Und die Storyvorlage war...? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias

  • Spannendes Thema und was ihr dazu schreibt. Kann mich da MisterSinister nur anschließen. Für mich war es weniger die Ausübung oder jetzt bezogen auf Lore, die Darstellung von Gewalt, sondern einfach diese grundlegende Verachtung des Lebens, das damit einhergeht, wenn es nicht gerade das eigene Leben ist. Diese Verachtung, bei vollkommender Gleichgültigkeit ohne eine moralische Hemmschwelle macht die Bosartigkeit aus.


    grüße

  • Danke schon mal für die Rückmeldung. Dann scheine ich bisher in der richtigen Richtung gewesen zu sein, werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, was hier gesagt wurde. Jetzt kommen ohnehin die Passagen, wo die Drukhari etwas mehr Präsenz haben. Über Rückmeldung, wie die gelungen ist, würde ich mich freuen. Und noch was anderes.


    Ich schreibe durchaus zielgruppen-orientiert, d.h. ich gehe nicht so sehr ins Detail, sondern davon aus, dass der Leser schon ein gewisses Hintergrundwissen hat und auch ein bisschen Rätseln kann, was grade gemeint ist. (S. auch Anathúriels gegener in Kapitel 3.) Aber ich hoffe ich schieße damit nicht über Ziel hinaus, denn gleichzeitg möchte ich natürlich auch Atmosphäre schaffen. Und natürlich Tiefe bei meinen Charakteren, d.h. sie haben ein Leben vor und nach dieser Story und gewisse Charakterzüge, die sich zeigen sollen. Da würde mich schon interessieren, was davon beim Lesen ankommt.

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Wie Drukhari-Bösartigkeit zeigen? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Harpyien, Hellions und was war Margil, bevor er Ranger wurde? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Ich habe es jetzt mal geschafft es, alles zu lesen und muss mal ein Lob aussprechen: Es gefällt mir wirklich gut !

    Die Zielgruppe sollte hier im Forum gegeben sein, da solltest du dir keine Sorgen machen.


    Was den guten Margil angeht;



    Weiter so

    ...it is like kapitalism, maybe there is nothing wrong with the game itself, perhaps it is with the players...


    Träger des Dings

    2 Mal editiert, zuletzt von Yngir ()

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Harpyien, Hellions und was war Margil, bevor er Ranger wurde? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Das erste Aufeinandertreffen bahnt sich an - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Hat leider etwas länger gedauert diesmal, ich hab Mittwoch nach einer ambulaten OP noch flachgelegen. Aber ich brauch jetzt Ablenkung.^^


    Dafür geht's dann morgen oder übermorgen auch gleich weiter.

  • So, das wäre dann Kapitel fünf. Bis jetzt eins meiner Lieblingskapitel, weil es dich recht dramatisch daherkommt. Ich hoffe nicht zu dich aufgetragen.


    Kommen die Drukhari in der Situation gut rüber?


    Und dann beschäftigt mich grad noch was anderes. Ich hab hier, aber auch beim fortlaufenden Schreiben festgestellt, dass ich mich eher zurückhalte, wenn es darum geht, die Gefühle der Charaktere in der jeweiligen Situation zu benennen. Sollte ich das vielleicht mehr ausbauen? Eigentlich ist es ja meine Idee, den Leser als Mitautor einzubinden. Wenn er sich in die Charaktere hineinversetzt, dann kann er selbst nachvollziehen, wie sie sich in den Situationen fühlen, dann muss ich nicht jedesmal explizit schreiben. Teilweise empfinde ich das dann sogar redundant. Gefühle benennne ich eigentlich fast immer nur dann, wenn sie nicht selbsterklärend aus der Situation hervorgehen oder aus anderem Grund an der Stelle wichtig zu erwähnen sind.


    Oder sollte ich das generell öfter machen, um für mehr Atmosphäre zu sorgen?

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Das erste Aufeinandertreffen bahnt sich an - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Zu melodramatisch Oder Wie viel Gefühl sollte man konkret beschreiben? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Ich finde du kannst das wie gehabt halten, das wirkt auf mich sehr stimmig. Manchmal ist Benennen & Beschreiben gut, gerade wenn starke Gefühle situativ im Fokus stehen. Durch deine Wortwahl und Charakterbeschreibungen wird aber auch ohne konkretes Benennen oft ein Gefühl oder eine Stimmung transportiert und das finde ich den viel eleganteren Weg. Tatsächlich finde ich das sogar greifbarer, weil ein Gefühl zu benennen im Grunde nicht viel aussagt. Jeder kann sich zu den Begriffen zwar etwas vorstellen, doch das passiert eher auf einer geistigen Ebene, während vage Beschreibungen emotionale Assoziationen erzeugen und dadurch mehr persönlichen Bezug herstellen.


    Ich bin jetzt gerade am Nachlesen und möchte mich bald nochmal mit mehr Feedback melden, doch das kann etwas dauern, weil ich mir für sowas immer viel Zeit nehme. Möchtest du auf Schreibfehler hingewiesen werden oder darf der Finde sie behalten? :)

  • Eigentlich kratzen Schreibfehler ja an meinem Ego als Germanistin, und ich lese jeden Teil nochmal durch, bevor ich ihn veröffentliche und ergänze und verändere Kleinigkeiten noch. Aber übersehen kann man immer was. Also ruhig her damit.

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Zu melodramatisch Oder Wie viel Gefühl sollte man konkret beschreiben? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Ein schwieriger Dialog, hoffentlich stimmig - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Sorry, die nächste Teil hat etwas auf sich warten lassen. Hab mir aus dem Krankenhaus eine Migräne mitgebracht, die mir mehr zugesetzt hat, als die eigentliche Sache.


    An meinen Dialogen zweifele ich ja immer etwas, ob das alles in den dargestellten Situationen so schlüssig ist und ob die Charaktere auf nachvollziehbare, logische und natürliche Weise aufeinander reagieren. Die Schwierigkeit ist glaube ich, dass der Dialog dem Zweck dienen soll, die Handlung weiterzurbringen und deshalb eine bestimmte, vorgegebene Richtung nehmen muss. Und das muss ich mir der Persönlichkeit der Charaktere und wie sie in der Situation, wie sie in der Situation reagieren, unter einen Hut bringen. Hat das hingehauen?

  • Bis einschließlich Kapitel VI habe ich nun aufgeholt. Das Lesen macht sehr viel Spaß und die Geschichte gefällt mir inhaltlich und stilistisch wirklich gut.


    Dein Schreibstil wirkt sehr natürlich und deshalb sehr schön. Besonders gut gefallen mir deine plastischen Beschreibungen, die gerade genug Details geben, um das eigene Kopfkino ins Rollen zu bringen. Vor allem deine Szenenbeschreibungen erzeugen regelrechte Bühnenbilder für die einzelnen Abschnitte und damit auch die Grundatmosphäre, in der die Charaktere dann wirken können. Da steckt sehr viel Kreativität und Liebe zum Detail drin. Die meiste Zeit wird die Handlung durch die Interaktion der Charaktere getragen, wobei sie klar im Fokus stehen, doch an manchen Stellen beschreibst du die Situationen und Ereignisse so detailliert, dass glatt ein Eindruck von filmischen Spezialeffekten entsteht. Das "Runenbingo", mit dem im ersten Kapitel die 5 Weltenwanderer gewählt werden, ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Hier hat mir auch der Einschub sehr gut gefallen, als eine Eldar auf ihre Teilnahme verzichtet hat, damit die Zwillinge nicht getrennt werden. Für die Handlung war das unerheblich, doch für die Atmosphäre sehr wertvoll. Auch die Verwendung der Eldar-Begriffe trägt viel zur Stimmung bei. Das hat abermals etwas sehr filmisches (vermutlich sprechen sie ja die ganze Zeit eine andere Sprache, daran wird man durch die Stichworte immer wieder erinnert).


    Ich finde deinen Umgang mit dem allwissenden Erzähler sehr gut. Das ist im Grunde das, was du zuletzt zu konkreten Gefühlsbeschreibungen gefragt hast, und worauf ich jetzt nochmal näher eingehen möchte. Deine Zurückhaltung in der Hinsicht finde ich sinnvoll, weil du die Informationen auch anders und eleganter transportiert bekommst. Kapitel II ist ein hervorragendes Beispiel, weil die Wortwahl stark dadurch beeinflusst wird, dass Quisar hier im Fokus steht. Dadurch kommt seine Persönlichkeit und Weltanschauung sehr gut rüber, ohne allzu direkt beschrieben oder benannt werden zu müssen: Die Felsen bilden nicht zufällig eine Treppenformation oder wurden von einer vergangenen Kultur für sich selbst geschaffen, nein, sie dienen ausschließlich dem Zweck, dass er einmal in seinem Leben dort entlanggehen kann. Das ist nur eins von vielen Beispielen und ich finde das stilistisch sehr geschickt.


    Wenn du näher auf Gefühle eingehst, habe ich sehr oft den Eindruck, dass man das meiste auch an den Gesichtern ablesen könnte und du im Grunde nur konkretisierst, was eh schon da ist. Zumindest in meiner Vorstellung wirken sich die Gefühlsbeschreibungen immer sichtbar auf die Charaktere und Situationen aus und stehen nicht einfach "leer im Raum". Emotionen können gerade im geschriebenden Wort schwer greifbar sein oder zu plakativ wirken, doch du gehst da einen sehr guten Mittelweg, der ihnen gerade ausreichend Substanz verleiht und so die Vorstellung der Leser anregt.


    Deine letzte Frage finde ich sehr interessant und wichtig. Mir fallen da nur die englischen Begriffe zu ein, doch das geht wohl in die Richtung "Plot driven" vs "Character driven" und ich halte das für einen der anspruchsvollsten Aspekte beim Geschichtenerzählen. In Kapitel VI wirkt der Fluss auf mich natürlich, hier sind beide Charaktere ausschlaggebend dafür, wie sich die Handlung entwickelt (also Character driven) und sie wirken dabei auch konsistent. Lediglich die Abschnitte über das "um Verzeihung bitten" kamen mir etwas holprig vor, doch das ist für die Handlung eher nebensächlich. Schwieriger fand ich da Kapitel V und die unerwartete Nachsichtigkeit Quisars. Für mich lag das vor allem daran, dass Anathuriel sehr passiv wirkt: Die Situation ist für sie absolut furchtbar und ihre Überforderung vollkommen nachvollziehbar, allerdings schien sie mir die Initiative selbst aufzugeben, noch bevor sie ihr von Sirqar entrissen wird. Auch Firondhirs Passivität, als Sirqa sich Illurayon nähert, hat mich sehr überrascht, ist aber noch mehr nachvollziehbar bei alledem, womit er gleichzeitig in seinem miserablen Zustand fertig werden muss. Bisher weiß ich als Leser noch nicht sehr viel über die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander, daher sollte man mein subjektives Bild von ihnen keinesfalls überbewerten, doch persönlich habe ich die Charaktere hier als etwas inkonsistent empfunden.


    Wie du eingangs schon sagtest, haben die Charaktere natürlich auch ein Leben vor und nach dieser Geschichte. Gerade bezüglich Anathuriel bin ich sehr neugierig, wie ihr Leben bisher wohl aussah. Selbst wenn sie relativ jung ist, ist sie ja anscheinend in der Dunklen Stadt aufgewachsen und hat mindestens ein paar Dekaden dort verbracht. Das wirft sehr viele Fragen auf, die allerdings gerne unbeantwortet bleiben dürfen, denn dunkler kann eine Vergangenheit wohl kaum sein. Das finde ich sehr spannend, weil sie sicherlich sehr viele Dinge getan und erlebt hat, über die man (und vermutlich auch sie selbst) nicht zu viel nachdenken möchte.


    Abschließend möchte ich sagen, dass in deinen Texten ein sehr gutes Sprachgefühl rüberkommt. Ich finde es super, dass du dabei auch viel reflektierst aber vielleicht machst du dir manchmal auch mehr Sorgen als nötig. Man merkt deutlich, dass du dich von deiner Geschichte selbst tragen lässt und genau dadurch entsteht der natürliche Fluss. Gleichzeitig ist das auch die größte Schwierigkeit beim Schreiben, gerade wenn man einen Zeitplan einhalten will. Ich weiß nicht, worauf ich hinaus will - wahrscheinlich gar nichts so wirklich - wollte es aber gesagt haben :D


    -------------------------------


    Deine Armee-Aufbauten haben mich auch so schon sehr beeindruckt, die haben wirklich viel Charakter durch deine Detailliebe. Die Geschichte hebt das nochmal um ein paar Stufen an und sehr oft, wenn eine Person optisch beschrieben wurde, hatte ich direkt deine Modelle vor Augen. Du schöpfst die Möglichkeiten dieses vielfältigen Hobbys sehr tief aus und man merkt an so vielen Stellen, dass deine Armeen absolute Herzensangelegenheiten sind. Mir macht es enorm viel Spaß daran teilhaben zu können :love:


    P.S.: Ich lese die Kapitel immer erst, wenn sie abgeschlossen sind, und fänd es toll, wenn du Kapitelende kennzeichnen oder hier im Kommentarthread anmerken würdest.

  • Wow, erstmal danke für die ausführliche Rückmeldung.


    Zitat von MisterSinister

    Die meiste Zeit wird die Handlung durch die Interaktion der Charaktere getragen, wobei sie klar im Fokus stehen, doch an manchen Stellen beschreibst du die Situationen und Ereignisse so detailliert, dass glatt ein Eindruck von filmischen Spezialeffekten entsteht. Das "Runenbingo", mit dem im ersten Kapitel die 5 Weltenwanderer gewählt werden, ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Hier hat mir auch der Einschub sehr gut gefallen, als eine Eldar auf ihre Teilnahme verzichtet hat, damit die Zwillinge nicht getrennt werden. Für die Handlung war das unerheblich, doch für die Atmosphäre sehr wertvoll.

    An der Stelle hab ich tatsächlich fast zwei Jahre festgehangen, weil ich mir weder schlüssig war, wie viele Ranger ich tatsächlich losschicken wollte, noch geschweige denn für alle Namen hatte. Das "Runenbingo" geht übrigens auf "Der 13. Krieger" zurück. Das mit den Zwilligen ist teilweise wichtig für Ydrirs weiteren Weg. Das kommt aber in diesem Roman noch nichr vor.


    Zitat

    Die Felsen bilden nicht zufällig eine Treppenformation oder wurden von einer vergangenen Kultur für sich selbst geschaffen, nein, sie dienen ausschließlich dem Zweck, dass er einmal in seinem Leben dort entlanggehen kann. Das ist nur eins von vielen Beispielen und ich finde das stilistisch sehr geschickt.

    Manchmal ist eine Treppe einfach nur eine Treppe. :D Aber stimmt, die Landschaft ist an dieser Stelle dazu da, um den Charakter dadurch zu beschreiben, wie er auf die Landschaft reagiert. Allerdings plane ich sowas nicht, das kommt irgendwie spontan von selber.


    Zitat

    Mir fallen da nur die englischen Begriffe zu ein, doch das geht wohl in die Richtung "Plot driven" vs "Character driven" und ich halte das für einen der anspruchsvollsten Aspekte beim Geschichtenerzählen. In Kapitel VI wirkt der Fluss auf mich natürlich, hier sind beide Charaktere ausschlaggebend dafür, wie sich die Handlung entwickelt (also Character driven) und sie wirken dabei auch konsistent.

    Das ist tatsächlich mein bestreben, und es freut mich, wenn das gelingt. Ich lese nebenher grade Eisenhorn - naja, mehr oder weniger, ich tue mich schwer damit - und ja, ich weiß, der Vergleich hängt hoch - aber da hab ich wirklich das Gefühl, dass die Charaktere von einer Situation in die andere gejagt werden, die mit den Charakteren aber nur bedingt etwas macht, und an denen die Charaktere nur bedingt etwas machen. Und das finde ich schon irgendwie unbefriedigend, da hab ich auch beim Lesen wenig Spaß dran.


    Zitat

    Lediglich die Abschnitte über das "um Verzeihung bitten" kamen mir etwas holprig vor, doch das ist für die Handlung eher nebensächlich.

    Damit wollte ich die gewisse Ahnungslosigkeit von Anathúriel zum Thema Empathie deutlich machen, als Ausgangspunkt für die Charakterentwicklung. In der Erstfassung wurde ihr vorgehalten, wie wäre zu nett für eine Dark Eldar. Wahrscheinlich ist sie das jetzt immer noch.


    Zitat

    Schwieriger fand ich da Kapitel V und die unerwartete Nachsichtigkeit Quisars. Für mich lag das vor allem daran, dass Anathuriel sehr passiv wirkt: Die Situation ist für sie absolut furchtbar und ihre Überforderung vollkommen nachvollziehbar, allerdings schien sie mir die Initiative selbst aufzugeben, noch bevor sie ihr von Sirqar entrissen wird. Auch Firondhirs Passivität, als Sirqa sich Illurayon nähert, hat mich sehr überrascht, ist aber noch mehr nachvollziehbar bei alledem, womit er gleichzeitig in seinem miserablen Zustand fertig werden muss.

    Ich nehme an, mit Quisars Nachsichtigkeit meinst du den Schluss von Kapitel V? Da hab ich auch mit gehadert. Irgendwie musste ich es hinkriegen, dass Firondhir in Anathúriels Hände kommt. In der ursprünglichen Fassung war sie ja noch eine Hagashîn und hat noch selber gekämpft und ihn sich als Preis verdient. Illurayon kam in der Szene da schon garnicht mehr vor und Sirqa gab es noch nicht. Ich hatte gehofft, dass die Begründung mit den Informationen, die sie sich von Firondhir erhofft, einigermaßen Sinn ergibt. Und Quisar ist sehr daran gelegen, dass seine Tiere funktionieren.


    Jetzt stehen Firondhir und Anathúriel ja zuerst im Wettstreit über die Kontrolle über die Hunde, und dieser Kampf wird verbal, vielleicht auch mental geführt. Vielleicht könnte ich die Szene noch etwas eskalieren lassen, indem sie mit Gewalt versucht, die Tiere unter Kontrolle zu bringen. Das enstpricht dann auch wieder mehr dem Bild eines Bestienmeisters. Bisher hatte sie das ja nicht nötig und es würde ihre Überforderung noch einmal deutlich machen. Nur müssten die Tiere dann nachvollziehbar reagieren, aber eben nicht auf die Ranger losgehen.


    Die Passivität von Firondhir gegenüber Sirqa sollte tatsächlich nicht so stark wirken. Da konnte ich noch einmal etwas anpassen. Ich nehm da mal als Tipp.


    Zitat

    P.S.: Ich lese die Kapitel immer erst, wenn sie abgeschlossen sind, und fänd es toll, wenn du Kapitelende kennzeichnen oder hier im Kommentarthread anmerken würdest.

    Mach ich natürlich, kein Thema. Das VII. Kapitel ist jetzt auch hier fertig.

  • Immer gerne, finde Feedback sehr wichtig und bemühe mich darum sehr :up:


    Das mit den Zwilligen ist teilweise wichtig für Ydrirs weiteren Weg. Das kommt aber in diesem Roman noch nichr vor.

    Ah, das ist sehr gut. Ich hatte vor allem gehofft, dass man von Margil nochmal hört, der hat sich in Kapitel I ja ziemlich zurückgehalten, aber das Kapitel mit seiner recht unorthodoxen Aussage beendet ^^ Hat mich neugierig auf den Charakter gemacht.


    Das ist tatsächlich mein bestreben, und es freut mich, wenn das gelingt. Ich lese nebenher grade Eisenhorn - naja, mehr oder weniger, ich tue mich schwer damit - und ja, ich weiß, der Vergleich hängt hoch - aber da hab ich wirklich das Gefühl, dass die Charaktere von einer Situation in die andere gejagt werden, die mit den Charakteren aber nur bedingt etwas macht, und an denen die Charaktere nur bedingt etwas machen. Und das finde ich schon irgendwie unbefriedigend, da hab ich auch beim Lesen wenig Spaß dran.

    Ja, meiner Meinung nach leider ein häufiges Problem bei 40k Romanen, aber relativ klar, da es sich ja meist um Soldaten mit wenig Entscheidungsfreiheit handelt. Eisenhorn fand ich das vergleichsweise gut, aber das liegt schon ne Weile zurück. Ich glaube das ist genau der Aspekt, der den Reiz der Horus Häresie ausmacht, hier sind die Charaktere viel mehr die treibenden Kräfte (und gleichzeitig auch Spielbälle). Geht aber auch immer wieder schief, und dann wirkt z.B. Ferrus Manus wesentlich idiotischer, als nötig gewesen wäre.


    Damit wollte ich die gewisse Ahnungslosigkeit von Anathúriel zum Thema Empathie deutlich machen, als Ausgangspunkt für die Charakterentwicklung. In der Erstfassung wurde ihr vorgehalten, wie wäre zu nett für eine Dark Eldar. Wahrscheinlich ist sie das jetzt immer noch.

    So habe ich mir das auch gedacht und sie wirkt schon immer noch ziemlich nett. Ich denke, dass hier noch viel Spannungspotential liegt, weil ein Charakter, der von Natur aus gutmütig ist, in einer Umgebung, die nicht den geringsten Raum für Nettigkeit lässt, in einer sehr schweren Lage ist. Es gibt viele Möglichkeiten, wie es sich auswirkt, wenn man die eigene Natur leugnen muss. Manche können sich verstellen, andere rutschen in Überkompensation ab, wieder andere gehen daran schlichtweg kaputt und verlieren sich selbst und natürlich noch vieles mehr. Ich empfand ihr Unwissen an der Stelle etwas gekünstelt und würde bei Dark Eldar denken, dass sie Bitten, Flehen und Entschuldigen sehr gut kennen, aber eben verächtlich als Unterlegenheit auskosten.


    Ich nehme an, mit Quisars Nachsichtigkeit meinst du den Schluss von Kapitel V? Da hab ich auch mit gehadert. Irgendwie musste ich es hinkriegen, dass Firondhir in Anathúriels Hände kommt. In der ursprünglichen Fassung war sie ja noch eine Hagashîn und hat noch selber gekämpft und ihn sich als Preis verdient. Illurayon kam in der Szene da schon garnicht mehr vor und Sirqa gab es noch nicht. Ich hatte gehofft, dass die Begründung mit den Informationen, die sie sich von Firondhir erhofft, einigermaßen Sinn ergibt. Und Quisar ist sehr daran gelegen, dass seine Tiere funktionieren.

    Ah, das mit der alten Fassung ist sehr interessant. Die Intention kam schon genau so rüber, aber ich hatte den Eindruck, dass sich die Charaktere dafür etwas verbiegen müssen. Die Kausilitätskette habe ich so wahrgenommen:

    Die Gefangenschaft der Eldar ist für Quisar eine willkommene Gelegenheit sich vor seinem Hof aufzuspielen. Als das schiefgeht, wirkt Anathuriels Versagen sehr stark und sie tritt in den Hintergrund, für Quisar ein soziales Desaster. Sirqar "rettet den Tag" und hat dabei noch Gelgenheit Anathuriel weiter bloßzustellen. Nach den weiteren Aktionen wird Anathuriel sehr plötzlich wieder aktiv und wagt einen Gefallen zu erbitten, dem Quisar trotz seiner Wut stattgibt, dabei lässt auch Sirqa eine Gelegenheit verstreichen gegen Anathuriel nochmal "nachzutreten".


    Bis zum letzten Satz war das alles in Ordnung, aber hier scheint dann sehr plötzlich so einiges zusammenzukommen, was für mehrere Charaktere unerwartet wirkt und sehr stark der Handlung dient. Anathuriel formuliert im nächsten Kapitel mein Problem genau auf den Punkt, denn "Gnade bedeutet Schwäche" und in diesem Sinne scheinen die Archon Geschwister Schwäche zu zeigen. Wenn man die Kette rückwärts nach oben geht, scheint mir Anathuriels Passivität die Stelle zu sein, an dem die Abläufe holprig werden. Würde sie die Initiative versuchen mit Gewalt in der Hand zu behalten, könnte Sirqa sie ihr noch aktiver entreißen und Quisar hätte nicht ganz soviel Grund von Anathuriel enttäuscht zu sein. Das wäre mehr aktives Bloßgestelltwerden als passives Versagen. Vielleicht ist Firondhir auch ein wenig zu erfolgreich dabei die Falkenhunde zu beschwichtigen, schließlich ist das eine klare Niederlage für Anathuriel auf ihrem Fachgebiet.


    Soweit meine Gedanken, wobei ich versuche keine allzu konkreten Lösungsvorschläge zu machen. Hoffe das gelingt soweit (hab immer die Befürchtung, dass sich zu konkrete Vorschläge wie ein Drängen in eine bestimmte Richtung anfühlen, das wäre so gar nicht der Plan) ^^

  • Zitat von MisterSinister

    Soweit meine Gedanken, wobei ich versuche keine allzu konkreten Lösungsvorschläge zu machen. Hoffe das gelingt soweit (hab immer die Befürchtung, dass sich zu konkrete Vorschläge wie ein Drängen in eine bestimmte Richtung anfühlen, das wäre so gar nicht der Plan)

    Nein, das ist überhaupt kein Drängen. Deswegen bin ich ja froh über Rückmeldungen, um solche Schwachstellen aufzudecken, die ich selbst vielleicht im ersten Moment nicht gesehen habe. Je konkreter, um so besser.


    Zitat

    Ich empfand ihr Unwissen an der Stelle etwas gekünstelt und würde bei Dark Eldar denken, dass sie Bitten, Flehen und Entschuldigen sehr gut kennen, aber eben verächtlich als Unterlegenheit auskosten.

    Ja, stimmt eigentlich. Ich brauchte einen Gesprächsanfang. Ich war mir auch nicht sicher, ob es überhaupt Sinn ergibt, dass Firondhir sich bei ihr für die Sache im Bad entschuldigt. Er hat zwar eine gute Erziehung (familiärer Hintergrund), aber ob er die bei einer Person anwenden würde, von der er erwarten muss, dass sie ihm nichts gutes will? Allerdings ist die Situation nach der Nachtruhe schon wieder etwas entspannter als davor. Den Dialog muss ich mir nochmal anschauen.


    Zitat

    Ah, das mit der alten Fassung ist sehr interessant. Die Intention kam schon genau so rüber, aber ich hatte den Eindruck, dass sich die Charaktere dafür etwas verbiegen müssen. Die Kausilitätskette habe ich so wahrgenommen:

    Die Gefangenschaft der Eldar ist für Quisar eine willkommene Gelegenheit sich vor seinem Hof aufzuspielen. Als das schiefgeht, wirkt Anathuriels Versagen sehr stark und sie tritt in den Hintergrund, für Quisar ein soziales Desaster. Sirqar "rettet den Tag" und hat dabei noch Gelgenheit Anathuriel weiter bloßzustellen. Nach den weiteren Aktionen wird Anathuriel sehr plötzlich wieder aktiv und wagt einen Gefallen zu erbitten, dem Quisar trotz seiner Wut stattgibt, dabei lässt auch Sirqa eine Gelegenheit verstreichen gegen Anathuriel nochmal "nachzutreten".


    Bis zum letzten Satz war das alles in Ordnung, aber hier scheint dann sehr plötzlich so einiges zusammenzukommen, was für mehrere Charaktere unerwartet wirkt und sehr stark der Handlung dient. Anathuriel formuliert im nächsten Kapitel mein Problem genau auf den Punkt, denn "Gnade bedeutet Schwäche" und in diesem Sinne scheinen die Archon Geschwister Schwäche zu zeigen. Wenn man die Kette rückwärts nach oben geht, scheint mir Anathuriels Passivität die Stelle zu sein, an dem die Abläufe holprig werden. Würde sie die Initiative versuchen mit Gewalt in der Hand zu behalten, könnte Sirqa sie ihr noch aktiver entreißen und Quisar hätte nicht ganz soviel Grund von Anathuriel enttäuscht zu sein. Das wäre mehr aktives Bloßgestelltwerden als passives Versagen. Vielleicht ist Firondhir auch ein wenig zu erfolgreich dabei die Falkenhunde zu beschwichtigen, schließlich ist das eine klare Niederlage für Anathuriel auf ihrem Fachgebiet.

    Das ist eine sehr gute Analyse, die hilft mir sehr weiter.

    • Dass Firondhir zu erfolgreich wirkt, kann ich gut nachvollziehen. Die Idee war, dass er im Umgang mit den Tieren mit Anathuriel auf Augenhöhe ist. Daher auch der Blickwechsel. Eine Rolle spielt dabei auch, dass die Felchu von den Gryphhounds, die die Modelle ja sind, nicht ganz so weit entfernt sind. Die machen tatsächlich nicht das, was man ihnen befielt, sondern entschließen sich, einer Anweisung nachzukommen. Im Gespräch im nachfolgenden Kapitel sollte das deutlich werden. Ich denke, dass muss ich da noch präzisieren. Später will ich das auch nochmal aufgreifen.
    • Nur um sicher zu gehen, mit Passivität meinst du die Stelle, an der Anathúriel quasi aufgibt und die Hunde zurückruft? Das würde ich dann tatsächlich so lösen, dass sie selbst hingeht und versucht, die Tiere mit Gewalt anzutreiben. Das darf dann aber auch nicht funktionieren. Eher müssten sich die Tiere gegen sie wenden, zumindest in Form von protestierender Verweigerungshaltung. Die Frage ist, würde Quisar sie dann abberufen oder eher darauf warten, dass die Tiere die Bestienmeisterin statt des Asuryani umbringen.
    • Ich glaube, Quisars Motivationen spielen auch eine Rolle. Er will seine Tiere behalten und dass sie funktionieren. Dafür ist er mehr oder weniger auf Anathúriel angewiesen, eigentlich will er sie auch behalten. Gleichzeitig stimmt natürlich auch, dass er grade vor dem versammelten Hof sich nicht leisten kann, sein Gesicht zu verlieren, indem er das Versagen seiner untergebenen einfach hinnimmt. Eine Idee wäre jetzt, dass ich das Gespräch im letzten Abschnitt des Kapitels auslagere, in ein privates Umfeld unter vier Augen, und es schärfer gestalte.
  • Nur um sicher zu gehen, mit Passivität meinst du die Stelle, an der Anathúriel quasi aufgibt und die Hunde zurückruft? Das würde ich dann tatsächlich so lösen, dass sie selbst hingeht und versucht, die Tiere mit Gewalt anzutreiben. Das darf dann aber auch nicht funktionieren. Eher müssten sich die Tiere gegen sie wenden, zumindest in Form von protestierender Verweigerungshaltung. Die Frage ist, würde Quisar sie dann abberufen oder eher darauf warten, dass die Tiere die Bestienmeisterin statt des Asuryani umbringen.

    Ja, das ist die Stelle, an der sie passiv wird, doch der Eindruck wird im dritten Teil von Kapitel V noch wesentlich verstärkt, da gerät Anathuriel insgesamt sehr in den Hintergrund. Sie wird dreimal eher beiläufig erwähnt und kommt erst am Ende wieder zum tragen, ihr eigentlicher Auftritt in dem Kapitel beginnt mit:

    "Niemand achtete auf Anathúriel, die auf ihrem Polster saß und wie von Blitz getroffen in Richtung des beendeten Kampfes starrte."Natürlich war es Sirqa, die sie dazu verdammt hat, doch dieser Satz bringt maximale Inaktivität zum Ausdruck. Einerseits ist das sehr nachvollziehbar, weil sie das Gesehene kaum ertragen kann, doch dieser Aspekt verliert vielleicht sogar etwas an Wirkung, weil ihre Starre gleichzeitig auf ihre Überforderung zurückgeführt werden kann. Vermutlich würde ich das ganz anders wahrnehmen, wenn es ein Film wäre, schließlich passiert alles relativ schnell, doch beim Lesen kann sowas entschleunigt wirken. Bis Anathuriel aktiv wird, wird Quisars Zorn beschrieben, Sirqar beruhigt ihn, er hält eine kurze Ansprache, Sirqa wird aktiv und dann folgt der Todeskampf unter Freunden, das ist schon eine ganze Menge.


    Ein konkreter Vorschlag wäre, Anathuriels Versagen gar nicht so weit eskalieren zu lassen. Ihr Kräftemessen mit Firondhir braucht gar keinen Sieger, ein Gleichstand reicht völlig aus, um ihre Verunsicherung und ihre Wut zu wecken. Vielleicht greift sie auch selbst in den Kampf ein (in Abendgaderobe), aber während sowohl sie als auch Firondhir beschäftigt sind, hat Sirqa genug Zeit, um Quisar, dessen Verdruss und Langeweile wächst, ihre Idee zuzuflüstern und Illurayon zu vergiften. Vielleicht kann Anathuriel in dem Moment auch wieder die Oberhand gewinnen, wenn Firondhir bemerkt, dass Illurayon hinterhältig angegriffen wurde und er selbst als Beschützer versagt hat, doch dann hat Quisar selbst genug Grund Anathuriel und die Tiere zurückzurufen, weil die anstehende Grausamkeit genau nach seinem Sinn ist und er sich mit einer dramatischen Ankündigung wunderbar aufspielen kann - inklusive der Möglichkeit Anathuriel vor seinen Gästen zu erniedrigen, um sich selbst zu erheben. Zusätzlich zu Anathuriels Bestreben den Eldar dann für sich zu beanspruchen, um zu ergründen, warum die Tiere ihr nicht gehorcht haben, kann Rachsucht und Trotz miteinspielen, schließlich wurde sie gerade um ihre Beute "betrogen". Vielleicht wird sie sogar richtig anmaßend und gibt nicht nur dem Asuryani, sondern auch noch Sirqa und ihrer Ungeduld die Schuld an ihrem Versagen, doch da kann ich nicht einschätzen, ob Quisar das interessant oder nur unverschämt fände. Was Sirqa davon halte würde, liegt hingegen klar auf der Hand...


    Das wäre eine recht konkrete Variante aber im Grunde ist die Basis, das Sirqa sich wesentlich schneller und unbemerkt einmischt und Anathuriel erst zur Passivität gezwungen wird, als ihr gar keine Wahl mehr bleibt. Zwischen ihr und Sirqa herrscht ja eindeutig viel Spannung und vielleicht passt es sogar gut zu den Charakteren, wenn sie beide das Gefühl haben bei einem abendlichen Konkurrenzkampf als Verliererin hervorzugehen. Das zielt eigentlich nur darauf ab, dass Quisar nicht zu wütend werden muss, sondern eher mit einer grausamen Belustigung auf die Geschehnisse herabsehen kann, weil er durch die Niederlagen anderer gewonnen hat (glaub das könnte ihm ganz gut gefallen ^^ ).

  • Zitat von MisterSinister

    Ein konkreter Vorschlag wäre, Anathuriels Versagen gar nicht so weit eskalieren zu lassen. Ihr Kräftemessen mit Firondhir braucht gar keinen Sieger, ein Gleichstand reicht völlig aus, um ihre Verunsicherung und ihre Wut zu wecken. Vielleicht greift sie auch selbst in den Kampf ein (in Abendgaderobe), aber während sowohl sie als auch Firondhir beschäftigt sind, hat Sirqa genug Zeit, um Quisar, dessen Verdruss und Langeweile wächst, ihre Idee zuzuflüstern und Illurayon zu vergiften.

    Die beiden Phasen des Kampfgeschehens sich überschneiden zu lassen, ist ein guter Gedanke. Das sollte sich sogar recht einfach machen lassen, mit etwas verschieben und ein paar zusätzlichen Absätzen, die den Kampf mit den Tieren noch etwas zuspitzt. Was ich an dieser Stelle nur nicht möchte, ist eine direkte physische Konfrontation zwischen Anathúriel und Firondhir. Im Hinblick auf alles, was später noch kommt, aber auch dem Umstand, dass das einer Bestienmeisterin auch nicht wirklich gut anstehen würde, den Job ihrer Tiere selbst erledigen zu wollen.

    Am Schluss wird Quisar immer zu seiner Schwester halten. Das ist vielleicht ein bisschen drukhari-untypisch, aber sie bedeutet ihm wirklich etwas. Diese Eldar-Zwillings-Geschichte, ich glaube, die dürfte auch bei Dark Eldar noch drinstecken.


    Übrigens


    Zitat

    Niemand achtete auf Anathúriel, die auf ihrem Polster saß und wie von Blitz getroffen in Richtung des beendeten Kampfes starrte.

    das hat einen ganz anderen, eigenen Grund, für den ich immer wieder Hinweise eingestreut haben, der aber erst ganz am Schluss aufgelöst wird.;) Aber vielleicht ändere ich die Metapher nochmal.

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Ein schwieriger Dialog, hoffentlich stimmig - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Peinlicher Fehler, gleich doppelt - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Da ist mir aber wirklich ein peinlicher Fehler unterlaufen. Gestern habe ich den Anfang von Kapitel IX geposted, dabei fehlte noch das Ende von Kapitel VIII. Vielleicht ist dem einen oder anderen aufgefallen, dass da doch in einer gewissen Entwicklung der Anschluss fehlte. Aber auch ansonsten kommen in dem fehlenden Teil die einen oder anderen Details zur Sprache, auf die später nochmal Bezug genommen wird.


    Deshalb liefere ich jetzt den fehlenden Teil von Kapitel VIII nach und hänge den Anfang von Kapitel IX wieder dran.

  • Da ja jetzt wieder der volle Präsenzunterricht in NRW läuft, muss ich mein Schreibtempo etwas reduzieren. Mein Job im Ganztag ist zwar nicht so zeitaufwändig, aber mit fehlt doch etwas die Muße, um die Details der nächsten Handlungsschritte zu durchdenken. Dadurch dauert alles etwas länger. Deshalb kommt erstmal nur noch am Wochenende ein neuer Teil. Aber keine Sorge, in dreieinhalb Wochen sind ja schon wieder Sommerferien. Und wer noch nicht angefangen hat, hat jetzt die Gelegenheit, nachzulesen, ehe es jetzt zügig aufs Finale zugeht.;)

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Peinlicher Fehler, gleich doppelt - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Neue Teile erstmal nur am Wochenende - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.
  • Bis zu einem gewissen Punkt ist der Rahmen übrigens aus der antiken und der klassischen Literatur inspiriert (ich wäre damit also nicht die erste, die diesen Stoff klaut, das haben vor mir schon mehrere andere gemacht ;) ) und das mit ziemlicher Absicht, weil mich die Geschichte buchstäblich meine komplette Bildungslaufbahn begleitet und interessiert hat. Vielleicht kommt ja jemand dahinter.

    Falls sich noch jemand erinnert, dieser Teil der Handlung klingt jetzt aus. Im nächsten Kapitel wird Quisar mit seinem Faible für prähistorischen Überlieferungen niederer Völker darauf Bezug nehmen - diese Metaeben wollte ich einfach einbauen.:D


    Vielleicht hat schon jemand eine Ahnung?


    Jetzt arbeite ich übrigens in Kapitel 13 einen weiteren Verweise ein, diesmal aber nur auf eine Szene, aber eine Schlüsselszene, aus einem Werk des besten Kumpels des Verfassers oben genannter Inspirationsquelle.

  • Mondschatten

    Hat den Titel des Themas von „Neue Teile erstmal nur am Wochenende - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ zu „Und die Storyvorlage war...? - Kommentare zu [40K] Ad Bestias“ geändert.