Beiträge von Wazdakka

    Gojira Der wird nur für die Vitrine sein.

    Das Bauen ist dieses mal wirklich eine Herausforderung. Das Modell hat so unfassbar viele Stacheln mit Gussgraten… Bin jetzt aber fast fertig soweit. Und da ich das Resin noch aus Forge World Zeiten kenne, habe ich vorsorglich auch gleich mal alle größeren Teile gestiftet, dass in Zukunft ja nichts abfällt.

    Nächstes Update dann in zwei Monaten, wenn ich meine Masterarbeit abgegeben habe.

    So wie Mondschatten hätte ich das auch aufgefasst. Die Tunnel, die die Webway Gates verbinden, sind in einer eigenen Dimension eingebettet und verbinden Punkte in der realen Welt (und dem Warp?). Macht halt auch Sinn, da Aeldari sich nicht im Warp aufhalten wollen und Necrons, die das Netzwerk mit ihren Dolmen Gates hijacken, überhaupt keine psyonischen Fähigkeiten haben. Am besten beschreibt das glaube ich der Codex Eldar 4. Edition: The Webay exists as a labyrinth between the Materium and the Warp. It exists as a part of both yet existing in neither.

    Ob jetzt das Netz der tausend Tore noch funktionieren würde, wenn es den Warp plötzlich nicht mehr gäbe...

    Auf das Netz direkt hätte der Schatten im Warp keinen Einfluss, denke ich. Höchsten auf Einflüsse auf das Netz, die aus dem Warp kommen. Oder, wenn das Imperium tatsächlich wie vom Imperator einst geplant Menschen per Psyoniker durch das Netzwerk geleitet hätte, hätte das wohl unter dem Einfluss des Schatten im Warp auch nicht funktioniert.

    Nachtschatten Und du, Corbulo und ich haben damals schon hier kommentiert. :D

    Die dunklen Stellen werde ich bestimmt noch ausweiten, aber eher an anderen Minis. Wenn du Platten so flach sind, finde ich das eher nicht so schön. Wollte das gerne auf ab- oder hervorstehende Teile begrenzen. Und ja, bevor ich sowas wie einen Armeeaufbau starte, muss erst mal ein echter Flow da sein

    Gojira Stimmt, den Gedanken mit dem zu zeitaufwändigen Farbschema hatte ich beim Bemalen öfter. Da muss ich auf jeden Fall noch etwas reduzieren und effizienter werden. Zum Thema Listen und Anzahl der zu bemalenden Minis… grosse Schwarmlisten spielt ja aktuell wohl eh kaum jemand und der Rest ist eigentlich immer okay. Ob es dann viele Monster werden oder doch eher was ausgewogenes… mal schauen. Erst mal einen Kern aufbauen und vor allem die Minis bemalen, die mir gefallen. Außerdem kommt ja nächstes Jahr wahrscheinlich wieder eine neue Edition und alles ist anders. :D

    So, hat ja auch bloß 4,5 Jahre gedauert.

    Ich arbeite seit einiger Zeit an ein paar Tyraniden, die ich gerne auch mal auf den Spieltisch bringen würde (Ja, ich weiß, keine Orks. Sad aber aktuell sind die grünen Burschen einfach nicht so gut zu spielen was man so hört). Entschieden hatte ich mich vor ca. einem Jahr für Schwarmflotte Gorgon mit Dschungel-Bases. Hatte zuvor eine Testmini mit dem Farbschema des Covers auf dem Codex der 3. Edition getestet. Sah sehr gut aus, allerdings viel Arbeit, die ganzen Farbverläufe von Schwarz zu Rot zu malen.

    Wie dem auch sei, hier die erste fertige Mini:

    Spoiler anzeigen

    Auch wenn die Fotos die Mini nicht ganz wiedergeben, kann man doch einiges gut erkennen. Grundsätzlich bin ich mit dem Farbschema und der Umsetzung zufrieden. Das fleischige Pink/Violett gefällt mir als Kontrast ganz gut und auch der Grünton passt. Bei den Schuppen/Panzerplatten und den Klauen werde ich das nächste mal mehr Kontrast reinbringen, dass der Verlauf wirklich von hellem Braun zu fast Weiss geht. Aktuell ist der Verlauf auf den Fotos kaum zu erkennen, in echt noch etwas besser. Um das ganze noch etwas interessanter zu gestalten, habe ich die braunen Akzente an den Kopfplatten noch hinzugefügt. Gerne könnt ihr mir eure Meinung zu all dem da lassen. :)

    Jetzt stehen hier noch zwei weitere Krieger, ein Screamer Killer, ein Neurotyrant und ein Norn Emissary rum. Mal schauen, was ich als nächstes angehe. Wenn ich da etwas Tempo reinbringen kann, wird daraus eventuell auch einfach ein Armeeaufbau. Der Krieger hat aber jetzt schon ein Jahr gedauert und bis April schreibe ich meine Masterarbeit und beende mein Studium also… ich mache mir erst mal keine großen Hoffnungen.

    Cheers

    Wollte eigentlich selbst mal was für den Golden Demon vorbereiten und zur Spiel bringen aber an demselben Wochenende war nun auch die Munich Show, eine der größten Mineralienmessen Europas und als Mineraloge musste ich da natürlich hin. :D

    Die Gewinnerbeiträge wieder absolut top und der Beitrag, der am Ende das Slayer Sword gewonnen hat, ist wirklich von einem anderen Stern. Da hätte man dieses Jahr einfach nicht drüber kommen können. Völlig verdient gewonnen.

    Die Epic Scale Kategorie ist mittlerweile eine meiner Lieblingskategorien. Die Beiträge dort gefallen mir wirklich gut, auch wenn es natürlich sehr viel Horus Heresy zu sehen gibt. Die Diorama-Kategorie finde ich teilweise etwas seltsam. Klar, die Gewinner haben tolle erzählerische Szenen geschaffen und technisch ist das auch spitze. Aber ich wünschte, es würde mal öfter jemand komplett übertreiben und ein riesiges, vor Details strotzendes Stück abgeben. Die Gewinner in der Kategorie Diorama & Duel von der Spiel 2024 sind schon eher das, was ich mir vorstelle. Wäre interessant zu wissen, ob es diese Beiträge heuer gar nicht gab oder ob die Judges die kleineren Beiträge bevorzugt haben.

    Auf Instagram sind die entsprechenden Künstler*innen grade sehr aktiv, untereinander ihre Beiträge zum GD zu posten und zu teilen. Lohnt sich also, da mal reinzuschauen. Ich persönliche habe auf jeden Fall meinen Spaß dort seit Sonntagabend.

    Zum Thema digitales Design/KI: ich glaube der Gollum-Beitrag wurde auch großteils am Computer modelliert und hat auch nichts gewonnen, obwohl das rein vom Eindruck her einer der besten Beiträge war. Grundsätzlich finde ich es aber nicht unbedingt überraschend, wenn Beiträge, die am PC entstanden sind, nachteilig behandelt werden. Ist eben der Malwettbewerb von Games Workshop und keine open competition. Muss man nicht mögen, braucht man aber auch nicht verteufeln. Schwierig wird es finde ich erst dann, wenn das Reglement nicht klar genug ist und Beiträge eventuell vor Ort nicht zugelassen werden oder Ähnliches.

    Zitat von Gojira

    Solche Ergebnisse würde ich auch gerne abliefern können. Aber selbst wenn ich den notwendigen (Grund)skill hätte wäre es mir die Zeit nicht wert da mein Hobbyfokus einfach ein anderer ist.

    Wenn man im Nachhinein liest, das manche 1,5 Jahre an einem Beitrag gearbeitet haben, dann ist das schon sehr krass. Man sieht ja oft nur ein kurzes Video oder ein paar Bildchen vom fertigen Beitrag aber wie viel Zeit, Mühe und auch Geld (siehe das legendäre The Last Light) da tatsächlich rein fließen, muss man sich erst mal klar machen.

    Naja, das ist aber auch die Champions League der Miniaturenmaler, während die meisten von uns hier wohl maximal Regionalliga spielen. 8o

    Wie der Titel schon sagt: ich bin in mein alljährliches 40k-Rabbit Hole gefallen und nach dem konsumieren von Lore, Regeln, Artikeln, Videos und Spielberichten bin ich mal wieder soweit mit der Motivation, dass ich auch gerne wieder im Hobby drin wäre. Ist derselbe Verlauf letztes Jahr noch an den Necrons gescheitert, ist meine Wahl dieses mal auf Tyraniden gefallen. Ich bin ja im 40k-Universum ein großer Xenos-Fan und Tyras sind das einzige Volk, das ich noch nicht schonmal in der Hand hatte. Außerdem haben sie mittlerweile ein paar echt coole Modelle bekommen.

    Jetzt aber zum eigentlichen Problem, bei dem ich gerne die Hilfe von den erfahrenen Tyraniden-Spieler entgegen nehme: wie arbeitet man sich an spielbare Listen ran, wenn man genau Null Erfahrung mit Tyras und fast keine Modelle hat? Um es klar zu sagen: ich hätte am Ende gerne eine spielbare Armee, ohne einen Haufen Modelle zu besitzen, die man nie mitnimmt.

    Aber von Anfang an: ich habe den Start schon gemacht und drei Nahkampfkrieger gebaut (hauptsächlich um mein Farbschema zu testen, denn so wie ich das aus diversen Quellen rauslese, sind Krieger kein unbedingtes must-have. Außerdem sind ein Neurotyrant und der Screamer Killer noch zu mir unterwegs. Der Neurotyrant ist wohl in vielen Listen vorhanden, im Gegensatz zum Screamer Killer, aber das Modell sieht einfach viel zu gut aus.

    Die Frage, die sich mir nun als totaler Anfänger in der 10. Edition und mit Tyraniden stellt, ist: wie danach weiter machen? Was sind punktetechnische Zuele, die sinnvoll sind? 1000, 1500 und 2000 Punkte? Ist das überhaupt realistisch, so vorzugehen, da sich 1000 Punkte ja wahrscheinlich ganz anders spielen als 2000 und demnach die Einheitenwahl ganz anders wäre? Und welche Einheiten sollte man als Tyraniden-Spieler in der 10. Edition einfach parat haben?

    Außerdem bin ich mir noch unsicher, welche Detachments aktuell am sinnvollsten sind. Crusher Stampede und Invasion Fleet sehe ich gefühlt aber am häufigsten. Davon ausgehend stellt sich mir natürlich auch ganz grundlegend die Frage: wie spielen sich Tyraniden aktuell in der 10. Edition? Ich habe so den Eindruck, dass sie im Vergleich eher simpel sind, nicht zu viele Optionen innerhalb der Einheiten haben und auch weniger untereinander agieren als andere Völker. Muss nicht heißen, dass sie auf dem Spielfeld einfacher zu spielen sind, aber das beeinflusst natürlich trotzdem den Stil.

    Zudem bin ich gerade dabei, rauszufinden, welche Einheiten (allgemein und auf das Detachment bezogen) wohl sinnvoll zu spielen wären. Bisher denke ich man kann fast alles spielen, manche Einheiten finden aber verstärkt den Weg in Listen und sind daher wohl spielstärker. Mir fallen da z.B. Zoantropes ein, oder Tyrannofexe, Symbiarch + Symbionten, oder auch der Neurotyrant. Bissl schade, dass Carnifexe wohl nicht mehr so stark sind, die waren für mich immer eine der ikonischen Tyraniden-Einheiten.

    Aktuell bin ich eher so auf der Seite Crusher Stampede/Big Bugs Liste, da die 10. Edition ja ziemlich Monster/Panzer-lastig ist und ich liebend gerne den doppelten Norn Emissary aufstellen würde. Und ganz ehrlich, wer würde das nicht? Größter Bug aktuell und ein unfassbar gut aussehendes Modell.

    Die Frage ist natürlich: macht das alles Sinn? Wie nachhaltig ist das auch? Was sind die Alternativen? Und wie ist das (taktische) Spielgefühl?

    Sorry wenn das alles etwas chaotisch ist. Ist habe einfach mal versucht, meine Gedanken und Fragen zu dem Thema zusammenzutragen und hoffe natürlich, dass mir hier etwas geholfen wird. :)

    Ich habe durchaus auch schon Leute gesehen, die PDFs mit den Online-Indexkarten gebastelt haben, in denen die Karten auf Kartengrößen zum selbst drucken waren. Könnte vielleicht auch eine Lösung sein.

    Meine persönliche Lösung wären definitiv Klebenotizen und ein permanenter Fineliner.

    Ich hätte beim ersten Punkt genauso gedacht wie du. Ist halt einfach intuitiv das richtige. ABER die Regeln formulieren das ganze leider nicht so deutlich, finde ich.

    Im Text zu der Regel heißt es: „Each time an enemy unit targets a friendly Necrons unit […] this model can shoot as if it were your Shooting phase“. Im Rules Commentary steht eindeutig, dass „can shoot as if it were your Shooting phase“ eine Einheit auch mehr als ein mal pro Runde schießen lassen kann. Im Endeffekt wählt dieselbe Einheit also zwei mal (nämlich die beiden Necron-Einheiten). Und somit müsste der Hexmark diese Einheit auch zwei mal beschießen können.

    Ich glaube aber, dass GW das im Juli mit ihrem angekündigten Errata korrigieren wird. Ganz unabhängig davon, wie man das jetzt auslegt.

    Na hier ist ja was los.

    Anyway, ohne die letzten Seiten gelesen zu haben: ich bin ganz froh über die einfachere und in meinen Augen für Neu- und Wiedereinsteiger sehr viel zugänglichere 10. Edition. Dass die Regeln alle frei zugänglich und online verfügbar sind, hat mich überhaupt erst wieder angezogen (vorher war ich nackt, ja). Ich konnte mir ansehen, wie komplex die Regeln sind, wie das Spiel ungefähr funktioniert, wie schnell das Einarbeiten gehen wird und ich konnte mir für mich interessante Fraktionen ansehen.

    Zudem hat GW diesmal wirklich vieles einfacher gemacht, sodass komplett Unwissende wie ich sehr schnell Zugang zum Spiel finden. An manche Stellen ist es vielleicht etwas zu einfach geworden, siehe „feste“ Einheitengrößen oder den Wegfall bzw. das Gleichsetzen von Ausrüstungsoptionen. Für Menschen mit nicht all zu viel Zeit für so ein Hobby (hallo :)) ist die 10. Edition aber sehr gut geeignet, wie ich finde.

    Nichtsdestotrotz habe ich aus einigen Spielberichten mittlerweile gehört, dass 40k immer noch spielbar ist und Spaß macht. :) Klar kann man weirde Powerlisten bauen aber wer sowas macht oder wer gegen solche Menschen spielt ist halt auch selbst schuld. Was für Auswirkungen das noch auf die Turnierszene haben wird, werden wir dann sehen.

    Ich zumindest habe angefangen, meine alten Necrons aus dem Keller zu holen und bin froh darüber, zu sehen, wie viele taktische Möglichkeiten es gibt. Und das ohne tausende Sonderregeln und Ausrüstungsoptionen.

    Ob ich über die nächsten Wochen und Monate am Ball bleiben werde, das wird Zukunfts-Wazdakka dann irgendwann mal feststellen.

    Da ich mich gerade viel mit der neuen Edition und den Necrons beschäftige, meine alten Minis aus dem Keller hole und mich schon an den Spieltisch sehne, darf natürlich ein aktiver Fragenthread hier im Fraktionsbereich nicht fehlen.

    Ich liefere auch gleich mal die erste Frage - bzw. sind es eigentlich zwei. Es geht um den Hexmark Destruktor.

    1.) Wenn eine gegnerische Einheit ihr Feuer auf zwei Einheiten aufteilt, die beide in 3 Zoll Reichweite zum Hexmark stehen, kann der Hexmark dann mittels seiner Fähigkeit „Multi-threat Eliminator“ diese gegnerische Einheit zwei mal beschießen?

    2.) Darf ich diese Fähigkeit auch einsetzen, wenn der Hexmark selber beschossen aber nicht zerstört wird? Anders ausgedrückt: ist der Hexmark innerhalb seiner 3 Zoll?

    Ich hoffe, jemand kennt sich mit den Necrons in der 10. aus und kann mir das beantworten.

    Zitat

    wer hat noch Bock?

    Bock hätte ich schon, leider bin ich genau das Wochenende fussballtechnisch schon ziemlich ausgelastet (letzter Spieltag und so). Ironischerweise spielen wir auch noch in Köln. :S

    Jetzt bin ich schon so lange hier im Forum und war noch nie auf einem Treffen. Nächstes mal bitte dann im Süden, danke. :D

    Ich kann mich erinnern, dass wir ganz früher für so Treffen auch mal T-shirts gemacht haben. Wäre vielleicht auch ne Idee, wenn mal ein paar mehr Leute am Start sind.

    Ich war einige Zeit im LotR Tabletop unterwegs, in das ich durch die „Strategiespiele in Mittelerde“-Hefte geraten bin. Waren für mich damals richtig gut gemachte Dinger, mit Hintergrund, Minis, Malanleitungen, Geländebau… eben alles was man so braucht.

    Dann irgendwann über GW und den lokalen Laden zu 40k gekommen und ich denke, der erste Einkauf war tatsächlich die „Kampf um Macragge“-Box.

    Ich würde mal abwarten. Wir kennen weder alle Stats noch die Punktkosten für das Teil. Wenn‘s am Ende in Richtung überteuerte glass cannon geht, bringt die tolle Railgun auch nicht viel.

    Bin eher mal auf die Broadsides gespannt nach dem Drop für die Railgun.

    Ich kann ja auch mal was aus einer ganz anderen Sicht dazu sagen. Ich bin zwar kein Experte in dem Gebiet, aber ein wenig Wissen über Georessourcen gehört als Geowissenschaftler dann doch dazu.

    So ein Elektro- oder Hybridauto steckt voller sogenannter Seltene Erdelemente (SEE) oder Rare Earth Elements (REE). Wie selten die sind, kann man HIER sehen. Übrigens sind die auch in Autos mit Verbrenner schon reichlich vorhanden, allerdings machen Elektromotoren und Batterien nochmal einiges aus. Wir befinden uns da oft schon im niedrigen Kilogramm-Bereich pro Auto. Mit dem Aufschwung der E- und Hybridautos entsteht ein erhöhter Bedarf dieser Elemente (zusätzlich zu dem Bedarf, der durch immer mehr Elektronik schon steigt). Jetzt kann man sich mal ansehen, welche Länder der Erde welchen Anteil der REE abbauen. Das ist ziemlich ungleich verteilt. Da entsteht also schon das erste geopolitische Problem. Dazu kommen dann noch soziale Probleme (Ausbeutung und Menschenrechte etwa - aber nicht, dass die kapitalistisch geprägte Welt das jemals groß interessiert hätte) und Umweltprobleme. Bei letzterem kann ich nur sagen, dass der Abbau von bestimmten Rohstoffen große Probleme verursachen kann. Schaut euch gerne mal die Probleme mit Aluminium (Rotschlämme) oder Pyrit an. Wie das bei einzelnen Metallen der REE ist, weiß ich allerdings nicht.

    Es folgt meine persönliche Ansicht, die ich u.a. daraus ziehe:

    Bei aller Euphorie, das Elektroauto kann keinesfalls 1-zu-1 den Verbrenner ersetzen. Wir tauschen sonst nur den einen Rohstoff (Erdöl) gegen andere (REE) aus. Die echte und nachhaltige Lösung ist, weniger Autos zu bauen und zu fahren. Autofreie Großstädte sind auf dem Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Klima unausweichlich. Das darf man nicht vergessen, vor allem weil uns die Autoindustrie gerade den neuen hippen Lebenswandel vom Verbrenner zum Stromer um die Ohren haut. Das Auto ist für die meisten Menschen eine luxuriöse Bequemlichkeit, die nicht essentiell ist. Es verschlingt Unmengen Rohstoffe und stößt ohne Ende CO2 aus. Auch wenn es vielen nicht gefällt, aber in dem Bereich werden Abstriche gemacht werden müssen.

    Und trotzdem: das hier ist nur ein Teil des ganz großen Klima-Themas. Es ist wichtig, aber nicht alles.

    Bevor sich Missverständnisse weiter verbreiten:

    Pinkwashing ist, wenn ein Unternehmen, eine Person oder dergleichen vorgibt, sich mit der lgbti+ Community zu identifizieren um tolerant oder fortschrittlich zu wirken.

    Dasselbe bei Greenwashing, hier geht es aber um vorgeblich besonders umweltfreundliche Produkte oder Unternehmen.

    Für eine vorgebliche Identifizierung mit der Gleichstellungsbewegung gibt es so einen Begriff aber meines Wissens nach nicht.

    Schwieriges Thema.

    Generell finde ich es nicht schlecht, starke Frauen als Kontrast zu den in der Vergangenheit sonst großteils unterwürfig aufgetretenen weiblichen Rollen (man denke nur an frühere James Bond Filme) in visuellen Medien zu haben. Hat für mich nichts mit „Wokeness“ zu tun sondern einfach mit Zeitgeist und (in dem Fall) primitiver Gleichstellung. Bei Marvel, GW und anderen muss man sich natürlich trotzdem immer fragen, ob da tatsächlich der Wille zur Auflockerung der klassischen Geschlechterrollen in Filmen oder in einem Universum vorhanden ist oder ob ein ähnliches Element wie green- oder pinkwashing hier sein Unwesen treibt.

    Unsere Gesellschaft bemüht sich im Moment zurecht, Geschlechterrollen und gerade das Frauenbild etwas aufzulösen und was soll in der Popkultur auch anderes diesbezüglich passieren, als dass auch mal Frauen als Heldinnen auftreten und den Tag retten?

    Zu sagen, dass man sich „normale Frauen“ wünsche statt „Kampfnonnen“ finde ich leider absurd, wenn man daneben riesige muskelbepackte Testosteronbomber als völlig regulär hinnimmt. Dieses Männerbild ist genauso schwachsinnig wie eine Frau mit überdimensionierten Rundungen. Nur kritisiert dort kaum ein Mann herum und wünscht sich auch mal einen normalen Lauch. Und das sagt finde ich schon einiges über das Geschlechterbild in unserer Kultur aus.

    Ich kann nicht mit anderen Männern in der Gruppe abends (im Dunkeln) auf der Straße stehen und Bier trinken, ohne dass sich junge Frauen beim Vorbeigehen sichtlich massiv unwohl fühlen und schnell an uns vorbei eilen. Ist dieses Jahr erst passiert und das kommt ja nicht von ungefähr, dass die so reagiert hat, obwohl wir völlig harmlos waren und sogar Platz für sie gemacht haben.

    Da muss ich wirklich innerlich zynisch lachen, wenn andere Männer sagen, sie sind ein Feind von „Wokeness“. Und das ist jetzt kein persönlicher Angriff auf dich REH_BlackJack ;) Aber nur die meist oberflächlich gleichgestellten Darstellungen von Frauen in Marvel-Filmen oder GW-Trailern zu sehen, wo ungefähr jede*r oberflächlich ist und damit alles an Gleichstellungbemühungen mit politischer „Wokeness“ zu kritisieren, wird der Sache an sich nicht gerecht.

    Wie gesagt, für mein Empfinden befinde ich mich bei GW in einem Sci-Fi Haudrauf-Setting und ich finde jede Haudrauf-Frau erstmal grundsätzlich gut als reines Symbol von wegen „es muss nicht immer ein krasser Kerl sein, der alle Bösewichte mit bloßen Händen zerdrückt“.

    Abschließen möchte ich mit einem „Hurra“ für Orks, die ja bekanntlich ohne sexuelles oder soziales Geschlecht auskommen.

    (nur schade, dass GW an so viele Einheiten die Silbe -boyz hängt… wäre ja DIE Chance gewesen für ein Volk, das ohne viel Mühe und komplett ohne Fluffänderung vollständig als non binary durchgeht)