Ein schwieriger Dialog, hoffentlich stimmig - Kommentare zu [40K] Ad Bestias

  • Spannendes Thema und was ihr dazu schreibt. Kann mich da MisterSinister nur anschließen. Für mich war es weniger die Ausübung oder jetzt bezogen auf Lore, die Darstellung von Gewalt, sondern einfach diese grundlegende Verachtung des Lebens, das damit einhergeht, wenn es nicht gerade das eigene Leben ist. Diese Verachtung, bei vollkommender Gleichgültigkeit ohne eine moralische Hemmschwelle macht die Bosartigkeit aus.


    grüße

  • Danke schon mal für die Rückmeldung. Dann scheine ich bisher in der richtigen Richtung gewesen zu sein, werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, was hier gesagt wurde. Jetzt kommen ohnehin die Passagen, wo die Drukhari etwas mehr Präsenz haben. Über Rückmeldung, wie die gelungen ist, würde ich mich freuen. Und noch was anderes.


    Ich schreibe durchaus zielgruppen-orientiert, d.h. ich gehe nicht so sehr ins Detail, sondern davon aus, dass der Leser schon ein gewisses Hintergrundwissen hat und auch ein bisschen Rätseln kann, was grade gemeint ist. (S. auch Anathúriels gegener in Kapitel 3.) Aber ich hoffe ich schieße damit nicht über Ziel hinaus, denn gleichzeitg möchte ich natürlich auch Atmosphäre schaffen. Und natürlich Tiefe bei meinen Charakteren, d.h. sie haben ein Leben vor und nach dieser Story und gewisse Charakterzüge, die sich zeigen sollen. Da würde mich schon interessieren, was davon beim Lesen ankommt.

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Wie Drukhari-Bösartigkeit zeigen? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Harpyien, Hellions und was war Margil, bevor er Ranger wurde? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Ich habe es jetzt mal geschafft es, alles zu lesen und muss mal ein Lob aussprechen: Es gefällt mir wirklich gut !

    Die Zielgruppe sollte hier im Forum gegeben sein, da solltest du dir keine Sorgen machen.


    Was den guten Margil angeht;



    Weiter so

    ...it is like kapitalism, maybe there is nothing wrong with the game itself, perhaps it is with the players...


    Träger des Dings

    2 Mal editiert, zuletzt von Yngir ()

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Harpyien, Hellions und was war Margil, bevor er Ranger wurde? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Das erste Aufeinandertreffen bahnt sich an - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Hat leider etwas länger gedauert diesmal, ich hab Mittwoch nach einer ambulaten OP noch flachgelegen. Aber ich brauch jetzt Ablenkung.^^


    Dafür geht's dann morgen oder übermorgen auch gleich weiter.

  • So, das wäre dann Kapitel fünf. Bis jetzt eins meiner Lieblingskapitel, weil es dich recht dramatisch daherkommt. Ich hoffe nicht zu dich aufgetragen.


    Kommen die Drukhari in der Situation gut rüber?


    Und dann beschäftigt mich grad noch was anderes. Ich hab hier, aber auch beim fortlaufenden Schreiben festgestellt, dass ich mich eher zurückhalte, wenn es darum geht, die Gefühle der Charaktere in der jeweiligen Situation zu benennen. Sollte ich das vielleicht mehr ausbauen? Eigentlich ist es ja meine Idee, den Leser als Mitautor einzubinden. Wenn er sich in die Charaktere hineinversetzt, dann kann er selbst nachvollziehen, wie sie sich in den Situationen fühlen, dann muss ich nicht jedesmal explizit schreiben. Teilweise empfinde ich das dann sogar redundant. Gefühle benennne ich eigentlich fast immer nur dann, wenn sie nicht selbsterklärend aus der Situation hervorgehen oder aus anderem Grund an der Stelle wichtig zu erwähnen sind.


    Oder sollte ich das generell öfter machen, um für mehr Atmosphäre zu sorgen?

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Das erste Aufeinandertreffen bahnt sich an - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Zu melodramatisch Oder Wie viel Gefühl sollte man konkret beschreiben? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Ich finde du kannst das wie gehabt halten, das wirkt auf mich sehr stimmig. Manchmal ist Benennen & Beschreiben gut, gerade wenn starke Gefühle situativ im Fokus stehen. Durch deine Wortwahl und Charakterbeschreibungen wird aber auch ohne konkretes Benennen oft ein Gefühl oder eine Stimmung transportiert und das finde ich den viel eleganteren Weg. Tatsächlich finde ich das sogar greifbarer, weil ein Gefühl zu benennen im Grunde nicht viel aussagt. Jeder kann sich zu den Begriffen zwar etwas vorstellen, doch das passiert eher auf einer geistigen Ebene, während vage Beschreibungen emotionale Assoziationen erzeugen und dadurch mehr persönlichen Bezug herstellen.


    Ich bin jetzt gerade am Nachlesen und möchte mich bald nochmal mit mehr Feedback melden, doch das kann etwas dauern, weil ich mir für sowas immer viel Zeit nehme. Möchtest du auf Schreibfehler hingewiesen werden oder darf der Finde sie behalten? :)

  • Eigentlich kratzen Schreibfehler ja an meinem Ego als Germanistin, und ich lese jeden Teil nochmal durch, bevor ich ihn veröffentliche und ergänze und verändere Kleinigkeiten noch. Aber übersehen kann man immer was. Also ruhig her damit.

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Zu melodramatisch Oder Wie viel Gefühl sollte man konkret beschreiben? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Ein schwieriger Dialog, hoffentlich stimmig - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Sorry, die nächste Teil hat etwas auf sich warten lassen. Hab mir aus dem Krankenhaus eine Migräne mitgebracht, die mir mehr zugesetzt hat, als die eigentliche Sache.


    An meinen Dialogen zweifele ich ja immer etwas, ob das alles in den dargestellten Situationen so schlüssig ist und ob die Charaktere auf nachvollziehbare, logische und natürliche Weise aufeinander reagieren. Die Schwierigkeit ist glaube ich, dass der Dialog dem Zweck dienen soll, die Handlung weiterzurbringen und deshalb eine bestimmte, vorgegebene Richtung nehmen muss. Und das muss ich mir der Persönlichkeit der Charaktere und wie sie in der Situation, wie sie in der Situation reagieren, unter einen Hut bringen. Hat das hingehauen?