Beiträge von Stahl-Opa

    PS.: Habe nach dem ich den Post fertig geschrieben habe gemerkt, dass es ja hier eigentlich explizit um Fortpflanzung geht und nicht nur um den Akt der Fortpflanzung an sich. Daher ist mein Beitrag wohl etwas Offtopic?! Angesicht dessen, dass ich den Beitrag aber schon geschrieben habe (und abgesehen eines gewissen "Cringe-Faktors"), finde ich es trotzdem irgendwie ein spannendes Thema und wollte den Beitrag trotz allem so posten.



    Ich versuche mich möglichst Neutral auszudrücken, will hier aber trotzdem für den Fall der Fälle einen Spoiler 18+ einfügen.

    Hm okay, ja, also das mit den feinen Rissen usw. wäre sicher ne Erklärung. Besonders bei der maroden Technologie im Jahre 40k (ich meine, Servos in 40k sind zT ja schon tausende Jahre alt) würde das auch erklären, wieso BC-Kampfstoffe mal funktionieren und mal nicht.


    Naja, bei Einsätzen im Vakuum müsste dann aber auch immer eine Menge X Space Marines ainfach draufgehen :D

    Irgendwie wäre das fast doch passend Grimdark.


    Und ja, wohl ist es schon so, wie Sebi81 sagr und die Lore ist einfach so, wie es gerade passt xD

    Tag alle


    Ich habe gestern ein Video über Virusbomben in 40k gesehen und frage mich nun... Wie soll das funktionieren?


    Virusbomben sind ja ein Exterminatus-Mittel. Totale Zerstörung. 100%.

    Ebenso wie das Virus auf Istvaan IV (war das das gleiche, wie im Exterminatus verwendet?).


    Ich behaupte mal, Servorüstungen bzw. Ceramit sind nicht-biologisch bzw. wohl am Ende auf Kristallgitter-Basis und daher gegen Bakterien und Viren "immun". Ausserdem sind Servos wohl hermetisch dicht (funktionieren auch im Vakuum, oder?!).


    Wie kommt es dann, dass ein Virusbombenangriff gegen Space Marines effektiv ist?

    Wie kommt es, dass Dark Eldar Wahngaswerfer gegen Space Marines effektiv sind?

    Wenn Servos nicht Luft- bzw. Gasdicht sind, wieso gibt es nicht massiven Chemiewaffeneinsatz? Deren Effizienz ist kaum Abstreitbar und auch heute haltet uns wohl nur (die in 40k nicht existierende) Ethik & Moral von deren Einsatz ab.


    Die gleiche Frage stellt sich dann bei allen Krankheiten des Nurgles usw.


    Einfach ein Plothole? Wäre ja okay, wäre nicht das Einzige.

    Oder gibt es da irgendwo eine Erklärung, die Sinnvoll ist?

    Nun... ist zwar auch "alte" Lore, aber gabs nicht im ersten Ventris-Roman die Erwähnung seiner Familie? Oder irgendwas in Richtung, dass es bei den Ultras quasi Space Marine-Dynastien gibt?


    Ist aber schon weit über 10 Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe.... XD


    Naja, anyway. Mindestens in meinem Head-Canon sind Slaanesh-Marines (nicht nur Emperors Children, sondern alle, die sich dem Dunklen Prinzen verschreiben) durchaus auch sexuell Aktiv. Wohl aber nicht unbedingt im Sinne von romantisch... und wohl auch nicht mit der Fortpflanzung als Absicht.



    Ganz abgesehen davon, könnte ich mir Vorstellen, dass sowas als Mutation vorkommen könnte.

    Wenn ich zu dem Thema eine Geschichte schreiben wollte, denke ich, wäre das machbar. Aber unter engen Voraussetzungen und unter dem Damoklesschwert der Ketzerei. Wenn es einen einzelnen Marine betrifft, wäre die einzige Möglichkeit wohl Geheimhaltung (und MASSIVE Loyalitätsprobleme gegenüber dem Orden). Wenns n Orden betreffen würde, dann wäre das wohl im Grunde ein Fall wie bei den Soul Eaters - also quasi Abtrünnig.


    ...aber... irgendwie sehe ich da gerade unheimlich potenzial zu vielen Grautönen und zerrissenen Protagonisten... Interessant!

    Danke euch beiden für die Tipps!


    Ich schau mir das mal an - da ich sowieso ein paar Hobby-Dinge brauch, werd ich wohl ne PK Bestellung machen.


    Wobei 5 für 1 Euro sind schon seeeehr verlockend ;)

    Ich sollte mitmachen... habe aber momentan wohl noch immer zu wenig Passion, mich wirklich ums Hobby zu kümmern. Rufe das Forum auch leider kaum mehr öfters als alle paar Wochen auf...


    Sagen wirs mal so - ich versuch mal mitzumachen, kann aber gut sein, dass ich jeweils kläglich scheitere xD

    Ich kenne die Lore nur bis zur 5. Edition - also womöglich ist mein Wissen inzwischen überholt.


    Neue STKs werden auf jeden Fall nicht erstellt - dazu fehlen die technischen Mittel und das Wissen. Es können aber immer wieder mal ein STK "gefunden" werden. Der Mechnicus und zT auch Rogue Trader untersuchen gerne alte Ruinen (aus der Zeit vor dem Weltenbrand) und endecken da eventuell mal (sehr selten) ein STK, dass noch einsatzbereit ist.


    Inwiefern das Imperium fähig ist, selber zu Produzieren (ohne STK), ist mMn in den Quellen immer mal wieder unterschiedlich dargestellt. Es kommt aber sicherlich auch auf die Welt an.

    So gibt es ja unzählige mittelalterliche Welten. Auf denen dürfte es in der Regel sowieso keine einsatzfähigen STKs geben; entsprechend gehe ich eigentlich sicher davon aus, dass da eine blühende Handwerksgesellschaft existiert - ganz genau so, wie im Mittelalter auf der Erde.


    Wiederum kann ich mir vorstellen, dass auf "High-Tech"-Welten unter Umständen das Wissen um Handwerk verloren gegangen ist und die Gesellschaft auch für simple Gerätschaften auf STKs angewiesen ist. Parallel zu unserer Zeit... Es sind bereits viele Handwerke ausgestorben. Ich meine, wer kennt noch einen Röhrenmechnaiker? Zinngiesser? Papierschöpfer?


    Ich meine mich übrigens zu erinnern, dass das Standard-Lasergewehr eben darum Standard ist, weils auch ohne STK quasi recht simpel auf allen vorstellbaren Welten zusammengezimmert werden kann. Weiss aber nicht mehr, wo ich das gelesen habe und ob das wirklich der Fall ist.



    Zum Thema neue Technologien: Ich denke nur sehr begrenzt wegen dem dogmatischen Mechanicum. Umso abgelegener eine Welt ist, umso eher können da neue Erfindungen gemacht und eingesetzt werden. Sobald sich das aber herumspricht oder die Erfindung zu innovativ sein würde, würde wohl sicherlich das Mechnicum mit dem "Techheresie-Hammer" kommen...

    Darf ich diesen Thread "kapern"?

    Leider ist mein bisheriger Favourit von Sekundenkleber nicht mehr erhältlich. Darum suche ich eine Alternative... zögere aber aufgrund sehr schlechten Erfahrungen mit "Modellbau-Sekundenkleber".


    Ich verwende bisher Kleber der quasi aus (fast?) reinem Cyanacrylat besteht. Damit habe ich alle Materialen immer in wirklichen Sekunden verkleben können - und wenn mal nicht, dann zumindest mit Aktivator-Spray (noname Marke aus dem Flugzeug-Modellbau).


    Mein neuer "Standardkleber" für Resin & Metall sollte entsprechend ähnlich sein. Wichtig sind mit folgende Punkte:


    1. Aktivator-Spray muss funktionieren (also Cyanacrylat-Kleber)

    2. Spitze soll nicht verkleben/Deckel ankleben/Kleber austrocknen

    3. Kein Pinsel-Aktivator

    4. Kleberspitze für genaue Arbeiten; maximal 1.5mm öffnung

    5. Dünnflüssig & "unsichtbar" (kein Gel)


    Das klingt nun sicher mega wählerisch :D

    Aber vielleicht hat hier wer ne Empfehlung?




    Wie REH_BlackJack schon sagt: Sekundenkleber! Mein absoluter Tipp ist der Sekundenkleber von PK Pro. Vorteil zu den Tuben ist, dass man länger was von hat, weil der Verschluss nicht so schnell verkorkst. Und wenn doch, dann kann man es schön abknibbeln und die Spitze ist so gut wie neu. Und ich kann die Menge besser dosieren. Aber vielleicht ist es auch einfach ein persönliches Ding und ich bin für die Tuben zu doof.


    Pk Pro hat außerdem einen Aktivator, welcher aus Sekundenkleber wirklich SEKUNDENKleber macht. ;)

    Das klingt schonmal sehr interessant - hast du einen Link? Bei PK-Pro gibts mehrere Sekundenkleber zur Auswhal :D

    ...Jetzt hab ich halt das Gefühl, dass dieses Dungeon-durcharbeiten-Muster auf Dauer langweilt...

    Also, wenn du mich fragst - bei Ad Bestias hatte ich nie das Gefühl des "Dungeon-durcharbeiten". Bei Ifiethion schon, ist aber ja auch völlig okay.

    Würde aber auf jeden Fall nicht nochmals so was in die Richtung machen, da bin ich bei dir.


    Ohne die Charaktere zu kennen und den Roten Faden zu kennen, kann ich zum dritten Band leider nicht viel sagen^^

    Deine Bedenken scheinen aber absolut schlüssig und ich selbst kenne das - in meinen verschiedenen Schreibprojekten tendiere ich durchaus sogar schwer dazu, dass sich die Charaktere zum Teil sehr ähneln. Zum Glück sind es dann aber ja auch nicht zusammenhängende Einzel-Settings.


    Ich weiss ja nicht, wieviel schon genau vorgegeben ist. Aber wenn du die Charaktere in der Ausgangslage grundverschieden Designst, werden sie dann im Schreibprozess vielleicht ähnlicher wie die andern, aber sicher nicht exakt gleich. Das dürfte dann hinhauen.


    Oder wenn sie vom Grunddesign ähnlich sind... eventuell wäre es dann ja auch eine Option, entgegen der eigenen Absicht halt doch die bekannten Protagonisten zu verwenden. Ich meine, 40k hat eine lange Zeitspanne, Eldar sowieso. Es muss ja dann auch nicht chronologisch sein und der sritte Band kann vorher, nachher oder auch irgendwo dazwischen spielen.


    Zum Übersetzen: Ich hab Word die einzelnen Kapitel übersetzen lassen. Das Ergebis war per se schon ganz ordentlich, bis auf die genrespezifischen Fachbegriffe natürlich. So muss sich eine Heyne-Übersetzung im Englischen anfühlen. :D Aber weil ich deswegen sowieso nochmal alles durchlesen musste, hab ich parallel einzelnen Absätze nochmal mit PONS übersetzt. Da waren die Ergebisse teils stilistisch auch noch ein Stück besser.

    Puh, klingt nach viel Arbeit, aber wohl auch ein besseres Ergebnis als mit doofer KI.

    ...nun, jetzt gibts ja kein Hindernis mehr, das ganze an Black Library zu senden^^ Ausser vielleicht die GW-Politik... -.-

    Gratuliere!


    Ich werde versuchen, ob ich es endlich mal nun schaffen werden, das ganze in seiner fertigen Form zu lesen - irgendwie fehlt mir einfach momentan die Motivation für 40k-Lore.


    Wie hast du es übersetzt? Mit KI? Hat das geklappt? Ich hab mal testweise ein, zwei Kapitel zu Anton übersetzten lassen mit DeepL. Wenn auch gut leserlich, hatte es ein paar ganz unschöne Fehler drin...


    Ich würde zuerst mal weiterschreiben, nacharbeiten kann man immer noch. Nicht, dass du dann plötzlich den Faden vom dritten Band verlierst, weils zu lange her ist ^^

    Ja, es ist ganz okay, aber eben, wirklich EMpfehlen kann ichs net :D

    Vor allem - wenn man die "Kosten" der Arbeit mitrechnet, die man noch reinstecken muss (auch wenn sie sich in grenzen hält), fährt man wohl mit zB Ziterdes deutlich besser (wenn die überhaupt noch die optisch fast identischen, aber von beginn an passenden, Gräben produzieren).


    Das mit dem Sickergraben habe ich mir übrigens auch gedacht. Würde ich auf die Modularität verzichten, könnte man da eine tolle Geländeplatte mit noch Wasser-Paste/Epoxy-Harz machen. Würde sicher cool aussehen.




    Sehr gerne; war ein lustiges kleines Projekt für den Wiedereinstieg, denn ich nun diesem Sommer hoffentlich (ein bisschen) schaffe :D

    So, nach dem ich seit... keine Ahnung... mindesten einem Jahr (?!) hier ausm Forum faktisch verschwunden bin und bis auf ein, zwei Matches auch so gar nix am Hobby gemacht habe, konnte ich heute aufgrund Ferien endlich mal wieder was kleines in Angriff nehmen :)


    Vielleicht habe ich nun ja sogar die Zeit, mal wieder den Pinsel zu schwingen... mal schauen ;)



    So. Und zwar "fordert" der Werbealgorithmus immer, dass ich mir auf Temu Warhammer-Zeugs kaufe. Nunja. Warhammer-Zeugs. Auf Temu. Klar.

    Ich war und bin mir bewusst, dass die Qualität dort auf Müll-Niveau ist. Aus einer Laune heraus dachte ich dann trotzdem: Komm, probierens wir mals aus :D


    Gesagt getan, ich habe mir einen modularen Schutzengraben und 3 Wüsten-Thema-Gebäude gekauft. Hat mich immerhin etwas um die 20 Euro gekostet... nicht gerade billig für Temu, aber verglichen mit den Marktpreisen ja trotzdem fast geschenkt.


    Hier einen Thread dazu zu machen, kam mir übrigens erst in den Sinn, nachdem ich fertig war. Darum sind alle Bilder schon vom "Endprodukt". Aber egal. Nun zum bericht:



    Also, Paket kommt an, auspacken und schauen.


    Natürlich ist der Druck schrecklich:


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    Hier sieht man deutlich die einzelnen Schichten - also so hässlich. Immerhin ist die STL wohl recht hochwertig, die Details passen und sehen gut aus... abgesehen von eben der deutlich erkennbaren Schichtung.


    Das Problem war aber ein ganz anderes: Die Gelände waren zwar laut Temu für 28mm.... der Graben war aber deutlich zu eng. Selbst die 25mm Base hatte keinen Platz im Laufgraben, womit er zum 40k-Spielen absolut nutzlos war. Von den 3 Gebäuden waren übrigens 2 ebenfalls vom Massstab viel zu klein; das dritte passte aber sogar perfekt. Die Druckqualität entsprach bei allen 3 der der Gräben.


    Gut. Also die beiden Mini-Gebäude kommen in die Brockenstube, aber die Gräben... da dachte ich, lässt sich sicher was machen.


    Gedacht, getan:

    In einem ersten Schritt trenne ich die Gräben in der Mitte durch. dabei habe ich bewusst eine Zange verwendet und keine Säge... Wer weiss, was für giftiges Billig-Material die Chinesen da verwendet haben! Mit der Zange gibt es keine Späne/keinen Staub, somit auch keine (wenig) Mikroteilchen in der Luft.


    Als nächstes habe ich die Gräben mit etwas Abstand wieder verbunden:


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    Dazu habe ich zugeschnittene Plasticard und etwas Wellblech genommen. Da es ja sowieso ein recht "improvisierter" Schützengraben ist, dachte ich, es passt ja, wenn da am Boden Holzbalken und Schutzbleche rumliegen. Ich habe dann die jeweiligen Grabenstücke mit diesen Teilchen zusammengeklebt - dazu habe ich Cyanacrylat mit Aktivator verwendet, damit es auch super fest hält... immerhin sollen die Gräben ja dann fix und stabil zusammenhalten, ohne dass der Abstand zwischen den nun voneinander getrennten Teilen sich wieder ändert.


    Ich habe bei jedem Segment mindestens am Anfang, Ende und der Mitte ein Teil reingeklebt, damit es stabil ist. Das hat recht gut funktioniert; wenn man sie nicht an den Boden wirft, dürften die einzelnen Teil gut mit neuem Abstand zusammenhalten.


    Dann gab es aber noch ein anderen Problem: Bei den Eckstücken verändert sich mit dem grösseren Abstand natürlich auch der Radius, weswegen die Teile nicht mehr aufeinander passten.


    Man hätte nun einfach jeweils die Endstücke direkt an die Eckstücke anpassen können, aber dann wäre die Modularität des ganzen deutlich eingeschränkt gewesen.


    Darum habe ich Schaumstoffstücke aus der Reste-Kiste genommen und mit Kontaktkleber (wohl einzige wirklich feste Verbindungmöglichkeit von Resin & Schaumstoff) grosse Stücke in die Lücken geklebt, die durch den veränderten Abstand bei der Eckstücken entstanden waren.


    Diese Schaumstoffstücke konnte ich dann ohne Problem mit meinem Bastelmesser "zurechtschnitzen", so dass sie genau auf die anderen Teilen passten.


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    E Voila: Fertig das ganze.


    Und schon hatte ich ein (voll) modulares Grabensystem, in das meine 40k-Figuren problemlos reinpassen.


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    Kostenaufwand: Im Grunde nur der Preis von Temu - alles andere waren Materialreste. Insgesamt also ganz okay.


    Zeitaufwand war etwa 1-2 Stunden; habe nicht auf die Uhr geschaut, hat aber im Grunde ziemlich Spass gemacht, das Billig-Gelände zu "retten" :thumbup:


    Würde ich nochmals auf Temu-Gelände bestellen? Nö. Dazu ist die Druckqualität einfach zu sche***e, auch für den Preis. Und bei Temu bestellen ist mMn sowieso eher Fragwürdig...

    Aber wenn jemand UNBEDINGT gedrucktes Gelände will und wirklich absolut keinen Cash hat... naja, why not.



    Hoffe dieser kleine Bericht befriedigt all jene, die auch die ganze Zeit von ihrem Algorithmen aufgetischt bekommen, dass Temu "super" 40k-Gelände verkauft und sich Fragen, WIE schlecht dieses am Ende wirklich ist. Für all jene habe ich mich mit freuden aufgeopert ;)


    Lieber Gruss an alle!

    Ich finde die Covers super!


    Besonders der gleichbleibende Stil schafft eine starke Kontinuität, die ich sehr mag.

    Würde ich unbedingt so beibehalten :)


    Evt. würde ich das 40k-Fanworld-Logo noch in einen kleinen Rahmen packen oder mit dem Hintergrund verblenden. Das wirkt mMn noch sehr "draufgeklatscht", um es aufgrund mangelndem Vokabular meinerseits nun mit einem viel zu negativen Wort zu sagen.

    Ach, also ich finds super, wenn dus ausbaust. "Zu lange" geht ja fast nicht - aber notfalls kannst du die Geschichte ja in zwei kürzere Teile auseinandertrennen.


    Hab die neue Version noch bis zu Kapitel 12 gelesen, seither kam ich aber leider nimmer dazu, weiter zu lesen.

    Hab jede Menge zu tun im Studium und an der Schule. Nun zwar Unterrichtsfreie Zeit weil die Kids Osterferien haben, aber da ich nun das ganze Zeuchs der vergangenen Wochen nacharbeiten muss, bin ich trotzdem voll beschäftigt.


    Entsprechend - bitte unbedingt dranbleiben! Ich werde und will die neue Version ganz sicher lesen. Werde einfach momentan wohl noch länger nicht gross Zeit dazu finden, was dazu zu kommentieren :(

    Aber sie kenne das Konzept. Ich hatte das grobe Konzept einer Szene im Kopf mit Firondhir und Illurayon, in der Tirtu-Ota sich genau die Gefühle der beiden füreinander zunutze macht, um sie zu quälen. Das hab ich dann aber dann nicht ausgeführt, weil ich das Kapitel nicht noch mehr aufblähen wollte, es mir nicht so erschein, als das das eine erzählerischen Mehrwert bringen würden, und ich Tirtu-Otas Character in diesem Buch auch noch eher im Hintergrund lassen wollte. Mehr Raum hätte dann wieder mehr Eingebundenheit in die Handlung erfordert. So bleibt er eine mysteriöse Randfigur, die im Epilog noch einmal einen Auftritt haben wird, der auf weitere Erzählstränge verweist.

    Ja, Tirtu-Ota würde ich definitiv nicht mehr weiter in Ad Bestias ausbauen. Klar, würde ich gerne das lesen, aber es würde Ad Bestias zu sehr aufblähen. Sonst hat es dann zu viele "Hauptcharaktere" (wobei ich Quisar, Sirqa, Ànathuriel und natürlich dann der Space Marine dessen Namen ich vergessen habe sowie Firondhir und Illurayon dazu zähle - nicht alle haben genügend Screentime für einen Hauptcharakter, aber ich finde sie tragen alle die Story und vor allem die Emotionen der Leser).


    Ànathuriel dagegen hat tatsächlich mit Quälereien dieser Art wenig im Sinn (s. vorheriges Kapitel). Sie versucht hier einfach das zu replizieren, was sie zuvor in der Großen Halle beobachtet hat. Wann und wie diese Gefühle sich abrufen lassen, dass das bei Firondhir in der aktuellen Situation nicht funktioniert, dass ist ihr nicht so ganz klar.

    Okay, diese Erklärung passt und ist absolut schlüssig. Wäre mir beim Lesen aber wohl nicht so bewusst geworden?

    Dabei hatte ich beim zweiten Teil immer noch die größeren Zweifel, ob das überhaupt hinhaut, ob die Gedankengänge stimmig sind. Solche Interaktionen sind für mich das Schwierigste. Ich hab auch sehr darum gekämpft, die Perspektive von beiden einigermaßen gleichmäßig verteilt darzustellen. An Romantik hab ich an der Stelle noch überhaupt nicht gedacht. :D Dass es Grimdark bleibt, liegt wahrscheinlich daran, dass ich sehr darauf geachtet habe, Ànathuriels Drukhari-Wesen nicht aus den Augen zu verlieren. Dass könnte in so einer Szene leicht passieren, also hab ich gezielt immer wieder entsprechende Elemente eingebaut. Fast hätte ich sorge gehabt, dass das zu gekünstelt oder aufgezwungen wirkt.

    Hach, ist das vielleicht so ein Schriftsteller-Problem? H.P.Lovecraft war auch der Meinung, der Schatten über Insmouth sei mit Abstand sein schlechtestes Werk und wollte es erst sogar vernichten.... mMn ist die Novelle aber mit Abstand - weitem Abstand - das beste was er je produziert hat. Und nicht nur bei Lovecraft empfinde ich das so...


    Nein. Also meiner Meinung nach haste da wirklich 100% alles richtig gemacht. Die Gedankengänge sind stimmig, die Perspektiven sind gut verteilt, Grimdark bleibt es auch und gekünstelt wirkt es definitiv nicht.


    Also, meiner Sicht nach zu Urteilen hat sich deine Mühe, diese Punkte speziell zu berücksichtigen, mit absoluter Garantie gelohnt :D

    Der Gentiv klingt auf jeden Fall nicht gut. Ich persönlich verabscheue (hartes Wort, aber es kommt hin) ohnehin diese einfallslos-generischen Fantasy-Bucht-Titel nach dem Muster "Der Nominativ des Gentitivs".

    Ja, das hat schon was mit dem generischen. Und ja, dann bestätigt sich, was ich schon vermutet habe. Der Genitiv ist hier unschön.


    Ich finde den jetzigen Titel sprachlich gut, vor allem, weil es eine etablierte Wendung ist. Ist übrigens kein reiner Dativ, sondern eine präpostionale Ergänzung, die im Dativ steht. ;)

    Hmmm, inzwischen mit etwas darüber Nachdenken, bin ich langsam trotz meiner Dativ-Abwendung wieder etwas versöhnlicher eingestellt. Vielleicht lasse ich es auch einfach so....


    Das mit der präpositionalen Ergänzung müsstest du weiter ausführen, als Schweizer reichen da meine Deutsch-Kenntnisse (noch) nicht. Dürfte wohl im Studium dem sehr bald begegnen :D

    Wobei, vielleicht sollte das mit dem Ende hier noch garnicht vorkommen. So nimmt der Titel des ersten Teils schon den Ausgang des letzten vorweg. Das nimmt dann doch etwas von der Spannung raus. Vor allem so wie wir den mittleren Teil aufgebaut haben, hat man doch immer noch Hoffnung, dass am Ende alles gut wird, wenn auch mit Narben. Das ist eine Gratwanderung, die erst im Verlaufe des dritten Teils wirklich kippt. Ich bin auch eher Fan von Ein- oder Zweiworttiteln. Ich müsste mir etwas Gedanken machen.

    Nun, aber weiss man das schon, wenn man nicht alle Teile kennt :D

    Das Ende könnte ja auch eine Necron-Grossinvasion sein. Oder eben der Exterminatus von Ysraal....?


    "Schicksalswende"? Sehr generisch. Würde aber thematisch passen.


    "Am Rande des Abgrunds"? Finde ich noch cool. Würde ausserdem quasi direkt auf den 2. Band Bezug nehmen. Und wäre lustigerweise auch der Titel meiner früheren Lieblings-Prinz-Eisenherz-Folge.


    "Verhängnis"? Sehr generisch. Zu simpel.


    "Drohende Finsternis"? Die Finsternis könnte dann sowohl die Necrons, als auch das, was für Anton folgt, bezeichnen. Finde aber, es klingt generisch und unkreativ....


    ...und ich merk gerade, dass ich diesbezüglich offenbar so richtig 0 kreativ bin. Tendiere zwischen "so lassen" und "Am Rande des Abgrunds".

    Ich bin gerade nochmals den Titel des Romans am überdenken.


    Der Dativ passt mir einfach nicht... Ich mag Dative nicht.


    Ideen, was ein passender Romantitel wäre?

    Grundsätzlich soll es ja schon in die Richtung gehen - auf Antons Geschichte verweisen.

    Band 3 wäre dann die Ewige Verdammnis, das Ende, dort, wo er am Boden liegt und zerstört ist.

    Band 2 ist die Reise, die ihn schlussendlich in dieses unrühmliche Ende führt.

    Band 1 eben der Anfang von dieser Reise zum Ende hin.


    Der Anfang vom Ende ist also schon treffend... Aber eben, hässlicher Dativ.


    Der Anfang des Endes klingt aber irgendwie auch komisch? Oder nicht?


    Eben, bin gerne offen für Ideen.


    Und ich erlaube mir nun auch einen Wink an Mondschatten , da ich von deinen fertigkeiten bezüglich der deutschen Sprache grössten Respekt habe :)

    Fragt sich, ob da viel Material für da wäre. Am Ende des zweiten Kapitels bringt Quisar sie als Trainer für die Felchu ins Spiel, da sind die Tiere noch in ihren Eiern. Als nächstes sehen wir sie ausgewachsen und weitgehend ausgebildet in der Privatarena. Und die müssen schnell gewachsen sein, denn in dem gleichen Zeitraum sind die Ranger ja schon unterwegs nach und in Commorragh. Selbst wenn man irgendwelche Zeitrealtivierungsmechanismen im Netz der Tausend Tore heranzieht, allzu lange sollte das nicht gedauert haben, ein paar Monate höchstens.


    (Was mich grade auf den Gedanken bringt, ob es nicht Sinn machen würde, Kapitel 1 und 2 zu tauschen. Dann gäbe es in dem Punkt mehr Spielraum. Aber das würde vielleicht die Erwartungshaltung, wer in diesem Buch die Protagonisten sind, zu sehr auf Quisar und Sirqua lenken. Dabei soll das sollen zunächst die Ranger und vor allem Illurayon sein.)

    Ach, ne , las nur :D
    Sollte eher verdeutlichen, das die Charaktere einfach extrem gelungen sind. Wenn überhaupt, dann müsste es eher so ein prequel sein, wie Anathuriel überhaupt Bestienmeisterin bei Quisar wird, oder so ;)


    ähm, das war ja zu Kapitel 6, oder? Nicht 5?!

    Okay, war gerade super verwirrt xD



    Hier also dann das Feedback zu Kapitel 7:


    Die Gedanken von Firondhir gleich zu beginn des Kapitels sind super. Das schafft extrem Stimmung und Atmosphäre für die Szene. Auch sonst ist das Kapitel sehr stark - Anathuriel ist ein mega spannender Charakter und gibt der Geschichte unglaublich tiefe.


    Wobei ich mich 2 Sachen gefragt habe:

    1) Wieso "nur" einen Sklaven angreiffen lassen? Hätte eine Drukhari nicht viel perfidere, schmerzhaftere Ideen, um Informationen zu gewinnen? Du erklärst es zwar damit, dass einer, dessen Leben ja keinen Sinn mehr hat, auch irgend eine Geschichte erfinden konnte. Das reicht zwar als Erklärung schon, aber irgendwie wirkt es etwas gesucht/oberflächlich - vor allem würde ihm aufgrund dieser Annahme wohl auch das leben eines beliebigen Sklaven wenig bedeuten?


    2) Anathuriel hat in ihrem bisherigen Leben wohl keinerlei Erfahrung mit Dingen wie Mitgefühl oder Hilfsbereitschaft gehabt. Das wird ja im Grunde genommen im zweiten Teil des Kapitels auch so dargelegt, da sie ihre Gefühle nicht einordnen kann. Wieso kommt sie dann auf die Idee, die Felchu auf den Sklaven los zu hetzen? Klar, die Idee ist, dass Firondhir aus Mitleid zum Sklaven die Felchu stoppt. Aber eben - Mitleid. Diese Idee der "Folter" könnte Anathuriel nur haben, wenn sie das Konzept von Mitgefühl versteht.

    Vielleicht würde hier noch ein Gedanke von Anathuriel gut kommen, der das klar stellt. Also wieso sie die Idee hat, dass es wirken könnte, die Felchu auf den Sklaven zu hetzen.


    Der zweite Teil des Kapitels ist einfach godlike. Die Stimmung, die Gedanken der beiden Charaktere: Das ist absolut romantisch, inklusive Neugier und Unbeholfenheit, wie man es bei der ersten Liebe wohl antreffen würde ;)
    Und das ist nun auch 100% als Lob gemeint. Du hast das ganze so umgesetzt, dass es noch immer zu 100% ins Grimdark-Setting von 40k passt. Es bleibt absolut glaubhaft, die Szene verliert nichts an Bedrohlichkeit oder Auswegslosigkeit. Etwas, was viele professionelle 40k-Autoren nicht hinbekommen. Etwas, das wohl auch wirklich schwer zu realisieren anmutet; aber du hast das perfekt gemeistert.


    Dieses Kapitel und dann die späteren Anathuriel-Firondhir-Interaktionen sind darum auch ganz klar meine Lieblingsteile der Geschichte. Zusammen mit dem Quisar-Sirqa-Anathuriel-Dreieck, natürlich ;)

    Ich habe noch einen uralten Glanzlack von Humbrol rumstehen, denn ich (selten) mal dafür brauche. Funktioniert einwandfrei, ist aber halt auf Kunstharz Basis und braucht entsprechende Handhabung (Verdünner zum verdünnen & Pinsel auswaschen; lange Trocknungszeit) .