Beiträge von ProfessorZ

    13. Big Trouble Maker Cup


    Mit grimmigem Blick und glühender Zigarre betritt Kommissar August Zorn die rauchige Bar. Die Schlacht war lang und verlustreich. Doch letztendlich hat die Imperiale Armee ihre Linien gehalten. Niemand ist zurückgewichen. Na ja, niemand wichtiges. Einen Sieg würde er es nicht nennen, doch eine Niederlage war es auch nicht. Der Feind ist an den Reihen der Garde abgeprallt und als schließlich die Space Marines landeten, wurden ihre Gegner zum Rückzug gezwungen. Müde und erschöpft schleppt er sich an die Bar, während der Wirt ihm wortlos einen Amasec hinstellt. Vor sich hinbrütend lauscht der Kommissar den Gesprächen seiner Soldaten. So viel hat sich verändert in den letzten Tagen. Diese Welt, nein, der ganze Sektor ist ein anderer geworden. „Weißt du eigentlich, was das für eine scheiß Arbeit war, die ganzen Wachposten neu einzuteilen?“, fragt ein griesgrämiger Pionier in einem schmutzigen, beigen Einsatzdress seinen Kameraden und genehmigt sich dabei einen Schluck aus einem großen Glas Bier. „Ich meine, früher war das ganz einfach. Jede neunte Grabensektion hat einen Wachturm, damit uns niemand mit Sprungtruppen oder Fallschirmjägern im Hinterland überraschen kann. Nicht ein einziges Mal ist das jemandem gelungen. Doch jetzt reicht das dem Administratum nicht mehr. Jetzt müssen wir alle acht Grabensektionen einen Wachturm aufstellen. Verdammt, wir sind aus dem Schuften nicht mehr rausgekommen.“ In einer anderen Ecke, schlägt ein missgelaunter, weißbärtiger Krieger mit der Faust auf den Tisch.
    Seiner lallenden Stimme nach zu urteilen hat er schon mehr als nur ein paar Gläser zu viel. „Zu meiner Zeit hätte es das nicht gegeben. Bei uns herrschte noch Zucht und Ordnung. Wir haben uns in Deckung gestellt, wenn die Schießerei losging. Aber heutzutage ...“ Er schüttelt mit dem Kopf und spuckt auf den Boden. „Erst gestern habe ich ein paar Typen von der Fünften dabei erwischt, wie sie völlig im Freien vor ein paar Mauerresten rumstanden und den Feind anglotzten. Diese Idioten haben noch nicht mal nach ihren Laserkarabinern gegriffen, ganz so, als ob sie damit nicht gesehen würden. Tja, und dann sind ihnen ein paar Chaosanbeter doch zu nahe gekommen. Da sind sie gelaufen. Wie die Hühner. Unglaublich.“„Habt ihr schon gehört?“, beugt sich ein junger Rekrut zu seinen Kameraden rüber. „Das 38. soll jetzt mit den 55. Catachanern zusammengelegt werden?“ „Kann ich mir nicht vorstellen“, schüttelt ein anderer mit dem Kopf. „Die Catachaner gehören doch zu einem ganz anderen Kontingent, mit ganz anderen Doktrinen. Das sind Kundschafter, die auf Ortung spezialisiert sind. Das 38. hingegen setzt auf mobile Infanterie. Die passen doch nicht zusammen.“ Doch der Rekrut zuckt nur unbeirrt mit den Schultern. „So hat es der Hauptmann jedenfalls gesagt.
    Die sollen wohl irgendwie ihre Doktrinen kombinieren.“ „So ein Blödsinn. Die ballern sich eher gegenseitig die Birne weg.“ „Aber wenn ich es dir doch sage“, ereifert sich am Nebentisch eine junge Soldatin mit einer ledernen Panzerschutzhaube auf dem Kopf, „das Getriebe ist der Hammer. Früher haben wir immer massiv an Geschwindigkeit verloren, wenn wir auch nur den kleinsten Schlenker gefahren sind. Aber mein neues Baby ist der Wahnsinn. Damit fahre ich diese verfluchten Häretiker schwindlig, bevor ich ihnen eine Salve über den Pelz brenne. Ich sage es dir, der Imperator beschützt wirklich.“ „Ja, findest du?“, ruft ein anderer Soldat wütend zu ihr rüber und rammt sein Messer in den Tisch. „Sag das mal Sergeant Kelly. Der hat wie verrückt auf diesen Mutanten eingedroschen, der einfach nicht sterben wollte. Selbst im Tod hat er noch weitergekämpft wie ein Wilder. Tja, und als wir dann alle fertig waren und einfach nicht mehr konnten, kam der nächste Trupp Häretiker auf uns zugestürmt. Die Fünfte hat uns am Ende rausgehauen. Aber Sergeant Kelly ist jetzt tot. Also scheiß auf dich und scheiß auf den ...“ Der Schuss einer Boltpistole donnert durch den Raum. Der Soldat geht zu Boden. In seiner Stirn klafft plötzlich ein blutiges Loch, aus dem immer noch ein feiner Rauchfaden austritt. Mit einem Mal wird es ganz still in der Bar. Vorsichtig wandern die Blicke der Männer und Frauen des Bataillons rüber zu Kommissar August Zorn. Dieser beginnt mit leiser Stimme zu sprechen. „Als ich an der Akademie war, lehrte man mich genau zwei Dinge. Niemand lästert wider den Imperator, und jeder seiner Soldaten, sei er auch noch so unbedeutend, kann sich zu seinen Kriegern zählen. Dieser Gedanke erfüllte mich stets mit Stolz. Er gab mir Hoffnung in den hoffnungslosesten Zeiten.
    Selbst der Kleinste unter euch, vermag das Licht des Imperators in den dunklen Raum zu tragen und die Unwissenden zu erleuchten. Aber wenn ich euch so anschaue, entdecke ich nichts davon. Offenbar seid ihr nur ein weinerlicher Haufen kleiner Kinder, die darauf warten, dass Mami ihnen ihren Schnuller wiedergibt.“ Er spukt den Zigarrenstummel in seinem Mundwinkel aus. Die glühende Spitze zertritt er mit seinem Stiefel. „Doch das wird sich jetzt ändern. Ihr werdet euch beweisen. Ab sofort seid ihr alle abkommandiert. Morgen erhaltet ihr neue Marschbefehle. Ich schicke euch zum 13. Big Trouble Maker Cup.“ Der Kommissar fletscht die Zähne. Manch einer mag das mit einem Lächeln verwechseln. Doch in Wirklichkeit ist es das Knurren eines Raubtiers. „Dort werde ich euch zeigen, was sich in unserem Sektor noch alles geändert hat.“

    Was: 13. Big Trouble Maker Cup - Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: SA 18.07.2026

    13. Big Trouble Maker Cup - Koblenz
    Warhammer 40K Turnier in Koblenz 2000 Punkte
    www.tabletopturniere.de

    Gruß

    ProfessorZ

    12. Big Trouble Maker Cup

    Die Flammen der Autofackel werfen zackige Schatten an die krude Felswand der Kaverne. Sie scheinen die beiden Eindringlinge anzustarren wie Phantome einer längst untergegangenen Zivilisation. Die Luft riecht abgestanden und ist zersetzt von Feuchtigkeit sowie verschiedenen mineralischen Reststoffen. Dennoch ist sie atembar, zumindest für eine Weile. Das Echo ihrer Schritte hallt durch die steinernen Gänge der uralten Nekropole. Überreste xenotechnologischer Apparate quellen wie Geschwülste aus dem Fels und begleiten jede ihrer Bewegungen. Zeitlose Runen eines längst vergessenen Volkes zieren die Wände, doch ihre einstige Magie ist schon seit Jahrtausenden erloschen. Alles, was noch bleibt, ist die langsam zerbröckelnde Erinnerung an den Glanz einer verschollenen Hochkultur.
    „Was erhofft ihr hier zu finden, Meister?“
    „Antworten.“
    Die Stimme des weißbärtigen Mannes wirkt brüchig. Er schnauft schwer und stützt sich bei jedem Schritt auf seinen knutenartigen Gehstock. Dennoch eilt er unaufhaltsam tiefer in das unheilige Gewölbe.
    „Aber Meister, die Ruinen von Xerobandt zu betreten, ist verboten. Wer es dennoch versucht, wird vom Fluch der Xenos getroffen.“
    „Pah, Asthor, erspar mir deinen Aberglauben.“
    „Das ist kein Aberglaube, Meister. Jeder der Einheimischen kennt diese Legende und der Zugang zum Actor-Tal ist nicht ohne Grund blockiert.“
    Der alte Mann hält inne. Mit einem Blick der Missbilligung dreht er sich zu seinem Akolythen um und erfasst ihn mit seinen kohlschwarzen Augen.
    „Junge, hör mir zu! Annabell, die Heilige der sieben Gärten des Imperators, persönlich hat mich an ihrer Vision teilhaben lassen. Sie hat mir das Ende gezeigt und einen Weg für das Imperium, es zu überstehen.“
    „Das Ende von was, Meister?“
    „Der zehnten Dekade der Malleus-Bellicus-Synopse. Hörst du mir denn nicht zu, Junge? Ich habe dir doch erklärt...“
    Der Rest seines Satzes geht in einem Hustenanfall unter.
    „Meister, geht es euch gut?“
    Asthor eilt zu dem alten Mann und stützt ihn. Mit rotem Gesicht und schwer atmend versucht sein Meister, weiter in die Nekropole vorzudringen. Doch mit einem Mal hält er inne. Sein Blick fällt auf fein geschwungene Symbole in der Felswand, die offenbar eine Abzweigung markieren sollen.
    „Hier, Asthor, sieh! Hier sind wir richtig. Wir müssen hier lang.“
    „Ich verstehe nicht, Meister, was hat das zu bedeuten?“
    „Das da sind Runen der Aeldari, Junge. Einst war dies eine Jungfernwelt der Eldar, bis sie von jenen Maschinenwesen erobert wurde, die im Imperium als die Necron-Tyr bekannt sind. Eldar-Hexer und Maschinen bekämpften einander, bis sie schließlich beide kurz vor der Auslöschung standen. Doch mit Beginn der Malleus-Bellicus-Synopse hörten sie auf. Sie hatten eine Wahrheit erfahren, die größer ist, als sie selbst. Eldar und Necron-Tyr, Todfeinde seit Beginn der Schöpfung, verbündeten sich miteinander, um diese Wahrheit zu bewahren. Das ist einzigartig im Universum.“
    „Was für eine Wahrheit, Meister?“
    „Sieh, hier!“
    Er deutet auf ein Symbol, welches den Körper einer Schlange hat, die ein Dreieck als Kopf trägt.
    „Diese Rune heißt Illianthes. Das bedeutet so viel wie ‚Unbill‘ oder ‚Ärger‘. Wenn ich es richtig übersetze, steht hier ‚Weg des großen Ungemachs‘.“
    Asthor schüttelt nachsichtig den Kopf, in seinen Augen spiegelt sich Mitleid mit dem alten Mann wider.
    „Meister, selbst wenn ihr diese Xenossprache richtig deutet, wie soll uns das weiterhelfen? Kommt, lasst uns nach draußen gehen, bevor wie noch erfahren, was mit diesem Ungemach gemeint ist.“
    „Nein, Junge, du verstehst nicht. ‚Unbill‘, ‚Ungemach‘, ‚Ärger‘. Die Heilige Annabell sagte, ich müsse dem Pfad des Ärgers bis zum Ende folgen. Komm! Hier sind wir richtig.“
    „Aber Meister ...“
    Doch der alte Mann ist nicht aufzuhalten. Störrisch treibt er seinen geschundenen Körper voran und dringt immer tiefer und tiefer in die Kaverne vor. Kabelstränge quellen wie Gedärme aus den Felswänden. Maschinen, deren Sinn und Zweck sich nicht einmal erahnen lassen, türmen sich überall um sie herum auf. Zwischen ihnen leuchten Kristalle und tauchen alles in ein grünliches Dämmerlicht. So viele Abzweigungen haben sie bereits genommen, dass der Weg nach draußen längst in Vergessenheit geraten ist. Er ist nicht mehr wichtig. Nur noch das Ziel zählt. Also folgen sie weiter dem Weg des Ärgers. Bis der alte Mann plötzlich stoppt.
    „Asthor, leuchte mir!“
    Der Akolyth kommt näher und der Schein der Autofackel fällt auf übermenschengroße Rippen aus einem unbekannten Metall, die Teil des Knochengerüsts eines riesigen Körpers sind. Er tritt einen Schritt zurück, um das ganze Konstrukt vor ihm zu erleuchten. Es scheint zur Hälfte mit der Felswand verschmolzen zu sein.
    „Was beim unsterblichen Imperator...“, zuckt der Akolyth zurück und muss einen Aufschrei unterdrücken.
    „Hab keine Angst, Asthor. Sieh doch! Dort auf der Stirn des Dings, die Rune: Illianthes. Ich wusste es.“
    Mit ausgestrecktem Zeigefinger deutet der alte Mann auf die Maschinengestalt vor ihm und ohne eine Reaktion abzuwarten, geht er auf sie zu. Der Ausdruck in seinen funkelnden Augen liegt irgendwo auf dem schmalen Grad zwischen Gewissheit und Wahnsinn. Seine Hand berührt das kühle Metall der Xenosgestalt.
    „Meister, nicht ...“, schreit Asthor ihm noch eine Warnung zu. Doch es ist zu spät.
    Metall beginnt zu ächzen, der Boden bebt und Geröll fällt von der Felswand, als sich das riesenhafte Skelett zu bewegen beginnt. In seinen tiefen Augenhöhlen erscheint ein grünes Glühen, während es sich aus dem Stein löst und sich nach vorne beugt. Eine metallene Klaue greift nach dem Körper des alten Mannes. Mühelos hebt ihn die Maschine hoch und zieht ihn näher an sich heran. Leuchtende Runen erscheinen mitten in der Luft, umschwirren seinen hilflosen Körper, tanzen immer wilder und wilder um ihn herum und dringen schließlich in ihn hinein. Der alte Mann schreit vor Schmerzen. Er presst die Augenlieder aufeinander, während er blutige Tränen weint. Mit aller Gewalt hält er sich die Ohren zu und wirft verzweifelt den Kopf in den Nacken. Dann spricht eine Stimme, die seit Äonen nicht mehr im Universum zu hören war, ein einzelnes Wort der Macht aus:
    „Lerne!“

    Die Holoprojektion erlischt. Abrupt wird es ein wenig dunkler im Arbeitszimmer von Erzmagos Kaidlan. Asthor blinzelt die Nachbilder weg, die noch immer vor seinen Augen aufblitzen, als er die fordernde Stimme von Inquisitorin Thalien vernimmt.
    „Hier endet die Aufzeichnung, Akolyth Asthor. Sprecht! Der Inquisitor, was hat dieses Ding mit ihm angestellt?“
    Asthor zuckt zusammen und wendet instinktiv seinen Blick von ihr ab.
    „Ich weiß es nicht, Inquisitorin.“
    Das mechanische Surren seiner Servomotoren ist deutlich zu vernehmen, als Erzmagos Kaidlan näher an den Akolythen herantritt. Eine seiner Mechandriten packt ihn unsanft an der Schulter.
    „Meine Sensoren zeigen, dass er lügt.“
    Asthor schreit auf, als sich der metallene Tentakel schmerzhaft in sein Schulterblatt drückt.
    „Aufhören! Bitte! Ich lüge nicht.“
    Inquisitorin Thalien hebt ihre gepanzerte Hand. Erzmagos Kaidlan entlässt den Akolythen aus seinem stählernen Griff und tritt einen Schritt zurück.
    „Was verschweigst du uns?“
    Verzweifelt hebt Asthor seinen Kopf und schaut nun die Inquisitorin an.
    „Ich schwöre, ich habe die Wahrheit gesagt. Ich weiß wirklich nicht, was dieses Ding mit ihm angestellt hat. Doch seit wir die Ruinen von Xerobandt verließen, sprach der Inquisitor nur immer wieder und wieder von einem Fehler, den er gemacht hat.“
    „Was für ein Fehler?“
    „Der Weg des Ärgers, Inquisitorin. Er ist der Überzeugung, dass er die Runen falsch übersetzt hat. Es ist kein Weg, vielmehr eine Zusammenkunft.
    „Was meint ihr?“
    „Die Malleus-Bellicus-Synopse. Der Inquisitor sagte, er wisse nun, wie das Ende der zehnten Dekade aussehen würde. Er sprach von einer großen Zusammenkunft. Er nannte sie den 12. Big Trouble Maker Cup.“

    Was: 12. Big Trouble Maker Cup - Koblenz
    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich
    Wann: SA 16.05.2026

    12. Big Trouble Maker Cup - Koblenz
    Warhammer 40K Turnier in Koblenz 2000 Punkte
    www.tabletopturniere.de

    Gruß
    ProfessorZ

    11. Big Trouble Maker Cup



    "Dem Tod ist es egal, ob du ein Mann oder eine Frau bist." Das hatte ihr Mentor und befehlshabender Offizier Nicolas Fronac früher einmal zu ihr gesagt. Er sollte recht behalten. Zwei Wochen später zerfetzte ihn eine Handgranate bei einer Routineinspektion. Drei Tage danach wurde Elisabeth Vorne befördert und erhielt das Kommando über das 153. Platoon. Fünf Jahre ist das jetzt her. Fünf lange Jahre führen sie nun schon diesen Grabenkrieg und versuchen, die verdammten Häretiker vom Planeten zu jagen. Es ist eine einzige Materialschlacht, der die einstmals blühenden Gärten von Haegosia in eine krude Kraterlandschaft verwandelt hat, voller Schlamm, Rauch und verwesender Gedärme.
    "In Deckung", brüllt sie, als eine weitere Salve der gegnerischen Artilleriegeschosse über ihre Köpfe hinwegfegt und neue Krater in den Matsch zeichnet. Kurz darauf zischen Lasergewehrstrahlen über den Graben und der Kampfschrei der Häretiker ist zu hören.
    "Feuer erwidern, lasst sie nicht auf Granatenreichweite herankommen."
    Ihre Männer beginnen zu schießen, eine umgeworfene Barrikade wird hektisch wieder aufgestellt. Überall laufen die Soldaten durcheinander, während Vorne versucht, ihre Verteidigung zu organisieren.
    Eben noch zerrt sie einen Kameraden unter einem Trümmerstück hervor, da hört sie neben sich einen wilden Kampfschrei in der widerlichen Sprache des Chaos. Gerade noch rechtzeitig dreht sie sich um, als der Kultist auch schon auf sie zustürmt. Sein Gesicht ist entstellt von rituellen Narben und seine Haut über und über tätowiert mit kantigen Runen, die in den Augen brennen. Auf seinem Rücken trägt er das Zeichen des Chaos, gehalten von drei zu Stacheln geformten Stangen, die an seinen Leib gekettet wurden. Mit einer gezackten Klinge schlägt er zu und verfehlt nur um wenige Millimeter ihr linkes Auge. Ein Zischen ertönt, dann trifft ihn der Schuss ihrer schlanken Laserpistole direkt ins Gesicht. Selbst als der Kultist zu Boden geht, entströmt immer noch ein feiner Rauchfaden dem Loch in seiner Stirn.
    "Sergeant Wittcomp, ich sagte 'nicht auf Granatenreichweite herankommen lassen'. Das hier ist wohl eindeutig näher. Bringen Sie ihren Haufen in Ordnung oder ich erledige das für Sie, Sergeant."
    "Ja, Ma'am, kommt nicht wieder vor, Ma'am."
    "Ihr habt den Commander gehört. Keiner von diesen widerlichen Bastarden kommt noch einmal näher als 100 Meter an unseren Graben heran, oder ihr bekommt es mit mir zu tun", stutzt Mariah Wittcomp ihren Trupp zusammen.
    Elisabeth Vorne muss lächeln, als sie sich erinnert, wie ihre eigene Karriere gar nicht mal so unähnlich begonnen hat. Nicolas Fronac hatte sie unerbittlich gedrilled. Keinen noch so kleinen Fehler hatte er ihr durchgehen lassen, bis er sicher war, dass sie nicht nur jedem Feind gewachsen, sondern ihn auch zielsicher zwischen die Augen treffen würde.
    "Ma'am, ich habe Kontakt zum 142. vitrianischen Regiment", unterbricht Funker Denvers ihre Gedanken.
    "Na, endlich, wurde aber auch verdammt nochmal Zeit, dass unsere Ablösung kommt. Seit fünf Jahren halten wir schon diesen Graben, jetzt sind wir mal dran, durchatmen zu dürfen."
    "Nein, Ma'am, das 142. kommt nicht. Sie wurden abgezogen."
    "Abgezogen? Beim Gottimperator der Menschheit, wohin hat man sie abgezogen?"
    "Sie haben neue Befehle bekommen. Vom Oberkommando persönlich. Sie nehmen direkten Kurs auf den 11. Big Trouble Maker Cup, Ma'am. Offenbar ist der wichtiger als dieser Graben. Verdammte Scheiße."
    Elisabeth Vorne blickt in die enttäuschten Gesichter ihrer Soldaten. Fünf lange Jahre haben sie gekämpft. Über die Hälfte ihrer Leute sind gefallen. Die, die noch übrig blieben, wurden vom Krieg gezeichnet, körperlich wie geistig. Und gerade hat ihnen Funker Denvers gesagt, dass das Oberkommando sie hier unten allein lässt.
    Langsam steht Platoon-Commander Vorne auf. Ihre Lippen haben sich zu einem schmalen, blassen Streifen zusammengezogen, als sie auf ihre Leute zugeht.
    "Bajonette aufpflanzen."
    Verwirrt schauen sie sie an.
    "Ma'am?"
    "Ich sagte: 'Bajonette aufpflanzen.'"
    Ihre Schultern straffen sich. Bedächtig steckt sie ihre Laserpistole ins Halfter und streicht mit ihrer Hand die lederne Schutzkappe glatt. Anschließend zieht sie ihr Energieschwert mit dem Siegel des Hauses Halfax aus der Scheide. Ein grimmiges Lächeln umspielt ihre Lippen.
    "Der Imperator hat uns gerade eine Lektion erteilt. Wir sind seine getreuen Diener, auf die er schaut. Nicht das Oberkommando, nicht das 142., das zum 11. Big Trouble Maker Cup fliegt. Wir sind es. Wie also wollen wir uns ihm zeigen? Als einen erbärmlichen Haufen weinender Kinder, der in Selbstmitleid versinkt, nur weil ihn Mami nicht mitgenommen hat? Oder als den loyalen, unerbittlichen Hammer des Imperators?"
    Ohne zu zögern steigt sie auf eine Leiter und schaut über das verwüstete Niemandsland bis hin zu dem Unterschlupf ihrer Feinde.
    "Wenn wir schon nicht von diesem Planeten runterkommen, dann müssen die da eben verschwinden."
    Ihr Blick legt sich erneut auf die Kämpfer der Imperialen Armee.
    "Wir stürmen jetzt diesen Graben und beenden es. Und ich schwöre euch, wenn jemand auf die Idee kommt, sich erschießen zu lassen, bevor wir dahinten angekommen sind, dann trete ich ihm in den Arsch."


    Was: 11. Big Trouble Maker Cup - Koblenz
    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich
    Wann: SA 04.04.2026

    11. Big Trouble Maker Cup
    Warhammer 40K Turnier in Koblenz 2000 Punkte
    www.tabletopturniere.de

    Gruß
    ProfessorZ

    10. Big Trouble Maker Cup


    „Sie haben die Zelle also endlich öffnen können?“

    Ira Maximov stellt die Frage, noch ehe sie sich bedächtig vom Schrein der ewigen Wacht an Bord der Certamen Decem erhebt und sich langsam umdreht. Ihr samtener Umhang fällt wallend über ihre mit Schutzrunen überzogene Rüstung und das Licht ferner Sonnen, welches durch die Spitzbogenfenster der Kapelle fällt und die Weihrauchschwaden durchdringt, lässt den doppelköpfigen Adler auf ihrer Brust sanft erstrahlen. Ehrfürchtig schlägt der Quartiermeister die Augen nieder und senkt respektvoll seinen Kopf, bevor er antwortet.

    „Ja, Inquisitorin. Wie er es vorhergesagt hat, schwangen die Türflügel seiner Kammer am zehnten Tag auf und die Wächterservitoren gewährten uns Einlass. Doch was wir vorfanden, war ein einziges Chaos.“

    „Vorsicht, Quartiermeister Desyat,“, blitzen die Augen der strengen Frau auf „das ist ein gefährliches Wort, das Sie so leichtfertig benutzen.“

    Warnend sieht sie ihn an, während sich ihre Lippen zu einem schmalen Streifen zusammenziehen.

    „Verzeihung, Inquisitorin, ich wollte sagen, Ashratons Refugium war ein einziges Durcheinander. Es sah aus, als hätte er vollends den Verstand verloren.“

    „Was habt Ihr erwartet, Quartiermeister? Ashraton war ein Astropath, er empfängt Botschaften aus den endlosen Weiten des Imperiums. Selbst ich kann mir kaum vorstellen, was es nach so vielen Jahren seines treuen Dienstes mit seinem Geist angestellt haben mag, immer nur die Bruchstücke einer Geschichte zu hören, die er nie vollständig verstehen wird.“

    „Diesmal vielleicht schon“, murmelt Desyat mehr zu sich selbst, also zu der Inquisitorin. Doch der Aufmerksamkeit einer Vertreterin des Ordo Haereticus bleibt kaum etwas verborgen. Der scharfe Blick ihrer grünen Augen legt sich bohrend auf ihn.

    „Wie meint Ihr das?“

    „Verzeiht, Inquisitorin, als wir Ashraton fanden, lag er inmitten seiner Kammer umgeben von unzähligen Blättern voll von Zeichnungen, Kritzeleien und kruden Notizen. Seine Fingerkuppen waren völlig aufgelöst. Es scheint, als habe er zehn Tage lang ununterbrochen geschrieben. Als ihm die Blätter ausgingen, hat er auf den Wänden, dem Boden und selbst der Decke weitergeschrieben. Es mag purer Frevel sein, doch nicht einmal vor dem Adler des Imperiums hat er Halt gemacht. ‚Das Universum ist im Gleichklang‘ stand dort immer und immer wieder geschrieben.“

    „‘Im Gleichklang‘? Was bedeutet das?“

    „Ich weiß es nicht, Inquisitorin. Doch es scheint, als habe Ashraton seine Visionen aufgeschrieben und ihnen einen Sinn entlocken können. Zumindest vermuten wir das. Denn er hat sie mit Linien, Runen und Zahlen verbunden, ähnlich einer Sternenkarte.“

    Andächtig hallen ihre Schritte durch die reliefverzierte Kapelle, als Ira Maximov bedächtig auf ihn zugeht und erst dicht vor ihm wieder zum Stehen kommt. Obgleich sie ein wenig kleiner als der Quartiermeister ist, wirkt sie mit dem Strahlenkranz des Imperiums um ihr Haupt und dem schlanken Energieschwert an ihrer Hüfte anziehend und bedrohlich zugleich. Ihre gepanzerte Hand berührt sanft das Kinn des Quartiermeisters und hebt seinen Kopf an, bis er gezwungen ist, in ihre wissbegierigen, grünen Augen zu schauen.

    „Erzählt mir alles!“

    Schweiß perlt auf Desyats Stirn, als dieser zunächst stotternd, dann aber immer schneller und flüssiger zu sprechen beginnt.

    „Ashraton hat neun, augenscheinlich zufällige Begebenheiten aufgeschrieben. Doch irgendwie scheinen sie alle miteinander verbunden zu sein. Mehr noch, wir haben inzwischen genügend recherchiert, um festzustellen, dass wir sämtliche seiner Aufzeichnungen verifizieren können.

    Er berichtet von Lord Tabana aus der zehnten Mephrit-Dynastie, jener techhäretischen Kreaturen, die wir als Necrons kennen. Dieses Wesen ist in Besitz der Mewu-Steine gekommen, uralten Datenengrammen, die eine bestimmte Sternekonstellation für seinen Aufstieg vorhersagen. Kurze Zeit später dominierte er den Herrschaftsbereich der Mephrit-Dynastie, nur um dann mitsamt seiner Flotte abzureisen. Sein Ziel ist unbekannt.

    Der zweite Bericht handelt von Sefulu Bolshoy, einem dreimal verdammten Chaoshexer im Diensten von Lord Ulahan auf Epsylon 5. Zehn seiner engsten Akolythen soll er geopfert haben. Er hat ihnen blasphemische Runen in die Kehlen geritzt, bis diese verbluteten. Noch während sie starben, öffnete er ihnen die Brustkörbe, löste ihre Rippen und faltete sie Schwingen gleich nach außen, bis die Opfer Geiern ähnelten, die sich an blutigem Aas vergangen hatten. Währenddessen sprach er ununterbrochen von einem großen Aufbruch, der da kommen mag. Es heißt, der Himmel des Planeten verfärbte sich Purpur und die Sonne habe grüne Tränen geweint.

    Der riesige Waaagh von Warboss Bozrog gegen die Exodytenwelt Vada fand ein jähes Ende, als der große Ork eigenhändig einen Exarchen der Feuerdrachen und neun seiner Krieger mit seiner Keule erschlug. Der Warboss fasste sich an den Schädel, als grüne Funken aus seinen Augen blitzten. Die längst überwältigten Eldar ließ er völlig verblüfft zurück, stieg mit seinen Mobs in seinen Space Hulk und ward nie wieder gesehen.

    Eine Splitterflotte der Tyraniden hatte im Duzy-System schon zehn Planeten verschlungen. Doch gerade als sie unserer letzte Verteidigungsbastion angreifen wollten, hielten sie inne und änderte völlig unerklärlich ihren Kurs hin zu diesen Koordinaten.

    Auf Deca Grande wird gerade ein Soldat der Imperialen Armee von der Inquisition verhört. Mitten im Gefecht begann er sich unter großem Geschrei die Augen auszukratzen und behauptete immer und immer wieder die Zahl Zehn zu sehen. Zehn Schritte vom Schützengraben bis zur feindlichen Linie. Zehn Bäume, die einen Leman Russ Kampfpanzer vor seinen Gegnern schützen sollte. Zehn Kugeln, die seine Kameraden benötigten, um einen Mutanten zu erschießen. Egal wohin er ging, er konnte der Zahl Zehn nicht entkommen.

    Ein Abgesandter der Wasserkaste erschien auf Hattu Sieben und erbat sich zehn Gaben, als Vorbedingung für Friedensverhandlungen. Als Gegenleistung, so gelobte er, seien die Tau bestrebt, an der Seite des Imperiums zu kämpfen in einer Schlacht, die sie die große Herausforderung nannten.

    Auf Doh-On führten die Truppen der Votann einen erbitterten Krieg gegen die Legionen des Adeptus Mechanicus, bis auf dem größten Kontinent des Planeten zehn Supervulkane gleichzeitig ausbrachen und die Armeen beider Seiten von einer Feuersbrunst vernichtet wurden. Der Planet galt bis dahin als stabil.

    Die Prognosticare der Grey Knights auf Titan haben sich zu einem zehnmonatigen Konklave zurückgezogen. In dieser Zeit haben sie gefastet und meditiert. Danach wurde ein beträchtlicher Teil des militärischen Arms des Ordo Maleus mobilisiert, und auf eine unbekannte Mission geschickt.

    Auf Dasham wurden in zehn Städten des Imperiums Kulte der Genestealer aufgespürt und ausgeräuchert. Als der letzte der Xenos dem Feuer übergeben wurde, ertönte auf dem ganzen Planeten eine Stimme, die die Bewohner der Städte zum Aufbruch und zu Heldentaten aufrief. Zehn Tage später brach die planetare Gouverneurin Isabelle Kumi mit dem zehnten Teil der Planetaren Verteidigungskräfte auf, um sich auf eine, nach ihren Worten, gewaltige Mission voller Ruhm und Glorie zu begeben.“

    Desyat stoppt seine Erzählung und sieht die Inquisitorin mit unschlüssigem Blick an. Seine Hände sind fahrig und er ist sichtlich unruhig, als er ihre Reaktion abwartet. Doch Ira Maximov schüttelt nur den Kopf und blickt danach erneut den Quartiermeister an.

    „Es ist seltsam. In all diesen Geschichten dominiert eindeutig die Zahl Zehn, ansonsten vermag ich darin keinen erkennbaren Zusammenhang zu entdecken. Und dennoch sind es lediglich neun Berichte, die uns Ashraton hinterlassen hat. Das erscheint mir so … unvollständig.“

    Der Quartiermeister muss schwer schlucken, bevor er ihr antworten kann. Mit zittrigen Fingern zieht er einen blutbeschmierten Zettel hervor, auf dem etwas mit einer nahezu unlesbaren Schrift notiert ist. Das Blatt raschelt wie Espenlaub, als er es der Inquisitorin reicht.

    „Es gibt noch eine zehnte Notiz und alle Linien jener Berichte, waren mit dieser einen Botschaft verbunden. Es erweckt den Anschein als glaubte Ashraton, dass all jene Ereignisse hiermit verknüpft sind, als ob es das Ziel jener Phänomene ist, als ob alles darauf ausgerichtet ist. So als wäre das Universum im Gleichklang“

    Mit prüfenden Blick schaut die Inquisitorin Desyat an, während sie das Blatt entgegennimmt.

    „Worauf genau ausgerichtet? Was meint ihr?“

    „Lest selbst“, bedeutet ihr der Quartiermeister und nickt ihr auffordernd zu.

    Bedächtig studiert die Inquisitorin den blutverschmierten Zettel. Erst nach einer ganzen Weile hebt sie wieder ihren Kopf und zieht ihre feingeschwungenen Augenbrauen zusammen.

    „10. Big Trouble Maker Cup? Was soll das sein?“ Ihre Augen scheinen ihn nun förmlich zu durchbohren, so als wolle sie seine Gedanken lesen.

    Doch Desyat schüttelt ehrlich den Kopf.

    „Ich weiß es nicht, Inquisitorin.“

    Da verändert sich der Blick von Ira Maximov. Ihr Gesicht nimmt nun jene Züge an, die dem Quartiermeister die meiste Angst einjagen und ihm den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Die Inquisitorin ist neugierig geworden. Der schmale Streifen ihrer Lippen formt sich zu einem nachsichtigen Lächeln.

    „Quartiermeister, sicherlich habt ihr, genauso wie ich, die Koordinaten dieser Botschaft bemerkt. Worauf wartet ihr also noch? Lasst einen Kurs setzen!“

    Was: 10. Big Trouble Maker Cup – Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: SA 11.10.2025

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=37337

    Gruß

    ProfessorZ

    3. Double Trouble Maker Cup

    Das surren von Kettenschwertern erfüllt die Luft, gefolgt von einem lauten Kriegsschrei, als die Blutwölfe auf den gewaltigen, karmesinroten Stahlkoloss zulaufen, der sich ihnen in den Weg stellt. Die Klingen treffen seinen gepanzerten Leib, eine Energiefaust schlägt eine beachtliche Delle in seinen Rumpf, doch die vom Chaos verformte Kampfmaschine der World Eaters wankt noch nicht einmal. Stattdessen greift eine ihrer mechanischen Klauen nach einem Space-Wolve-Krieger, hebt ihn hoch in die Luft und lässt nichts von ihm übrig als einen gewaltigen, roten Sprühregen. „Blut für den Blutgott und Schädel für seinen Thron“, skandiert das urzeitliche Konstrukt, das vor Jahrtausenden einmal ein loyaler Diener des Imperators der Menschheit gewesen ist. Doch heute ist es nichts mehr als eine weitere Monstrosität, die die Götter des Chaos den Wolfskriegern entgegenwerfen. Seit drei Monaten nunmehr halten die Space Wolves schon dem Ansturm der Khornediener stand, die diesen Planeten zu Ehren ihres Gottes in eine Schädelwüste verwandeln wollen. Die Kämpfe werden immer verzweifelter und auch die kleine Garnison der planetaren Verteidigungskräfte in dieser Region war bislang keine große Hilfe.

    Schon wird ein weiterer Jungwolf von seinen mit eisernen Spornen versehenen Füßen zertrampelt, während sich die mit bronzenen Obszönitäten verzierte Kampfmaschine weiter durch die Space Wolves hackt. Als deren Blut auf die Mordmaschine spritzt, scheint ihre Oberfläche es geradezu aufzusaugen, und ein gewaltiger Schrei entfährt seinen verzerrten Stimmmodulatoren. Erneut trifft ihn die Energiefaust und dieses Mal effektiver. Sie reißt ihm die elektronischen Eingeweide aus dem verfluchten Leib, doch die Maschine merkt es nicht einmal. Mit einem Rückhandschlag trifft sie den Sergeant der Blutwölfe und schleudert ihn in einem hohen Bogen gegen einen nahegelegenen Felsen, wo er reglos liegen bleibt. Es scheint wie eine Schlacht, die die hitzköpfigen Jungwölfe nicht gewinnen können.

    „Verdammt, wie lange dauert das denn noch?“, knurrt der Scoutsergeant den Soldaten der Imperialen Armee an, der gerade bewaffnet mit einem Auspex und einem elektronischen Werkzeug an einem beschädigten Sensormast herumdoktert.

    „Ich arbeite ja schon, so schnell ich kann, aber der verfluchte Cybot dahinten macht es mir nicht gerade leichter, mich zu konzentrieren“, gibt ihm der Soldat hastig zurück, während er eine weitere, beschädigte Leitung ersetzt.

    Der Scoutsergeant schaut ihn grimmig an und für einen kurzen Augenblick entblößt er seine scharfen Eckzähne. „Dieser verfluchte Verräter geht durch meine Brüder durch wie die Fänge eines Wolfes durch die Kehle eines Rehs und wenn er damit fertig ist, wird er sich uns vornehmen. Also beeil dich gefälligst.“

    „Das versuch ich ja, aber der Kampf erschüttert den Boden, und so kann ich den Sensormast unmöglich online bringen.“

    „Dann lass dir schleunigst was einfallen, schließlich haben wir dich nur aus diesem Grund hierhin gebracht und dich beschützt. Erzähl mir also nicht, dass das alles sinnlos war.“

    Die Fänge des Scouts sind nun deutlich zu sehen und ein gefährliches Knurren entfährt seiner Kehle.

    Hastig und sichtlich verängstigt blickt sich der Soldat nach allen Seiten um. So sehr wie der Sensormast im Augenblick vibriert, würde er ihn nie zum Laufen bringen. Doch der Space Wolve neben ihm, so bedrohlich er auch erscheinen mag, hat recht, in ein paar Minuten wären sie beide tot. Unschlüssig schaut er auf die Kabelstränge vor ihm und dann wieder zu dem bronze-roten Kriegskoloss, der ein paar Meter weiter dazu übergegangen ist, die Blutwölfe einzeln zu filetieren. Verzweifelt sucht er nach einer Lösung, wo es keine zu geben scheint. Er fährt sich mit beiden Händen durch das schmutzige Gesicht, um seine Konzentration wiederzufinden, doch ohne Erfolg. Einem Bauchgefühl folgend greift er schließlich nach einem Gegenstand, der an seinem Gürtel befestigt ist. Er löst ihn und wirft ihn in einem hohen Bogen in Richtung des Chaos-Cybots. Dann geschehen zwei Dinge gleichzeitig: Von einer Druckwelle getroffen werden die Blutwölfe nach hinten geschleudert, während der Gegenstand wie vom Gottimperator selbst gelenkt präzise jene Stelle in der Panzerung des Cybots trifft, die die Energiefaust zuvor in ihn hineingerissen hat. In einer ohrenbetäubenden Explosion vergeht die Kampfmaschine der World Eaters und von ihr bleibt nichts weiter übrig als ein verkohlter Haufen interstellaren Schrotts.

    Verwirrt und weil er nicht genau begreifen kann, was da gerade passiert ist, blickt der Wolfsscout erst den verbrannten Metallhaufen vor ihm und schließlich den Soldaten neben ihm an.

    „Was hast du da geworfen?“

    „Granaten“, zuckt der Soldat mit den Schultern, während er noch zwei Kabelstränge miteinander verbindet. Als ihm ein blaues Licht zeigt, dass der Sensormast nun wieder mit Energie versorgt wird, fügt er noch hinzu: „Immerhin vibriert der Boden jetzt nicht mehr und der Sender funktioniert wieder. Du hast doch gesagt, ich solle mir was einfallen lassen.“

    Ungläubig starrt der Space Wolve den kleinen Soldaten vor ihm an.

    „Beim Barte des Primarchen, du hast gerade einen Chaoscybot der World Eaters vernichtet und das mit einer Granate.“

    Der Soldat zuckt mit den Schultern.

    „Sieht wohl so aus.“

    „Hm,“, knurrt der Scoutsergeant erneut, „an dir ist mehr dran, als ich zunächst vermutet habe. Ich werde dich wohl für eine Belobigung bei deinen Vorgesetzten vorschlagen müssen.“

    Entsetzt schaut der Soldat den Space Wolve an.

    „Bist du wahnsinnig? Wenn du das machst, werden die mich nur noch in solche Kämpfe wie diesen hier schicken. Das wirst du schön bleiben lassen. Du magst vielleicht keine Furcht kennen, ich aber schon. Also lass den Scheiß.“

    Ein gefährliches Grinsen erscheint auf den Lippen des Wolfsscouts.

    „Also schön, aber dafür wirst du mir einen Gefallen tun.“

    „Welchen?“

    „Du wirst mich nach Terra begleiten und mit mir Seite an Seite im Double-Trouble-Turnier kämpfen. Ich habe noch Großes mit dir vor, Soldat.“

    Der Blick des Scoutsergeants bekommt jetzt etwas wölfisches und duldet keinen Widerspruch. Die Antwort des Soldaten indes bleibt selbst seinen geschärften Sinnen verborgen, als unter tosendem Lärm ein ganzer Schwarm an Landungskapseln die Atmosphäre des Planeten durchschlägt. Der Sendemast funktioniert wieder und die Verstärkungen treffen ein.

    Was: 3. Double Trouble Maker Cup - Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: SA 23.08.2025

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=37339

    Gruß

    ProfessorZ

    9. Big Trouble Maker Cup


    Echos vom Getrappel myriaden kleiner Beinchen hallen durch die Kammern der Gruftwelt, als sich ein ganzer Teppich aus silbernen Skarabäen mit elektronischem Zischen an die Reparatur der beschädigten Systeme begibt. Große Gruftspinnen stapfen wie Giganten um sie herum, überwachen ihre Arbeit und leiten sie mit digitalen Befehlen an. Immer wieder wird diese Szenerie unterbrochen durch die Legionen von Necronkriegern, die im monotonen Gleichklang über die verkohlten Leichen der Angreifer marschieren und jeden Winkel ihres Herrschaftsbereichs nach verbliebenen Widerstandsnestern des Angreifers absuchen. In ein paar Umläufen würde nichts mehr von ihnen übrig bleiben und ihre Heimstatt gereinigt sein.

    Immer noch analysiert Lord Omeragh das Geschehen. Diese viel zu junge Spezies, die sich selbst Menschen nennt, war unaufgefordert in seinen Herrschaftsbereich eingedrungen. Mit Widerstand hatten sie ganz offensichtlich nicht gerechnet. Ihren lächerlich schlecht verschlüsselten Funksprüchen zur Folge sind sie arglos auf diesem Planeten gelandet, der zur Einflusssphäre der Nihilak Dynastie gehört, für dessen Schutz er verantwortlich ist. Ursprünglich wollte Lord Omeragh einfach nur ihren Weiterflug abwarten. Doch dann fanden ein paar Exploratoren dieser Menschen einen Eingang zur Gruftwelt. Ab diesem Zeitpunkt verlangten die ihm einprogrammierten Protokolle die Auslöschung der Eindringlinge, allein schon aus Sicherheitsgründen. Das nachfolgende Gefecht war kurz, aber sehr intensiv gewesen. Für eine Spezies, die der seinen so weit unterlegen ist, hatten sie sich ehrenvoll zur Wehr gesetzt. Mit allen Mitteln kämpften sie um ihr Überleben, grimmig und unerschütterlich. In einer anderen Zeit wären sie den Necrontyr gar nicht mal so unähnlich gewesen. Seit seiner Umwandlung in einen mechanischen Unsterblichen vor so vielen Äonen ist Lord Omeragh stolz darauf, sich trotz allem einen Teil seines einstigen Selbst bewahrt zu haben. Einen Teil seines Geistes, der die ewigwährende Monotonie seines binären Verstandes überdauerte und ihn nicht vergessen ließ, dass er einst wie diese Menschen aus Fleisch und Blut bestand. Auch wenn dieser Teil nach den vielen Ewigkeiten seiner Existenz immer kleiner zu werden droht. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass er nicht irgendwann zur Gänze verschwindet.

    Seine Gedanken werden jäh durch die Ankunft eines Immortals unterbrochen, der zum Rapport antritt.

    „Mein Lord, Protokoll 146 durchgeführt. Datenanalyse des feindlichen Schiffes abgeschlossen.“

    „Mit welchem Ergebnis?“

    „Das Schiff befand sich in einem schlechten Zustand. Antriebsaggregaten und Warpsprunggeneratoren sind stark beschädigt. Wahrscheinlichtes Szenario: Die Menschen sind zu Reparaturzwecken gelandet.“

    „Was war ihr ursprüngliches Ziel?“

    „Die Daten dazu sind nicht eindeutig, mein Lord.“

    „Was meinst du damit?“

    „Laut dem Kurs des Schiffes wollten die Angreifer einer Zusammenkunft beiwohnen. Sie bezeichneten es selbst als Turnier. Eine Veranstaltung dieser menschlichen Spezies, bei der verschiedene Fraktionen gegeneinander im Kampf antreten. Das genaue Ziel dahinter bleibt unserer Analyse verborgen.“

    „Ein Turnier, sagst du?“

    „Korrekt, mein Lord.“

    Ohne dass seine Sperrprotokolle es verhindern können, schweifen die Gedanken Lord Omeraghs ab. Hätte er noch einen biologischen Körper, hätten seine Augen jetzt bestimmt einen sehnsüchtigen Glanz bekommen, so jedoch leuchten sie nur in einem unveränderlichen, digitalen Grün, als er sich zu erinnern beginnt.

    „Ein Turnier, wie drollig. Zu früheren Zeiten, haben die Necrontyr ähnliche Veranstaltungen durchgeführt. In meiner Jugend habe ich mich dabei immer gerne mit anderen gemessen. Es war sehr erfrischend. Was hältst du davon, Immortal?“

    „Es ist eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.“

    „Exakt, es entstammt einer Zeit, als die Necrontyr noch lebten und solche Kurzweil benötigten, um sich daran zu erfreuen. Längst jedoch haben wir diese Bande hinter uns gelassen und uns einer mechanischen Ewigkeit verschrieben. Wir klammen uns nicht länger an Emotionen, für uns existiert nur die sich immer wiederholende Rationalität. Nicht wahr? Wie also bewertest du dieses Turnier, Immortal?“

    „Es ist unlogisch, mein Lord.“

    „Ganz genau.“

    Abwartend steht die mechanische Gestalt vor ihm und schaut Lord Omeragh aus leeren, schon seit Äonen seelenlosen Augen an.

    „Worauf wartest du?“

    „Mein Lord?“

    „Mach unseren Monolithen startklar und lass einen Kurs zu diesem Turnier setzen. Ich möchte dorthin. Es wird Zeit, sich wieder zu erinnern, was es bedeutet, am Leben zu sein.“

    Was: 9. Big Trouble Maker Cup - Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: SA 14.06.2025

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=37336

    Gruß

    ProfessorZ

    Big Trouble Maker Community-Event


    „Aegidia Prime, einst eine sogenannte Jungfernwelt der Eldar, steht nun unter imperialer Kontrolle“, tönt es durch die Vox-Lautsprecher von Agrippa Major. „Von überall her erreichen uns die gleichen Meldungen. Die Eldar ziehen sich zurück. Sie flüchten durch ihre verfluchten Tore, ohne Ehre lassen sie ihre zerstörten Panzer und ihre toten Kameraden auf dem Schlachtfeld zurück. Zu groß ist ihre Furcht vor dem Hammer des Imperators. Seine Faust hat die dreimal verdammten Xenos zerschmettert und seine Hand hat sich behütend über seine getreuen Diener gelegt. Hier und heute, können wir voller Stolz verkünden: Wir haben gesiegt. Aegidia Prime ist unser und die Xenosbedrohung auf immer gebannt.“

    Überall in den Straßen und Gassen der Hauptstadt bricht Jubel aus. Die Menschen tanzen auf dem Asphalt, sie fallen sich in die Arme und wollen ihre Freudentränen nicht länger zurückhalten. Es wird gefeiert, gelacht und geschlemmt. Endlich, nach so langer Zeit, hat dieser Krieg ein Ende gefunden.

    Gideon, ein junger Rekrut und Frontheimkehrer, läuft strahlend durch die Bäckerstraße, vorbei an der dampfenden Backstube, die der Straße ihren Namen gab, dem Krämerladen der Benni-Brüder und dem alten Badehaus, bis er schließlich nach so langer Zeit zu Hause angekommen ist. Dort auf der Terrasse sitzt auf einer feingezimmerten Holzbank ein alter Mann mit pockenvernarbtem Gesicht und einem langen, weißen Bart, dessen rotgeränderte, runzelige Augen sich vor Freude weiten, als er des Jungen gewahr wird.

    „Onkel Phomos, Onkel Phomos, ich bin wieder zu Hause. Ich bin wieder zu Hause“, ruft ihm Gideon freudestrahlend schon von weitem zu. Nach dem Tod seiner Eltern vor so vielen Jahren war es Onkel Phomos gewesen, der ihn großgezogen hatte. Stets mit einem gutmütigen Lächeln, aber auch mit Strenge, hatte er sich des Jungen angenommen. Als Gideon eingezogen und zur Front geschickt wurde, hatte sein Onkel keinen Hehl aus seinem Schmerz gemacht. Umso größer ist jetzt seine Freude, seinen kleinen Jungen wohlbehalten wiederzusehen. Er springt von seiner Bank auf und eilt, gestützt auf einen kruden Gehstock mit dicker Knute, auf seinen Ziehsohn zu und schließt ihn in die Arme.

    „Gideon, mein Junge…“

    Mehr bringt er nicht heraus. Tränen laufen ihm über das wettergegerbte Gesicht. Fest drückt er ihn an sich, so als wolle er ihn nie wieder loslassen, oder als sei er sich nicht ganz sicher, ob das alles nicht doch ein Traum ist.

    Bis in den späten Abend hinein sitzen die beiden auf der kleinen Holzbank vor der Tür und Gideon erzählt ihm vom Leben an der Front. Von seiner Angst, den Schrecken, die er erlebt hat, aber auch von der Freude, dass er und seine Kameraden noch am Leben sind – zumindest noch einige von ihnen.

    „Es gab Tage, da dachte ich, wir würden es nicht schaffen. Diese Waffen, die die Xenos benutzten, sie zerfetzen einem die Haut und die Knochen, wenn man nicht aufpasst. Aber dann haben sie sich auf einmal zurückgezogen. Onkel, wir haben gewonnen, wir haben gesiegt. Es ist endlich vorbei.“

    Mit einem Mal hält Gideon in seinem Redeschwall inne und schaut seinen Vormund mit glänzenden Augen an. Dieser jedoch runzelt zu seiner Überraschung die Stirn. Tiefe Falten legen sich in sein Gesicht und sein Blick bekommt etwas Grüblerisches.

    „Onkel Phomos, was ist denn. Warum siehst du mich so komisch an?“

    Eine ganze Weile schweigt er, dann schüttelt er bedächtig den Kopf.

    „Einen Sieg nennst du das? Jeden Tag kamen die Verlustmeldungen rein und egal wie sehr das Kommissariat es auch schön zu reden versuchte, wir alle wussten, dass die Front kurz vor dem Zusammenbruch stand. Wir hätten keine Chance haben dürfen, gegen diese doppelzüngigen Kreaturen und dann haben sie sich einfach zurückgezogen. Ich kann es mir nicht erklären. Nein, mein Junge, ich habe die unzähligen Toten gesehen. Das war kein Sieg. Es war das Ende eines Gemetzels.“

    „Onkel!“, springt Gideon entsetzt auf. „Wie kannst du sowas sagen. Das ist Häresie!“

    Kaum, dass er es ausgesprochen hat, beruhigt sich der Junge auch schon wieder. Nervös schaut er sich um. Ein paar Passanten, die wohl auf einem Abendspaziergang waren, haben schon ihre Köpfe zu ihnen rüber gedreht. Zum Glück sagen sie nichts und gehen schließlich weiter.

    Gideon setzt sich wieder hin und seine Stimme ist nur noch ein Zischen.

    „Der Imperator hat uns beschützt. Darum haben wir gewonnen. Oder ist das für dich so abwegig?“

    Die Augen des alten Manns werden milder und sein Lächeln bekommt etwas Gütiges.

    „Vergib mir, mein Junge, du hast recht. Der Imperator hat in der Tat über dich gewacht und darüber bin ich sehr, sehr froh.“

    Zitternd legt sich seine Hand dabei auf seine Schulter.

    „Onkel, was ist mit dir?“ Gideon befühlt die Stirn seines einstigen Vormunds. „Du bist ja ganz heiß.“

    „Es nichts, mein Junge. Nur ein altes Leiden aus meiner Jugend, das wiedergekehrt ist. Wenn du erstmal hundertundzwölf Jahre alt bist, plagt dich eben das ein oder andere Zipperlein. Und manchmal, warnt dich so etwas vor den Dingen, die da noch kommen mögen.“

    Grüblerisch geht sein Blick hinauf zu dem sternenklaren Abendhimmel.

    Der große Runenschirm wird trübe und verfärbt sich schließlich in die Farbe puren Bernsteins. Imriel, Runenleser des inneren Zirkels, wendet sich von ihm ab und blickt den Rat an. „Dieser tattrige Greis trägt mehr Weisheit in sich als der Rest dieser närrischen Chem Pan Sey. Es wäre uns ein Leichtes gewesen, sie zu zerschmettern. Den Schandfleck auszuradieren, der mit ihrer Ankunft auf unsere Jungfernwelt gelegt wurde. Wir hatten sie schon am Boden. Sie waren dem Ende nah. Doch dann haben wir uns zurückgezogen. Ich frage Euch: Warum? Ich für meinen Teil, habe die Antwort gefunden. Askulon ist zu sentimental geworden. Er ist zu nachsichtig mit diesen dreckfressenden, bärtigen Ausgeburten eines toten Imperators. Oder seht Ihr etwa einen anderen Grund, um aus einem glorreichen Sieg eine so schmachvolle Niederlage werden zu lassen?“

    Die Macht seines Geistes lässt seine Augen Funken sprühen, während er den Rat ansieht. Ein Raunen geht durch die Reihen der Runenleser, als diese die Köpfe zusammenstecken und aufgeregt miteinander tuscheln. Erste Stimmen werden laut, die Imriel beipflichten. Bei anderen wiederum vermag er Unsicherheit zu erkennen. Gerade will er zu einer neuen Schimpftirade ansetzen, da öffnen sich die weißen, mit roten Edelsteinen besetzten Flügeltüren, die den einzigen Zugang zur inneren Kammer bilden. Das Getuschel verstummt und mit einem Mal wird es totenstill im inneren Zirkel der Runenleser. Nur langsame, gleichmäßige Schritte sind zu hören und dazu ein im Gleichklang auf den Boden aufschlagender Runenstab.

    „Meister Askulon…“, will Imriel ansetzen, doch die hervorschnellende Hand des Runenpropheten lässt ihn augenblicklich verstummen.

    „Schweig, Runenleser!“

    Ohne an Eile zu gewinnen, tritt der Prophet in die Mitte seiner Schüler. Stumm wandert sein Blick umher, bis er schließlich auf Imriel zum Ruhen kommt.

    „Ihr habt recht, Imriel.“ Abermals lässt er seinen Blick schweifen. „Dieser alte Chem Pan Sey besitzt in der Tat mehr Weisheit als der Rest seines Volkes. Er besitzt sogar mehr Weisheit als so mancher heißsporniger Runenleser. Glaubt Ihr in der Tat, ich hätte den Befehl zum Rückzug aus Gründen der Sentimentalität gegeben? Nein, Imriel, Ihr habt noch viel zu lernen. So sehr habt Ihr Euren Blick auf den Ausgang dieses Konflikts konzentriert, dass Ihr dabei völlig vergessen habt, auch die anderen Fäden des Schicksals zu betrachten, die gemeinsam die Zukunft weben. Die Chem Pan Sey von Aegidia Prime zu vertreiben, würde den Untergang unserer Jungfernwelt bedeuten. Weitet Euren Blick, Runenleser Imriel, und seht, was ich gesehen habe. Dann werdet Ihr verstehen. Dann werdet Ihr alle verstehen.“

    Askulon hebt seinen Stab und der bernsteinfarbene Runenschirm erwacht zu neuem Leben.

    „Der alte Feind kehrt nach Aegidia Prime zurück. Wappnet Euch, meine Brüder! Wappnet Euch!“

    Was: Big Trouble Maker Community Event - Samstags lockere Spiele in der Community, Sonntags ein großes, geleitetes, narratives Spiel mit allen Spielern zusammen.

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: SA 17.05.2025 - 18.05.2025

    Big Trouble Maker Community Event

    Gruß

    ProfessorZ

    8. Big Trouble Maker Cup

    Frenetischer Jubel tost durch die Arena, als Nimue mit einem ihrer gezackten Schwerter den Hals der Khymera aufschlitzt. Heiß dampfendes, ölig schwarzes Blut quillt aus der verletzten Bestie hervor und tropft unaufhörlich auf den feinen Sand des Kampfplatzes. Die Hekatrix weiß, die Wunde ist nicht tief genug, um die Khymera zu töten. Sie wird sie nur schwächen, ohne ihr die Hoffnung auf den Sieg zu rauben. Denn wahres Leid und die edelste Verzweiflung destillieren sich nur aus einer letzten, trügerischen Hoffnung.

    Mit wütenden, funkensprühenden Augen glotzt die Kreatur die Kriegerin an, immer noch ungläubig, von ihr verwundet worden zu sein. Die mächtigen Muskeln der halbdämonischen Wesenheit spannen sich, als sie zu einem gewaltigen Sprung ansetzt. Ein markerschütterndes Brüllen entspringt ihrer blutenden Kehle, als die Khymera mit hervorblitzenden, messerscharfen Klauen und weit aufgerissenem, geiferndem Maul den Boden verlässt.

    Scheinbar völlig gelassen verharrt die gefährliche Kriegerin boshaft lächelnd auf ihrer Position. Erst als die Bestie direkt über ihr ist, wird ihr zierlicher, nur spärlich mit feingliedrigen Rüstungsteilen bekleideter Körper zu einer verschwimmenden Silhouette. In einer einzigen, fließenden Bewegung duckt sie sich unter dem Sprung der Bestie hinweg, während ihre feinen Klingen den Schwung der Kreatur ausnutzen, um ihren Unterleib bis zu ihren Hinterläufen aufzutrennen. Sie dreht sich in einer Pirouette aus blitzenden Schwertern und bleicher Haut um sich selbst und kommt schließlich mit einer aufreizend grazilen Positur zum Stillstand. Nimue blickt nicht einmal mehr zurück. Die Khymera war schon tot, ehe sie auch nur den Boden berührte. Höflich verbeugt sie sich vor ihrem Publikum und streckt anschließend ihre Schwerter zu beiden Seiten aus, während sie sich genüsslich umschaut und die vor Blutgier und Spektakel triefenden Emotionen der schreienden Masse in sich aufsaugt wie einen seltenen Wein. Sie blickt nach oben und für einen kurzen Moment scheinen der tosende Applaus und das fanatische Gebrüll selbst das ewig dunkelblaue Zwielicht und die wabernden, schwarzen Schlieren zu erschüttern, die hier auf Commorragh Himmel genannt werden. Hoch über ihr glitzern die gestohlenen Sonnen der Drukhariwelt in einem langsam vergehenden, grünen Schein, und noch weiter entfernt kann sie Myriaden von Sternen durch das verschleierte Netz der Tausend Tore funkeln sehen. Für den Bruchteil einer Sekunde glaubt sie dort am Firmament selbst ihr eigenes Antlitz zu erkennen.

    Doch plötzlich verstummt der Jubel. Nur ein einzelnes, langsames Klatschen ist noch zu hören. Lord Ormagh, Archon der Kabale der Blutenden Verzweiflung hat sich von seinem Thron erhoben. Seine blassen Lippen haben sich zu einem schmalen Lächeln verzogen, als sich sein Blick auf die siegreiche Hekatrix legt.

    „Welch eine großartige Darbietung perfektionierter Kunst. Ich verneige mich vor Eurem blutigen Handwerk, Nimue, und vor Euch.“

    Andächtiges Schweigen herrscht in der Arena, als sich der Archon vor ihr geziert verbeugt.

    „Mitunter scheint es mir, dieser altehrwürdige Kampfplatz bietet Euch keine Herausforderungen mehr, so leicht lasst Ihr den Tod Eurer Widersacher erscheinen. Nun, vielleicht ist dies hier ja eher dazu geeignet, Euren Durst nach Tod und Verzweiflung zu stillen.“

    Die gepanzerte Hand des Archons wirft ihr etwas zu. In einem hohen Bogen landet eine Autoschriftrolle direkt vor ihr im Sand. Bedächtig hebt sie sie auf und bricht das Siegel mit dem Schlangenemblem darauf. Sie beginnt zu lesen und schaut kurze Zeit später wieder nach oben.

    „Der 8. Big Trouble Maker Cup, was soll das sein?“

    Die Lippen Lord Ormaghs verziehen sich zu einem gefährlichen Lächeln.

    „Ein Turnier, zu dem ich nur meine besten Kriegerinnen entsende.“ Mit seiner rechten Hand bedeutet er ihr, die Arena zu verlassen. „Geht und amüsiert Euch. Ach und Nimue, wenn Ihr zurückkehrt, falls Ihr zurückkehrt, bringt mir eine angemessene Trophäe mit.“

    Höflich verneigt sich die Hekatrix vor dem Archon. Ihr ist nur allzu bewusst, dass ihre jüngsten Erfolge und die fanatische Begeisterung der Drukhari für ihre Kunst inzwischen zu einer Bedrohung für das Ränkespiel Lord Ormaghs geworden ist. Nur deshalb schickt er sie mit großpreisenden Worten in die Ferne. Doch sie schwört sich, sie wird zurückkehren und den Archon für dessen Anmaßung büßen lassen. Am Ende werden ihre Schwerter seinen elenden Leib durchbohren und seine Seele verzehren. Doch bis dahin, muss sie sich erst einmal auf dem 8. Big Trouble Maker Cup beweisen.

    Was: 8. Big Trouble Maker Cup - Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: SA 29.03.2025

    8. Big Trouble Maker Cup - Koblenz - Warhammer 40K-Turnier in Koblenz | T³

    Gruß

    ProfessorZ

    7. Big Trouble Maker Cup



    „Schüpp schnella“, brüllt der Warboss durch den riesigen Maschinenraum, gefüllt mit brennenden Öfen, kruden Pumpen und zusammengetackerten Schaltstellen. Direkt vor ihm kracht es und eine tiefschwarze Rauchwolke pufft urplötzlich durch die verrostete Öffnung des krude zusammengebauten Hochofens. Sie hüllt den Ork mit der Schaufel vollständig ein und lässt nur noch seine über und über mit Ruß bedeckte Gestalt zurück. Umständlich tastet der Mek nach seiner Schutzbrille, zieht sie sich vom Schädel und beginnt damit, ihre Gläser wieder sauber zu wischen.

    „Boss, dat jeht net so ähnfach. Dat is a Space Hulk keene Lokomotiv.“

    Mit einem Schritt ist die mächtige Gestalt des Warboss vor dem Mek und verpasst ihm eine krachende Kopfnuss.

    „Und ich sach dir, schüpp schnella. Da Menschenz machen a Turnier und et sin nur noch vier Plätze frei.“

    „Wat da für a Turnier?“, schaut ihn der Mek fragend an und tätschelt mit einer Hand über seinen schmerzenden Schädel.

    „Stell doch net so blöde Fragen. En Big Trouble Turnier natürlich. Dat is schon dat siebte in Koblenz. Also hör opp dene Kopp zu betatsche und schüpp endlich schnella, bevor wa noch zu spät komme.“

    Was: 7. Big Trouble Maker Cup - Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: 19.10.2024

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=34211

    Gruß

    ProfessorZ

    2. Double Trouble Maker Cup

    Mit einem Stöhnen fällt der Khâl in den Matsch. Eine riesige Orkbestie steht brüllend über ihm und drückt ihm mit ihrer Klaue die Luft aus den Lungen. Seit neun Tagen schon versuchen die Grünhäute ihre Barrikaden zu stürmen, nun scheint es ihnen endlich gelungen zu sein. Seine Hearthguard ist verstreut und in unerbittliche Nahkämpfe verwickelt. Die Lage ist verzweifelt.

    Ein Stück weit hinter ihnen, beobachtet eine fremdartige Gestalt völlig unbeteiligt den ungleichen Kampf. Gehüllt ist sie in eine enganliegende Kampfmontur auf der bunte Karomuster über einem nachtschwarzen Hintergrund prangen. In ihrer Hand hält sie einen roten Ball mit marmorartigen, blauen Einschlüssen verziert. Beiläufig wirft sie ihn immer wieder in die Luft und fängt ihn wieder auf. Ihr Gesicht ist hinter einer sich spiegelnden Maske verborgen. Doch die kann nicht die amüsante Neugier im Blick der Gestalt verbergen, mit der sie den Khâl und seine Getreuen beobachtet. Schließlich gibt sie sich einen Ruck, hüpft von dem Stein, auf dem sie bis eben noch gesessen hat, und geht gemächlich auf ihn zu.

    „Ihr werdet diesen Kampf verlieren, das wisst Ihr.“

    „Halt die Klappe!“, herrscht ihn der Kâhl an, ohne sich dabei umzudrehen. „Noch stehen wir und das wird sich auch nicht ändern.“ Viel zu sehr ist er damit beschäftigt, sich nicht von den Grünhäuten umbringen zu lassen.

    „Ihr steht nicht, Ihr liegt im Matsch.“

    „Noch ist es nicht vorbei.“

    „Oh, Verzeiht, großer Khâl. Ich wollte Euch nicht beleidigen. Ich vergaß, für Euch ist das hier ja die Gegenwart. Aus meiner Sicht jedoch ist es nur eine längst erzählte Geschichte. Alle Fäden des Schicksals sind an diesem Punkt verknotet. Zukunft und Vergangenheit verschmelzen miteinander. Der Ausgang dieser Schlacht ist längst entschieden.“

    Mit fauligem Atem droht der Ork über ihm ihn mit einem gezackten Messer aufzuschlitzen. Unaufhaltsam kommt die gefährliche Klinge näher und dem Khâl fehlt schlicht die Kraft, sie noch länger zu blocken.

    Die Gestalt seufzt, zuckt mit den Schultern und spielt weiter mit dem roten Ball.

    „Seht es ein, Ihr werdet hier sterben.“

    „Dann tut endlich was!“, brüllt der Khâl zornig zu ihm rüber.

    „Ach was soll’s. Ich mochte diese Geschichte noch nie so recht. Außerdem habe ich ohnehin andere Pläne mit Euch. Was schweißt mehr zusammen, als Seite an Seite in einer Schlacht zu kämpfen? Findet Ihr nicht auch?“

    Fast schon gelangweilt blickt der Harlekin auf den roten Ball in seiner Hand und wirft ihn schließlich in Richtung der grunzenden Orks. Die Plasmagranate detoniert, reißt ein halbes Dutzend von ihnen in Stücke und lässt die übrigen Angreifer verwirrt zurück. Die Votann nutzen das so entstandene Momentum und drängen die Orks hinter die Barrikade zurück. Nur Minuten später sind die Grünhäute besiegt und die Verteidiger erschöpft aber siegreich.

    Keuchend und aus verschiedenen Wunden blutend schaut der Anführer der Hearthguard den Harlekin an.

    „Danke, ohne Euch hätten wir es nicht geschafft. Ihr habt uns gerade das Leben gerettet.“

    Tänzelnd kommt die grazile Gestallt näher.

    „Das habe ich wohl, Khâl Uthrecht vom Clan der Mauren. Nach den Regeln Eures Clans steht ihr nun in meiner Schuld. Daher werdet Ihr mich begleiten. Keine Sorge, die Schlacht wird sich in wenigen Stunden zu Euren Gunsten wenden und Ihr werdet einen glorreichen Sieg davontragen.“

    „Dann habt Ihr uns nur geholfen, damit ich in Eurer Schuld stehe?“

    Der Harlekin kichert amüsiert.

    „Aber ja doch, Khâl Uthrecht. Doch jetzt steht auf. Ihr könnt Eure Wunden noch später lecken. Wir haben nicht viel Zeit. Mein Schiff nähert sich und wie ich schon sagte, ich habe Pläne mit Euch.“

    „Welche Pläne?“

    „Für eine gewisse Weile benötige ich einen Verbündeten, dem ich vertrauen kann. Da Ihr mir Euer Leben schuldet, werdet Ihr mich zum Double Trouble Turnier nach Koblenz begleiten. Dort werden wir Seite an Seite um einen Sieg kämpfen, der den Analen der Schwarzen Bibliothek würdig ist. So wie Ihr es Euch immer erträumt habt, wird Euer Name ewig wären.“

    Was: Double Trouble Maker Cup – Tagteamturnier - Koblenz

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: 24.08.2024

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=34210

    Gruß

    ProfessorZ

    6. Big Trouble Maker Cup - Koblenz

    Das quietschende Geräusch des sich öffneten Kabinenschotts überlagert für einen kurzen Moment das gleichmäßige, mechanische Pulsieren des Transportschiffes Magna Ira. Ein junger Leutnant betritt die Räumlichkeiten von Hauptmann Ger Angulus. Überrascht blickt der in die Jahre gekommene Kommandant von seinem ausladenden Schreibtisch auf und rückt fragend seine Brille zurecht.

    „Sir, ein dringendes Kommuniqué von Terra für Sie“, hält ihm der Neuankömmling eingeschüchtert einen Zettel hin.

    „Na, dann zeigen sie mal her, Leutnant, und schließen Sie die Luke“, erwidert der Hauptmann und nimmt das Schreiben gemächlich entgegen. Kurz überfliegt er die schnell dahingekritzelten Zeilen. Offenbar hat der entsprechende Astropath die Nachricht in aller Eile aufgeschrieben, was dessen Dringlichkeit noch einmal unterstreicht. Als er schließlich zu Ende gelesen hat, zieht Hauptmann Angulus beide Augenbrauen nach oben und schaut seinen Leutnant mit einer Mischung aus Überraschung und Vorfreude an. Ein beunruhigendes Glitzern spiegelt sich plötzlich in seinen Augen wider.

    „Sagen sie dem Kapitän, wir müssen den Kurs ändern. Wir haben soeben eine Einladung bekommen, die ich nicht ablehnen kann.“

    „Eine Einladung, Sir?“

    Der Hauptmann nickt und ein gefährliches Grinsen erscheint mit einem Mal in seinem Gesicht.

    „Ja, Leutnant, wir wurden soeben zum 6. Big Trouble Maker Cup nach Koblenz eingeladen. Und wir wollen unsere Widersacher doch nicht warten lassen.“


    Was: 6. Big Trouble Maker Cup

    Wo: Haus der offenen Tür in Koblenz-Metternich

    Wann: 29.06.2024

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=34209

    Gruß

    ProfessorZ

    Ein Einzelspielerturnier ist dir nicht genug? Du liebst die Herausforderung und bist einfach der geborene Teamplayer? Dann ist dieses Event genau das Richtige für dich. Mit dem 1. Team Trouble Maker Cup veranstaltet die Zunft der Lahnsteiner Rollenspieler (ZLR) ihr erstes Teamturnier. Jeweils vier Spieler schließen sich zu Teams zusammen, die gegeneinander antreten. Hier spielt nicht jeder nur für sich alleine, viel mehr heißt es nun, überlegen, taktieren und gemeinsam neue Strategien zum Sieg zu finden. Also zögere nicht länger, schnapp dir deine Mitspieler, melde dich an und hab Teil an dieser einzigartigen Erfahrung.

    Was: 1. Team Trouble Maker Cup

    Wo: Koblenz

    Wann: SA 11.05.2024

    1. Team Trouble Maker Cup - 4er Teamturnier - Koblenz

    Schwierigkeiten ein Team zu finden? Dann besuch uns einfach auf unserem Discordserver. Wir helfen dir dabei, Kontakt zu anderen Spielern aufzunehmen.

    Tritt dem Zunft der Lahnsteiner Rollenspieler-Discord-Server bei!

    Wir freuen uns auf dich.

    Gruß

    ProfessorZ

    Erst war es nur ein Wispern, leise geflüstert in auserwählte Ohren. Dann wurden auf einmal im ganzen Subsektor Gerüchte laut von einem bevorstehenden Ereignis. Wie so oft in solchen Fällen vermischten sich Fakten und Fiktionen miteinander. Doch im Kern blieb die Botschaft immer dieselbe. Egal ob in den verrußten Schmieden von Xyria IX, den dampfenden Dschungeln von Bracchus oder auf den eisigen Zwillingsmonden Lis und Devon, überall tuschelten die treuen Diener des Imperators vom Wiedererstarken einer alten, doch längst nicht vergessenen Herausforderung. Und schließlich verkündeten blinde Propheten, strenggläubige Asketen und feuereifrige Zeloten unter dem Klang von eintausend Posaunen den 5. Big Trouble Maker Cup in Koblenz. Mit Feuer und Schwert, Zorn und Bolter, aber auch List und Raffinesse, begaben sich Streiter von unzähligen Welten auf eine Pilgerfahrt, um in jenem Turnier gegeneinander anzutreten, sich zu messen und schließlich den Besten unter ihnen zu küren. Wirst auch du dem großen Ruf Folge leisten?

    23.03.2024

    5. Big Trouble Maker Cup

    Im Haus der offenen Tür (HoT) in Koblenz


    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=34207

    https://www.tabletop-herald.com/tournaments/DveZtRuxQ04RrRb

    Gruß

    ProfessorZ

    Ein Wispern von tausend Stimmen hallt unaufhörlich durch den Warp. Die verzerrten Augen unzähliger Psioniker sind weit aufgerissen, als sie zu verstehen beginnen. Astropathen greifen sich vor Schmerzen an ihre augmentierten Schädel und können dennoch nicht aufhören, dem Flüstern in ihren Köpfen zu lauschen. Schließlich ist die unmissverständliche Botschaft nicht mehr aufzuhalten: Die 10. Edition Warhammer 40K bahnt sich ihren Weg durch den östlichen Spiralarm dieser Galaxie und eröffnet ein neues Schlachtfeld. Am SA. 14.10.2023 laden wir euch herzlich zu unserem 4. Big Trouble Maker Cup ins Haus der offenen Tür in Koblenz Metternich ein. Also wetzt eure Xenosklingen, aktiviert eure Energieschwerter und ladet eure Bolter. Ihr werdet sie brauchen. Auf insgesamt zwölf thematisch gestalteten Tischen erwarten euch aktuelle Layouts, neue Missionen und die ausgeklügelten Strategien eurer Mitspieler, denen es zu begegnen gilt. Hier könnt ihr euch miteinander messen, gemeinsam mitfiebern und am Ende einen Sieger küren. Wenn ihr euch dieser Herausforderung stellen wollt, meldet euch an und habt Teil an unserem ersten Einzelturnier in der 10. Edition.

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=31303

    https://www.bestcoastpairings.com/event/BCB8VQKQ…ve_tab=overview

    Wir freuen uns auf euch.

    Gruß

    ProfessorZ

    Am warpdurchdrungenen und sternefunkelnden Horizont des ewigen Alls zeichnet sich das Ende der 9. Edition Warhammer 40K ab und diese vielgeliebte Auflage des düsteren Tabletops im 40. Jahrtausend wird bald eine Erneuerung erfahren. Doch wenn dies schon das Ende der 9. Edition sein soll, dann lasst uns ihr gemeinsam ein Ende bereiten, dessen Erinnerungen uns noch viele Jahre begleiten werden. Daher laden wir euch ein, am SA. 10.06.2023 ein letztes Mal die Energieschwerter zu kreuzen, die Bolter zu erheben und gemeinsam mit uns auf dem 3. Big Trouble Maker Cup in Koblenz unser Abschlussturnier zur 9. Edition zu begehen. An insgesamt 12 thematisch gestalteten Tischen könnt ihr euch mit euren Armeen im Haus der offenen Tür in Koblenz Metternich miteinander messen und am Ende einen Sieger küren. Wenn ihr also Zeit und Lust habt, meldet euch an und feiert mit uns den Abschluss der 9. Edition.

    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=31302

    https://www.bestcoastpairings.com/event/gArlTaARRH

    Wir freuen uns auf euch.

    Gruß

    ProfessorZ

    Vielen Dank für eure aufmunternden Worte, das gibt mir auch die Motivation weiterzumachen. Tatsächlich habe ich auch den Eindruck, dass die Turnierszene in den letzten Jahren eine deutlich größere Willkommenskultur entwickelt hat, und genau da wollen wir mit unserer Turnierserie auch anknüpfen, um gerade auch neue Spieler oder eben Wiedereinsteiger mit viel Unterstützung unsererseits an unseren Veranstaltungen teilhaben zu lassen. Und wer weiß, vielleicht werden wir auch mal ein Narratives-Event ausrichten, doch immer ein Schritt nach dem anderen.

    Was sind den die Voraussetzungen um starten zu können? Weil mein Orden ist noch sehr sehr überschaubar

    Im Grunde musst du nur eine 2000 Punkte Armee stellen können, weitere Voraussetzungen gibt es nicht. Wenn du Unterstützung benötigst oder du dir Modelle leihen möchtest, schreib mich gerne auf dem Discordserver unseres Vereins an: https://discord.gg/EKKNezTr7W

    Wir haben bei uns auch ein paar Space-Marine-Spieler, möglicherweise können die dich auch modelltechnisch unterstützen.

    Gruß

    ProfessorZ

    Unser Turnier richtet sich explizit auch an turnierunerfahrene Spieler, weshalb ich der Auffassung war, ein Thread in diesem Forum könne nicht schaden. Sollte das nicht gewollt oder nicht erwünscht sein, bitte ich um eine kurze Rückmeldung. Dann werde ich zukünftige Werbung für unsere Turniere unterlassen.

    Gruß

    ProfessorZ

    Hallo Freunde des gepflegten Tabletop-Spielens im düsteren Zeitalter des 40. Jahrtausends. Am 15.04.2023 nach präimperialer Zeitrechnung veranstaltet die Zunft der Lahnsteiner Rollenspieler e.V. (ZLR) in Koblenz ihren 2. Big Trouble Maker Cup. An insgesamt 12 thematisch gestalteten Tischen könnt ihr euch mit euren Armeen im Haus der offenen Tür in Koblenz Metternich austoben. Wenn ihr also Zeit und Lust habt, meldet euch gerne an und unterstützt unsere Bemühung, mit dem Big Trouble Maker Cup wieder regelmäßige Turniere in Koblenz anzubieten.


    https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=31301

    Wir freuen uns auf euch.

    Gruß
    ProfessorZ

    Die Zunft der Lahnsteiner Rollenspieler e.V. (ZLR) richtet ihr erstes Warhammer 40K Turnier in Koblenz aus. In entspannter, familiärer Atmosphäre könnt ihr an 12 thematisch gestalteten Tischen spannende Schlachten schlagen und am Ende einen Sieger küren. Bitte meldet euch an und helft mit, dass unser erstes Turnier in Koblenz ein großer Erfolg wird. Wir freuen uns auf euch.

    Wo?

    Haus der Offenen Tür Koblenz

    Trierer Straße 123c

    D-56072 Koblenz

    Wann?

    Samstag den 27.08.2022

    Was?

    Warhammer 40K GT 2022 - Nephilim 2000 Punkte

    Hier geht es zur Anmeldung auf T³: https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=30185

    Gruß

    ProfessorZ

    Die Zunft der Lahnsteiner Rollenspieler (http://wordpress.zlr.info) veranstaltet ihr Warhammer 40k Turnier. Vereinsmitglieder und Warhammer 40k Fans sind gleichermaßen Willkommen. Ob du Anfänger oder Veteran bist, das Turnier hat für jeden etwas zu bieten. Gespielt werden 1250 Punkte nach den Regeln von Ars-Bellica. Wir freuen uns schon auf euch.

    Wo?

    Das Turnier wird in der Gemeindehalle Langenfeld (Mayen-Koblenz) stattfinden. Die Adresse lautet:
    Gemeindehalle Langenfeld
    Achter Straße 8
    56729 Langenfeld (Mayen-Koblenz)

    Wann?

    Das Turnier wird am Samstag den 11.04.2020 von 9.30 bis ca. 19:30 Uhr stattfinden.

    Hier geht es zum Turnier auf Tabletopturniere.de: https://www.tabletopturniere.de/t3_tournament.php?tid=25895
    Hier findet ihr Infos zum Turnier auf GW-Fanworld: https://www.gw-fanworld.net/threads/9-big-…ab-1250.179925/
    Und hier könnt ihr eure Armeelisten posten: https://www.blog.ars-bellica.de/forums/topic/a…urnier-ab-1250/

    Wir freuen uns schon auf euch.

    Gruß
    ProfessorZ