wäre ein Umbasen ja nicht nötig, aber wenn man es aus diesem Grund nicht tut, kann es durchaus Diskussionen geben und vielleicht sogar dazu führen, dass man an einem Turnier lieber nicht teilnimmt.

  • Wenn man mal davon absieht, dass umbasen bei manchen Modellen schlicht und einfach nicht geht. Z.B. alles, was noch aus Metall ist, mit Steg eine geschlitzte Base hat und am besten noch irgendwie auf Zehenspitzen steht.

  • Mir sind die neuen Basegrößen auch schon aufgefallen in der Indomitusbox. Wobei ich schon früherTM bei den imperialen Waffenteams aus Metall mit dem eckigen Langbase und einem Rundbase gespielt habe. Im privaten alles gar kein Problem, man kann sich für die Korrektheit zur Not flott ein paar Pappteller in den passenden Größen schneiden und unter die Base kleben. Komplett umbasen würde ich selbst nicht machen.

    Hiermit entschuldige ich mich für alle bestandenen Deckungswürfe in aller Form.

  • Für die Waffenteams verwende ich dank Ironhides Toleranz diesbezüglich bislang gar keine Bases. Das werde ich aber bei Zeiten mal ändern, wobei ich überlege hier entsprechende Aussparungen für die 25mm-Bases der Besatzungen zu lassen und die Modelle nur für ein Spiel auf die großen Bases kommen.

    Wenn man mal davon absieht, dass umbasen bei manchen Modellen schlicht und einfach nicht geht. Z.B. alles, was noch aus Metall ist, mit Steg eine geschlitzte Base hat und am besten noch irgendwie auf Zehenspitzen steht.

    Genau aus diesem Grund könnte ich mich auch beherrschen, mein 80+ Imps umzubauen.

  • Es gibt ja zur Not auch Adapter, wo man seine Figur einfach reinstellt und dadurch das Plus an Radius erzeugt. Geld muss man aber halt wieder extra ausgeben und mit dem schwarzen Rand leben (oder den gestalten). Bei einem Turnier wäre das aber eventuell mal die Lösung. Statt 80 Boys umzubasen für ca. 30€ die Adapter zu holen erscheint mir vertretbar. Beim Bier-und-Brezel-Spiel ist mir persönlich das aber egal, denn wie MisterSinister schon gesagt hat haben größere Bases sowohl Vor- als auch Nachteile ;)


    Edit: Gerade gesehen: 50 Adapter auf 32mm kosten z.B. 17,50€

  • Hallo zusammen,


    kurze Frage, weil es hier Diskussionen gab.

    Es geht um Pistolen...

    1.Pistolen können auch eingesetzt werden, wenn Gegner im Nahkampfreichweite sind.

    2.Man muss sich entscheiden zwischen allen anderen Fernwaffen oder einer Pistole.

    soweit so gut...

    Nun meinte mein Gegenüber, das er mit allen seinen Fernwaffen auch im NK schießen kann, weil sein Modell auch eine Pistole trägt und dann Punkt 2 in kraft tritt...ich sehe das nicht so, da es zwei unterschiedliche Absätze im Regeltext zu Pistolen sind.

    Der Preis des Lebens ist der Tod.


    Die Deutschen haben das größte Gehirn aller Menschen, denn sie haben einen Gehirnlappen mehr als alle anderen...den Jammerlappen!*
    *Dr. Hirschhausen


  • Pistolen dürfen in den NK schießen.

    Fahrzeuge oder Monster auch andere Waffen.

    Sollte sein Modell weder ein Fahrzeug noch ein Monster sein, so kann es nur mit seinen Pistolen schießen.

    Das ist so eindeutig, dass das schon fast von "that guy" kommen könnte...


    Edit

    Ich hab das natürlich etwas unpräzise ausgedrückt. Man darf nicht von außen in den NK schießen... sondern AUCH in der Schlussphase schießen wenn man in NK Reichweite ist... Dann aber nur mit Pistolen, bzw Monster und Fahrzeuge mit anderen Waffen...

    Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das hat er noch nie getan. Das der Zweck die Mittel heiligt war seit jeher die Ausrede aller Versager die versuchten ihr illegitimes Handeln vor ihren Vorgesetzten zu rechtfertigen. Seit jeher hat nur der Erfolg die Mittel geheiligt...

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    Einmal editiert, zuletzt von Kolchis XVII ()

  • Nun meinte mein Gegenüber, das er mit allen seinen Fernwaffen auch im NK schießen kann, weil sein Modell auch eine Pistole trägt und dann Punkt 2 in kraft tritt...ich sehe das nicht so, da es zwei unterschiedliche Absätze im Regeltext zu Pistolen sind.

    Nein, definitiv nicht. Pistolen erlauben nicht kategorisch im Nahkampf zu schießen, sondern es ist erlaubt Attacken MIT Pistolen im Nahkampf auszuführen. Der Text zu Pistolen sagt das sehr deutlich.


    Auch chronologisch geht das nicht, denn im zweiten Pistolenabsatz heißt es:

    Zitat

    Choose which it will fire (Pistols or non-Pistols) before selecting targets.

    Man wählt erst die Waffe, dann das Ziel. Wählt man Pistolen, ermöglicht das Attacken trotz Nahkampf, doch wählt man eine andere Waffe, greift das grundsätzliche Verbot keine Einheit als Ziel wählen zu können, die befreundete Einheiten in Engagement Range hat (steht auf einer Seite davor). Die Argumentation deines Gegners würde voraussetzen erst die Pistole zu wählen, dann das Ziel und dann doch wieder eine andere Waffe, also müsste man die Waffenwahl zweimal durchführen und das eine Mal sogar nach der Zielauswahl, was eindeutig nicht erlaubt ist.

  • Kolchis XVII Grundsätzlich stimmt die Aussage, dass man nicht in Nahkämpfe schießen darf, wobei es durchaus Sonderregeln geben kann, die das gestatten. Beim Astra Militarum gibt es den Valhalla-Befehl (Feuer auf meinen Befehl!) mit dem man in einen Nahkampf feuern darf und bei einem Trefferwurf von 1 die eigenen Teuppen trifft. Ob es ähnliche Rgeln für andere Völker gibt, weiß ich allerdings nicht.

    Die Regelauslegung von Rawes Gegner finde ich allerdings schon stark😆...aber zum Glück konnte das ja schnell ge-und erklärt werden

  • Dessen bin ich mir bewusst, im neuen Kampagnenbuch darf Typhus auch so etwas in der Art. Grundsätzlich geht das nicht, Ausnahmen bestätigen die Regel :D.

    Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das hat er noch nie getan. Das der Zweck die Mittel heiligt war seit jeher die Ausrede aller Versager die versuchten ihr illegitimes Handeln vor ihren Vorgesetzten zu rechtfertigen. Seit jeher hat nur der Erfolg die Mittel geheiligt...

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