Arthan_vKs und Nachtschattens Shatterpoint-Spielplatte(n)

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    Das wäre ein Gedanke ... der uns tatsächlich bisher nicht kam. Aber ich denke mal, wir gehen all in :D

  • Ihr habt euch da echt coole und sinnige Gedanken gemacht. Klingt sehr sinnvoll, aber auch nach einer Menge Arbeit. Die Bäume haben mich an einen sehr coolen YouTuber erinnert:

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    Vielleicht bekommt ihr aus diesem und anderen seiner Videos noch ein paar hilfreiche Tipps zur Gestaltung.

    Ich bin gespannt auf die nächsten Schritte und wie es mit den LEDs voran geht.

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    Kleiner Fortschritt: Arthan_vK und ich haben heute die ersten Gelände"formen" besprochen und fixiert: Der Rohschnitt für den Bunker-Hügel ist fertig (und wird später auf Höhe des Bunkerdachs mit dem Dach zusammen abnehmbar sein), im "Ewokdorf" ist der Geländeanstieg auch schon grob angeschnitten, und in der anderen Ecke ein kleiner Mini-Bachlauf angedeutet.

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    Nächste Schritte: Der Bunker bekommt einen Boden mit einer Platte davor (wie im Film), unter die Landeplattform kommt ebenfalls ein Plattenboden. Ich schwanke noch zwischen "aus Plasticard schneiden und selbst Rillen eingravieren" und "schicke 3d-Teile drucken und zusammensetzen" :) Ein paar schöne Teile habe ich gefunden, die z.T. durchaus den Metallplatten auf den Shatterpoint-Bases ähnlich sehen - wahrscheinlich werden es die.

    Eine erste Theorie, wie das mit den abnehmbaren Baumstämmen funktionieren könnte, haben wir seit heute auch. Mal sehen, ob das funktioniert :D

  • Stück für Stück geht’s hier voran 😀

    Bist du denn mit deinem Versuch die Baumrinde zu machen zufrieden? Und was ist eigentlich dein Plan für die Äste und die Blätter? Das braucht ja eine gewisse Dichte um zu wirken, aber man muss sich ja auch noch über die Platte beugen können.

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    Wirklich zufrieden bin ich noch nicht. Ich habe im ersten Versuch aber auch wirklich einfach nur nasse Tücher auf den Untergrund geklatscht, ohne z.B. drauf zu achten, wie die Falten verlaufen. Die laufen im oberen Bereich waagrecht, weiter unten teilweise einfach überlappend übereinander, und das sieht natürlich nicht überzeugend aus. Grundsätzlich halte ich das aber für einen gangbaren Weg, der vor allem wesentlich weniger materialintensiv ist als die üblichen Strategien mit Heißkleber oder kiloweise Modelliermasse. Ich mache wohl mal mindestens noch einen zweiten Versuch, bevor ich entscheide, ob das der richtige Weg ist :)

    Der - noch sehr, sehr grobe - Plan für die Äste und Blätter ist, den Bäumen primär sehr weit oben eine ordentliche Krone zu verpassen, und weiter unten nur einige wenige, dünnere und kürzere Ästchen. Die Kronen oben soll man abnehmen können, wenn sie beim Spielen im Weg sind. Denn restlichen Eindruck von Dichte werden wir eher über Unterholz und kleinere, dünnere Bäumchen drumherum erzeugen, dabei aber mit der Herausforderung fertig werden müssen, dass man ja auch noch Minis stabil auf die Platte stellen können muss :D

  • Ich bin so gespannt wie das am Ende aussieht. Und noch gespannter darauf meine Ewoks dort auf Sturmtruppen Jagd zu schicken 😃

    =O=O=O

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    So, Folgendes ist in der Zwischenzeit passiert:

    Die von Arthan_vK und mir erdachte Methode, die Bäume später abnehmbar zu machen, ist auf einem guten Weg. Ich habe dazu zunächst

    • einen Ring 3D-gezeichnet, der als Hülse über die HT-Entstopfen geschoben wird, die ich auf der Platte angeschraubt habe.
    • Jeder Ring hat vier Löcher in 3mm Durchmesser. Drei davon sind auch 3mm tief, das vierte ist 15mm tief
    • Diesen Ring jeweils in 30mm und 70mm Höhe gedruckt, beide Größen sowohl mit 50,5mm Innendurchmesser und 32,5mm Innendurchmesser

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    • Anschließend aus passenden Nägeln Metallstifte geschnitten
    • In jeden der 30mm-Hülsen je einen Metallstift in das tiefe Loch geklebt

    42439-2025-09-26-baumringe-02

    Der 70mm hohe Ring kommt wie gesagt über den an der Platte festgeschraubten HT-Endstopfen und wird dort später festgeklebt. Der 30mm hohe Ring wird so auf das HT-Rohr geklebt, dass er am Ende genau auf dem 70mm-Ring aufsitzt, wenn man das Rohr vollständig in die Hülse schiebt. Der Metallstift kommt dabei in das tiefe Loch in der Bodenhülse und stellt so sicher, dass der Baumstamm jedes Mal in der korrekten Ausrichtung auf der Platte sitzt.

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    Auf diese Weise können wir nun sowohl am Rohr als auch an der Bodenhülse jeweils die Baumrinde modellieren - idealerweise so, dass man kaum einen Übergang sieht, und beim Abnehmen und wieder Aufsetzen der Stämme auf die Platte sitzt dann jeder Baum in der richtigen Position. Außerdem sind nun die dicken Enden der Rohre oben und nicht mehr unten, was beim Ausmodellieren der Baumkronen hilft. Wenn es zur Sicherung nötig ist, können die übrigen drei Löcher in jedem Ring mit Magneten gefüllt werden, aber das wird nach meiner derzeitigen Einschätzung nicht gebraucht werden.

    Wie man auf dem letzten Bild unten rechts sieht, hat der Bunker auch schon seine Bodenplatte bekommen. Außerdem (das sieht man hier nicht) habe ich Löcher in die Schalttafel im Eingang gebohrt, damit man die später beleuchten kann.

    Links vom Bunker sieht man ein Stück der Bodenplatte für die Landeplattform. Das war eine größere Reise ... Zunächst habe ich viele kleine Bodenplatten gedruckt und diese, wie früher bei Hirst Arts mit den Gipsteilen, mosaikförmig aneinander geklebt, bis eine Platte in der richtigen Größe entstand. Als Resindruck war das unbefriedigend, weil es hier und da Warping gab und die Platten deshalb nicht eben nebeneinanderlagen. Außerdem wirkte das Gesamtkonstrukt am Ende für 40k durchaus überzeugend, war aber für Star Wars zu durcheinander:

    42441-2025-09-26-bodenplatte-versuch-1

    Deshalb habe ich mich in einem zweiten Versuch für eine der Bodenplatten entschieden, habe diese sehr großgezogen, die Höhe dabei reduziert, die Platte einmal gespiegelt, und konnte so mit nur vier Platten eine Unterkonstruktion in annähernd gleicher Größe drucken wie vorher mit 35 Platten :D

    Das Ganze dieses Mal mit Filament, was Handling und Nachbearbeitung erleichtert:

    42442-2025-09-26-bodenplatte-versuch-2

    Das sieht irgendwie Star Wars mäßiger aus, finde ich, und die Bodenrillen passen immer noch sehr gut zu denen auf den Original-Figurenbases.

    Heute habe ich außerdem damit begonnen, die Hügelteile auf der Platte zu verkleben. Als Nächstes ist dann ein wenig Spachteln und Ausformen angesagt, so dass der Bunkerhügel überzeugend aussieht und die Deckenplatte samt oberer Hügelhälfte abnehmbar ist.

    Dann wird das Modellieren der Baumstämme folgen - und danach stellen wir seeeehr viel Beflockung selbst her, ist zumindest der Plan :D Dafür habe ich mir schon einen billigen Blender und eine Schaumstoffmatte gekauft:

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    Ich bin mindestens so gespannt wie ihr, ob das alles am Ende funktioniert :D

  • Schön dass es weiter voran geht. Ich bin ja schon sehr auf die weiteren Schritte gespannt.

    Und natürlich wie am Ende das Missionsmarkersystem aussieht.

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    Und natürlich wie am Ende das Missionsmarkersystem aussieht.

    Ich mache gerade einen allerersten Test mit transparentem Resin. Drück mal die Daumen, dass das nicht völlig in die Hose geht, das scheint generell eher schwierig zu sein, und das Resin habe ich vor drei Jahren gekauft :D

  • Hab nach beinah 3 Wochen endlich mal wieder Zeit hier was zu schreiben. Das Leben hatte mich in Beschlag genommen.

    Ich hoffe die Platte macht weiterhin Fortschritte und ihr seid eifrig am shreddern für den Flock. Mittlerweile kann man sich schon richtig vorstellen wie es am Ende aussehen soll. Das wird Mega 😃

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    Ich hoffe die Platte macht weiterhin Fortschritte und ihr seid eifrig am shreddern für den Flock. Mittlerweile kann man sich schon richtig vorstellen wie es am Ende aussehen soll. Das wird Mega 😃

    Schreddern steht noch nicht an, nein, aber ich freue mich echt schon drauf :D

    Heute habe ich für alle 31 Missionspunkte Löcher in die Platte gebohrt, weil wir, wo immer möglich, die LEDs UNTER die Platte machen und dann mit Lichtleitern arbeiten wollen ... und da, wo es nicht geht, müssen ja Kabel nach oben, braucht also auch ein Loch.

    Außerdem habe ich die HT-Endstopfen für die Baumwurzeln mit Maschinenschrauben, Muttern und Unterlegscheiben und dazu mit Leim auf der Standfläche versehen, damit sie richtig stabil festsitzen und sich nicht drehen, wenn man den Baumstumpf einpaßt. Bisher waren das nur provisorische Spaxschräubchen, damit sie nicht runterfallen :D

    Jetzt geht's in den Baumarkt, Spachtelmasse holen und dann aus den groben Styrodur-Hügel-Andeutungen richtige plausible Geländeformen machen.

    Danach kann ich dann wohl das Baumstamm-Modellieren nicht mehr länger vor mir herschieben - da hab' ich (nicht zuletzt wegen Arthan_vK s präzisem Qualitätsprüfer-Auge) ein wenig Bammel davor, wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin. Das ist am Ende der Teil, der am ehesten "unecht" schreit, wenn er nicht sauber erledigt wird, glaube ich.

    Und danach - oder parallel - müssen wir das Drucken mit transparentem Resin in den Griff bekommen (die bisherigen Testdurchgänge waren seeehr unbefriedigend), um die eigentlichen Missionszielmarker herzustellen und Stück für Stück beim finalen Design des Geländes überzeugend einzubauen.

    DANN lehne ich mich entspannt zurück mit dem Mixer und dem Flock in der Hand, während Arthan_vK Lichter löten und schalten muss :D

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    Bild zur Textwand von gestern:

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    Das ist der aktuelle Stand nach den ersten Schritten heute. Der Hügel am Bunker nimmt langsam eine homogene Form an, natürlich ist da noch Feinschliff nötig. Die Grundplatte für die Landeplattform ist eingeklebt, ebenso ein paar Steine zur Auflockerung, und die Styrodurhügel verschwinden nach und nach in Modelliermasse.

  • klingt nach einem produktiven Wochenende!

    Was sind denn die nächsten Schritte?

    Ich bin ja wirklich gespannt wie es am Ende aussieht!

    • Offizieller Beitrag

    Was sind denn die nächsten Schritte?

    Die stehen im Post obendrüber ;)

  • Danach kann ich dann wohl das Baumstamm-Modellieren nicht mehr länger vor mir herschieben - da hab' ich (nicht zuletzt wegen Arthan_vK s präzisem Qualitätsprüfer-Auge) ein wenig Bammel davor, wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin. Das ist am Ende der Teil, der am ehesten "unecht" schreit, wenn er nicht sauber erledigt wird, glaube ich.

    Und danach - oder parallel - müssen wir das Drucken mit transparentem Resin in den Griff bekommen (die bisherigen Testdurchgänge waren seeehr unbefriedigend), um die eigentlichen Missionszielmarker herzustellen und Stück für Stück beim finalen Design des Geländes überzeugend einzubauen.

    Hoppela... :S

    Hatte nur den letzten Beitrag gelesen :whistling:

    • Offizieller Beitrag

    Ja, das stimmt :D

    Die sind aber schon wieder drauf - heute habe ich die Sockel an den HT-Stopfen festgeklebt. Wenn das getrocknet ist, klebe ich die Gegenstücke an den Stämmen fest. Und wenn das erledigt ist, experimentiere ich wieder mit der Rindenstruktur an den Baumstämmen ...