Blood Angels Nachfolgeorden - Aufstieg und Fall der verfluchten Söhne Sanguinius'

  • Einleitung

    Die Blood Wardens sind ein Projekt, dass aus meinen ersten Space Marines entstanden ist. Den jetzigen Namen tragen sie zwar erst seine relativ kurze Zeit, dennoch gibt es eine gewisse Kontinuität.

    Ursprünglich in einem Pseudo-Ultramarines-Schema bemalt, dienten sie im Rahmen der Kampf um Macragge Box als Ultramarines. Dann wurde mir schnell klar, dass die Posterboys nix für mich sind. Ich wollte die Minis aber nicht Neu anmalen. Daher wurde aus den Jungs dann zuerst die 'Exillegion', eine Art Söldnergruppe ausgestossener Marines… die per Zufall halt ihre Rüstungen blau angemalt hatten.

    Mit der Zeit wurde mir klar, wie unfluffig das alles war, bzw. hatte ich das Bedürfnis, eine fluffige Armee auszuheben. Unter dem Namen „Black Hammer“ blieben sie aber erstmals Ultramarine-Nachfolgeorden-Söldner, ergänzt durch ein paar Chaos Space Marines, die ich geklaut hatte, weil mir die Minis gefallen hatten. Ja. Ich weiss. Sehr viel fluffiger... xD

    Nunja, also weiter: Da ein Söldner-Orden, der CSMs rekrutiert, eben auch nicht gerade Fluffiger war, als Pseudo-Ultramarines im Exil, hat der Orden dann wieder einen neuen Namen verpasst bekommen. Die neu gekauften Modelle haben dann das jetzige Farbschema bekommen. Zu diesem Zeitpunkt blieben die „Gründerväter“ noch in Ultramarine Blue und bildeten die 5. Kompanie, die besonders elitär waren und sich daher Farblich von den anderen abhoben. Blaues Blut und so. Eine Art Orden im Orden.

    Irgendwann zu dieser Zeit kam ich dann vermehrt in den Kontakt mit den Blood Angels und fand vor allem den Space-Vampir-Stil super cool. So kam es dann, dass ihre Legion von den Ultramarines zu den Blood Angels umgeändert wurde.

    Da ich das Ultramarine Blue irgendwie nicht mehr Tragbar fand (und Blue Bloods irgendwie ein dummer Namen war, vor allem da ich zu der Zeit gerade die gleichnamige Serie geschaut habe), habe ich dann (jaj, Jugendsünden!) die Modelle einfach übermalt, was dazu führt, dass viele der Blood Wardens je nach Licht, einen blauen Schimmer haben :D

    Nach dem das Blau dann komplett raus war, hat sich ihre heutige Form dann herauskristallisiert.

    Trotzdem existieren nur gerade mal 7 Minis im Farbschema der Blood Wardens, was daran liegt, dass der Orden in einem Anderen aufgegangen ist.

    Dieser "Nachfolgeorden" nennt sich Black Prophets und ist eigentlich meine Primär-Armee. Sie wird weiter unten im Detail vorgestellt :)

  • Inhalt

    +Die Blood Wardens+

    Übersicht Hintergrund

    +Das Geheime Archiv+

    Hintergrund der Blood Wardens als kurze Erzählung

    +Der Orden der Blood Wardens+

    Armee und Bilder

    +Ein neues Zeitalter bricht an+

    Die Entstehung der Black Prophets


    +Die Black Prophets+

    Übersicht Hintergrund

    +Der Orden der Black Prophets+

    Armee und Bilder


  • Die Blood Wardens

    Steckbrief

    Geschichte
    Die Blood Wardens wurden anfangs M36 unter Aufsicht der Inquisition gegründet. Es gibt nur wenige Konflikte, an denen die Blood Wardens nachweislich beteiligt waren. Darunter ist das Okklusiat, in dem die Blood Wardens eine der ersten Orden war, der sich den Apostel des Blinden Königs in den Weg stellten. Dabei verloren sie einen Grossteil ihrer Flotte sowie ihren ersten Ordensmeister, der beim Angriff auf ein Artefaktlager des Apostels fiel.
    Ausserdem kämpfen die Blood Wardens im 7. Schwarzen Kreuzzug, wo sie auf Mackan sechs volle Kompanien verloren.
    Der Orden sollte sich von den Verlusten auf Macken nie mehr erholen.

    Amur
    Ehemals eine blühende Kolonie von Pelzhändlern, war Amur seit M31 eine kalte, relativ einsame Welt. Die Krahkji, deren Pelze man für viel Geld verkaufen konnte, starben aus. Die Landschaft von Amur ist mit rasiermesserscharfen Felsen und vereisten Wäldern gezeichnet. In einer ewigen Eiszeit gefangen ist das Leben auf Amur hart. Vor der Vernichtung des Planeten befand sich die Ordensfestung der Black Prophets in einem der unzähligen Täler, wo lange Gänge und weite Gewölbe kilometerlang unter den Bergen verliefen. M37 wurde die Welt durch einen Exterminatus vernichtet. Heute ist das grosse Asteroidenfeld, das früher Amur war, als „Feld des Klagens“ bekannt.

    Organisation
    Die Blood Wardens folgten in der Organisation streng dem Codex Astartes. Aufgrund ihrer Einsatzdoktrin kämpfte aber oft ein grosser Teil des Ordens als vereinter Kampfverband.

    Kampfdoktrin
    Durch die stabile Gensaat, was die Erschaffung neuer Rekruten enorm vereinfachte, konnten Verluste problemlos weggesteckt werden. Dadurch verzichteten die Blood Wardens auf feine Taktiken und griffen – auch getrieben von dem Glauben an ihre absolute Überlegenheit – mit Landungskapseln direkt das Zentrum der feindlichen Stellungen an. Diese halsbrecherischen Sturmlandungen hatten ein hervorragende Schockwirkung, führten aber zu massiven Verlusten. Nach der Landung gruben sich die Blood Wardens ein und warteten, bis der Feind von allen Seiten angriff, um ihn durch brutale Abwehrschlachten ausbluten zu lassen.


    Normalerweise kämpften die Blood Wardens ohne jegliche Unterstützung. Waren verbündete Verbände im selben Kampfgebiet anwesend, verzichteten die Blood Wardens, sich mit ihnen zu koordinieren und verfolgten in der Regel ihre eigene Strategie – dann aber sogar oft unter indirektem Einbezug der Verbündeten, deren Verhalten die Blood Wardens versuchten vorauszusehen und dann ihr eigenes Vorgehen nach diesen Berechnungen definierten.

    Eigenheiten der Gensaat

    Die Blood Wardens besitzen eine Modifizierte Betcher’s Drüse, weswegen sie die Fähigkeit verloren haben, Gift zu speien. Dafür produzieren sie ein Serum, dass die Schwarze Wut vollständig unterdrückt und so das grosse Makel der Blood Angels ausmerzt. Eine Nebenwirkung davon ist eine starke emotionale Taubheit und das Fehlen jeglichen Einfühlvermögens.


    Die Niederlage auf Mackan führte zu einem psionischen Trauma, das auf unbekannte Weise, die Wirkung des produzierten Serums so veränderte, dass die Blood Wardens in einen lethargischen, depressiven Zustand fielen. Diese Fehlfunktion stellte sich als irreparabel heraus.
    Es gab immer wieder Gerüchte, dass nach der Schlacht von Mackan bei einigen der Blood Wardens die Betcher’s Drüse vollständig versagte, was dazu führte, dass die Betroffenen sofort von der Schwarzen Wut beziehungsweise vom Roten Durst übermannt wurden.

    Schlachtruf
    Bis M37: „Reinheit des Blutes! Reinheit des Imperators!“
    Ab M37: „Lasst die reinigenden Flammen uns verzehren!“

  • Das Geheime Archiv

    Die Geschichte der Blood Wardens in Form einer kurzen Erzählung.

    Teil 1 - Gründung

    Cathrine war sich nicht sicher, ob ihre Mühen vielleicht doch völlig umsonst waren. Sie hatte sich die letzten Wochen immer wieder selbst gefragt, warum sie tat, was sie tat und was sie damit eigentlich erreichen wollte. Doch mit der Unterstützung von Arminius waren die Chancen relativ gut, ihn zu finden.

    Der Raum war vom schwachen, flackernden Kerzenlicht beleuchtet. Von irgendwo her kam der Geruch von altem, abgeranntem Weihrauch, der sich mit dem Gestank von heissem Metall und Maschinenöl vermischte. Der riesige Cogitator nahm die ganze Wand ein. Ein Bildschirm diente der Störungsdiagnose und Wartung, ein anderer bot Zugang zu den Archiven der Inquisition. Arminius Vecs stand in den Schatten hinter Cathrine und beobachtete sie. Sein Gesicht wirkte wie versteinert, dennoch spürte der Lord-Kommissar, wie seine durchdringende Augen ihr Handeln genau beobachtete. Es schien, als würde er seine dünnen, vertrockneten Lippen fest aufeinanderpressen – ein gutes Zeichen, denn Arminius setzte diesen Gesichtsausdruck dann auf, wenn er entspannt war. Soweit der schrullige, humorlose Hexenjäger überhaupt in der Lage war, sich zu entspannen.

    Cathrine war dankbar, dass der Inquisitor ihr ein solches Vertrauen entgegenbrachte. Ihr war heiss, was nicht nur an der hohen Temperatur lag, die in dem Archiv herrschte. Immerhin durchforschte sie gerade ein geheimes Archiv der Inquisition. Sie war Nervös und wusste sie nicht, was sie genau suchte – und ob das, was sie vielleicht finden konnte, ihr gefallen würde.

    Sie hatte nur einen Anhaltspunkt. Die Blood Wardens.

    Das Summen des Cogitators wurde leiser, als er die Suchanfrage erfolgreich verarbeitet hatte. Auf dem Bildschirm erschienen eine Vielzahl Archivdateien, die in Zusammenhang mit dem Space Marine Orden standen. Cathrine entschied sich, die entsprechenden Archive ihrer chronologischen Reihenfolge durchzusehen. Falls es ihr bei ihrer Suche helfen würde, die Geschichte der Blood Wardens zu kennen, würde sie sich diese aneignen.

    Die erste Datei stammt aus einem hochsicheren Archiv der Inquisition.

    Archive 01

    Es waren die Tagebuch-ähnlichen Aufzeichnungen eines nicht näher genannten Lord-Inquisitors, der offenbar an einem geheimen Projekt beteiligt war. Viele der komplexen biomedizinischen Fachbegriffe verstand Cathrine nur bedingt, doch wurde klar, dass die Inquisition versuchte, die Gensaat der Space Marines zu optimieren. Die Blood Wardens waren offenbar einer der Orden, welcher durch entsprechende Genmodifikationen erschaffen wurde.

    Ihre Gensaat basierte auf der der Blood Angels. Der Inquisition gelang es aber, die Schwarze Wut vollständig zu unterdrücken, wodurch die Gensaat zuverlässig und stabil wurde. Ausserdem schienen die Modifikationen das emotionale Empfindungsvermögen der Marines vollständig auszuschalten. Cathrine erschauderte. Space Marines waren ohnehin schon kaltblütige Killermaschinen. Sie wollte sich nicht vorstellen, wie ein Space Marine ohne jegliche tiefere Gefühle sein musste.

    Das ganze Experiment zog sich über Jahrzehnte. Dabei wurden immer wieder Tests gemacht, in denen man die Rekruten aktiv mit dem Tod Sanguinius‘ konfrontierte, um die Schwarze Wut auszulösen. Cathrine war sich sicher, dass diese Experimente ohne die Einwilligung der Blood Angels durchgeführt wurden – diese hätten niemals zugelassen, dass die Schwarze Wut bewusst stimuliert worden wäre.

    Teil 2 - Heimat

    Das nächste Archiv handelte von der Ordensgründung. Als die Inquisition beschlossen hatte, dass die neue Gensaat ihren Vorgaben entsprach, wurden die Blood Wardens offiziell aufgestellt.

    Ihre Heimatwelt sollte Amur werden.

    Archive 02

    Eine ehemals eine blühende Kolonie von Pelzhändlern, war Amur seit M31 eine kalte, relativ einsame Welt. Die Krahkji, deren Pelze man für viel Geld verkaufen konnte, starben aus. Die Landschaft von Amur ist mit rasiermesserscharfen Felsen und vereisten Wäldern gezeichnet. In einer ewigen Eiszeit gefangen, war das Leben auf Amur hart. Die Ordensfestung der Blood Wardens reichte bis tief unter die Oberfläche des Planeten und bestand aus unzähligen Gangsystemen, unterirdischen Hallen sowie noch tiefer in die Erde gebaute Katakomben. Aufgrund der tödlichen arktischen Stürme, die über Amur fegten, wurde auf eine Orbitalverteidigung weitgehend verzichtet - die Chancen, dass eine Bodeninvasion erfolgreich durchgeführt werden konnte, war aufgrund des Klimas nahezu inexistent.

    Der versteckte Eingang in die Festung führte zu dem tief gelegenen System, das auf einen unterirdischen Abnutzungskampf ausgelegt war. Verteidigungsbunker und massive Sicherheitstüren würden jeden Angriff enorm erschweren und verlangsamen. Ein Schienennetz bot den Verteidigern die Möglichkeit, sich schnell durch die Zugangsstollen zu bewegen und im Falle eines Angriffs gepanzerte Geschützwagen einzusetzen, während der Angreifer die Untiefen der Festung ohne schwere Fahrzeuge durchkämmen mussten.

    Die Festung hatte selbstständige Wärme- und Energiesysteme und wäre selbst von der Aussenwelt isoliert noch lange Zeit voll Einsatzbereit.

    Doch etwas machte Cathrine stutzig. Die Archivdaten bezüglich Amur wiesen verschiedene Fehler auf. Offenbar waren einige Einträge doppelt vorhanden, wenn auch mit anderem Datensatz. Der zweite Datensatz verwies darauf, dass Amur nicht mehr existierte. Nach einem Exterminatus soll die Welt auseinandergebrochen sein. Der Asteroidengürtel, der einst Amur war, soll unter dem Namen „Feld des Klagens“ bekannt sein. Möglicherweise hat jemand einfach die Referenznummern vertauscht und unabsichtlich den Eintrag von Amur überschrieben – oder die Ordenswelt der Blood Wardens wurde vernichtet. Anbetracht der Fülle an Archivdaten, war sich Cathrine sicher, dass sie später mehr darüber herausfinden würde. Sie kritzelte ein paar Notizen und Stichwörter auf ihren Block, sollte sie später weitere Nachforschungen bezüglich Amur anstellen müssen.

    Teil 3 - Einsatzdoktrin

    Der nächste Bericht stammt aus einer Aufzeichnung der Blood Angels. Im Grunde genommen ein Protokoll einer Versammlung aller Nachfolge Ordens der Blood Angels, war vor allem ein Abschnitt Interessant.

    Archive 03

    Der Verfasser des Berichts verurteilte die Einsatzdoktrin der Blood Wardens. Obwohl sie in einer offenbar kurz vorher geschlagenen Schlacht elementar für den Sieg waren, war der Verfasser ihnen alles andere als Wohlgesonnen. Durch die Heilung von den Makel der Blood Angels, schienen die Blood Wardens sich selbst als Überlegen und besser zu sehen. Die die Blood Angels bezeichnete Demut und Ergebenheit schien ihnen vollständig zu fehlen. Im Kampf griffen sie direkt und unter hohen Verlusten an, ehe sie einen ehrlosen Abnutzungskrieg der heroischen Schlacht vorzogen. Der Verfasser verachtete ihre Arroganz und ihre Überheblichkeit, besonders auch darum, dass die gleich der Imperialen Armee einen defensiven Stellungskrieg bevorzugten. Die meisten Space Marines sahen sich als Kinder des Imperators in der Pflicht, als heldenhafte Inspiration gegen den Feind loszustürmen und ohne sich zu verstecken, sich allen Schrecken des Universums zu stellen.

    Die Blood Wardens dagegen schienen so von sich überzeugt zu sein, dass sie weder Ehre noch Heldentum unter Beweis stellen mussten. Cathrine verstand den Blood Angels, der den Bericht Verfasste, musste sich aber eingestehen, dass sie es sympathisch fand, dass die Blood Wardens den gefühlten Geltungsdrang anderer Orden abgelegt hatten.

    Teil 4 - Lethargie

    Die nächste Archivdatei umfasste eine komplette Abhandlung über den 7. Schwarzen Kreuzzug. Mit vielen der militärischen Details war Cathrine schon lange vertraut. Die Datei, welche ebenfalls aus den Archiven der Blood Angels stammte, fokussierte sich aber insbesondere auf Mackan.

    Archive 04-1

    Bei der Schlacht auf Mackan verloren die Blood Wardens ganze sechs Kompanien – ein vernichtender Schlag. Viel Interessanter war jedoch, dass diese riesige Niederlage sich massiver auf den Orden auswirkte, als man hätte annehmen können.

    Archive 04

    Der ganze Orden verfiel in Lethargie und zog sich aus allen aktiven Feldzügen zurück. Die Space Marines isolierten sich in ihrer Ordensfestung. Traumatisiert vom Verluste ihrer Brüder, begannen sie ihre ganze verbleibende Energie dafür einzusetzen, den Gefallenen zu Gedenken. In ihrer Ordensfestung errichteten sie gigantische unterirdische Kathedralen und Schreine, ausserdem begannen sie, sich für immer längere Zeit zur Meditation in die Krypten unter der Festung zurückzuziehen. Die wenigen Aufzeichnungen, die es noch über die Blood Wardens gab, zeigten, dass der ganze Orden einem fanatischen Fatalismus verfallen war und die eigene Auslöschung fast schon heraufbeschwor. Diese extreme Veränderung rief dann auch die Inquisition auf den Plan, die den Orden unter Beobachtung stellte.

    Teil 5 - Untergang

    Die nächste Archivdatei stammte direkt von der Inquisition. Es war ein Abschlussbericht über Vorfälle anfangs M38, als eine Strafexpedition der Imperialen Armee von Chaos Space Marines angegriffen wurde.

    Archive 05

    Nun, Cathrine hatte so etwas Ähnliches bereits vermutet. Irgendwie schien es ihr klar, dass so etwas passiert sein musste…

    Die Chaos Space Marines konnten anhand ihrer Markierungen identifiziert werden – es handelte sich um Blood Wardens. Zwar von denen, die auf Mackan vermeintlich vernichtet worden sind, aber Cathrine wusste auch so, dass dies das Todesurteil des Orden war.

    Nach dem der Orden exkommuniziert wurde, griffen Imperiale Truppen, Amur an. Der Ordensmeister der zuvor noch loyalen Blood Wardens befahl allen seinen Brüdern, die Stellungen um jeden Preis zu halten, verzichtete jedoch auf koordinierte Gegenschläge oder taktische Operationen im rückwertigen Bereich. Der Bericht über die Schlacht von Amur las sich für Cathrine wie die Geschichte einer idiotischen, sinnlosen Niederlage. Isolierte Kampfgruppen der Blood Wardens wurden - in ihren Stellungen belassen - langsam niedergekämpft, ohne dass sie Nachschub oder Entlastung bekommen hätten. Ordensmeister Alexander zog sich in die grosse Halle zurück, von wo er seinen Orden hätte führen sollten und verbarrikadierte sich, ohne Kontakt zu seinen Brüdern in den anderen Teilen der Festung zu halten. Nach und nach wurden alle Blood Wardens umzingelt und schlussendlich vollständig ausgelöscht. Amur wurde Zerstört.

    Ein tragisches Ende. Doch Cathrine blieb etwas Ratlos zurück. Die Geschichte der Blood Wardens hatten sie bei ihrer Suche keinen Schritt weiter gebracht. Sollte der Orden wirklich mit seinem Verschwinden zusammenhängen, musste sie herausfinden, was mit den Verrätern passiert ist, die die Schlacht von Mackan überlebt hatten...

  • Der Orden der Blood Wardens

    Nun, wenn ihr die Story gelesen habt, seht ihr, dass es die Blood Wardens nicht mehr gibt. Sie hatten eine äusserst kurze Lebensdauer. Schon von Anfang an wollte ich unbedingt meine CSM und SM kombiniert einsetzten, daher die Idee der Exillegion oder der SM-Söldner. Diese unmögliche Kombination ging mir aber schlussendlich so auf den Sack, dass ich entschieden habe, meine CSMs als reiner Renegaten-Orden einzusetzen. Da ich aber weder Lore noch Charaktere einstampfen wollte, machte ich eben die Blood Wardens zu dem neuen Renegaten-Orden, was die Loyalisten-Minis dann aber Obsolate machte. Sie wurden inzwischen in einen anderen Orden integriert (Avenging Sons).

    Entsprechend gibt es momentan nur noch 7 Modelle, die im Farbschema der Blood Wardens bemalt sind. Diese habe ich hier arrangiert, wie sie eine Grabenstellung auf Mackan halten:

    Mackan

    Zu beachten ist, dass auf dem Banner noch "Black Prophets" zu lesen ist. Ursprünglich war das der Name für den (loyalen) Orden. Das habe ich dann aber verworfen, weil meine CSM den Namen benutzen sollten. Es wäre Lore-Technisch etwas merkwürdig, wenn die Verräter weiterhin ihren "imperialen Namen" tragen würden, also musste für den loyalen "Vorgängerorden" ein neuer Namen her. Ich entschied mich dann also für Blood Wardens.

    Früher oder später werden aber auch diese Entfärbt, und einem meiner anderen Space Marine Orden angegliedert.


    Übrigens gibt es hier noch einige viel ältere Bilder, als die Blood Wardens (oder damals eben noch Black Prophets) noch das Farbschema der „Pseudo-Ultramarines“ / „Exillegion“ / „Black-Hammer-Söldner“ / „5. Kompanie ‚Blaue Garde‘“ trugen. Der Trupp wurde damals schon wahlweise als CSM-Armee eingesetzt, daher haben die Guys auch hier und da etwas Chaos-Ikonographie. Der Verrat, den die jetzige Lore enthält, hat sich sozusagen schon vorangekündet :D

    Black Prophets / Blood Wardens "in Blau"
  • Ein neues Zeitalter bricht an

    »Erste Verteidigungslinie durchbrochen. Festung „Ruhm“ unter schwerem Beschuss. Verluste. Die dritte Kompanie wurde vollständig vernichtet.«

    Ordensmeister Vladek Slavic nahm den Statusbericht mit kalter, ausdrucksloser Mine entgegen.

    »Unsere gefallenen Brüder erweise sich als mächtige Gegner«, antwortete er mit fast robotergleicher Stimme in das integrierte Vox-System seines Helmes. »Wir werden nicht weichen. Die 6. Kompanie soll „Ruhm“ verstärken. Die 8. Kompanie soll einen Gegenschlag in Sektor 88-A durchführen.«

    Captain Zivota bestätigte umgehend: »Bestätige - Reinheit des Blutes! Reinheit des Imperiums!«

    »Reinheit des Blutes! Reinheit des Imperiums!«, wiederholte der Ordensmeister den Schlachtruf der Blood Wardens. Dann liess er die taktische Situationskarte auf sein Helmvisier einblenden. Die Lage war mehr als Kritisch. Grossverbände der Black Legion griffen von allen Seiten an. Der äusserste Verteidigungsring aus Schützengräben und kleineren Defensivbunkern war vollständig überrannt worden. Der zweite Ring, der die Makropole umgab, bestand aus sechs mächtigen, weitläufigen Festungen, war aber zuletzt unter massierten Angriffswellen unter starken Druck geraten. Die PVS war wie zu erwarten nutzlos, und die Blood Wardens mindestens 1:100 in der Unterzahl. Doch sie konnten gewinnen. Sie waren die wahren Söhne Sanguinius, die perfekten Nachkommen ihres Primarchen, befreit von den Mängel ihrer Gensaat. Sie waren einem gewöhnlichen Space Marine weit überlegen. Wenn es sein musste, würde er alle sechs Kompanien, die auf Mackan im Einsatz standen, opfern. Doch eines war sicher: Die Überlegenheit der Blood Wardens verpflichtete sie dazu, zu Siegen. Es gab keine andere Option.

    Würde es der 8. Kompanie gelingen, die Linien der Black Legion zu durchbrechen, konnten sie mit einem gewagten Manöver die angreifenden Verbände umschliessen und von beiden Seiten zermürben. Die Chancen standen schlecht, doch sie waren die Blood Wardens. Sie konnten es schaffen – sie mussten es schaffen!

    »Bruder Premek. Wir rücken ab«, befahl der Ordensmeister ruhig und nickte dem Sergeant seines Kommandotrupps zu. »Wir unterstützen die 8. Kompanie.«

    »Wir stehen hinter dir«, antwortete der Sergeant monoton. Er würde wie jeder Blood Warden seine Pflicht vorbildlich erfüllen.

    Mit krachenden Schritten marschierten die Terminatoren los. Die riesigen Betontunnel der Festung „Ehre“ waren mit verwundeten Soldaten überfüllt. PVS-Kämpfer von Mackan. Nutzloses, menschliches Kanonenfutter. Sie hatten der Verteidigung ihrer Welt nichts beizutragen, zu schwach und zerbrechlich war das Menschengeschlecht. Nichts im Vergleich mit der Stärke eines Space Marines.

    Als sie vor dem riesigen, stählernen Tor angekommen waren, das von der Festung direkt in die umkämpften Grabensysteme führte, befahl Vladek den Garnisonstruppen, es für ihn und seine Terminatoren zu öffnen. Mit mächtigem Brummen startete der Promethium-Generator, der über ein komplexes Zahnradsystem die Festungstore bewegte. Als sich die gepanzerten Stahltüren zur Seite schoben, hatte die PVS bereits eine Verteidigungslinie hinter den Terminatoren gebildet, um den Feind davon abzuhalten, in die Bastion einzudringen.

    Das Tor war erst einen kleinen Spalt offen, als bereits schweres Bolterfeuer hindurchpreschte. Die Soldaten hinter ihnen, wurden in kürzester Zeit niedergemäht. Der Geruch von verbranntem Fleisch lag in der Luft, während die PVS-Soldaten einer nach dem anderen zerfetzt wurden. Die Boltergeschosse liessen Schädel platzen und rissen Körperteile ab, doch die Terminatorrüstungen der Blood Wardens hielten dem Beschuss stand. Langsam rückten sie aus. Durch das Tor, das inzwischen genug weit offen stand, damit sich Vladeks Trupp in die tobende Schlacht stürzen konnte, drangen nun bereits erste Verräter ein, hoffend, einen Brückenkopf im inneren der massiven Verteidigungsanlage erobern zu können. Die Khorne Berserker stürmten wild vor Wut den Blood Wardens entgegen. Der Anblick der Verräter, mit grässlich verzerrten Servorüstungen und nach Blut gierenden Kettenäxten, hätte einen gewöhnlichen Soldaten sofort zum Rückzug gedrängt. Doch nicht Vladek und seine Terminatoren. Sie waren diesen wütenden Schlächtern weit überlegen. Seine Männer hatten das Abwehrfeuer eröffnet. Mit kaltblütiger Ruhe konzentrierten sie das Feuer immer auf einen der Berserker, welcher jeweils durch die kombinierte Feuerkraft von Sturmbolter und –Kanone wörtlich in Stücke gerissen wurde. Auch die mächtige Servorüstung vermochte es nicht, die gefallenen Astartes vor ihrem endgültigen Ende zu bewahren. Immer den nächsten der anstürmenden Feinde anvisierend, arbeiteten sich die Blood Wardens immer weiter vor, bis sie schliesslich vor dem Tor Stellung beziehen konnten, welches sich hinter ihnen wieder schloss.

    Wie explosiver Regen prasselte hunderte von Boltergeschosse gegen ihre Rüstung, schufen es aber nicht, die geheiligten Reliquien zu durchdringen. Der Imperator war mit ihnen, seinen besten und reinsten Söhne.

    Die Schlacht tobte mit brutalster Gewalt. Lasergeschütze und ratternde Maschinenkanonen feuerten aus den Festungen ungezielt in das Chaos in den gewundenen Schützengräben, wo ein erbarmungsloser Nahkampf tobte. Durch die zahlenmässige Überlegenheit des Feindes, war es unmöglich, ihn auf Distanz zu halten, also hatte sich der Kampf direkt in die Verteidigungsstellungen selbst verschoben.

    Vladek durchsiebte mit seinem Sturmbolter einen anstürmenden Verräter. Der Marine zuckte bei jeden Treffer zusammen, versuchte aber trotzdem, den Terminatoren entgegenzustürmen. Aussichtlos. Die Feuersalve hatte eine verheerende Wirkung und nach etwa einem Dutzend Treffer, sank der Angreifer zu Boden. Aus riesigen Löchern in seiner Rüstung liefen schleimiges Blut und zerfetzte Organe.

    Einen weiterer Khorne Berserker, der gegen Vladek anstürmte, packte er mit seiner Energiefaust. Als er die Hand um dessen Kopf schloss, barst der Helm unter dem mächtigen Energiefeld. Das brechen des Schädels und das zerquetschen der Weichteile, glichen einer grausame Symphonie, die aber in dem Schlachtenlärm unterging.

    »Weiter vorrücken, Brüder«, bemerkte der Ordensmeister kalt, ehe er mit einem Blinzeln die Vox-Frequenz auf die der 8. Kompanie umstellte. »Captain Zivota, Status!«

    »Wir sind bald soweit«, antwortete der Captain. »Ich habe einen massiven Sprungangriff befohlen. Der Feind wird nicht damit rechnen, dass eine komplette Kompanie aus dem Himmel herabstürzt.«

    Vladek nickte zufrieden. »Ich genehmige. Sehr gut. Ich werde gleichzeitig frontal Angreifen und den Druck aufrecht halten. Wir werden die Verräter vernichten!«

    Links und rechts von ihm richteten seine Terminatoren ein wahres Massaker an. Sie schlugen eine blutige Schneise durch die feindlichen Reihen und stiessen immer näher ins Herz des wilden Gefechtes. Ihre Rüstungen schützten sie vor vollständig von normalem Bolterfeuer, was ihnen einen massiven Vorteil gab, da die Verräter nur über gewöhnliche Servorüstungen verfügten, die durch das konzentrierten Feuer der Blood Wardens effektiv neutralisiert werden konnte.

    Neben den Marines der Black Legion und den Khorne Berserkern, setzte sich die feindliche Armee aus jeglicher Art sonstiger, abscheulicher Brut zusammen. Die riesige Armee, die Mackan zu verschlingen drohte, umfasste auch mehrere Renegaten, verräterische Menschen, schrecklich deformierte Warpbestien und selbst einige niedere Dämonen. Für Vladek spielte das aber kaum eine Rolle. Er und seine Brüder würden sich durch den Feind kämpfen, egal, um was für einen Feind es sich handeln würde.

    Eine mächtige Explosion neben ihm, schleuderte ihn fast zu Boden. Wenige Schritte hinter ihm, landete das Geschoss eines mächtigen Kampfgeschützes. Es war in dem heillosen Durcheinander kaum auszumachen, welche Seite es abgefeuert hatte – vielleicht war es die eigene Artillerie, vielleicht war irgendwo in der Nähe eine Chaosgeissel oder Kampfpanzer der Verräter. Die Explosion hatte eine zerstörerische Wirkung. Die feindlichen Krieger wurden direkt zerfetzt und pulverisiert, so dass nicht einmal mehr ihre vernichteten Körper zu erkennen waren. Doch auch seine eigenen Männer mussten Verluste beklagen – gegen solch schweres Geschützfeuer war auch der Schutz einer Terminatorrüstung nicht ausreichend.

    »Status!«, fauchte der Ordensmeister auf der Frequenz seines Kommandotrupps. Ein Grossteil seiner Brüder bestätigten ihre Einsatzbereitschaft. Bruder Vid meldete schwerste Schäden, Bruder Rostek war gefallen.

    »Wir müssen weiter vorrücken. Unser Gegenschlag muss erfolgreich sein«, insistierte Vladek. »Wir müssen dich zurück lassen. Verteidige die Gensaat von Bruder Rostek. Ehre unser Blut!«

    Vid bestätigte. Er wusste, dass er es wohl nicht mehr alleine zurückschaffen konnte. Aber er war ein Blood Warden, einer der wahren Söhne Sanguinius‘. Er würde so viele Verräter vernichten, wie er konnte. Er würde Rosteks und seine Gensaat solange verteidigen, wie es der Imperator erlaubte.

    Vladek wusste, dass Vid keine Chance hatte. Aber der Gegenangriff war zu wichtig, um wegen zwei seiner Brüder eine Verzögerung zu riskieren. Der Orden würde in dem heillosen Chaos wohl die Gensaat beider Veteranen verlieren, aber solange die Schlacht gewonnen wurde, war das ein Opfer, dass der Orden zu bringen bereit sein musste.

    Mit zwei Mann weniger rückte der Trupp weiter vor. Endlich kamen sie an ihrem Ziel an: Sektor 88-A. Der hart umkämpfte Abschnitt bestand aus mehreren Linien an Schützengräben, von denen nur noch die hintersten unter Kontrolle der Verteidiger standen. Hier hatte sich das Erdreich ausserhalb der Gräben, in Metertiefen schlamm verwandelt, denn die ganze Sektion lag mitten in einem erst vor kurzem trockengelegten Flusslauf. Der andauernde Regen der letzten beiden Tage hatten das Gelände in ein fast unüberwindbares Hindernis verwandelt. Da schweres Gerät unmöglich über den schlammigen Boden vorrücken konnte, fochten die Marines beider Seiten einen erbarmungslosen Nahkampf aus. Hier war würden sie den Feind zurückschlagen, denn der Schlamm würde die Sprungtruppen des Ordens nicht zurückhalten können – die Verstärkungen des Feindes dagegen schon.

    Mit feuerspeiendem Sturmbolter schlachtete sich Vladek durch die Reihen der Verräter. Wer nicht durch die Raketengeschosse gefällt wurde, zerquetschte er mit der mächtigen Energiefaust, die Rüstung und Knochen gleichermassen brach. Seine treuen Terminatoren folgten ihm nach. Doch Abaddon war kein Narr, sondern genau so intelligent wie brutal. Er musste bemerkt haben, dass die Blood Wardens einen spezifischen Sektor verstärkten, denn die Chaos Space Marines schienen mit noch grösserer Todesverachtung gegen die Verteidigungslinien des Imperiums zu stürmen. Der Druck auf die Frontlinie nahm zu. Unterstützt von der 4. Kompanie, die diesen Sektor verteidigte, stemmte sich Vladek der unendlichen Wellen von Verrätern entgegen. Als der Feind ihre Stellung zu überrennen drohte, gab er das Kommando.

    »Los! Zermalmt sie…«, befahl er seine Brüder zum Angriff. »Reinheit des Blutes! Reinheit des Imperiums!«

    Seine Brüder antworteten und stimmten in den Schlachtruf ein. Die nahezu hundert Marines der 8. Kompanie zündeten ihre Sprungmodule und sprangen wie ein mörderischer Kometenschauer über das Schlachtfeld. Einhundert Elitekrieger stiessen mitten in die Formation der anstürmenden Chaos Space Marines, die von ihren Anführer gegen die Grabenstellungen getrieben wurden. Was folgte, war ein Massaker, welches dem Blutgott würdig gewesen war. Unter den unzähligen Explosionen von Sprenggranaten und Melterbomben, liessen die Sturmmarines ihre Kettenschwerter wie hungrige Bestien auf ihre Feinde niedersausen. Die scharfen Zähne der brutalen Waffen frassen sich mit kreischendem Geschrei in die Rüstungen der Verräter, trennten Arme und Beine ab und tränkten den Boden mit Blut. Die Chaos Space Marines waren auf einen solchen Angriff nicht vorbereitet, hatten erwartet, dass die Blood Wardens weiter die Front verstärkten. Doch die Bemühungen Vladeks, mit seinen Terminatoren durchzubrechen, diente nur zur Ablenkung – eine Tatsache, mit der Abaddon nicht gerechnet hatte. Zu kritisch war die Situation der Imperialen Truppen, es schien völlig unlogisch, in der momentanen Situation so viele Männer für einen nahezu aussichtslosen Sturmangriff zusammenzuziehen. Doch die Tollkühnheit Vladeks zahlte sich aus. Überrascht von dem plötzlichen Angriff und dem gleichzeitigen vorrücken der Terminatoren, schienen die Linien der Verräter sich aufzulösen. Es war nicht möglich, den Angriff aufrecht zu halten, während einhundert Space Marines sich durch die nachfolgenden Formationen schlachteten.

    »Macht sie fertig!«, trieb Vladek seine Brüder an, weiter vorzurücken. »Wir müssen ihr Herz herausreissen!«

    Abaddon. Vielleicht gelang es ihnen sogar, den Kriegsherrn des Chaos zu vernichten. Ein ruhmreicher Sieg für das Imperium, etwas, was ihrer Überlegenheit würdig gewesen wäre.

    Vladek war es inzwischen gelungen, mit der 4. Kompanie zur 8. Kompanie aufzuschliessen. Die Kämpfe tobten noch immer, aber mit deutlich verringerter Intensität. Sie haben den Angriff in diesem Sektor zurückgedrängt. Nun mussten sie das Moment nützen und weiter vorstossen. Nur so, konnten sie anderen Sektoren entlastet werden. Nur so, konnte der Sieg errungen werden.

    Knapp zweihundert Space Marines machten sich dazu bereit, die Verräter endgültig aufzuhalten. Eine solche Streitmacht hätte ausgereicht, einen gewöhnlichen Krieg zu gewinnen, doch kämpften sie gegen die Truppen von Abaddon dem Vernichter. Gegen ihre gefallenen Brüder. Sie waren ihnen in Fähigkeit und Ausrüstung ebenwürdig, aber dennoch stark in der Unterzahl.

    Als die Streitmacht weiter nach vorne preschte, wurden ihr immer neue Truppen entgegengeworfen. Nach anfänglichen Erfolgen, nahm der Widerstand aber wieder so weit zu, dass ein weiteres vorstossen unmöglich schien.

    »Wir müssen den Feind vernichten!«, trieb Vladek seine Truppen an. »Es kann keinen Rückzug geben! Wir können nicht versagen!«

    Plötzlich zerriss eine Kakophonie aus verzerrten, kreischenden Lauten und wummernden Bässen den Lärm der tobenden Schlacht. Wie ein Leichentuch legte sich der vernichtende Klangteppich des Dunklen Prinzen über die tapferen Krieger, als eine ganze Horde von Noise Marines ihnen entgegenstürmte. Die Schallwaffen der wahnsinnigen Psychopathen hatten bereits viele Verluste gefordert. Knochen waren wie Glas zerbarst und Organe geplatzt, als die blasphemische Dissonanz über die Blood Wardens fegte.

    Nun standen ihnen die Noise Marines, Mann gegen Mann gegenüber. Die Verräter, einst bekannt als die stolzen Emperors Children, bewegten sich mit dämonischer Geschwindigkeit und einer unglaublichen Präzision, als ob jede Bewegung, Teil eines genau studierten Theaterstücks wäre. Ihre knisternden Energieklingen und Peitschen schlugen auf die Blood Wardens ein, umgingen ihre Deckung und fanden mit tödlicher Genauigkeit die Schwachstellen in ihren Rüstungen. Nach nur wenigen Sekunden waren bereits Dutzende der Space Marines gefallen.

    Knisternde Warpenergie zuckte über den schändlichen Ikonen der verkommenen Verräter, als sich ihre Erregung mit jedem Hieb vergrösserte. Zuckende Energieentladungen zerrissen die Barriere zum Warp, worauf sich düstere Kreaturen aus der finsteren Paralleldimension materialisierten.

    Die Blood Wardens mussten standhaft bleiben! Es war ihre Pflicht, zu siegen! Es gab keine andere Option! Sie konnten nicht anders, sie waren die wahren Söhne Sanguinius‘, die reinsten und besten ihrer Art.

    Vladek wusste, dass sein Orden zu grösserem Bestimmt war. Er wusste, dass sie nicht verlieren konnten. Er war bereit, alles zu opfern, denn die Blood Wardens waren die reinsten und besten des Adeptus Astartes. Sie siegten dort, wo alle anderen scheiterten. Wenn sie diese Schlacht nicht gewinnen würden, hätten sie versagt. Hätten das reine Blut ihres Primarchen beschmutzt. Es wäre ein Zeichen gewesen, dass ihre geheiligte Blutlinie nicht unfehlbar und unbesiegbar war. Etwas, was niemals passieren durfte. Er öffnete seinen Geist und schwor sich, jeden Weg zu gehen, solange sie nur Siegreich sein würden.

    Er blickte zu den Dämonetten, die aus den erschienen, schimmernden Portalen schritten. Ein bisher völlig unbekanntes Gefühl überkam ihn. Die Wesen faszinierten ihn. Mit ihren perfekt geformten Körper, ihren geschmeidige Bewegungen und ihren unausweichlich tödlichen Klauen wirkten sie wie fast vollkommene Kreaturen. Aus der Faszination wurde Neid. Die Blood Wardens waren perfekt. Nicht diese Bestien! Aus dem Neid formte sich eine unbeschreibliche Wut.

    Der Ordensmeister wusste nicht, was geschah. Als ob ein Urinstinkt die Kontrolle über seinen Körper erlangt hätte, stürzte er sich auf seine Feinde, unfähig, klar zu denken. Er nahm seinen Helm und schleuderte ihn zu Boden. Dann packte er eine der Dämonetten und versenkte seine spitzen Zähne in ihrem Hals.

    Sein Körper bebte. Es war ein Gefühl der nie dagewesenen Macht, die ihn durchströmte, als das Dämonenblut seinen Organismus befleckte. Er spürte eine tiefe Befriedigung. Ja. Die Blood Wardens waren wahrlich Perfekt. Gierend, diese Art der Befriedigung erneut zu spüren, warf er den leblosen Körper des Dämons zu Seite und stürzte sich auf die nächste der Kreaturen. Er würde sich an ihrem Blut laben!

    Er hatte nicht einmal bemerkt, dass die meisten seiner Brüder sich fast zeitgleich ebenso auf bestialische Weise ihren Feinden entgegenwarfen, um sich dem Blutrausch ihres Primarchen hinzugeben. Die Noise Marines waren weiter gezogen und hatten die Blood Wardens hinter sich gelassen, doch die Dämonen des Slaanesh traten ihnen noch immer entgegen – fast kampflos, ganz so, als würden sie sich bereitwillig den Space Marines hingeben, um ihre berauschende Lust auf Blut zu stillen.

    Vladek hatte jegliches Zeitgefühl verloren, als er langsam wieder die Kontrolle über sich zurückgewann. Wie lange war es her, seit er das erste Mal das Blut dieser Kreaturen geschmeckt hatte? Spielte das überhaupt noch eine Rolle?

    Die Schlacht um ihn herum war vorbei. Viele seiner Brüder standen neben ihm und an ihren Blicken erkannte Vladek, dass das Blut die genauso befriedigt hatte, wie ihn selbst. Ein Teil der übriggebliebenen Space Marines war nicht mehr bei ihnen. Viele sind in den schweren Kämpfen zuvor gefallen – doch einige lagen zerfetzt vor den Füssen ihrer eigenen Brüder. Ihr Blut musste ebenso delikat gewesen sein, wie das Blut der Dämonetten. Vladek bedauerte fast schon, dass er nicht auch von denen gekostet hatte, deren Wille nicht stark genug war, jedes Mittel zum Sieg zu akzeptieren.

    Die Chaos Space Marines um sie herum interessierten die Blood Wardens nicht mehr. Sie waren nun weit mehr, als einfache Space Marines. Sie haben den Durst, den selbst Sanguinius in seiner Schwäche unterdrücken musste, akzeptiert. Sie haben ihn gemeistert. Sie waren nun den Göttern gleich, Vorboten eines neuen Zeitalters. Sie mussten ihre Bruderschaft neu aufbauen. Ihr gesegnetes Blut weitergeben. Dann würden sie die Galaxie heimsuchen und sich für immer und ewig der blutigen Ekstase ihres Durstes hingeben.

    Die Truppen Abaddons schienen den Wandel, den die Blood Wardens durchlebt hatten, zu spüren. Mit misstrauischen und verächtlichen Blicken musterten die Verräter ihre neuen Brüder. Ob sie sich dem Kriegsherrn anschliessen würden, musste sich noch zeigen.

    Vladek hatte die übrigen Mitglieder seines Ordens versammelt. Die meisten hatten im selben Moment den Durst gespürt und sich entschieden, sich diesem hinzugeben. Die Verteidigungslinien sind sofort zusammengebrochen, als sich die Blood Wardens gegen die PVS und die wenigen Brüder wandten, die sich gegen den Lust des Blutes entschieden hatten.

    Er wusste was nun zu tun war. Der Dunkle Prinz hatte ihm den Weg gezeigt. Er und seine Brüder mussten die Kontrolle über die Transportfähren übernehmen, die sich im Raumhafen der Makropole befanden. Im Orbit von Mackan würden die Reste ihrer ehemaligen Raumflotte finden. Auch wenn die Schiffe weitgehend zerstört waren, würde der Warp sie an den richtigen Ort führen. Sie hatten nichts mehr zu befürchten. Sie waren nun unbesiegbar.

  • Die Black Prophets

    Zitat

    „Das Imperium hat uns eingesperrt. Doch das Chaos hat uns befreit! Der unendliche Durst führt uns zu immer grösserer Ekstase – wir müssen uns nur ihm Hingeben! Dies ist das wahre Vermächtnis unseres Blutes, eine Tatsache, die unsere schwachen Brüder nicht sehen können. Während sie den Durst ablehnen und unter Kontrolle halten, erlangen wir durch ihn unser volles Potenzial. Lasset die Schmerzensschreie den Warp durchdringen und uns am Blute der Schwachen laben! Sie sind nichts weiter als Nahrung! Vernichtet die Narren!“

    -Lord Vladec Slavik, vor der Schlacht von Aleyya IV

    Steckbrief

    Geschichte

    [Gründung Text]

    Das Okklusiat

    [Text]

    Der 7. Schwarzer Kreuzzug

    [Text]

    Die Raptorenkriege

    [Text]

    Eroberung von Halak V

    [Text]

    Invasion von Mortalus

    [Text]

    Heimatwelt

    [Text]

    Organisation

    [Text]

    Farben

    Aufgrund ihrer Selbstwahrnehmung als Kinder des Sanguinius, tragen die Black Prophets noch immer ihre alte Ordensfarben. Kompanie und Truppenmarkierungen sind aber meistens verblasst oder abgeblättert, da die Organisation der Kriegerbande keine festen Regeln mehr folgt. Verräter aus anderen Orden, die von den Black Prophets rekrutiert werden, übermalen ihre Rüstungen mit dem schwarz-roten Farbschema. Aufgrund mangelnder Sorgfalt oder Kampfschäden kommt es daher vor, dass die Farben ihrer vorherigen Zugehörigkeit zum Vorschein kommt, was gerade bei den rangniederen Brüdern der Black Prophets, zu einem uneinheitlichen Farbschema führen kann.

    Verbündete Raptorenkulte gehören nicht direkt zu den Black Prophets und tragen die Farben ihres jeweiligen Kultes.

    Schlachtruf

    [Text]

    Gensaat

    Die ursprüngliche Gensaat der Black Prophets verfügte über eine Modifizierte Betcher's Drüse, die die Schwarze Wut vollständig unterdrückte. Spätestens seit dem Verrat des Ordens verlor die Drüse aber ihre Funktion, weshalb sie inzwischen nur noch ein Rudiment ist.

    Ansonsten war die Gensaat der Black Prophets sehr stabil und kaum anfällig für Mutationen, weshalb viele der Reinblütigen ihr menschliches Angesicht trotz ihrer Korruption wahren können. Durch die blasphemischen Blut-Rituale, mit denen die Black Prophets neue Space Marines erschaffen, degeneriert die Gensaat aber zunehmend und wird anfällig für die Beeinflussung des Warp. Jede neue Generation weisst stärkere Merkmale des Zerfalls auf, bis die Aspiranten sich schliesslich nur noch in sabbernde Bestien verwandeln, die wie wilde Tiere auf Mortalus herumstreifen.

    Abgesehen davon haben sich viele Verräter verschiedenster Orden und Kriegerbanden den Black Prophets angeschlossen, die über jeweils eigene Gensaat verfügten. Da auch deren Genmaterial zur Schaffung neuer Chaos-Astartes verwendet wird, sind eine Vielzahl verschiedener genetischer Abweichungen innerhalb des Ordens der Black Prophets zu beobachten.

    Kampfdoktrin

    [Text]

    Kultur

    [Text]

  • Der Orden der Black Prophets

    [Text]

    Battle Honours

    [Text]

    [Armee-Bilder]

    Einheiten

    Lord Vladec Slavik, Herrscher von Mortalus, Meister der Black Prophets

    39075-lord-vladec-slavik

    Vladec Slavik stammte ursprünglich von einer Feudalwelt irgendwo am Rande des Imperiums, wo er ausgewählt wurde, einer der ersten hundert Space Marines der Blood Wardens zu werden.

    Seine besonders besonnene, ruhige Art und seine fast widernatürliche Geduld machten ihn zu einem hervorragenden Taktiker, der grosses Talent für defensive Operationen an den Tag legte. Schnell stieg er die Ränge herauf und wurde schliesslich Captain der 4. Kompanie.

    Als Kommandant führte er seine Männer mit gnadenloser Unerbittlichkeit und forderte von jedem absolute Opferbereitschaft. Kalt, mit durchdringendem Blick und absolut stoischer Miene, wich er niemals zurück und erfüllte seine Mission jedes Mal, egal, was es kostete.

    Nach dem Tod von Ordensmeister Alexandrow Mitte M37 wurde er von den übrigen Captains zum Ordensmeister gewählt. Dabei wurde der Captain der 1. und 2. Kompanie übergangen, da beide im Streit lagen, wer von ihnen beiden besser für diesen Posten geeignet wäre. Durch Vladecs kaltschnäuzigen Charakter wurde erwartet, dass er den Orden ohne Beeinflussung durch die zerstrittenen Captains führen konnte.

    Im 7. Schwarzen Kreuzzug führte er die Truppen auf Mackan persönlich an. Fest überzeugt, den Feind um jeden Preis besiegen zu müssen und in dem glauben, ihren Gegnern weit überlegen zu sein, zerrüttete die drohende Niederlage die Seele der Blood Wardens. Vladec war dabei keine Ausnahme und gab sich dem Chaos hin. Fast zeitgleich verfiel der gesamte Orden dem bislang unterdrückten Roten Durst und gaben sich ihm voller Leidenschaft hin.

    Nach dem Ende der Schlacht, führte Vladek seine verbliebenen Männer nach Mortalus, wo er sein eigenes Reich des Schreckens gründete. Als Herrscher von Mortalus und Meister der nun Black Prophets genannten Marines, regiert er mit gnadenloser Härte über seine Schützlinge. Auch wenn sein Handeln noch immer kalt und erbarmungslos ist, lauert nun eine fürchterliche Gier in seinem Herzen, die nach Befriedigung lechzt. Eine Befriedigung, die er sich mit den finsteren Zeremonien der Black Prophets und im blutigen Kampf gegen die Diener des Leichenimperators nur zu gerne verschafft.

    Trotz seiner tiefen Verderbnis, bleibt er weiterhin eine unnahbare und dennoch äusserst charismatische Person. Durch die Macht des Chaos gegen Alter und Zerfall völlig gefeit, herrscht er seit hunderten Jahren über Mortalus, wo er seine verkommene Vorstellung von Gesetzt und Ordnung aufrecht hält. Anders als viele seine Brüder, konnte er seine Eigenständigkeit vor den Mächten des Chaos bewahren. Nicht nur ein willenloser Diener der Dunklen Götter, verfolgt er durchaus auch eigene – nicht minder blasphemische – Ziele.

    Chaoslord_Front

    Chaoslord_Side

    Chaoslord_Back

    Xerxes' Unsterbliche

    Xerxes' Unsterbliche sind ein Trupp der 'Reinblütigen', der Elite der Black Prophets. Es handelt sich dabei um Space Marines, die noch aus der Zeit vor dem Verrat stammen und daher noch die reine, nicht korrumpierte Gensaat des Ordens besitzen. Sie stehen immer im Zentrum jeder Schlacht. Obwohl der Trupp durch die todesverachtende Kühnheit ihres Truppführers regelmässig massive Verluste erleidet, waren es immer Brüder dieser Einheit, die bis zum siegreichen Ende die Stellungen hielten. Es wird gemunkelt, dass der Trupp nicht besiegt werden kann, solange Xerxes das Kommando innehat... Und dieser scheint absolut Unsterblich zu sein...

    Xerxes_Trupp

    Erwähnenswerte Charaktere:

    Xerxes der Unbesiegte - Xerxes ist ein uralter Marine und gehört zu den Ersten der Black Prophets überhaupt. Er war an nahezu jeder Schlacht des Ordens beteiligt und wäre unlängst in die oberen Ränge aufgestiegen, würde es ihm nicht an Ehrgeiz und Interesse fehlen. Er führt seine Männer mit brutaler Kaltblütigkeit und erreicht immer das ihm aufgetragene Ziel - um jeden Preis, koste es, was es wolle.

    xerces

  • Reserve-Post

  • Stahl-Opa 17. Dezember 2022 um 00:32

    Hat den Titel des Themas von „[WIP] Bitte Warten... Kommt noch“ zu „Aufstieg und Fall der verfluchten Söhne Sanguinius'“ geändert.
  • [Post aus altem Thread übernommen]

    So, hier die erste Mini. Aufgrund Zeitdruck (bald Essenszeit, würde nachher knapp werden mit Posten), nur mit nem schnell-schnell-Smartphone-Foto.

    Das Bild hat etwas nen Gelbstich (und ist völlig überbelichtet!) und von der Auflösung/Qualität wollen wir mal nicht reden :D

    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/38632/

    Das ist der Anführer meiner CSM. Story dazu gibt es ein andermal. Im Grunde war/ist er mein erstes Charaktermodell. Seine Hintergrundstory hat sich aber schon X-mal verändert, ebenso wie das wohl schon die 3. Mini ist, die ihn darstellt.

    Trotz all dem war ich wenig Motiviert, ihn zu malen. Weiss net wieso... Aber der Funke ist nicht rübergesprungen. Die Rüstung hat viel Gold, was für den Reichtum und die Dekadenz der Black Prophets steht. Er präsentiert sich in aller Pracht, eben ganz so, wie ein Anführer das tun sollte. Die Stoffteile sind eine Homage an Slaanesh, der von den Black Prophets teilweise verehrt wird.

    Bei der Base habe ich versucht, Skjolnir Sumpf-Base zu kopieren - ein relativer Misserfolg xD

    Klar, ist ja logisch, man probiert sowas gleich am Charaktermodell-Anführer der Armee aus, wer braucht schon Testminis? o_O

    Ich weiss nicht genau, wo der Fehler liegt. Ich glaube, ich habe bei der ersten Schicht Wasser, einfach zu viel Farbe beigemischt. Naja, hab ja noch ca. 3000+ Punkte, um das zu üben :D

    Bessere Fotos (auch von der Base) kommen dann wohl nächste Woche als Teilziel.

  • Ich eröffne hiermit offiziell den neues Aufbau-Thread meiner (Chaos) Space Marines!

    Ich habe den Aufbau der Blood Wardens und Black Prophets kombiniert, da es sich ja im Grunde um die selbe Armee handelt ;)

    Ich habe die Anordnung der Inhalte etwas angepasst, damit es (mMn) übersichtlicher wird. Ausserdem habe ich beim Teil der Blood Wardens hier und da kleine Änderungen vorgenommen, aber nichts, was nun irgendwie viel Impact hätte.

    Bei den Black Prophets ist dann auch das erste Bild hinzugekommen: Der Chaoslord und Anführer der Kriegertruppe!

    Ich habe ihn im Rahmen der AWC 22/23 fertig bemalt und als Ziel in der Woche 2, bessere Fotos geschossen:

    Bilder

    Ich habe die Mini noch neu Lackiert, da der Glanz zuvor einfach noch zu stark war. Ausserdem habe ich noch etwas Blood-for-the-Bloodgod auf der Mini angebracht, damit sie etwas chaotischer ausschaut... Ist ja eigentlich bei den CSM auch Pflicht :D

  • Stahl-Opa 17. Dezember 2022 um 00:57

    Hat den Titel des Themas von „Aufstieg und Fall der verfluchten Söhne Sanguinius'“ zu „Blood Angels Nachfolgeorden - Aufstieg und Fall der verfluchten Söhne Sanguinius'“ geändert.
  • So. Wochenziel erreicht.

    Hier sind die 4 ersten Marines im aktuellen Farbschema:

    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/38760/

    Es handelt sich dabei um "Reinblütige", dem Pendant zu den Auserkorenen der normalen CMS.

    Reinblütige sind dabei alle Marines, die noch vor dem Verrat erschaffen wurden. Sie bilden die Elite des Ordens und sind Teil eines elitären Slaanesh-Kultes, zu dem nur der Innere Kreis der Black Prophets zugang hat.

    Die Base entspricht ihrer Heimatwelt Mortalus, wo sie ihr Hauptquartier auf der nördlichen Halbkugel haben, umgeben von kaltem Moor und Sumpfland.

  • So. Ich habe einen Kurzgeschichte zu den Black Prophets geschrieben:

    Stahl-Opa
    17. Dezember 2022 um 00:12

    Kommentare sehr gerne gesehen!

  • Kleiner Zwischenbericht:

    Ich komme nicht vom Fleck. Habe Privat leider gerade andere Prioritäten - und pausiere an dieser Stelle auch mindestens eine Woche die AWC.

    Das letzte Ziel ist aber erreicht; zwei Figuren grundiert.

    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/38859/

    Der CSM rechts habe ich vorher noch zuerst entfärbt. Müsste wohl mein aller ersten CSM gewesen sein, den ich je gebaut/bemalt habe. Hat fast etwas wehgetan, aber hey, wirklich schön war er leider halt auch nicht :D

  • Lore des Chaoslords ergänzt:

  • Steckbrief der (Chaos) Black Prophets mit Bilder der Miniatur ergänzt.

    Stahl-Opa
    17. Dezember 2022 um 00:14
  • Mini-Update: Letzte Woche noch mit einer einzelnen Mini fertig geworden. Nix spezielles, einfach ein (Elite)-CSM.

    Auf der Schulter ist das abgetragene Symbol für einen Kommandotrupp zu sehen, wo der Marine als Loyalist gedient hatte. So abgenutzte Markierungen sollen immer wieder mal auf meinen Black Prophets zu sehen sein, quasi als "Erinnerung" an ihre loyale Zeit.

    Sie sehen sich ja nicht direkt als Ketzer/Verräter, sondern eher als dem Imperium überlegen und nächste Stufe der Zivilisation. Daher haben/hatten sie nie den Bedarf, ihre Ordensfarben zu schänden. Da die Organisation sich verändert hatte, war die Pflege der Markierungen jedoch nicht mehr notwendig, wieso diese mit den Jahren verwittert sind.

    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/39401/

    (Foroqualiät ist Müll weil Mobile)

  • Wollte eigentlich dann was posten, wenn der ganze Trupp fertig ist, aber Momentan habe ich wieder einen super langsamen Output. Da ich keinen plan habe, wenn die restlichen 2 Minis fertig sind, gibts hier einfach mal den Aufstrebenden Champion meiner Reinblütigen (Pseudo-Auserkorenen).

    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/39509/

    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/39510/

    Habe viel zu lange gebraucht und trotzdem nur absolut durchschnittliches Ergebnis erzielt. Naja, egal.

    Beim Schwert habe ich mal was neues Ausprobiert. Violette Energiewaffe, um die Zuwendung zu Slaanesh zu zeigen. Ist mir ganz gut gelungen, dafür, dass Energiewaffen mein absoluter Horror sind. Das GW Weiss war völlig am Ar*** und hatte die Konsistenz von Kies. Daher wurde da auch alles etwas schwammig.

  • Und der erste Trupp der Reinblütigen ist vollständig fertig:

    Der 7 Mann starke Trupp "Xerxes' Unsterbliche".

  • So, und eeeendlich gehts hier weiter.

    Zum Start der ASC 24 habe ich einen einzelnen (woooow!) CSM angemalt. Der stand schon ewig (halbbemalt) rum.

    Ich bin nun aber ganz zufrieden, halt klassischer "Stahl-Opa-Standard". Solide, ohne jegliche technische Finesse xD

    (ich bin ja auch so Fortschritt-Immun. Oder male ich einfach zu wenig? Naja, solange ich meinen Standard halten kann, solls mir recht sein :P)

    CSM

    Mit nem Melter bewaffnet ist der gute Teil eines normalen Marine-Trupps. Also kein Reinblütiger... kein "echter" Black Prophet, sondern ein Rekrut aus der Zeit nach ihrem Verrat.

    In dem Falle war der gute einst ein White Scar. Was ist wohl passiert, dass er sich nun in den Reihen der Black Prophets wiederfindet?

    Ich verfolge das Konzept, dass man jedem nicht-Reinblütigen seine alte Ordenszugehörigkeit ansehen kann/könnte. Dass will ich primär mit chipping erreichen: Die Farbes des ehemaligen Chapters soll jeweils immer etwas unter der abgeplatzten Farbe der Black Prophets hervorschauen.


    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/41189/

    Hier zum Beispiel am Schulterpanzer zu erkennen. Am Beinpanzer hat der Marine dann auch in Erinnerung an seine alte Herkunft ein neues "Stammesabzeichen" aufgemalt: Das Symbol von Slaanesh, der die Black Prophets verehren. Er ist guter Hoffnung, das er, wenn er sich genügend beweist, vielleicht in die Ränge der Reinblütigen aufsteigen kann (Dumm nur, dass sie Reinblütigen sowas nie zulassen würden ;) ).


    40k-fanworld.de/gallery/index.php?image/41190/

    Hier sieht man das chipping am Beinpanzer und zT am Rückenmodul.


    Ich hoffe es gefällt euch; freue mich auf Kommentare! (Hier wars bisher recht still ;) )

    So richtig gelungen finde ich mein chipping-Konzept nicht, aber da ich nun so Angefangen habe, zieh ichs durch. Mir fehlt etwas die Technik/Malgenauigkeit, um den Effekt so zu machen, wie ich ihn mir vorstelle.

    Bei dieser Mini habe ich das chipping einfach gemalt, also zuerst ne weisse Fläche und dann mit Schwarz unregelmässig darübergemalt.

    Bei der nächsten versuch ichs dann mal mit chipping medium, dass ich dereinst von Rekrom empfohlen bekommen habe .

  • Stahl-Opa 6. Juli 2024 um 03:09

    Hat das Label von [AWC 22/23] auf [40k] geändert.