Beiträge von Zerzano

    heyho,


    Ist zwar eigentlich ziemlich unüblich, weil sehr träges system. Aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann machen das tatsächlich die Iron Snakes in abgewandelter From, nämlich dass die Sergeants ziemlich unabhängig sind und diese jeweils entscheiden, bei welchem Kiregszug sie mitmachen (eben angelehnt an antik Athenische Demokratie).


    Liebe Grüße

    Jean

    Heyho zusammen,


    Mal was anderes, zum Quatschen. :)

    Kennt ihr das? Der Gegner darf auf keinen Fall mit deinen Würfeln würfeln, das verhext die Würfel. Genauso das gerade bei einzelnen 2+ Tests immer die 1 kommt. Oder dass gerade das frisch bemalte Modell immer als erstes Stirbt. Immer nur mit den Würfeln weiter würfeln, die gerade erfolgreich waren, denn die anderen haben ja enttäuscht. Oder gerade umgekehrt, denn die sind ja gerade „leer gewürfelt“ worden.


    Es gibt so viele abgefahrene Ideen, die Tabletopgamer machen, in der Hoffnung, die Würfel zu beeinflussen. Ich kenne gestandene Mathematiker und Atheisten, die trotzdem solchen Dingen wie oben anheim fallen und ich selbst nehme ich mich da auch nicht aus.^^‘


    Bei mir müssen Würfel immer auch zur Armee passen, damit sie besser würfeln, am besten mit passendem Symbol. Und ich knete meine Würfel, bis sie warm sind, in der Hoffnung, dass wenn sie aufgewärmt sind, sie bessere Leistungen erbringen.^^‘


    Was sind eure Rituale, und Praktiken, die ihr bei euch beobachtet. Ich hoffe auf eine sehr unterhaltsame Sammlung an abergläubischen Eigenheiten.^^


    Liebe Grüße

    Zerzano

    ProfessorZ

    Leider gerade erst gesehen und daher das Wochenende leider schon belegt. Aber wenn’s passt, bin ich gerne beim nächsten Mal dabei. :) finde es vor allem toll, dass ihr Wert auf thematisch schönes Gelände legt. Auf dem letzten Turnier hab ich effektiv 5 mal auf dem selben Tisch gespielt, weil alle ein maximal kompetitives Gelände haben wollten, was ich als extrem langweilig empfand. :/


    Liebe Grüße

    Zerzano

    Habe in den letzten Jahren einige Kampagnen mitgemacht. Gibt ne ganze Reihe von Sachen, die man dabei durchdenken kann. Grundlegende Fragen, die geklärt werden sollten:


    Sollen Einheiten Erfahrungen sammeln oder nicht?

    - Kreuzzug kann leider dazu führen, dass die, die viel spielen leider auch mehr Erfahrung sammeln. Kann man gegensteuern mit verschiedenen Techniken, muss aber alles vorher abgesprochen werden mit Pros und Cons.


    Auf welche Art von Kampagne haben du und deine Leute Bock?

    - Eroberungskampagne: strukturell leicht zu planen, kann aber schnell unbalanciert werden, wenn man Boni auf der Karte verteilt (welche es aber auch wiederum spannend machen).

    - Baumstrukturkampagne: braucht mehr Planung, Leitfaden aber dann meist, wenn einmal geplant und hat weniger wie die E-Kampagnen die Gefahr sich tot zu laufen.

    (- NarativKampagne: sehr palnungsintensiv und meist nur für wenige Spieler geeignet, dafür aber meist sehr tolles Spielerlebnis, wenn alle mitziehen. Kann auch in die anderen Integriert werden)


    Wie soll die Kampagne enden?

    Setzt im Vorfeld ein Ziel der Kampagne. Sonst kann es all zu leicht passieren, dass die Spieler irgendwann die Spiele eher als Pflicht als als Spaß ansehen und sich die Kampagne im Sande verläuft. Soll zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Gebieten gehalten werden? Gibt es ein großes Endgefecht (im Regelfall ist hier die Antwort „JAAA!!!“)


    Wie kompliziert wollt ihr es haben?

    Denk dran, alles was in der Kampagne passiert, muss festgehalten werden. Das kann schnell echt anstrengend werden, wenn man nicht einen Fable dafür hat. Meine persönliche Haltung ist da ein Prinzip aus dem LARP, das sich „KISS“ nennt: Keep it simple, stupid. Eine einfache, aber gut durchgeführte Kampagne macht mehr spaß als eine völlig überplante, in der man selbst im Spiel nicht mehr weiß, was man machen muss.

    Man ist schnell versucht, aus seiner Kampagne „was ganz besonderes“ zu machen. Aber das wird eine Kampagne durch die Leute und ihren Spaß daran und nicht durch die Komplexität.


    Hoffe, diese Impulse helfen schon mal ein wenig weiter. Wenn ich auf was ins Detail gehen soll, dann frag ruhig nach. :)


    Liebe Grüße

    Zerzano

    Danke euch.^^ Muss mal noch bei Zeiten die Freehands auf Grimmgeäst fertig machen, dann kann ich auch noch Bilder meines zweiten Questoris-Ritter zeigen. :)

    Also die Minis an sich fand ich nie so toll, aber in diesem von Dir gestellten Kontext und der Bemalung sind sie einfach nur toll geworden.

    Du wirst vielleicht lachen, aber das habe ich bezüglich der Chaosritter schon häufiger gehört. Glaube es sind gerade diese verwitterten Panzerungen, die diese ein wenig seltsam erscheinen lassen. Wenn dann noch die "Schädelgirlanden" dazu kommen sieht das meiner Meinung nach schnell etwas komisch aus.


    liebe Grüße

    Zerzano

    Das Ritterhaus Wyrdwood


    "Euer Wald ist euch heilig, das Leben. Ihr seit bereits auf seinem Weg. Das gefällt dem Seuchenvater. Dient Nurgle und er wird euch mit Geschenken überhäufen."


    "Wenn ihr in eurer Arroganz wirklich glaubt, wir seien uns ähnlich, dann versteht ihr so viel wie die Imperialen ihrer Zeit. Für uns ist der Wald heilig, ja. Aber nicht, weil er das Leben repräsentiert, nein. Er steht für den Schrecken und die Angst vor den Dingen in ihm, der Furcht vor der Finsternis. Er ist es, der die Schwachen, körperlich wie seelisch, aussortiert und nur diejenigen zurück lässt, die in und mit seiner Finsternis leben können. Hamadryas ist nicht gütig. Aber unsere Welt es ist es, die uns formt und stählt... und nicht verfallen lässt, so wie es euer Gott tut. Geht hin und berichtet ihm, dass Wyrdwood niemals ihm dienen wird und wir lieber 1000 Jahre mit dem Schlachtengott in den Kampf ziehen würden, als auch nur einen Tag unter dem Banner des Seuchenvaters."


    +++Terkane Wyrdwood, Oberhaupt des Ritterhauses Wyrdwood, Stimme des Waldes, gegenüber dem Nurgle-Herold Atrax Zungenfäule, 7 Tage vor Beginn des 2. Fäulniskriegs+++


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    Werte Lords, werte Ladys,


    lasst mich euch die Geschichte des Hauses Wyrdwood erzählen. Die genauen Ursprünge dieses Rittergeschlechts liegen in den Umwirrungen der langen Nacht verborgen. Sicher ist nur, dass sie es waren, die die Siedler vor den mysteriösen, hölzernen Kreaturen auf Hamadryas schützten, einer Welt mit lediglich einem dünnen Schleier zur Anderswelt. Der Wald, der den Großteil der Welt überzog war voll von Kreaturen, die den Gesetzen der Realität trotzten und sich an den Ängsten der Menschen zu nähren schienen. Über Jahrhunderte kämpften sie gegen die Wesenheiten und auch wenn es ein Kampf aufs bitterste Blut war entwickelten sowohl die Ritter, wie aber auch die normale Bevölkerung eine morbide Ehrerbietung für ihre eigene Welt, die ihnen zwar so viel abverlangte sie aber daran auch immer wieder wachsen ließ.

    Im 33. Millennium jedoch veränderte sich diese Beziehung zwangsweise, als das Imperium Hamadryas entdeckte. Schnell wurden Diplomaten und Magi entsandt, um die Gunst der Stunde zu nutzen und nicht nur ein Ritterhaus in die Lehnstreue zu komplimentieren, sondern auch eine ressourcenreiche Welt für sich zu vereinnahmen. Die Adligen von Wyrdwood wurden von den Worten der Imperialen Würdenträgern eingesponnen. Zu groß waren die vermeidlichen Vorteile, die Wyrdwood versprochen wurden. Wissen wurde an die Sakristane weiter gegeben. Die ersten großen Minen und Fabriken auf der Planeten Oberfläche errichtet. Bäume wurden gerodet und Land verbrannt.

    Doch dies sollte sich als großer Fehler herausstellen. Denn ihre Verletzung hieß Hamadryas nicht gut: Zu Tausenden erschienen die Waldwesen an den Rändern der menschlichen Siedlungen und Städten und überrannten mit grausamer Wut jede Stellung, die nicht stark genug befestigt war. Ein Krieg, den die Menschen auf Hamadryas noch nie erlebt hatten, brach zwischen ihnen und ihrer eigenen Heimat aus. Viele starben und noch heute ist dieser Konflikt in den Chroniken des Hauses als die "Vergeltung blutender Äste" bekannt.

    Es war schließlich Lady Juragrine, welche den Wendepunkt in diesem Konflikt bedeuten sollte. Die jüngste Tochter des Hausoberhaupts Rharoth hatte ihre gesamte Jugend mit der Lehre und dem Leben der okkulten Praktiken der Bewohner von Hamadryas verbracht. Eines Nachts wurde sie vom Flüstern des Windes, welcher durch ihr geöffnetes Fenster wehte, geweckt und auf eine nur für sie hörbare Stimme hin verließ sie ihr Schlafgemach. Einzig mit einer Schädelkerze in der Hand verschwand sie in den Wald und war für Wochen nicht mehr gesehen, während die Kämpfe weiter gingen. Was mit ihr passierte ist niemandem bekannt doch als sie aus dem Wald wieder hervortrat, war sie verändert. Ihre Haut war zu Rinde geworden, ihr Haar zu Laub. Die Ritter und Knappen, die die Siedlung Velohain verteidigten, stockte der Atem und als Juragrine sprach, tat sie es mit einem Alter in der Stimme, jenseits der Zeit.

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    "Meine Waffenbrüder und Schwestern! Die Zeit ist gekommen, um nach eurer Loyalität zu fragen. Seit ihr Verteidiger eurer Heimat, Krieger Hamadryas? Oder dient ihr lieber den Verschlingern dessen, was euch zu dem gemacht hat, was ihr seit? Wählt weise, denn diese Pfade sind ohne Umkehr."


    Jedem Ritter, jedem Knappen, jeden einfachen Bewohner stellte sie diese Frage. Und wie es die Krieger in Velohain taten, schwor jeder seinen Eid auf Hamadryas, das ihnen zwar so viel Entbehrungen abverlangt, aber doch alles war, was sie immer hatten, eine Heimat. Und mit jedem Schwur wurden die Angriffe der Waldwesen weniger. Doch auch die Kriegsmaschinen der Wyrdwoods verschwanden in die Tiefen der Wälder.

    Die Imperialen, welche sich in den Megamanufakturkomplex südlich des Äquators zurück gezogen hatten, wurden indes immer unruhiger. Jede Nacht verschwanden mehr und mehr der einheimischen Arbeiter, bis sie letztlich völlig alleine waren. Der Wald wurde immer stiller und schwärzer. Als der Mond vollständig dunkel war, erblickten die Wächter der Imperialen schließlich eine einzelne Schädelkerze am Rande der unendlich finstren Bäume. Dann eine weitere. Dann immer mehr, bis das Licht ausreichte, dass die Imperialen ihre Reflexion auf tausenden metallenen und hölzernen Leibern sahen. Als die Nacht vorüber war, tränkte das Blut der Invasoren die Pflanzen und Haus Wyrdwood hatte seinen Pfad eingeschlagen. Juragrine wurde bekannt als die erste Stimme des Waldes und übernahm die Herrschaft in ihrem Haus. Seither erscheinen die Ritter des Hauses und die Geister der Welt immer wieder an den verschiedensten Orten der Galaxis. Sie schreiten durch den ewigen Wald und seine Schatten, tauchen dort auf, wo die Stimme sie hin befehlt.

    Der Ort der ehemaligen Manufakturien des Imperiums bleiben jedoch seit jeher Asche belassen und nimmergrün. Diese Wunde, die "Rauchnarbe", bleibt für immer in Hamadryas Oberfläche als Mahnmal für alle ihre Krieger, was mit ihrer Heimat jemals passieren würde, wenn sie in ihrer Loyalität jemals wanke...

    Danke euch!^^

    Freue mich schon drauf, die in Live zu sehen. Halt dich ran:zwinker:

    Ich versuchs.^^ Das Malen ist immer meine Schwäche.^^'

    Deine Flyboyz sehen cool und vielversprechend aus. Da freut man sich doch auf mehr. :)

    Ich auch, auch wenn es wohl nicht sooo viel weitere "Bodenboyz" werden, denn durch den Mix aus Resin und Pastik sowie die doch etwas unförmigen Jacken ist es echt schwer Ballaboyz draus zu bauen (und Moschas habe ich ja indirekt schon mit den Stormboyz ;) ).


    Die nächsten Sachen, die auf der Liste sind, sind zum einen weitere Stormboyz sowie ein weiterer Jet und ein "Schweba" Scrapjet, ähnlich zum "Defftrike".:)


    lg

    Zerzano

    Macht euch bereit! Da Hanga is nun volla! Da Flyboyz werf‘n da Tribwerkä an! Waaagh!


    nach dem ich nun auf insgesamt drei Bestellungen gewartet habe, sind sie nun alle eingetrudelt und ich hab das Wochenende mit Bauen, Grundieren (Spray ist nun alle) und auch teilweise bepinseln verbracht. Das ist der aktuelle Zwischenstand:

    Die Armee im Gesamten


    lg

    Zerzano

    Jap, sehr unterhaltsames Thema!^^


    Zerzano geht auch auf meine alten Fanworldtage zurück, so von vor 14-15 Jahren (?) als ich noch Eldar spielte und extra in irgendeinem Elfen-Wörterbuch nen schönes Wort gesucht hab. Zerzano hieß "Zerstörung" wie ich damals auch meinen Skorpion-Exachen genannt hatte.^^'
    Die Eldararmee ging, die Zerstörung blieb, aber nun wohl eher gegenüber den Spitzohren statt durch sie.:D


    lg

    Zerzano