Blood Wardens - Verfluchte Söhne Sanguinius'

  • Einleitung


    Die Blood Wardens sind ein Projekt, dass aus meinen ersten Space Marines entstanden ist. Den jetzigen Namen tragen sie zwar erst seine relativ kurze Zeit, dennoch gibt es eine gewisse Kontinuität.


    Ursprünglich in einem Pseudo-Ultramarines-Schema bemalt, dienten sie im Rahmen der Kampf um Macragge Box als Ultramarines. Dann wurde mir schnell klar, dass die Posterboys nix für mich sind. Ich wollte die Minis aber nicht Neu anmalen. Daher wurde aus den Jungs dann zuerst die 'Exillegion', eine Art Söldnergruppe ausgestossener Marines… die per Zufall halt ihre Rüstungen blau angemalt hatten.


    Mit der Zeit wurde mir klar, wie unfluffig das alles war, bzw. hatte ich das Bedürfnis, eine fluffige Armee auszuheben. Unter dem Namen „Black Hammer“ blieben sie aber erstmals Ultramarine-Nachfolgeorden-Söldner, ergänzt durch ein paar Chaos Space Marines, die ich geklaut hatte, weil mir die Minis gefallen hatten. Ja. Ich weiss. Sehr viel fluffiger... xD


    Nunja, also weiter: Da ein Söldner-Orden, der CSMs rekrutiert, eben auch nicht gerade Fluffiger war, als Pseudo-Ultramarines im Exil, hat der Orden dann wieder einen neuen Namen verpasst bekommen. Die neu gekauften Modelle haben dann das jetzige Farbschema bekommen. Zu diesem Zeitpunkt blieben die „Gründerväter“ noch in Ultramarine Blue und bildeten die 5. Kompanie, die besonders elitär waren und sich daher Farblich von den anderen abhoben. Blaues Blut und so. Eine Art Orden im Orden.


    Irgendwann zu dieser Zeit kam ich dann vermehrt in den Kontakt mit den Blood Angels und fand vor allem den Space-Vampir-Stil super cool. So kam es dann, dass ihre Legion von den Ultramarines zu den Blood Angels umgeändert wurde.


    Da ich das Ultramarine Blue irgendwie nicht mehr Tragbar fand (und Blue Bloods irgendwie ein dummer Namen war, vor allem da ich zu der Zeit gerade die gleichnamige Serie geschaut habe), habe ich dann (jaj, Jugendsünden!) die Modelle einfach übermalt, was dazu führt, dass viele der Blood Wardens je nach Licht, einen blauen Schimmer haben :D


    Nach dem das Blau dann komplett raus war, hat sich ihre heutige Form dann herauskristallisiert.


    Der nachfolgende Aufbau ist grundsätzlich ein reines Lore-Projekt. Denn es existieren gerade mal 8 Minis im Farbschema der Blood Wardens, was halt eben einfach nur ein einzelnes Fotos gibt (welches im Lore-Teil integriert ist).


    Wieso das so ist, erfahrt ihr im Epilog, nach dem ihr den ganze Lore-Teil durchgelesen habt ;)

  • Stahl-Opa

    Hat den Titel des Themas von „Die Blood Wardens - Verfluchte Söhne Sanguinius'“ zu „Blood Wardens - Verfluchte Söhne Sanguinius'“ geändert.
  • Geheimes Archiv - Teil 1


    Cathrine war sich nicht sicher, ob ihre Mühen vielleicht doch völlig umsonst waren. Sie hatte sich die letzten Wochen immer wieder selbst gefragt, warum sie tat, was sie tat und was sie damit eigentlich erreichen wollte. Doch mit der Unterstützung von Arminius waren die Chancen relativ gut, ihn zu finden.


    Der Raum war vom schwachen, flackernden Kerzenlicht beleuchtet. Von irgendwo her kam der Geruch von altem, abgeranntem Weihrauch, der sich mit dem Gestank von heissem Metall und Maschinenöl vermischte. Der riesige Cogitator nahm die ganze Wand ein. Ein Bildschirm diente der Störungsdiagnose und Wartung, ein anderer bot Zugang zu den Archiven der Inquisition. Arminius Vecs stand in den Schatten hinter Cathrine und beobachtete sie. Sein Gesicht wirkte wie versteinert, dennoch spürte der Lord-Kommissar, wie seine durchdringende Augen ihr Handeln genau beobachtete. Es schien, als würde er seine dünnen, vertrockneten Lippen fest aufeinanderpressen – ein gutes Zeichen, denn Arminius setzte diesen Gesichtsausdruck dann auf, wenn er entspannt war. Soweit der schrullige, humorlose Hexenjäger überhaupt in der Lage war, sich zu entspannen.


    Cathrine war dankbar, dass der Inquisitor ihr ein solches Vertrauen entgegenbrachte. Ihr war heiss, was nicht nur an der hohen Temperatur lag, die in dem Archiv herrschte. Immerhin durchforschte sie gerade ein geheimes Archiv der Inquisition. Sie war Nervös und wusste sie nicht, was sie genau suchte – und ob das, was sie vielleicht finden konnte, ihr gefallen würde.


    Sie hatte nur einen Anhaltspunkt. Die Blood Wardens.


    Das Summen des Cogitators wurde leiser, als er die Suchanfrage erfolgreich verarbeitet hatte. Auf dem Bildschirm erschienen eine Vielzahl Archivdateien, die in Zusammenhang mit dem Space Marine Orden standen. Cathrine entschied sich, die entsprechenden Archive ihrer chronologischen Reihenfolge durchzusehen. Falls es ihr bei ihrer Suche helfen würde, die Geschichte der Blood Wardens zu kennen, würde sie sich diese aneignen.


    Die erste Datei stammt aus einem hochsicheren Archiv der Inquisition.


    Archive 01


    Es waren die Tagebuch-ähnlichen Aufzeichnungen eines nicht näher genannten Lord-Inquisitors, der offenbar an einem geheimen Projekt beteiligt war. Viele der komplexen biomedizinischen Fachbegriffe verstand Cathrine nur bedingt, doch wurde klar, dass die Inquisition versuchte, die Gensaat der Space Marines zu optimieren. Die Blood Wardens waren offenbar einer der Orden, welcher durch entsprechende Genmodifikationen erschaffen wurde.


    Ihre Gensaat basierte auf der der Blood Angels. Der Inquisition gelang es aber, die Schwarze Wut vollständig zu unterdrücken, wodurch die Gensaat zuverlässig und stabil wurde. Ausserdem schienen die Modifikationen das emotionale Empfindungsvermögen der Marines vollständig auszuschalten. Cathrine erschauderte. Space Marines waren ohnehin schon kaltblütige Killermaschinen. Sie wollte sich nicht vorstellen, wie ein Space Marine ohne jegliche tiefere Gefühle sein musste.


    Das ganze Experiment zog sich über Jahrzehnte. Dabei wurden immer wieder Tests gemacht, in denen man die Rekruten aktiv mit dem Tod Sanguinius‘ konfrontierte, um die Schwarze Wut auszulösen. Cathrine war sich sicher, dass diese Experimente ohne die Einwilligung der Blood Angels durchgeführt wurden – diese hätten niemals zugelassen, dass die Schwarze Wut bewusst stimuliert worden wäre.

  • Geheimes Archiv - Teil 2


    Das nächste Archiv handelte von der Ordensgründung. Als die Inquisition beschlossen hatte, dass die neue Gensaat ihren Vorgaben entsprach, wurden die Blood Wardens offiziell aufgestellt.


    Ihre Heimatwelt sollte Amur werden.


    Archive 02


    Eine ehemals eine blühende Kolonie von Pelzhändlern, war Amur seit M31 eine kalte, relativ einsame Welt. Die Krahkji, deren Pelze man für viel Geld verkaufen konnte, starben aus. Die Landschaft von Amur ist mit rasiermesserscharfen Felsen und vereisten Wäldern gezeichnet. In einer ewigen Eiszeit gefangen, war das Leben auf Amur hart. Die Ordensfestung der Blood Wardens reichte bis tief unter die Oberfläche des Planeten und bestand aus unzähligen Gangsystemen, unterirdischen Hallen sowie noch tiefer in die Erde gebaute Katakomben. Aufgrund der tödlichen arktischen Stürme, die über Amur fegten, wurde auf eine Orbitalverteidigung weitgehend verzichtet - die Chancen, dass eine Bodeninvasion erfolgreich durchgeführt werden konnte, war aufgrund des Klimas nahezu inexistent.


    Der versteckte Eingang in die Festung führte zu dem tief gelegenen System, das auf einen unterirdischen Abnutzungskampf ausgelegt war. Verteidigungsbunker und massive Sicherheitstüren würden jeden Angriff enorm erschweren und verlangsamen. Ein Schienennetz bot den Verteidigern die Möglichkeit, sich schnell durch die Zugangsstollen zu bewegen und im Falle eines Angriffs gepanzerte Geschützwagen einzusetzen, während der Angreifer die Untiefen der Festung ohne schwere Fahrzeuge durchkämmen mussten.


    Die Festung hatte selbstständige Wärme- und Energiesysteme und wäre selbst von der Aussenwelt isoliert noch lange Zeit voll Einsatzbereit.


    Doch etwas machte Cathrine stutzig. Die Archivdaten bezüglich Amur wiesen verschiedene Fehler auf. Offenbar waren einige Einträge doppelt vorhanden, wenn auch mit anderem Datensatz. Der zweite Datensatz verwies darauf, dass Amur nicht mehr existierte. Nach einem Exterminatus soll die Welt auseinandergebrochen sein. Der Asteroidengürtel, der einst Amur war, soll unter dem Namen „Feld des Klagens“ bekannt sein. Möglicherweise hat jemand einfach die Referenznummern vertauscht und unabsichtlich den Eintrag von Amur überschrieben – oder die Ordenswelt der Blood Wardens wurde vernichtet. Anbetracht der Fülle an Archivdaten, war sich Cathrine sicher, dass sie später mehr darüber herausfinden würde. Sie kritzelte ein paar Notizen und Stichwörter auf ihren Block, sollte sie später weitere Nachforschungen bezüglich Amur anstellen müssen.

  • Geheimes Archiv - Teil 3


    Der nächste Bericht stammt aus einer Aufzeichnung der Blood Angels. Im Grunde genommen ein Protokoll einer Versammlung aller Nachfolge Ordens der Blood Angels, war vor allem ein Abschnitt Interessant.


    Archive 03


    Der Verfasser des Berichts verurteilte die Einsatzdoktrin der Blood Wardens. Obwohl sie in einer offenbar kurz vorher geschlagenen Schlacht elementar für den Sieg waren, war der Verfasser ihnen alles andere als Wohlgesonnen. Durch die Heilung von den Makel der Blood Angels, schienen die Blood Wardens sich selbst als Überlegen und besser zu sehen. Die die Blood Angels bezeichnete Demut und Ergebenheit schien ihnen vollständig zu fehlen. Im Kampf griffen sie direkt und unter hohen Verlusten an, ehe sie einen ehrlosen Abnutzungskrieg der heroischen Schlacht vorzogen. Der Verfasser verachtete ihre Arroganz und ihre Überheblichkeit, besonders auch darum, dass die gleich der Imperialen Armee einen defensiven Stellungskrieg bevorzugten. Die meisten Space Marines sahen sich als Kinder des Imperators in der Pflicht, als heldenhafte Inspiration gegen den Feind loszustürmen und ohne sich zu verstecken, sich allen Schrecken des Universums zu stellen.


    Die Blood Wardens dagegen schienen so von sich überzeugt zu sein, dass sie weder Ehre noch Heldentum unter Beweis stellen mussten. Cathrine verstand den Blood Angels, der den Bericht Verfasste, musste sich aber eingestehen, dass sie es sympathisch fand, dass die Blood Wardens den gefühlten Geltungsdrang anderer Orden abgelegt hatten.

  • Geheimes Archiv - Teil 4


    Die nächste Archivdatei umfasste eine komplette Abhandlung über den 7. Schwarzen Kreuzzug. Mit vielen der militärischen Details war Cathrine schon lange vertraut. Die Datei, welche ebenfalls aus den Archiven der Blood Angels stammte, fokussierte sich aber insbesondere auf Mackan.


    Archive 04-1


    Bei der Schlacht auf Mackan verloren die Blood Wardens ganze sechs Kompanien – ein vernichtender Schlag. Viel Interessanter war jedoch, dass diese riesige Niederlage sich massiver auf den Orden auswirkte, als man hätte annehmen können.


    Archive 04


    Der ganze Orden verfiel in Lethargie und zog sich aus allen aktiven Feldzügen zurück. Die Space Marines isolierten sich in ihrer Ordensfestung. Traumatisiert vom Verluste ihrer Brüder, begannen sie ihre ganze verbleibende Energie dafür einzusetzen, den Gefallenen zu Gedenken. In ihrer Ordensfestung errichteten sie gigantische unterirdische Kathedralen und Schreine, ausserdem begannen sie, sich für immer längere Zeit zur Meditation in die Krypten unter der Festung zurückzuziehen. Die wenigen Aufzeichnungen, die es noch über die Blood Wardens gab, zeigten, dass der ganze Orden einem fanatischen Fatalismus verfallen war und die eigene Auslöschung fast schon heraufbeschwor. Diese extreme Veränderung rief dann auch die Inquisition auf den Plan, die den Orden unter Beobachtung stellte.


  • Geheimes Archiv - Teil 5


    Die nächste Archivdatei stammte direkt von der Inquisition. Es war ein Abschlussbericht über Vorfälle anfangs M38, als eine Strafexpedition der Imperialen Armee von Chaos Space Marines angegriffen wurde.


    Archive 05


    Nun, Cathrine hatte so etwas Ähnliches bereits vermutet. Irgendwie schien es ihr klar, dass so etwas passiert sein musste…


    Die Chaos Space Marines konnten anhand ihrer Markierungen identifiziert werden – es handelte sich um Blood Wardens. Zwar von denen, die auf Mackan vermeintlich vernichtet worden sind, aber Cathrine wusste auch so, dass dies das Todesurteil des Orden war.


    Nach dem der Orden exkommuniziert wurde, griffen Imperiale Truppen, Amur an. Der Ordensmeister der zuvor noch loyalen Blood Wardens befahl allen seinen Brüdern, die Stellungen um jeden Preis zu halten, verzichtete jedoch auf koordinierte Gegenschläge oder taktische Operationen im rückwertigen Bereich. Der Bericht über die Schlacht von Amur las sich für Cathrine wie die Geschichte einer idiotischen, sinnlosen Niederlage. Isolierte Kampfgruppen der Blood Wardens wurden - in ihren Stellungen belassen - langsam niedergekämpft, ohne dass sie Nachschub oder Entlastung bekommen hätten. Ordensmeister Alexander zog sich in die grosse Halle zurück, von wo er seinen Orden hätte führen sollten und verbarrikadierte sich, ohne Kontakt zu seinen Brüdern in den anderen Teilen der Festung zu halten. Nach und nach wurden alle Blood Wardens umzingelt und schlussendlich vollständig ausgelöscht. Amur wurde Zerstört.


    Ein tragisches Ende. Doch Cathrine blieb etwas Ratlos zurück. Die Geschichte der Blood Wardens hatten sie bei ihrer Suche keinen Schritt weiter gebracht. Sollte der Orden wirklich mit seinem Verschwinden zusammenhängen, musste sie herausfinden, was mit den Verrätern passiert ist, die die Schlacht von Mackan überlebt hatten...


  • Die Blood Wardens


    Steckbrief


    Geschichte
    Die Blood Wardens wurden anfangs M36 unter Aufsicht der Inquisition gegründet. Es gibt nur wenige Konflikte, an denen die Blood Wardens nachweislich beteiligt waren. Darunter ist das Okklusiat, in dem die Blood Wardens eine der ersten Orden war, der sich den Apostel des Blinden Königs in den Weg stellten. Dabei verloren sie einen Grossteil ihrer Flotte sowie ihren ersten Ordensmeister, der beim Angriff auf ein Artefaktlager des Apostels fiel.
    Ausserdem kämpfen die Blood Wardens im 7. Schwarzen Kreuzzug, wo sie auf Mackan sechs volle Kompanien verloren.
    Der Orden sollte sich von den Verlusten auf Macken nie mehr erholen.


    Amur
    Ehemals eine blühende Kolonie von Pelzhändlern, war Amur seit M31 eine kalte, relativ einsame Welt. Die Krahkji, deren Pelze man für viel Geld verkaufen konnte, starben aus. Die Landschaft von Amur ist mit rasiermesserscharfen Felsen und vereisten Wäldern gezeichnet. In einer ewigen Eiszeit gefangen ist das Leben auf Amur hart. Vor der Vernichtung des Planeten befand sich die Ordensfestung der Black Prophets in einem der unzähligen Täler, wo lange Gänge und weite Gewölbe kilometerlang unter den Bergen verliefen. M37 wurde die Welt durch einen Exterminatus vernichtet. Heute ist das grosse Asteroidenfeld, das früher Amur war, als „Feld des Klagens“ bekannt.


    Organisation
    Die Blood Wardens folgten in der Organisation streng dem Codex Astartes. Aufgrund ihrer Einsatzdoktrin kämpfte aber oft ein grosser Teil des Ordens als vereinter Kampfverband.


    Kampfdoktrin
    Durch die stabile Gensaat, was die Erschaffung neuer Rekruten enorm vereinfachte, konnten Verluste problemlos weggesteckt werden. Dadurch verzichteten die Blood Wardens auf feine Taktiken und griffen – auch getrieben von dem Glauben an ihre absolute Überlegenheit – mit Landungskapseln direkt das Zentrum der feindlichen Stellungen an. Diese halsbrecherischen Sturmlandungen hatten ein hervorragende Schockwirkung, führten aber zu massiven Verlusten. Nach der Landung gruben sich die Blood Wardens ein und warteten, bis der Feind von allen Seiten angriff, um ihn durch brutale Abwehrschlachten ausbluten zu lassen.


    Normalerweise kämpften die Blood Wardens ohne jegliche Unterstützung. Waren verbündete Verbände im selben Kampfgebiet anwesend, verzichteten die Blood Wardens, sich mit ihnen zu koordinieren und verfolgten in der Regel ihre eigene Strategie – dann aber sogar oft unter indirektem Einbezug der Verbündeten, deren Verhalten die Blood Wardens versuchten vorauszusehen und dann ihr eigenes Vorgehen nach diesen Berechnungen definierten.


    Eigenheiten der Gensaat

    Die Blood Wardens besitzen eine Modifizierte Betcher’s Drüse, weswegen sie die Fähigkeit verloren haben, Gift zu speien. Dafür produzieren sie ein Serum, dass die Schwarze Wut vollständig unterdrückt und so das grosse Makel der Blood Angels ausmerzt. Eine Nebenwirkung davon ist eine starke emotionale Taubheit und das Fehlen jeglichen Einfühlvermögens.

     
    Die Niederlage auf Mackan führte zu einem psionischen Trauma, das auf unbekannte Weise, die Wirkung des produzierten Serums so veränderte, dass die Blood Wardens in einen lethargischen, depressiven Zustand fielen. Diese Fehlfunktion stellte sich als irreparabel heraus.
    Es gab immer wieder Gerüchte, dass nach der Schlacht von Mackan bei einigen der Blood Wardens die Betcher’s Drüse vollständig versagte, was dazu führte, dass die Betroffenen sofort von der Schwarzen Wut beziehungsweise vom Roten Durst übermannt wurden.


    Schlachtruf
    Bis M37: „Reinheit des Blutes! Reinheit des Imperators!“
    Ab M37: „Lasst die reinigenden Flammen uns verzehren!“

  • Epilog


    Nun, ihr seht, die Blood Wardens gibt es nicht mehr. Sie hatten eine äusserst kurze Lebensdauer. Schon von Anfang an wollte ich unbedingt meine CSM und SM kombiniert einsetzten, daher die Idee der Exillegion oder der SM-Söldner. Diese unmögliche Kombination ging mir aber schlussendlich so auf den Sack, dass ich entschieden habe, meine CSMs als reiner Renegaten-Orden einzusetzen. Da ich aber weder Lore noch Charaktere einstampfen wollte, machte ich eben die Blood Wardens zu dem neuen Renegaten-Orden, was die Loyalisten-Minis dann aber Obsolate machte. Sie wurden inzwischen in einen anderen Orden integriert (Avenging Sons) – nur die 8 gezeigten Minis sind noch mit dem alten Farbschema übrig. Auch die werden jedoch eines Tages entfärbt werden…


    Dieser „Armeeaufbau“ ohne Armee dient sozusagen als Prequel-Intro für meine Renegaten… Die hoffentlich bald ihren Weg in die 40k-Fanworld finden und mit mehreren tausend Punkten mein absolut grösstes Projekt darstellen.




    Trivia


  • So, liebe 40k-fanworld.


    Hiermit eröffne ich den Armeeaufbau offiziell.


    Das Wochenziel der ASC ist also schonmal erfüllt. Oups, ging das schnell.


    Ich werde ab heute, jeden Tag ein neuer Teil des "Geheimes Archiv" posten. Ich hoffe ihr bleibt solange eifrige Mitleser ;)

    Nach dem das Archiv durch ist (5 Teile), poste ich noch die Ordensübersicht, den Epilog und die Bilder. Das wäre dann am 14.8..

    Damit würde der Aufbau dann auch schon wieder beendet sein. So in etwa.


    Ich freue mich auf jeden Fall über jegliches Feedback, auch über die einzelnen Teile des "Archivs".


    Mondschatten Cathrine hat übrigens spezifisch einen Cameo-Auftritt, weil dein Feedback ihr gegenüber so Positiv war. Daher pinge ich dich jetzt ganz frech einfach mal an, um dich auf die Archiv-Pseudo-Story aufmerksam zu machen ;)


    Vatr Ich bedanke mich sehr herzlich bei Dir, denn Du warst die primäre Inspirationsquelle für die hier verwendete "Konsolenansicht"; ausserdem habe ich mir das eine oder andere auch von Deinen Bildern abgeguckt. (zB wie man die Schrift nicht so "platt" macht ;) )

  • Liest sich schon mal spannend. Allein das Thema, ein Inquisitor pfuscht in der Gensaat eines primären Ordens herum. Ein Fall für den Ordo Haereticus. Deshalb finde ich es umso interessanter, wieso ein Lord-Kommisar damit befasst ist.


    Ich glaube, Cathrine hat auch in die andere Richtung ganz unbewusst Einfluss ausgeübt. Beim durchdenken der nächsten Kapitel des aktuellen Romans ploppte da plötzlich eine neue Figur in Asturriàns Vergangenheit auf und formte sich innerhalb von ein paar Tagen aus, inklusive Erklärung seines Beinamens, ohne dass ich vorher auch nur einen Ansatz von Gedanken in diese Richtung gehabt hätte. ^^

  • Liest sich schon mal spannend. Allein das Thema, ein Inquisitor pfuscht in der Gensaat eines primären Ordens herum. Ein Fall für den Ordo Haereticus. Deshalb finde ich es umso interessanter, wieso ein Lord-Kommisar damit befasst ist.


    Ich glaube, Cathrine hat auch in die andere Richtung ganz unbewusst Einfluss ausgeübt. Beim durchdenken der nächsten Kapitel des aktuellen Romans ploppte da plötzlich eine neue Figur in Asturriàns Vergangenheit auf und formte sich innerhalb von ein paar Tagen aus, inklusive Erklärung seines Beinamens, ohne dass ich vorher auch nur einen Ansatz von Gedanken in diese Richtung gehabt hätte. ^^

    Danke! Es ist definitiv ein Fall für den Ordo Haereticus, bzw. wird es ein Fall für diesen. Aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr ;)

    Auch ist ja Arminius, Mitglied des Ordo Haereticus, nicht umsonst Anwesend.


    Was Cathrine angeht, haste Dich da ja schön kryptisch ausgedrückt xD

    Ïch habe keine Ahnung, auf was Du hinaus willst... Das ist aber ja vielleicht auch so gewollt? xD

    Falls Du Cathrine irgendwie als Cameo verwenden willst/einbringen willst, steht sie gerne dazu zur Verfügung ;)


    Jedenfalls: Dieser Story-Arc von Cathrine spielt sich ein paar oder sogar ein dutzend Jahre nach dem geplanten 3. Band von Antons Story - ist aber direkt damit verknüpft. Dazu mehr zu sagen wäre aber ein ultimativer Spoiler, weshalb ich mich diesbezüglich gewollt bedeckt halten werde.


    edit: Archiv 2 veröffentlicht

  • Was Cathrine angeht, haste Dich da ja schön kryptisch ausgedrückt xD

    Ïch habe keine Ahnung, auf was Du hinaus willst... Das ist aber ja vielleicht auch so gewollt? xD

    Falls Du Cathrine irgendwie als Cameo verwenden willst/einbringen willst, steht sie gerne dazu zur Verfügung ;)

    Nein, nein, kein Cameo, auch wenn ich es sehr schätze, dass du mir eine deiner Charaktere anvertrauen würdest. Passt aber allein schon zeitlich nicht, wenn wir uns vor Augen halten, wann Asturriàns Hintergrundgeschichte spielt. ;)

    Nein, da ist ein neuer Charakter entstanden, und zwar vermute ich allein daraus, dass ich mir so viele Gedanken über Cathrine und Anton gemacht habe - und das ganz ohne dass ich mir gedacht hätte: Hey, das nehme ich mir jetzt zum Vorbild. Es wird sich auch ziemlich anders gestalten.


    Zum zweiten Archiveintrag: Klingt schwer nach einer nicht ganz geglückten Vertuschungsaktion. Mysteriös. :D

  • Nein, nein, kein Cameo, auch wenn ich es sehr schätze, dass du mir eine deiner Charaktere anvertrauen würdest. Passt aber allein schon zeitlich nicht, wenn wir uns vor Augen halten, wann Asturriàns Hintergrundgeschichte spielt. ;)

    Nein, da ist ein neuer Charakter entstanden, und zwar vermute ich allein daraus, dass ich mir so viele Gedanken über Cathrine und Anton gemacht habe - und das ganz ohne dass ich mir gedacht hätte: Hey, das nehme ich mir jetzt zum Vorbild. Es wird sich auch ziemlich anders gestalten.


    Zum zweiten Archiveintrag: Klingt schwer nach einer nicht ganz geglückten Vertuschungsaktion. Mysteriös. :D

    Achso xD


    Na, dann bin ich doch froh, inspirierend gewirkt zu haben :)



    Leider wird das Mysterium schon bald aufgedeckt werden... Hätte das vielleicht doch als vollständige Story schreiben sollen - aber naja, so viele Sachen, die in meinem Kopf rumfliegen, da kann ich nicht alles in Romanform niederschreiben, sonst bin ich im 40. Jahrtausend noch nicht fertig.


    Btw, nächster Teil wird gerade eingefügt.

  • So. Alles an Content, den ich gemacht habe, eingefügt.


    Der Armeeaufbau so sozusagen bereits fertig. Nachtschatten kannst Du ihn vielleicht trotzdem noch ne Woche hier lassen? Damit vielleicht der Eine oder Andere auch ne Chance hat reinzuschauen, bevor er in die Hall of Fame wandert (-> wo wohl weniger Besucher unterwegs sind)?


    Kommentare gerne Willkommen, wobei es leider ja nicht all zu viel zum Kommentieren gibt :up:

  • Der Armeeaufbau so sozusagen bereits fertig. Nachtschatten kannst Du ihn vielleicht trotzdem noch ne Woche hier lassen? Damit vielleicht der Eine oder Andere auch ne Chance hat reinzuschauen, bevor er in die Hall of Fame wandert (-> wo wohl weniger Besucher unterwegs sind)?

    Hab ich es überblättert, oder enthält der Aufbau gar keine Modelle? Dann wäre es nämlich kein Armeeaufbau, sondern ein Community-Fluff, und gehörte gar nicht in die Hall of Fame ;)

  • Hab ich es überblättert, oder enthält der Aufbau gar keine Modelle? Dann wäre es nämlich kein Armeeaufbau, sondern ein Community-Fluff, und gehörte gar nicht in die Hall of Fame ;)

    Nun. Das ist jetzt die Frage xD


    Meine Gedanken, wieso es ein Armeeaufbau ist, waren folgende:


    - Dient als "Prequel" zu einem umfangreichen (kommenden) Armeeaufbau; gehört also an sich zu diesem dazu.

    - Habe ich den Thread so gestaltet, wie ich die "standardmässig" einen Aufbau gestalte.

    - War es durchaus eine existierende Armee, die ich aufgebaut habe - nur dass sie inzwischen eben schon nicht mehr existiert.


    Minis hat es ein paar wenige. Da ich die Armee schon wieder aufgelöst habe, bevor ich den "Aufbau" hier gemacht hatte, sind leider nur noch kümmerliche Reste der Armee zu sehen. Im Abschlusspost sind die wenigen Figuren (mit schwarzem Farbschema) zu sehen, die noch vorhanden sind. Also eigentlich alles, was von der Armee übrig ist. Das ist nicht all zu viel, aber naja, es ist was da ;)

    Bei Trivia 2 hat es noch ein paar alte Bilder mit Modellen im ursprünglichen blauen Farbschema.


    Also Modelle enthält der "Aufbau". Es ist aber sicher kein Armeeaufbau im klassischen Sinne, da haste absolut recht. Mehr so die Präsentation eines ehemaligen Armeeprojekts, dass so nicht mehr existiert.


    Ob das nun eher zum Community-Fluff passt, da musste das wohl Du entscheiden :D

    Ich hatte die entsprechende Sektion gar nicht auf dem Schirm. Mir ist es Wurscht, auch wenn ich selbst es als (exzentrischen) Armeeaufbau sehe ;)