Fan Fiction - lieber nur mit eigenen Charakteren, oder auch mit offiziellen?

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    Bücher / Regelwerke besser präsentieren: Aufsteller bauen?

    Bei den Büchern ist der Punkt, dass sie einfach nur rumstehen und mehr oder weniger gut aussehen, abhängig vom Cover (da kann einem mein Stil gefallen oder nicht, die Druckwiedergabe der Bilder ist auch nicht so ganz geworden, wie ich sie mir erhofft hatte.) Da ist zwar das Forenlogo drauf, aber das ist ein Detail, das möglicherweise nicht wirklich auffällt. Sprich, dass es sich um Fanfiction* der Forenmitglieder handelt, wird vielleicht nicht direkt auf den ersten Blick klar. Und erst recht nicht, dass man die Bücher digital umsonst kriegen kann - wofür ich ja u.a. anderem die Flyer mit den QR-Codes gedruckt habe.

    Ich werde mal bei Gelegenheit die Augen offen halten, wie Buchhandlungen ihre Display-Präsentation so gestalten. (Dafür müsste ich mal öfter in Buchandlungen gehen. :D) Spontan würde ich sagen, dass dafür vielleicht tatsächlich ein kleinerer Aufsteller hilfreich wäre, auf dem kommuniziert wird, was das für Bücher sind (40K-Romane von Forenmembern), und dass man die gratis downloaden oder online lesen kann.


    *Ich meide den Begriff Fanfiction eigentlich, weil das eher bedeutet, dass man die existierenden Figuren und Storylines des Universum heranzieht und für eigenen Geschichten benutzt. Und das mag ich ganz und garnicht.

  • Da du selber Geschichten schreibst kann ich sehr gut verstehen das du lieber eigene Charaktere hast die du dann entwickeln kannst.

    Persönlich mag ich dagegen Fanfiction mit bekannten Charakteren da es ja gerade diese sind die mich in das Setting gezogen haben und von denen ich mehr erfahren will.

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    Da du selber Geschichten schreibst kann ich sehr gut verstehen das du lieber eigene Charaktere hast die du dann entwickeln kannst.

    Persönlich mag ich dagegen Fanfiction mit bekannten Charakteren da es ja gerade diese sind die mich in das Setting gezogen haben und von denen ich mehr erfahren will.

    Nur dass man damit ja nicht wirklich mehr über die Charaktere erfährt, sondern ungünstigenfalls irgendeinen Schmuh, den sich irgendeiner ausgedacht hat. Bestenfalls, wie jemand den betreffenden Charakter sieht und interpretiert, womit man gut seine eigene Vorstellung abgleichen kann. Ob das den Character im Sinne seines Erschaffers entspricht, weiß man nicht.

    Ich persönlich empfinde es als übergriffig, sich des Charakter zu bemächtigen, den sich jemand anderes ausgedacht hat. Mir ist das vor Jahren tatsächlich passiert. Es war aus Bewunderung, ja, aber es hat sich für mich trotzdem schlecht angefühlt. Ich möchte das nicht. Noch dazu war es schlecht gemacht. Die Community hat damals dann auch ziemlich schnell einen Riegel davor geschoben. Ein bisschen tut der "Täter" mir auch leid, wenn ich so zurückdenke, er wollte ja nichts böses. Aber solche Sachen gehören einem einfach, denn da steckt viel persönliches drin, derer bemächtigt man sich nicht einfach so. Und weil ich das so empfinde, widerstrebt mir auch der Gedanke, selbst Charaktere von jemand anderem zu übernehmen. (Es sein denn, derjenige bittet mich explizit darum, und selbst dann läuft nichts ohne enge zusammenarbeit.) Auch wenn der andere nicht mal das gleiche Problem damit hätte, wie ich.

    Moin,

    würde noch längere Forenkleidung mit in die Liste aufnehmen. War schon ziemlich frisch dieses Jahr. Vielleicht ein Sweatshirt und ein Kapuzenpullover?

    Das ist eine gute Idee. Wobei ich mit dem Langarmshirt unterm Poloshirt noch ganz gut über die Runden gekommen bin. Aber ich glaube, dass kann ich als Frau auch eher tragen. :D Aber einen Fanworld-Hoody würde ich mir auch unabhängig von der RPV auch noch zulegen.

    Für die Fahrt nehme ich nächtes mal aber wohl wieder die Jacke mit dem Vereinswappen. Ich glaube, für das Logo vom einem Schützenverein wird man weniger komisch angequatscht :D - hatte ich die Story eigentlich erzählt? Ich glaube nicht.

  • Nur dass man damit ja nicht wirklich mehr über die Charaktere erfährt, sondern ungünstigenfalls irgendeinen Schmuh, den sich irgendeiner ausgedacht hat. Bestenfalls, wie jemand den betreffenden Charakter sieht und interpretiert, womit man gut seine eigene Vorstellung abgleichen kann. Ob das den Character im Sinne seines Erschaffers entspricht, weiß man nicht.

    Ich persönlich empfinde es als übergriffig, sich des Charakter zu bemächtigen, den sich jemand anderes ausgedacht hat. Mir ist das vor Jahren tatsächlich passiert. Es war aus Bewunderung, ja, aber es hat sich für mich trotzdem schlecht angefühlt. Ich möchte das nicht. Noch dazu war es schlecht gemacht. Die Community hat damals dann auch ziemlich schnell einen Riegel davor geschoben. Ein bisschen tut der "Täter" mir auch leid, wenn ich so zurückdenke, er wollte ja nichts böses. Aber solche Sachen gehören einem einfach, denn da steckt viel persönliches drin, derer bemächtigt man sich nicht einfach so. Und weil ich das so empfinde, widerstrebt mir auch der Gedanke, selbst Charaktere von jemand anderem zu übernehmen. (Es sein denn, derjenige bittet mich explizit darum, und selbst dann läuft nichts ohne enge zusammenarbeit.) Auch wenn der andere nicht mal das gleiche Problem damit hätte, wie ich.

    Wie ich schon oben schrieb kann ich es aus der Sicht des Authors sehr gut nachvollziehen.

    Aus meiner Sicht als reiner Konsument sehe ich aber wesentlich entspannter. Gerade da es bei den Franchisen bei denen ich mich damals (ist jetzt auch schon etliche Jahre her) für Fanfiction interessiert hab auch nicht den einen Author gibt. Dort tummeln sich immer verschiedenste Schreiber die alle ihre eigene Interpretation der Charaktere haben. Und mancher Fanfiction Author hat Charaktere besser getroffen wie so mancher offizieller Schreiber. Zumindest für mich, aber das ist ja dann natürlich individueller Headcannon. Dann gibt es auch Fälle wo ein Charakter von offizieller Seite komplett ignoriert wird. Da kann man als Fan dann entweder frustriert im Kreise laufen oder sich halt Authoren zuwenden die sich um den Charakter kümmern.

    Natürlich ist mir dann beim Lesen vollkommen klar das dies eines Tages überschrieben werden kann und das ich daher nicht an den Geschichten oder Charakterentwicklungen von Fanfiction hängen darf.

    Ich will den Thread hier aber nicht von seinem Thema ablenken. Von daher Stop ich dann hier. Wenn du es aber weiter diskutieren möchtest können wir das gerne in eigenen Thread auslagern.

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    Da Mondschatten in einem Post sowohl dieses Thema als auch die RPV-Reflexion weiter verfolgt, habe ich die Posts mal nicht verschoben, sondern kopiert. Aber hier darf's dann sehr gern weitergehen zu der für mich durchaus spannenden Frage, ob man auch offizielle Charaktere - oder generell die anderer Autoren - in die eigenen Stories einbaut oder nicht.

    Ich persönlich bin ja noch Teil eines Fantasy-Simulationsvereins, der seit Jahrzehnten an einer Welt namens MAGIRA bastelt, und wo es gang und gäbe ist, gegenseitig die Charaktere anderer zu beschreiben. Allerdings geschieht das nahezu ausnahmslos in respektvoller Weise, d.h. entweder spricht man vorher Eckpunkte ab, oder man schreibt als Gastautor die Passagen direkt selbst - mindestens bekommt man das Ergebnis vor der Veröffentlichung zur Freigabe. Das wird, soweit mir bekannt, extrem selten verletzt ... Was meine eigenen Figuren betrifft, fand ich es immer toll, sie aus dem Blickwinkel anderer Autor:innen betrachten zu dürfen, und in den allermeisten Fällen war ich vom Ergebnis sehr angetan und empfand die Kooperationen als Bereicherung.

    Was offizielle GW-Charaktere angeht, ist sowas natürlich undenkbar, da müsste man wohl die Guerillataktik fahren und einfach machen - mit dem Risiko, dass es voll in die Hose gehen kann, aber zumindest dürfte es nicht das von Mondschatten beschriebene Problem geben, dass der Urheber des Charakters mit der Darstellung unglücklich ist, weil er das meist nicht mal mitbekommen dürfte :D

  • Magira? Ist das nicht die Welt vom Midgard RPG?

    Ich kann mich dunkel daran erinnern das dort im Klappentext oder so etwas stand das die Welt aus einer Langzeit Sim entstanden ist und immer weiterentwickelt wird. Aber vielleicht trügt auch mein Gehirn nach all den Jahren 😅

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    Nein, Du hast völlig recht. Aus dem von FoLLoW entwickelten Hintergrund der Welt MAGIRA entstand in den späten 60ern das Strategiespiel ARMAGEDDON, das im Verein seither kontinuierlich Jahr für Jahr fortgeführt wird und den simulatorischen Rahmen für die Geschichtsentwicklung aller simulierten Völker bildet. Außerdem wurde Midgard auch dort entwickelt, hat sich aber sehr früh vom Rest gelöst und wird seither eigenständig weiterentwickelt. Der Ursprung liegt aber in "meinem" (im Sinne von "Ich bin da mehr als mein halbes Leben dabei", nicht "der gehört mir") Fantasyverein :D

  • Da bin ich ja froh das mein Gehirn doch noch funktioniert 😁

    In der Edition in der ich hauptsächlich gespielt hab, gab es auch keine ausführliche Weltbeschreibung. Das war glaube ich mehr so ein one Pager auf dem die Welt mal grob vorgestellt wurde.

    Aber zurück zum Thema. Ich hab das Thema in der Zwischenzeit mal mit meiner Freundin besprochen. Sie ist bis heute eine eifrige Fanfiction Leserin und hat auch eine Freundin die selber Fanfiction schreibt.

    Sie fühlt sich auch vor allem von den bekannten Charakteren zu Fanfiction hingezogen. Sie ließt vor allem gerne What Ifs, also Geschichten die von der Haupthandlung abweichen und überlegen was passiert wäre wenn dies oder jenes anders geschehen wäre. Man könnte auch sagen, Geschichten aus einer Parallelwelt.

    Da ist dann vollkommen klar das das was dort erzählt wird keinen Einfluss auf die eigentliche Figur hat und auch nichts zum Charakter hinzufügt. Solche Diskussionen gab und gibt es bei jedem anständigen Nerd-Treffen, nur das hier jemand seine Gedanken dazu niedergeschrieben hat.

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    Ich würde sagen, das bestätigt mich in meiner Ansicht, dass ich eigentlich garkeine Fanfiction schreibe, und auch garnicht schreiben will. Ich hatte ja schon mal dargelegt, was meine Hauptmotivation für 40K im allgemeinen und das Schreiben im besonderen ist: meine eigenen Charaktere zu haben, auch als "Spielzeug", und Geschichten über sie zu erfinden. Tatsächlich interessieren mich die namenhaften Charaktere relativ wenig. Sie sind ggf. Teil des Rahmens, in dem sich meine Charaktere bewegen, mehr aber auch nicht.

  • Es ist immer wieder interessant wie viele Facetten unser Hobby mittlerweile hat. Und dann auch wieviele unterschiedliche Ausprägungen innerhalb dieser Facetten.

    Auch wenn ich deine Geschichten nicht lese finde ich die kreative Energie bei dir sehr beeindruckend.

    • Offizieller Beitrag

    Sie ließt vor allem gerne What Ifs, also Geschichten die von der Haupthandlung abweichen und überlegen was passiert wäre wenn dies oder jenes anders geschehen wäre. Man könnte auch sagen, Geschichten aus einer Parallelwelt.

    Da bin ich schon für ein paar Jahren auf eine Reihe gestoßen, die die Disney-Prinzessinen-Märchen auf die Weise behandelt. Ich hab mir damals, die Die Schöne und das Biest-Adaption gekauft. War auf Englisch, also kann ich nicht beurteilen, ob das gut geschrieben war. Ich hatte genug damit zu tun, es zu verstehen. Die Story und der erdachte Hintergrund waren ganz nett, allerdings verhältnismäßig generisch, der überraschende Plot-Twist war es nicht.

    (Keine Kritik, sondern Feststellung, denn das trifft auf meine eigenen Geschichten auch zu. Aber das ergibt sich automatisch. Ich verarbeite bewusst Vorbilder, zu denen ich einen Bezug habe.)

    Sobald das Setting gesetzt war, war ziemlich klar, worauf es hinaus lief, einschließlich der küchenpsychologischen Motivation des Antagonisten nach dem Motto Exraucher sind die schlimmsten Nichtraucher. Aber gut, es ist ein Jugendbuch und ich bin schon so an die 30 Jahre im Storytelling. Da hat man die meisten Handlungsmuster wohl in der einen oder anderen Weise schon gesehen.

    Also Fazit: Ich hab mir kein anderes Buch der Reihe besorgt und der Wiederlesewert geht gegen Null. Nicht, weil ich per se was gegen das Umschreiben der Geschichten haben. (Dann müsste ich als allererstes schon was gegen die zugrundeliegenden Disneyfilme haben. Allein Arielle ist ja schon ein What-If im Verhältnis zu Andersens Vorlage. Und das ist immerhin auch ein Kunstmärchen, d.h. er hat sich Charaktere und Handlung selbst ausgedacht, keine redaktierte Überlieferung wie bei den Grimms.) Aber es hat auch keinen besonderen Reiz für mich.

  • Von der Reihe hatte ich auch gehört. Hab sie selber nicht gelesen, aber eine Bekannte die großer Disney Fan ist hat sich darüber im Detail ausgelassen. Da war mir vom zuhören klar, das ich nicht die Zielgruppe bin und hab entsprechend einen Bogen drum gemacht. (Gab dann später wenn ich mich recht erinnere auch eine ähnliche Reihe für die Bösewichte)

    Eine interessante What If die ich gelesen hatte, nahm sich zur Prämisse wie es wäre wenn Lilly und James Potter anstatt einen Harry, eine Jane bekommen hätten. Der Autor (oder die Autorin) hat sehr schön herausgearbeitet wie sich z.B. Snape

    anders verhalten hätte wenn er vor sich im Klassenraum keine Inkarnation von James, sondern von Lilly gesehen hätte.

    Einer der Running Gags war das sich alle Slytherins konstant gewundert haben warum ein Gryffindor soviele Punkte von ihrem Hauslehrer bekam. 😂

    • Offizieller Beitrag

    Ich denke, die Zielgruppe dieser Reihe sind wohl auch am ehesten Mädchen im unteren Teenager-Alter und solche, die sich das Alter erhalten haben. Ich war glaube ich nie wirklich so ein Mädchen. (Wenn ich überhaupt jemals eins war davon bin ich inzwischen weniger überzeugt denn je. :D) Was die Bösewichte betrifft, hatte ich aber tatsächlich sogar eine What-If-Phase. Die sind halt einfach interessanter. Blieb aber immer bei rudimentären Gedanken, nichts, was mich motivert hätte es, aufzuschreiben.

    Der Autor (oder die Autorin) hat sehr schön herausgearbeitet wie sich z.B. Snape

    anders verhalten hätte wenn er vor sich im Klassenraum keine Inkarnation von James, sondern von Lilly gesehen hätte.

    Einer der Running Gags war das sich alle Slytherins konstant gewundert haben warum ein Gryffindor soviele Punkte von ihrem Hauslehrer bekam. 😂

    Das ist tatsächlich ein interessantes Detail. Mich interessiert das Zusammenspiel der Charaktere ja sowieso am meisten. (Auch wenn ich selber nie sicher bin, ob ich das auch gut umsetzen kann.) Aber Harry Potter ist bei mir sowieso der Sonderfall, dass je weiter die Bücher fortschritten, um so weniger interessierten mich die Schüler. Die Erwachsenen fand ich viel interessanter, und davon am meisten - s.o. - die eher zwiespältigen Charaktere, ganz vorne dabei Snape. (Die reine Antagonisten-Fraktion dagegen ist wieder langweilig.) Das führte dann dazu, dass ich nach dem vierten Buch aufgehört habe zu lesen und nach dem sechste Film aufgehört haben zu schauen. 8/1 und 8/2 hab ich dann auch erste dieses Frühjahr zum ersten mal Gesehen, als mein Mann beschlossen hat, die Bildungslücke zu schließen und die ganze Reihe durchzugucken.

  • Ich denke, die Zielgruppe dieser Reihe sind wohl auch am ehesten Mädchen im unteren Teenager-Alter und solche, die sich das Alter erhalten haben. Ich war glaube ich nie wirklich so ein Mädchen. (Wenn ich überhaupt jemals eins war davon bin ich inzwischen weniger überzeugt denn je. :D ) Was die Bösewichte betrifft, hatte ich aber tatsächlich sogar eine What-If-Phase. Die sind halt einfach interessanter. Blieb aber immer bei rudimentären Gedanken, nichts, was mich motivert hätte es, aufzuschreiben.

    Bösewichte haben auch für mich eine ganz eigene Faszination. Was ich aber überhaupt nicht mag ist wenn etablierte Bösewichte nachträglich zu Anti-Heros oder “er / sie war nur missverstanden” gemacht werden. Wenn ich eine Geschichte über einen Bösewicht lesen will, dann will ich auch das er / sie Böse ist. Leider machen da aber viele Autoren aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen einen Bogen drum.

    Das ist tatsächlich ein interessantes Detail. Mich interessiert das Zusammenspiel der Charaktere ja sowieso am meisten. (Auch wenn ich selber nie sicher bin, ob ich das auch gut umsetzen kann.) Aber Harry Potter ist bei mir sowieso der Sonderfall, dass je weiter die Bücher fortschritten, um so weniger interessierten mich die Schüler. Die Erwachsenen fand ich viel interessanter, und davon am meisten - s.o. - die eher zwiespältigen Charaktere, ganz vorne dabei Snape. (Die reine Antagonisten-Fraktion dagegen ist wieder langweilig.) Das führte dann dazu, dass ich nach dem vierten Buch aufgehört habe zu lesen und nach dem sechste Film aufgehört haben zu schauen. 8/1 und 8/2 hab ich dann auch erste dieses Frühjahr zum ersten mal Gesehen, als mein Mann beschlossen hat, die Bildungslücke zu schließen und die ganze Reihe durchzugucken.

    Bei mir ging es bei Potter genau andersherum. Ich hab mich erst für die Welt und die Lehrer interessiert. Die Schüler wurden für mich erst interessant als sie ein Alter erreicht hatten bei dem ich ihre Handlungen rational nachvollziehen konnte. Wobei mir das gerade bei Harry bis zum letzten Band schwerfiel. Aber zum Glück ist das Welt so voll gespickt mit interessanten Charakteren das das nicht so ins Gewicht fällt.