Beiträge von direspire

    Es gibt eben keinen ersichtlichen Grund für die Bewaffnung als den, dass das Modell sie hat. Also folgen die Regeln dem Modell nicht das Modell den Regeln. Es werden eben nicht mehr Regeln für das Spiel geschrieben, für das man dann Modelle baut, sondern Modelle verkauft, für die es dann ergänzende Regeln gibt. Das ist für meine Begriffe eine Fehlentwicklung.

    Bringts ziemlich gut auf den Punkt.

    GW will Modelle verkaufen und natürlich fährt man dann die Schiene, dass wenn in der vorherigen Regeledition der Chaos Lord mit der Kettenaxt besonders stark war, er nun in der neuen Ausgabe mit dem Kettenschwert besonders stark ist, mit der Absicht, dass sich Leute einen zweiten Chaos Lord holen um ihn mit dem Kettenschwert auszurüsten, weil es ist ja wysiwyg.

    Ich würde sogar soweit gehen wollen, dass GW durchaus die Absicht verfolgt das Magnetisieren so schwer wie möglich zu gestalten. Gerade bei HQ oder Einzelmodellen, die man in der Regel nur einmal braucht will man so mehr davon verkaufen.
    Es ist Teil von ihrem Geschäftsmodell und es funktioniert.


    Bei Truppen ist es nochmal ein wenig anders. Da hat es früher immer zu wenig Waffen gegeben, dass man versucht hat welche nach zu kaufen. Waffen und Köpfe sind auch das teuerste auf dem Bits Markt, bis heute. Wenn man nun also alle Plasmawerfer hat, erfolgt das neue Regelupdate und die Flammenwerfer werden plötzlich besser. Ich hab da einige Skitarii hier stehen, wo das der Fall ist. Und so blöd es klingt: Das war schon immer so.

    Natürlich will GW das man nun einen weiteren Trupp kauft und die neuen Spezialwaffen ausstattet.


    Und was natürlich auch eine Rolle spielt ist, dass GW den Markt von Drittanbietern und 3D Druck möglichst klein halten will. Die eingeschränkten Waffenoptionen rühren daher, dass sie genau das anbieten in ihren Regeln, was ihre Modelle auch haben. Alles darüberhinaus wird gestrichen.

    Umso mehr haben die Waffenrahmen für 30k doch für eine Überraschung gesorgt.


    Ich kann mich da nur wiederholen, einfach mit den Mitspielern kommunizieren, in den meisten Fällen sollte es egal sein ob die Axt oder das Schwert am Modell ist, wenn einmal geklärt ist, dass er nach Regeln das Schwert trägt.

    Bin da absolut bei dir/euch und schließe mich der Style over Substance Fraktion an. Für mich ist das der Grund weshalb ich kaum außerhalb meiner Spielerblase unterwegs bin. Da weiß ich nämlich, die freuen sich mehr darüber, wenn da coole Modelle auf dem Tisch stehen, als das sie jede Laserkanone als diese erkennen.


    In dem Sinne sind hier die Mitspieler der eigentliche Schlüssel wie man das handhabt.

    Kommuniziere es mit deinen Mitspielern und findet da einen Weg mit dem alle zufrieden sind. Wichtiger als was in den Regeln und der Vorgabe wie das Spiel gespielt werden soll, ist was ihr in eurer Runde draus macht.

    Es ist völlig egal was am Modell dran ist, wenn das Wichtigste, nämlich eine Vertrauensbasis vorhanden ist, was bedeutet das wenn Waffe x aus gerüstet ist, dann sollte es egal was am Modell ist für das Spiel diese Waffe sein.

    Ferner macht es Sinn schon beim Aufbauen und Hinstellen der Armeen die Modelle vorzustellen, sagen was sie an Ausrüstungen haben, drauf hinweisen wenn es möglicherweise etwas anderes ist als abgebildet.

    Während des Spiels sollte Nachfragen immer erlaubt sein oder wenn man eh nach Intention mehr Miteinander als Gegeneinander spielt, beim Ausführen immer erzählen was gerade welches Modell mit welcher Waffe macht.

    Ich drucke meine Armeeliste immer aus und markiere mit einem Textmarker die Waffenoptionen der Modelle. Das hilft mir bei der Übersicht, aber auch Mitspieler können schnell eigenständig mal gucken, was das komische Ding da mit Stacheln und Tentakeln vor ihrem Trupp für "echte Waffen" hat.

    Das Wichtigste sind einfach böse Überraschungen zu vermeiden, also das ein Modell mit einer kleinen Pistole plötzlich doch die dicke Kanone auspackt. ;)


    Turniere und der Firlefanz sind nochmal ein anderes Thema, aber wenn du da eh nicht mitmachst, kann dir das völlig gleich sein.

    Wer 40k als Turnierspiel ernstnimmt ganz andere Probleme als wysiwyg. :D

    Ich glaube, dass sich das als Alternative für W40k schon längst etabliert hat. Also wenn es um eine Alternative geht, dann wird immer genau das genannt. Inwiefern es nun in die Spielerkreise kommt und sich dort etabliert ist nun der folgende Schritt.

    Potenzial seh ich da besonders bei den Gruppen, die primär aus Gelegenheitsspielern bestehen und einfach mal paar Würfel werfen wollen und eben bei denen, die kein Bock auf diesen Regelkonvult von GW haben, sprich xy Bücher für Summe x, dazu noch FAQs usw.


    Hier in meiner Spielgruppe ist es Thema, aber noch nicht wirklich gespielt worden. Es gibt ein paar Interessierte und Testspiele werden folgen. Wenn das die richtigen anspricht und erreicht, könnt ich mir sehr gut vorstellen, dass sich das bei uns als Alternative etabliert.


    Denn wie so oft sind es immer ein paar Leute einer Gruppe die da Impulse setzen, wenn es dort ankommt, hat es Chancen.

    Wir sind hier gestern mit dem ersten Teil der neuen Staffel Stranger Things fertig geworden. Kurzum, wenn man die Serie mag, wird einem die vierte Staffel auch gut gefallen. Allerdings ist sie deutlich mehr Horror und von der Erzählstruktur deutlich langsamer als vorher. Es braucht eine ganze Weile bis die einzelnen Erzählstrange zusammenkommen, dann aber mit einem Krach. Wer auf Horror/Mythic Kram steht, unbedingt mal reingucken.


    Als nächstes steht hier die neue Staffel The Boys auf dem Plan sowie The Last Kingdom.



    grüße

    Hab erstmal kurz gedacht, wie jetzt? Schon wieder Space Marines? Bis ich geschnallt hab, dass es der alte Thread unter neuer Flagge ist.

    Immer toll, wenn sich Leute die Mühe machen ihre Armeen nach Fluff und Hintergrund zu sortieren und aufzustellen. Die Primaris als eine Kompanie hinzuzufügen empfinde ich als sehr elegante Lösung, da auch die neueren Modelle unterzubringen.



    grüße

    Ich find die Farben super. Irgendwie bunt, aber auch nicht zu bunt, irgendwie Tarn, weil Grün, aber auch irgendwie nicht, dazu dieses Gold/Ocker als schöner Kontrast zum Schwarz und Grün. Das ergibt ne Runde Sache ohne das es zuviel oder zu wenig ist. Schlichte Eleganz.


    Hast du mal an die Effekte von Deadly Print Studios für deine Tau gedacht? Die würden bei einem eher schlichten Farbschema wie deinem nochmal richtig wirken. Von Schildern über Waffeneffekte gibts da ziemlich viel für Tau. Denke da bei deinem Schema an ein Blau für Effekte.


    https://deadlyprintstudio.com/…to/sci-fi-shield-field-1/


    https://deadlyprintstudio.com/producto/flame-1/

    https://deadlyprintstudio.com/producto/flamer-1/


    https://deadlyprintstudio.com/producto/energy-sword-5/



    grüße

    Danke, dass du den Thread mit deiner ausführlichen Antwort nochmal nach oben geschoben hast. :)

    Ich glaube der wichtigste Satz aus deiner Aussage ist dieser hier:

    Die Komplexität der Edition empfinde ich als hoch bis sehr hoch, was mir gut gefällt.

    denn damit ersparst du dir eine Menge Ärger an der aktuellen Edition und kommst auf deine Kosten. Wenn es gefällt super, das ist ja die Vorraussetzung, dass es Spaß macht. Als jemand der eher entspannt, Kopf aus und ne gute Zeit beim Spielen haben will, hab ich den halt einfach weniger. :D Ich möchte keine Excel Tabelle zum Spielen aufhaben müssen, um nicht irgendwas zu vergessen oder zu übersehen und dieses darauf achten stresst mich eher, als das es Spaß macht.


    Spannend empfinde ich die Aussage, dass man nach 10-25 Spielen alles drauf haben sollte bzw. gesehen haben sollte. Dabei geht es mir gar nicht darum, dass in der kognitiven Auffassungsgabe zu werten, da stimme ich dir zu, dass das sehr individuell vom Spieler abhängig ist, sondern einfach um die Zeit. 10-25 Spiele, empfinde ich je nach Zeitraum für ganz schön viel, während andere da an einem Wocheende auf einem Turnier 5 Stück durchkloppen können. Klar ist, wer viel spielt, hat die Regeln bei all ihrer Komplexität schneller drauf und wer regelmässig spielt, als jemand der vielleicht nur einmal im Quartal spielt, hat da eine ganz andere Lernkurve. Doch gerade wenn man eher weniger bis selten spielt, ist die Lernkurve ungleich steil. Zumindest ist das mein empfinden, ich bin aber auch noch weit unter den 10+ Spielen. :D



    grüße

    Zum Thema Farbwahl mache ich jetzt ganz frech eine überspitzte Aussage: Wenn du 5 Hobbymaler fragst, welche Farbe die schwierigste ist, wirst du 10 unterschiedliche Antworten bekommen und wahrscheinlich 3 Diskussionen lostreten, die sich damit befassen „Was ist die Definition von 'schwierig'?“ und „Was ist Farbe?“ und zuletzt „Warum ist die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens 42?“

    (Bitte nicht ganz ernst nehmen :) )

    Ich würde behaupten, dass von den 5 mindestens 3 Gelb oder Weiß sagen werden. :D



    grüße

    Wie? Ist da etwa eines von dir dabei?

    Die Artworks für die Banner sind überall zusammengeklaut, angepasst, zusammengestellt und ein wenig verändert. :saint:


    Haha, alles gut. So ist es ja meistens und du machst dir die Mühe da noch was zu Remixen.:D Du hast nur ein paar, ein spezielles, guck mal in den ersten Beitrag von meinem Dark Mechanicus Aufbau, was ich auch verwende. :D



    grüße

    Gelb und Weiß malen ist nicht mehr so schlimm wie es damals mal war, das geht heute deutlich einfacher, aber es ist trotzdem nicht unbedingt die anfängerfreundlichste Farbe. :)

    Zum Thema Farbschema: Denk dir was eigenes aus, eigener Orden, Nachfolgeorden von XY Orden, der dir gefällt. Dann kannste damit erstmal nach den Regeln des XY Orden spielen, kannst aber jederzeit auch nochmal andere Orden ausprobieren. Man muss sich nicht krampfhaft an die vorgegebenen Orden und ihre Malschema halten.



    grüße

    Cool. Gute Wahl bei der Thread Gestaltung, das eine Artwork kenn ich doch. ;)


    Von einem Hobbyschmetterling zum anderen, gute Sache. Mach das wonach dir der Sinn ist und wenns was zu zeigen gibt, dann zeigste was. :D

    Bin gespannt was du aus den Chaos Space Marine Modellen so machst. Mir juckt es ja auch sehr in den Fingern, aber die Ankündigungen haben mich einfach nicht so überzeugt, dass ich mich da noch gut zurückhalten kann.


    Du bringst das ganze Dilemma mit einem Satz ziemlich gut auf den Punkt:


    Wie geil Modelle aussehen können, wenn sie nicht nach dem Beispiel von GW bemalt sind.

    Daher würd ich mich über deine Inspirationen, Bilder und alles was dich da verleitet sehr freuen. :D


    grüße

    Richtig cool. :) Hat ein bißchen was von Balins Grab, Cadia Ausführung. :D


    Der Karskin Oger ist super getroffen und die toten Cadianer beleben die Kulisse (pun intended).

    Vorschläge für ein paar weitere Details:

    Einschusslöcher/Spuren an der Kiste, besonders am Deckel der Kiste, dass es so ausieht, als hätte man die Kiste, insbesondere den Deckel als Deckung nutzen wollen.

    Und der junge Mann, der dort sitzt sieht auch noch zu gesund aus. Ein dickes Einschussloch in den Helm gebohrt würde dem gut stehen.

    Beim Cadianer vor der Kiste würde sich etwas Uhu zwischen Kopf und Base und eine Lache auf der Base unterm Kopf gut machen. So ist da die Lücke und der schwebene Kopf weg und in rot bemalt kommt ein weiteres Highlight dazu.


    Da man die Sohlen der Füße sieht: Die werden, wenn man sie einfach so bemalt sehr glatt sein was super komisch aussieht. Abhilfe schafft es, wenn man die einfach mit einem Messer etwas anritzt. Muss kein exaktes Schuhsohlenmuster sein, einfach bißchen für Tiefe sorgen, damit Wash und Pigmente sich besser festsetzen können und es am Ende besser aussieht.


    Magst du verraten woher die toten Cadianer sind? :o



    grüße

    Hallo, es geht etwas weiter mit der Legio Superior. Besser gesagt mit dem Warhound der gerade in der Mache ist. :)

    Wie geschrieben ist Hobbyzeit knapp, aber ich hab ein bißchen weiterbasteln können. Das Modell entwickelt sich gerade ein bißchen zum Versuchsmodell, schauen was ich aus meinem Fundus an Kabeln, Ketten und Schläuchen machen kann, wie es vom Arbeitsaufwand ist und natürlich wie es am Ende dann aussieht. Das Ganze macht mir großen Spaß und ist etwas, was ich mal schnell ohne viel Aufwand ein halbes Stündchen am Abend machen kann. Also gerade genau das Richtige. :)

    Nachdem ich also nun das Heck und den hinteren Teil mit Greenstuff Schläuchen bearbeitet hatte, war es an der Zeit dort auch mit den Kabeln und Schläuchen was zu machen, eine Inspiration aus dem Netz brachte mich da auf eine Idee.

    Um diese Umzusetzen brauchte ich möglichst schnell eine Box Zombies, die ich in Form der Mantic Zombies auch fand. Irgendwie scheinen Mantic Sachen bis auf die Boxen für ihr Skirmish System kaum noch in Shops zu sein, aber über doch recht ungewöhnliche Quellen für Tabletop Miniaturen, dem großen A, konnte ich eine Box für einen guten Preis ergattern.

    Also direkt los gelegt und ein paar armseelige Gestalten in ein Geflecht aus Schläuchen, Kabeln einbringen. Für etwas mehr Abwechslungs bastelte ich noch etwas Stacheldraht, den ich ebenfalls anbrachte. Das Ganze soll möglichst Wirr und irgendwie "gewollt ungewollt" aussehen. Ein Geflecht aus Schläuchen, Kabeln, Drähten, und äh Menschen, Servitoren, was auch immer... Ich bin jedenfalls ganz zufrieden und hoffe euch gefällts auch. :)


    Natürlich hätte man auch noch etwas mehr machen können und auch ein Skelett würde sich da noch anbieten. Aber es sind ja noch einige Titanen, gerade auch größere Modelle, die dahingehend chaotifziert und bearbeitet werden wollen. :D




    nXFvMC2.jpg




    grüße

    direspire : Hui, da klingt aber ein gerüttet Maß Black Sabbath in den Riffs durch. Die sind offenbar bei den ehrwürdigen Altmeistern in die Schule gegangen. Kommt aber gut. :up:

    Absolut! :)

    Wenn dir sowas gefällt, gerade mit Bezug zu Black Sabbath leg ich direkt noch einen nach. Green Lung Woodland Rites war mein Album 2019 und ich höre es bis regelmässig rauf und runter. Eine super Mischung aus verschiedenen Einflüssen wie eben Black Sabbath, 70er Jahre Rock und einer ordentlichen Portion Fuzz!
    Ich muss ja zugeben, ich hab ne Schwäche für Orgeln und wenn die dann mit Rockmusik zusammenkommen. :D


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    Bißchen Dooooom!

    Kontrastprogramm zu Gloryhammer. Neue Album von Green Hog Band. Heavy Stoner Doom Metal mit viel Fuzz und tiefgestimmten Gitarren. :D


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    Wäre nur angenehm, wenn sie solche allgemeinen Sachen frei zugänglich machen würden.

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    Willkommen bei GW. :) Das sie die Punktanpassungen nun umsonst anbieten ist schon ein riesiger Schritt. Ich hab das gestern auch gar nicht so krass wahrgenommen. Jaja, weiteres Buch braucht keiner, aber wurde dann von einem Kumpel drauf aufmerksam gemacht, was da eigentlich gerade anläuft.


    Irgendwelches Kampagnenzeugs mit eigenen Regeln mag ja in den entsprechenden Büchern bleiben, und wer Spaß dran hat, kann zugreifen.

    Denn es ist kein Kampagnenbuch. GW hat vor einiger Zeit angekündigt, dass es für 40k Seasons geben wird, genauer gesagt im Quartal.

    Das kam erstmal ziemlich gut an, weil GW da in der Vergangenheit eher langsam agiert war und zu lange gebraucht hat um Regeln und vorallem Nerfs von einigen Armeen umzusetzen.

    Nun kommen solche Regelanpassungen und veränderung regelmässig vierteljährlich in so einem Buch.



    Ich finde das sehr zweischneidig, da die Zielgruppe, die das dringend braucht und für die das wichtig ist (Hallo Turnierspieler) doch eher eine Minderheit darstellt. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch in meiner gemütlichen Runde mit aktuellen, in der Annahme sie wurden verbessert und angepasst, Regeln spielen. Gerade wenn etwas verändert wird, was mich nach eigenem Empfinden derartig stört. Und auch Zugriff auf alle Missionen und Varianten zu haben empfinde ich durchaus erstrebenswert. Und wenn dann die sekundären Missionen auch noch angepasst werden, ist da schon viel spielentscheidenes drin in so einem Buch.

    Nur ob ich dafür jetzt alle Vierteljahr so ein Buch für kaufen würde, dass dann mit dem nächsten vermutlich direkt obsolet ist, oder brauche ich dann am Ende alle davon? In dem jetzt Missionen, sekundäre Missionen und CP und im nächsten dann was anderes?

    GW verkauft es natürlich als tollen Service, aber da geht es wieder darum Regeln zu verkaufen und das Spiel bläht sich weiter auf und auf, wobei in dem Fall einiges einfach an Gültigkeit verliert.

    Persönlich wäre mir ein Buch pro Jahr deutlich lieber, welches dann über einen Zeitraum eines Jahres verändert und angepasst wird. Ich bin gespannt ob VIel- und Turnierspieler mit der Schlagzahl von Vierteljährlich zufrieden sind oder ob es auch zuviel ist.



    grüße

    https://www.warhammer-communit…eason-of-warhammer-40000/



    Zitat

    The biggest change for the coming season is the way that Command points work. Armies will start each game with around half as many points as before, so you’ll have to be more cunning with how you use them – it’s far riskier to spend all your CP on a devastating turn one combo.


    However, you’ll also gain extra CP with each battle round, so it’ll be easier to react to your opponent’s dastardly schemes in later turns as the game progresses.


    Grüße an den GW Mitarbeiter der hier mitliest. ;)

    Scheinbar sieht man das mit den vielen CP und rausknallen was geht durchaus auch bei GW so. Schön.



    grüße

    Bin da absolut bei dir und wir spielen das hier auch so wie du es ausführst, gerade weil man durch das erzählen was man macht und warum (aufgrund welcher Regeln) sehr gut Regeln verstehen und lernen kann, besonders die der Armeen der Mitspieler.

    Trotzdem ist das eine Spielkultur, die -leider- nicht überall gängig ist und gerade wenn man mit neuen Leuten spielt, würde ich mich da nicht drauf verlassen. Die Mechaniken sind da, also können sie genutzt werden. Oft genug wird noch Gegeneinander als Miteinander gespielt. Immer wieder erlebt, gerade in Kreisen wo es dann doch etwas kompetitiver zu geht oder man das Pech hatte ausgerechnet an den Powergamer einer Spielrunde zu geraten. Sowas prägt sich ein.


    Es stellt einen Frustfaktor da, der eben durch die Mechaniken gegeben ist, was zwar durch Kommunikation gelöst werden kann, aber nicht zwingend.

    Heißt für frustfreies Spielen: Entweder kenne ich meinen Mitspieler oder ich kenne die Armee.



    grüße

    eVTTIwT.jpg


    Dieses Bild geistert gerade durchs Netz und ich finds gerade einfach passend. :D Wer behauptet 40k sei nicht komplex hat es zuletzt vor x Jahren gespielt oder spielt gar nicht.

    An der Stelle kurz auf meine Umfrage Anfang des Jahres hingewiesen: Komplexität von Warhammer 40k

    Die Diskussion hier spiegelt das Ergebnis ganz gut wieder.


    Und zum Themagefechtsoptionen ist das meiste gesagt worden. Ich bin da sehr bei Toshiro und Kolchis XVII.

    Gefechtsoptionen sind eine Spielmechanik die das Spiel in seiner Komplexität unglaublich aufblähen, da man wissen muss was, wann, wie mit wem und am besten weiß man das von seinen Mitspieler auch. Mir hilft es das sehr ein Cheat Sheet zu haben in dem nochmal alles aufgelistet ist nach Spielphase mit Hinweis was es macht, welche Einheiten es betrifft. Gerade wenn man nicht häufig spielt, spart das unglaublich Zeit und man kann es wie eine Checkliste durchgehen. Natürlich ist es so, dass wenn man viel spielt, man die Sachen auch irgendwann drauf hat. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass es schon Zeit und Aufwand braucht die von allen Armeen soweit drauf zu haben, um nicht in irgendwelche Fallen zu laufen, siehe Kombinationen.

    Allerdings ist das Spiel ganz ohne auch einfach ein anderes Spiel. Für den Anfang rate ich daher sich ein paar rauszusuchen, die man unbedingt einsetzen will und diese eben im Lauf des Spiels einzusetzen.


    Bin ich ein Fan von Gefechtsoptionen? Nein, absolut nicht. Meiner Meinung nach ist das eine Mechanik, die dem Spiel nicht gut tut und verschwinden sollte. Statt Gefechtsoptionen sollten die damit verbundenen Sonderregeln einfach Teil der Regeln der jeweiligen Einheit sein und insgesamt deutlich, deutlich weniger vorhanden sein. Der Einfluss auf das Spiel ist einfach viel zu groß.

    Das wirkt sich auch insofern aus, dass es ein riesiges Problem fürs Balancing darstellt. Gute Gefechtsoptionen, im Idealfall für die eh schon starken Einheiten machen eine Armee sehr stark. Wenn das der Fall ist und starke Armeen für starke Einhein starke Gefechtsoptionen haben, ist es durchaus der Fall das ganze Konzepte daraufhin ausgelegt werden und es Kombinationen gibt, die so stark sind, dass sie das Spiel regelrecht brechen. Kolchis XVII Beispiel mit den neuen Tyraniden ist da ein sehr aktuelles Beispiel.

    Armeen die dagegen nicht so starke Gefechtsoptionen haben, haben andererseits einen Nachteil, was auch einfach Zufall sein kann, das eine Gefechtsoption für eine Einheit nicht so gut ist, oder eine gute Gefechtsoption auf eine Einheit auf der es gut wäre, nicht angewandt werden kann. Da geht es dann los welche Einheit bestimmte Schlüsselwörter wie Core hat um von bestimmten Regeln zu profitieren.


    Besonders auffällig ist das auch beim Sprung von Codicies in die neue Edition sowie es auch in das System von GW passt. Eine Einheit soll sich verkaufen? Ja dann gibt es starke Regeln und noch stärkere Gefechtsoptionen dafür. Bingo! - Fürs Spiel und Balancing aber richtig blöd. Ein Beispiel dafür sind da die Skitarii des Adeptus Mechanicus. Das sind Einheiten die auf dem Papier in ihren Regeln absolut in Ordnung als Standardtruppen sind. Durch die Gefechtsoptionen werden die aber so dermaßen gut, dass davon mindestens 40, teilweise bis über 100 auf der Platte stehen und es keine Standardeinheit gibt, die einen stärkeren Output hat. Ich meine ich hab damit in einer Runde fast Bel'akor von der Platte gefegt.


    Und ein letzter Gedanke: Dadurch, dass entsprechend Gefechtsoptionen gezündet werden können, wird besonders der Alphastrike, also die erste Schuss und Angriffsphase dadurch sehr beeinflusst. Denn natürlich wird da erstmal alles rausgehauen und möglichst jede mögliche Kombination gezündet, um möglichst großen Schaden anzureichen. Das ergibt sich einfach aus der Mechanik und wirkt sich dann auf weitere Aspekte wie Gelände, Aufstellung, usw. aus.


    Das ganze System ist ziemlicher Mist und mit ein Hauptgrund wieso Warhammer 40k aktuell so komplex und das Balancing so schlecht ist. Mir wäre es deutlich lieber, wenn das ganze deutlich reduziert würde und man da entweder ganz drauf verzichtet oder Gefechtsoptionen wirklich nur für armeeübergreifende Standardoptionen wie wie Abwehrfeuer und sowas eingesetzt werden können und alles andere wieder Teil von Einheitensonderregeln sind, die dann auch limitiert sind. 1x im Spiel oder so.



    grüße

    Ich musste erstmal gucken was mit diesem Schlangenschild-Generator gemeint ist, hab es dann bei den neuen Gardisten gesehen.

    Die zwei vorderen auf dem Bild sollen die bei dir darstellen, richtig? Das passt. Direkt erkannt und sind als solche zu identifizieren.



    grüße